Forderungen zu Energie
Bundestagswahl 18.09.2005 · beschlossen 10.07.2005 · Original
Das Programm enthält 40 von 1.028 Forderungen zu „Energie“.
- 40Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 124Seiten im Original
- 2005Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 40
Die Abhängigkeit vom Öl wird schrittweise verringert.
Wortlaut im Programm
Wir müssen unsere Abhängigkeit vom Öl daher schrittweise reduzieren. Link zum Original
Eine Rückkehr zur Atomenergie wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ein Zurück zur gefährlichen Atomenergie, wie es CDU/CSU und FDP wollen, wird es mit uns nicht geben. Link zum Original
Eine neue Energiepolitik wird vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Kampf gegen die Klimazerstörung und für eine neue Energiepolitik verstärken. Link zum Original
Durch neue Energie werden weitere Hunderttausende Arbeitsplätze im Umweltsektor geschaffen.
Wortlaut im Programm
Mit neuer Energie wollen wir weitere hunderttausende neue Arbeitsplätze im Umweltsektor schaffen und uns für den Schutz der Natur einzusetzen. Link zum Original
Die Kohlebeihilfe wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb umweltschädliche Subventionen, wie die Entfernungspauschale, reduzieren und die Kohlebeihilfe abschaffen, eine Steuer auf Kerosin sowie die Mehrwertsteuer für grenzüberschreitende Flüge einführen und ungerechtfertigte Ökosteuer-Ausnahmen für Großverbraucher konsequent reduzieren. Link zum Original
Bis 2020 soll ein Viertel der Stromversorgung aus erneuerbaren Energien stammen.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel bis 2020 heißt: »4 x 25«. Aus Erneuerbaren Energien, und nachwachsenden Rohstoffen wollen wir bis zum Ende des kommenden Jahrzehnts ein Viertel der Stromversorgung, ein Viertel der Wärmenutzung, ein Viertel des Kraftstoffverbrauchs und ein Viertel der heute noch chemisch produzierten Güter herstellen. Link zum Original
Bis 2020 soll ein Viertel der Wärmenutzung aus erneuerbaren Energien stammen.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel bis 2020 heißt: »4 x 25«. Aus Erneuerbaren Energien, und nachwachsenden Rohstoffen wollen wir bis zum Ende des kommenden Jahrzehnts ein Viertel der Stromversorgung, ein Viertel der Wärmenutzung, ein Viertel des Kraftstoffverbrauchs und ein Viertel der heute noch chemisch produzierten Güter herstellen. Link zum Original
Bis 2020 soll ein Viertel des Kraftstoffverbrauchs aus erneuerbaren Energien und nachwachsenden Rohstoffen gedeckt werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel bis 2020 heißt: »4 x 25«. Aus Erneuerbaren Energien, und nachwachsenden Rohstoffen wollen wir bis zum Ende des kommenden Jahrzehnts ein Viertel der Stromversorgung, ein Viertel der Wärmenutzung, ein Viertel des Kraftstoffverbrauchs und ein Viertel der heute noch chemisch produzierten Güter herstellen. Link zum Original
In der nächsten Legislaturperiode wird ein Gesetz zur Förderung regenerativer Wärmegewinnung eingebracht.
Wortlaut im Programm
Dazu werden wir in der nächsten Legislaturperiode ein Gesetz zur Förderung regenerativer Wärmegewinnung einbringen, Offshore-Windparks ans Netz bringen und die Einführung nachwachsender Rohstoffe gezielt fördern. Link zum Original
Offshore-Windparks werden ans Netz gebracht.
Wortlaut im Programm
Dazu werden wir in der nächsten Legislaturperiode ein Gesetz zur Förderung regenerativer Wärmegewinnung einbringen, Offshore-Windparks ans Netz bringen und die Einführung nachwachsender Rohstoffe gezielt fördern. Link zum Original
Die Energiepolitik setzt auf erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Einsparen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf die drei starken »E« Erneuerbare, Energieeffizienz, Einsparen. Link zum Original
Wettbewerb in den Energienetzen soll verbraucherfreundlichere Bedingungen auf dem Energiemarkt schaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Wettbewerb in die Energienetze tragen und damit verbraucherfreundlichere Bedingungen auf dem Energiemarkt schaffen. Link zum Original
Die Kraft-Wärme-Kopplung wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf Kraft-Wärme-Kopplung und darauf, Erdgas und Kohle so effizient wie möglich zu verstromen. Link zum Original
Erdgas und Kohle sollen so effizient wie möglich verstromt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf Kraft-Wärme-Kopplung und darauf, Erdgas und Kohle so effizient wie möglich zu verstromen. Link zum Original
Die Kohlesubventionen werden abgeschmolzen und bis 2012 vollständig abgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Kohlesubventionen wollen wir abschmelzen und bis 2012 komplett abbauen. Link zum Original
Die Steinkohleförderung im Saarland wird spätestens 2010 beendet.
Wortlaut im Programm
Wegen der extrem hohen Schäden durch den Bergbau ist die Steinkohleförderung im Saarland spätestens 2010 zu beenden. Stattdessen fördern wir in den betroffenen Regionen einen Strukturwandel, in dem Arbeit mit Zukunft entsteht und damit den Menschen eine Perspektive gegeben wird. Link zum Original
Eine internationale Agentur für erneuerbare Energien wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für eine internationale Agentur für Erneuerbare Energien. Link zum Original
Die Stromversorgung wird international stärker vernetzt.
Wortlaut im Programm
Um unsere energiepolitischen Ziele zu erreichen, wollen wir auch die Stromversorgung international stärker vernetzen. Link zum Original
Neben hocheffizienten Kraftwerken und erneuerbaren Energien wird auf mehr Energieeffizienz und Energieeinsparung gesetzt.
Wortlaut im Programm
Neben dem Ausbau hocheffizienter Kraftwerke und Erneuerbarer Energien setzen wir auf mehr Effizienz und Energieeinsparung. Link zum Original
Der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung wird bis 2010 verdoppelt.
Wortlaut im Programm
Den Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung wollen wir bis 2010 verdoppeln und setzen dabei vorrangig auf dezentrale Lösungen und den Einsatz Erneuerbarer Energien. Link zum Original
Beim Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung haben dezentrale Lösungen und erneuerbare Energien Vorrang.
Wortlaut im Programm
Den Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung wollen wir bis 2010 verdoppeln und setzen dabei vorrangig auf dezentrale Lösungen und den Einsatz Erneuerbarer Energien. Link zum Original
Verbraucherinitiativen gegen missbräuchliche Preispolitik von Energieversorgern werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen lokale und überregionale Verbraucherinitiativen, die sich gegen missbräuchliche Preispolitik zur Wehr setzen. Link zum Original
Für Endverbraucher wird klare Kostentransparenz bei Energiepreisen hergestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine klare Kostentransparenz für die Endverbraucher erreichen und verhindern, dass Energieversorger eine Preispolitik zu Lasten von Kleinverbrauchern und Privathaushalten betreiben. Link zum Original
Eine Preispolitik der Energieversorger zu Lasten von Kleinverbrauchern und Privathaushalten wird verhindert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine klare Kostentransparenz für die Endverbraucher erreichen und verhindern, dass Energieversorger eine Preispolitik zu Lasten von Kleinverbrauchern und Privathaushalten betreiben. Link zum Original
Atomkraft wird wegen des nicht sicher auszuschließenden Unfallrisikos abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Atomkraft ist nicht zu verantworten, weil ein Unfall wie in Tschernobyl nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Link zum Original
Die Atomkraftwerke Philippsburg 1, Isar 1, Biblis A und Brunsbüttel werden schnellstmöglich stillgelegt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die schnellstmögliche Stilllegung der besonders gefährdeten Anlagen, nämlich von Philippsburg 1, Isar 1, Biblis A und Brunsbüttel ein. Link zum Original
Ein Wiedereinstieg in die Atomenergie wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Es ist unverantwortlich, dass CDU/CSU und FDP 20 Jahre nach Tschernobyl zurück ins Atomzeitalter wollen. Link zum Original
Laufzeitverlängerungen für abgeschriebene Atomkraftwerke werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wer Laufzeitverlängerungen für abgeschriebene AKW in Aussicht stellt, verhindert dagegen Investitionen, Innovationen und neue Arbeitsplätze. Link zum Original
Die Urananreicherung soll keine Zukunft haben.
Wortlaut im Programm
Urananreicherung als Teil der nuklearen Produktionskette soll keine Zukunft haben. Link zum Original
Das Endlagersuchgesetz wird in der neuen Legislaturperiode unverzüglich eingebracht.
Wortlaut im Programm
Weil das Endlagersuchgesetz nun den Neuwahlen zum Opfer fiel, werden wir es in der neuen Legislaturperiode unverzüglich einbringen. Link zum Original
Eine vorzeitige Festlegung auf Gorleben als Endlagerstandort wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine vorzeitige Festlegung auf den Standort Gorleben darf es nicht geben. Link zum Original
Die Genehmigung eines Endlagers für radioaktiven Müll setzt einen wissenschaftlichen Eignungsvergleich mehrerer Standorte mit intensiver Bürgerbeteiligung voraus.
Wortlaut im Programm
Die Genehmigung und Inbetriebnahme eines Endlagers für radioaktiven Müll im Schacht Konrad, im Salzstock Gorleben und anderswo bedarf eines systematischen, vorurteilsfreien und wissenschaftlichen Eignungsvergleichs mehrerer Standorte mit intensiver Bürgerbeteiligung. Link zum Original
Gorleben gilt aus geologischen Gründen als ungeeigneter Endlagerstandort.
Wortlaut im Programm
Aus unserer Sicht ist Gorleben aus geologischen Gründen (Mehrbarrierenkonzept) nicht geeignet. Link zum Original
Die Privilegierung der Atomwirtschaft bei steuerlichen Rückstellungen wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Privilegierung bei steuerlichen Rückstellungen, die der Atomwirtschaft enorme Wettbewerbsvorteile verschafft, wollen wir abschaffen. Link zum Original
Das Atomlager Asse II wird schnell in einem transparenten Verfahren mit rechtlich verankerter Bürgerbeteiligung stillgelegt.
Wortlaut im Programm
Das Atomlager Asse II, das akut von Überflutung gefährdet ist, muss schnell in einem transparenten Verfahren mit rechtlich verankerter Bürgerbeteiligung stillgelegt werden. Link zum Original
Der Atomausstieg wird fortgesetzt, bis 2009 gehen Biblis A und B, Brunsbüttel und Neckarwestheim I vom Netz.
Wortlaut im Programm
Nur mit starken GRÜNEN wird der Atomausstieg fortgesetzt und gehen bis 2009 mit Biblis A und B, Brunsbüttel und Neckarwestheim I weitere Meiler vom Netz. Link zum Original
Der Export von Atomtechnologie wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den Export von Atomtechnologie ins Ausland lehnen wir ab. Link zum Original
Der EURATOM-Vertrag wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Den EURATOM-Vertrag wollen wir abschaffen und bilaterale Nuklear-Abkommen durch Kooperationsverträge im Bereich Erneuerbare Energien ersetzen. Link zum Original
Bilaterale Nuklearabkommen werden durch Kooperationsverträge im Bereich erneuerbarer Energien ersetzt.
Wortlaut im Programm
Den EURATOM-Vertrag wollen wir abschaffen und bilaterale Nuklear-Abkommen durch Kooperationsverträge im Bereich Erneuerbare Energien ersetzen. Link zum Original
Eine weitere staatliche Finanzierung der Kernfusionsforschung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine weitere staatliche Finanzierung der Forschungen zur Kernfusion lehnen wir ab. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.