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Grüne HB · Bremen braucht eine neue Koalition.

Forderungen zu Staat, Demokratie und Verwaltung

Bürgerschaftswahl Bremen 2003 · beschlossen 18.01.2003 · Original

Das Programm enthält 32 von 618 Forderungen zu „Staat, Demokratie und Verwaltung“.

Staat, Demokratie und Verwaltung 32
  1. Angestrebt wird eine rot-grüne Koalition in Bremen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bremer Grünen machen für die Bürgerschaftswahl 2003 eine klare Koalitionsaussage: Wir wollen in Bremen Rot-Grün! Link zum Original
  2. Mit den Bürgerinnen und Bürgern wird ein ständiger Dialog geführt, um tragfähige Lösungen zu finden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen einen ständigen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern führen, um zu tragfähigen Lösungen zu kommen. Link zum Original
  3. Das Wahlalter wird auf 16 Jahre abgesenkt.

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    Wortlaut im Programm
    Außerdem wollen wir das Wahlalter auf 16 Jahre absenken. Link zum Original
  4. Verbeamtungen sollen nur noch bei Polizei, Finanzämtern und in der Rechtsprechung erfolgen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen Einstellungen im Beamtenstatus nur noch bei der Polizei, den Finanzämtern und in der Rechtsprechung vornehmen. Link zum Original
  5. Erzieher, Pädagogen und Lehrkräfte sollen einen eigenen Tarifvertrag erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Erzieherinnen und Erzieher, Pädagogen und Pädagoginnen sowie Lehrerinnen und Lehrer sollen einen eigenen Tarifvertrag erhalten. Link zum Original
  6. Ortszuschläge im öffentlichen Dienst sollen nur noch zum Ausgleich unterschiedlicher Lebenshaltungskosten gezahlt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Statt regional unterschiedlicher Gehälter für den öffentlichen Dienst, sollen die Ortszuschläge nur noch zum Ausgleich unterschiedlicher Lebenshaltungskosten in Städten und Gemeinden gezahlt werden. Link zum Original
  7. Überholte Einrichtungen wie die Schulaufsicht sollen abgeschafft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Einrichtungen, die sich überlebt haben (wie z. B. die Schulaufsicht), sollen abgeschafft werden. Link zum Original
  8. Der Staat soll mit Steuergeldern wirtschaftlich arbeiten, ohne sich wie ein allein profitorientierter Konzern zu verhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Der Staat muss mit Steuergeldern wirtschaftlich arbeiten, aber er ist kein Konzern, bei dem allein der Profit zählt. Link zum Original
  9. Alle öffentlichen Gesellschaften sollen hinsichtlich Leistung und Kostenwahrheit überprüft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Gesellschaften gehören auf den Prüfstand - im Mittelpunkt stehen dabei Leistung und Kostenwahrheit. Link zum Original
  10. Aufgaben, die staatliche Stellen wirkungsvoller oder günstiger erledigen können, sollen in die Verwaltung zurückgeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Aufgaben, die von staatlichen Stellen wirkungsvoller und/oder günstiger erledigt werden können, werden in die Verwaltung zurückgeführt. Link zum Original
  11. Weitere Privatisierungen steuerungsrelevanter Behörden wie des Landesuntersuchungsamts oder des Amts für Straßen und Verkehr werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Weitere Privatisierungen von Behörden oder Ämtern, die für die politische Steuerung und Kontrolle von Bedeutung sind, wie das Landesuntersuchungsamt oder das Amt für Straßen und Verkehr, lehnen wir ab. Link zum Original
  12. Die Gesellschaften im Liegenschafts- und Wirtschaftsförderbereich sollen so umgestaltet werden, dass keine zu große Machtkonzentration entsteht.

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    Wortlaut im Programm
    Das Gesellschaftswesen im Liegenschafts- und Wirtschaftsförderbereich wird so umgestaltet, dass eine zu große Machtzusammenballung vermieden wird. Link zum Original
  13. Ein Beteiligungsgesetz soll eine wirksame parlamentarische Kontrolle der Beteiligungsgesellschaften festlegen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen ein Beteiligungsgesetz, in dem diese Punkte - verbunden mit einer wirksamen parlamentarischen Kontrolle der Beteiligungsgesellschaften - festgelegt werden. Link zum Original
  14. Staatliches Handeln soll den Gestaltungswillen und die Verantwortlichkeit der Bürger für das Gemeinwesen stärken.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Grüne wollen, dass alles Handeln des Staates sich auch daran ausrichtet, den Gestaltungswillen und die Verantwortlichkeit von Bürgerinnen und Bürgern für unser Gemeinwesen zu stärken und zu fördern. Link zum Original
  15. Die Zahl der erforderlichen Unterschriften für ein Volksbegehren soll gesenkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Zahl der erforderlichen Unterschriften beim Volksbegehren und die hohe Hürde bei der Abstimmung senken, die zum Boykott geradezu einlädt. Link zum Original
  16. Das Zustimmungsquorum beim Volksentscheid soll gesenkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Zahl der erforderlichen Unterschriften beim Volksbegehren und die hohe Hürde bei der Abstimmung senken, die zum Boykott geradezu einlädt. Link zum Original
  17. Volksentscheide sollen auch finanzwirksame Beschlüsse zum Ergebnis haben können.

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    Wortlaut im Programm
    Anders als bisher müssen Volksentscheide auch finanzwirksame Beschlüsse als Ergebnis haben können. Link zum Original
  18. Initiatoren von Bürgeranträgen, Volksbegehren und Volksentscheiden sollen einen Anspruch auf finanziellen Ausgleich erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Außerdem müssen jene Gruppen, die Bürgeranträge, Volksbegehren oder Volksentscheide initiieren und betreiben, Anspruch auf einen finanziellen Ausgleich erhalten. Link zum Original
  19. Das Wahlalter soll auf 16 Jahre gesenkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Das Wahlalter wollen wir auf 16 Jahre senken. Link zum Original
  20. Es soll der Grundsatz des freien, uneingeschränkten Zugangs zu Akten und Unterlagen der Verwaltung gelten.

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    Wortlaut im Programm
    In einer modernen Demokratie gilt der Grundsatz des freien, uneingeschränkten Informationszugangs zu Akten und Unterlagen der Verwaltung. Link zum Original
  21. Für Bremen soll ein Informationsfreiheitsgesetz in Kraft gesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen endlich ein Informationsfreiheitsgesetz für Bremen in Kraft setzen, denn dieses bekräftigt den politischen Willen zu mehr Bürgerbeteiligung, zu mehr Transparenz und Information im öffentlichen Sektor sowie zu einer neuen Verantwortungsteilung zwischen Staat und Gesellschaft. Link zum Original
  22. Die Verwaltungsreform soll stärker auf Bürgernähe ausgerichtet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die begonnene Verwaltungsreform im Land Bremen muss wieder mehr mit dem Ziel der Bürgernähe betrieben werden. Link zum Original
  23. Eine Verwaltungsreform, die nur auf Personaleinsparung zielt und die Dienstleistungsqualität außer Acht lässt, wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Verwaltungsreform, die ausschließlich unter dem Leitgedanken der Personaleinsparung steht, ohne die Qualität der Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger mit zu bedenken, lehnen die Grünen ab. Link zum Original
  24. Das BürgerServiceCenter soll auch Leistungen aus den Bereichen Bau, Umwelt, Soziales und Jugendhilfe anbieten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einrichtung des zentralen BürgerServiceCenters in der Bremer Innenstadt ist jetzt gelungen. Die Grundidee ist auch nach Ansicht der Grünen vernünftig, aber sie reicht noch lange nicht aus. Zum einen müssen auch die Bereiche Bau, Umwelt, Soziales und Jugendhilfe einbezogen mit ihren Leistungen angeboten werden. Link zum Original
  25. Über die ganze Stadt verteilt soll es viele Bürgerbüros geben.

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    Wortlaut im Programm
    Zum anderen darf keinesfalls vergessen werden, dass wir auch in diesem Bereich ein Angebot von vielen Bürgerbüros über die ganze Stadt verteilt vorhalten müssen. Link zum Original
  26. Die Korruptionsbekämpfung soll fortgesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Grüne werden den Weg der Korruptionsbekämpfung unbeirrt weitergehen. Wir wollen Bremen und Bremerhaven transparenter machen. Link zum Original
  27. Verwaltung und Politik in Bremen und Bremerhaven sollen transparenter werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Grüne werden den Weg der Korruptionsbekämpfung unbeirrt weitergehen. Wir wollen Bremen und Bremerhaven transparenter machen. Link zum Original
  28. In der Bauverwaltung und in den privatisierten Gesellschaften sollen ernsthafte Konsequenzen gezogen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern ernsthafte Konsequenzen in der Bremer Bauverwaltung, aber auch in den weit verzweigten privatisierten Bremer Gesellschaften. Link zum Original
  29. Finanzwirksame Entscheidungen sollen umfassend kontrolliert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine umfassende Kontrolle von finanzwirksamen Entscheidungen ist dabei unabdingbar. Link zum Original
  30. Die beschlossenen, aber nicht angewandten Anti-Korruptionsrichtlinien sollen umgesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Umsetzung der von der großen Koalition beschlossenen, aber bisher nicht angewandten Anti-Korruptionsrichtlinien werden wir vorantreiben. Link zum Original
  31. Der Marktausschuss für Einzelfallentscheidungen über Fahrgeschäfte auf Freimarkt, Osterwiese und Weihnachtsmarkt soll abgeschafft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der Marktausschuss mit seinen Einzelfallentscheidungen über Fahrgeschäfte auf Freimarkt, Osterwiese und Weihnachtsmarkt muss abgeschafft werden. Link zum Original
  32. Entscheidungen über die Marktzulassung sollen die Marktverwaltung in korruptionsfesten Verfahren treffen.

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    Wortlaut im Programm
    Abgeordnete sollten ein Interesse daran haben, dieses Einfallstor für Beeinflussungen zu schließen und die Entscheidungen durch korruptionsfeste Verfahren von der Marktverwaltung treffen zu lassen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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