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FDP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1994

Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1994 · Original

Das Programm enthält 59 von 530 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.

Klima, Umwelt und Naturschutz 59
  1. Umweltschutz soll mit Zukunftsvision betrieben werden und Arbeitsplätze schaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Umweltschutz mit Zukunftsvision und Arbeitsplätzen, Link zum Original
  2. Für die Elbe und ihre Nebenflüsse wird ein ökologisches Gesamtkonzept entwickelt, das Gewässerreinhaltung und die verschiedenen Nutzungen berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    - daß für das Flußgebiet der EIbe und ihrer Nebenflüsse ein ökologisches Gesamtkonzept entwickelt wird, das die Ziele der Reinhaltung des Gewässers mit der Aufrechterhaltung der unterschiedlichen Nutzung von der Schiffahrt bis zur Landwirtschaft berücksichtigt. Link zum Original
  3. Bis zur Vorlage des Elbe-Konzepts werden Maßnahmen im Flussgebiet auf Unterhaltungsmaßnahmen beschränkt.

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    Wortlaut im Programm
    Bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzeptes sind alle Maßnahmen, die das Flußgebiet betreffen, aufUnterhaltungsmaßnahmen zu beschränken. Link zum Original
  4. Die internationalen Verpflichtungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen werden beachtet.

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    Wortlaut im Programm
    daß bei der Energieerzeugung auffossiler Basis neueste Technik eingesetzt und die internationalen Verpflichtungen zur Reduzierung der COz-Emissionen beachtet werden. Link zum Original
  5. Umweltfaktoren sind in allen Entscheidungen der Wirtschaft und der öffentlichen Hand ständig zu berücksichtigen.

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    Wortlaut im Programm
    Notwendig ist eine ständige Berücksichtigung von Umweltfaktoren in allen Entscheidungen der Wirtschaft und der öffentlichen Hand. Link zum Original
  6. Die Umweltpolitik wird in Richtung eines ökologieorientierten und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandorts weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. vom Land Sachsen-Anhalt fördert deshalb eine Weiterentwicklung der deutschen Umweltpolitik in Richtung auf einen modemen ökologieorientierten und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland. Link zum Original
  7. Eine Atempause in der Umweltpolitik oder eine Absenkung geltender Umweltstandards wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Forderung nach einer Atempause in der Umweltpolitik oder gar einer Absenkung von geltenden Umweltstandards kann von der F.D.P. im Sinne einer verantwortbaren Politik nicht mitgetragen werden. Link zum Original
  8. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine dauerhaft sozial- und umweltverträgliche Entwicklung notwendig.

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    Wortlaut im Programm
    Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine dauerhafte sozial- und umweltverträgliche Entwicklung in Wirtschaft und Technik notwendig. Link zum Original
  9. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit wird mit Maßnahmen gegen ökologische Gefahren verbunden.

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    Wortlaut im Programm
    Zur ökologischen Erneuerung unserer Volkswirtschaft ist es erforderlich, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit mit außerordentlichen Aktivitäten gegen die ökologischen Gefahren zu verbinden. Link zum Original
  10. Die ökologische Sanierung der Chemie- und Braunkohleregion sowie des Mansfelder Landes wird konsequent fortgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    - die hervorgehobene ökologische Sanierung in der Chemie- und Braunkohleregion (Landkreise Bitterfeld, Merseburg, Halle, Saalkreis, Gebiet ZeitzlWeißenfels/Hohenmölsen) sowie im Mansfelder Land konsequent fortzuführen, Link zum Original
  11. Ökologische Sanierungsprogramme werden zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    - die in den genannten Regionen laufenden ökologischen Sanierungsprogramme zielgerichtet, wirtschaftlich sinnvoll und sozialkonform für die Stabilisierung und Verbesserung der Arbeitsmarktsituation (Arbeit durch Umweltsanierung) zu nutzen. Link zum Original
  12. Eine umweltfreundliche Stoffkreislaufwirtschaft wird eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    die Einführung einer umweltfreundlichen Stoffkreislaufwirtschaft. Link zum Original
  13. Ökobilanzen, Technikfolgenabschätzungen und Risiko-Nutzen-Beurteilungen werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    die Förderung von Aktivitäten zur Durchdringung der Wirtschaftsprozesse wie Öko-Bilanzen, Abschätzung von Technik-/Technologiefolgen, Risiko-Nutzen-Beurteilungen. Link zum Original
  14. Die Minderung der Luftbelastung und der Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen haben hohe Priorität.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. Sachsen-Anhalts räumt der Minderung der Luftbelastung für große Teile der Bevölkerung sowie dem Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen hohe Priorität ein. Link zum Original
  15. Die Luftreinhaltung soll von der Gefahrenabwehr zur Umweltvorsorge übergehen.

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    Wortlaut im Programm
    Sie strebt an, aus dem Bereich der Gefahrenabwehr baldmöglichst in den Bereich der Umweltvorsorge zu kommen. Link zum Original
  16. Landesspezifische Maßnahmen zum Schutz der Erdatmosphäre in Energie, Verkehr, Landwirtschaft und Chemie werden ergriffen.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. befürwortet konsequente landesspezifische Maßnahmen zum Schutz der Erdatrnosphäre im Bereich der Handlungsfelder Energie, Verkehr, Landwirtschaft und Chemie und setzt sich für die Förderung des Problembewußtseins der Bürger des Landes ein. Link zum Original
  17. Das Problembewusstsein der Bürger für den Schutz der Erdatmosphäre wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. befürwortet konsequente landesspezifische Maßnahmen zum Schutz der Erdatrnosphäre im Bereich der Handlungsfelder Energie, Verkehr, Landwirtschaft und Chemie und setzt sich für die Förderung des Problembewußtseins der Bürger des Landes ein. Link zum Original
  18. Die Förderung der Abgasvermeidung hat Vorrang vor der Abgasreinigung.

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    Wortlaut im Programm
    - die Förderung der Abgasvermeidung vor die der Abgasreinigung zu stellen. Link zum Original
  19. Die Luftqualität wird im ganzen Land flächendeckend überwacht.

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    Wortlaut im Programm
    die flächendeckende lufthygienische Überwachung des gesamten Landes zu erreichen Link zum Original
  20. Ein Klimaschutzprogramm mit Maßnahmen zur Reduktion des Kohlendioxidausstoßes wird aufgestellt.

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    Wortlaut im Programm
    die Aufstellung eines konkreten Klimaschutzprogrammes, das Maßnahmen zur Reduktion des Kohlendioxidausstoßes genauso enthält, wie eine drastische Minderung bzw. das Verbot aller anderen Treibhausgase. Link zum Original
  21. Andere Treibhausgase werden drastisch gemindert oder verboten.

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    Wortlaut im Programm
    die Aufstellung eines konkreten Klimaschutzprogrammes, das Maßnahmen zur Reduktion des Kohlendioxidausstoßes genauso enthält, wie eine drastische Minderung bzw. das Verbot aller anderen Treibhausgase. Link zum Original
  22. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz wird verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    durch entsprechende Maßnahmen eine Verbesserung des Bundesimmissionsschutzgesetzes zu erreichen. Link zum Original
  23. Ein umfassender Gewässerschutz wird verfolgt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. Sachsen-Anhalts tritt zugleich für einen umfassenden Gewässerschutz ein und bef6rdert die rationelle Bewirtschaftung der Gewässer nach Menge und Güte in einer Weise, daß sie dem Wohl der Allgemeinheit und im Einklang damit auch dem Nutzen einzelner unter Ausschluß jeder vermeidbaren Beeinträchtigung dienen. Link zum Original
  24. Die Gewässer werden nach Menge und Güte rationell zum Wohl der Allgemeinheit bewirtschaftet.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. Sachsen-Anhalts tritt zugleich für einen umfassenden Gewässerschutz ein und bef6rdert die rationelle Bewirtschaftung der Gewässer nach Menge und Güte in einer Weise, daß sie dem Wohl der Allgemeinheit und im Einklang damit auch dem Nutzen einzelner unter Ausschluß jeder vermeidbaren Beeinträchtigung dienen. Link zum Original
  25. Die Strukturen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung werden nach wirtschaftlich und sozial vertretbaren Kriterien neu geordnet.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. hält die konsequente Neuordnung der Wasserver- und Abwasserentsorgungsstrukturen in Sachsen-Anhalt nach wirtschaftlich und sozial vertretbaren und regionale Besonderheiten berücksichtigenden Kriterien für eine vordringliche politische Aufgabe. Link zum Original
  26. Die Trinkwasserversorgung erreicht bis Ende 1994 im Wesentlichen die qualitativen Standards.

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    Wortlaut im Programm
    - die Trinkwasserversorgung für die BÜfgerinnen und Bürger dieses Landes nach den qualitativen Maßstäben der Trinkwasserversorgung in wesentlichen Zügen bis Ende 1994. Link zum Original
  27. Ein umfassendes Kläranlagenbauprogramm mit sozialverträglichen Gebühren wird umgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    die gewässerökologische Zielsetzung durch ein umfassendes Kläranlagenbauprogramm mit bedeutsamen Auswirkungen auf die regionale wirtschaftliche Infrastruktur zu sozialverträglichen Gebühren. Link zum Original
  28. Für Investitionen im Trinkwasser- und Abwasserbereich werden privates Management und private Betreiber genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    - die Nutzung von privatem Management und privaten Betreibern für die erforderlichen Investitionen im Trinkwasser- und Abwasserbereich. Link zum Original
  29. Die diffusen Stoffeinträge in Elbe und Nebenflüsse werden für ein stabiles, artenreiches Gewässerökosystem vermindert.

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    Wortlaut im Programm
    rur die Eibe und ihre Nebenflüsse in Sachsen-Anhalt durch Verminderung der diffusen Stoffeinträge die Voraussetzungen für ein stabiles aquatisches Ökosystem mit großer Artenvielfalt an Fauna und Flora. Link zum Original
  30. Das Grundwasser wird als Quelle der Trinkwasserversorgung durch Vorsorge geschützt.

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    Wortlaut im Programm
    - das Grundwasser als Bezugsquelle fur die Trinkwasserversorgung durch ausreichende Vorsorge zu schützen. Link zum Original
  31. Stillgelegte Braunkohletagebaue werden naturnah für Erholung, Naturschutz und Tourismus rekultiviert.

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    Wortlaut im Programm
    - die naturnahe Rekultivierung der stillgelegten Braunkohletagebaue mit dem Ziel einer Mehrfachnutzung rur die Erholung, den Naturschutz und der touristischen Erschließung als bedeutsame Erwerbsquelle. Link zum Original
  32. Bei Abfällen gilt strikt die Reihenfolge Vermeidung vor Verminderung und Verwertung.

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    Wortlaut im Programm
    Die F,D.P. Sachsen-Anhalts tritt fureine strikte Einhaltung der Reihenfolge Vermeidung vor Verminderung und Verwertung vonAbfällen ein. Link zum Original
  33. Alle Maßnahmen zur Abfallvermeidung werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Maßnahmen zur Abfallvermeidung sind zu fördern, die Produkthersteller in die Entsorgung bzw. Wiederverwertung einzubeziehen und alle rechtlichen Möglichkeiten dazu maximal auszuschöpfen. Link zum Original
  34. Produkthersteller werden in Entsorgung und Wiederverwertung einbezogen.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Maßnahmen zur Abfallvermeidung sind zu fördern, die Produkthersteller in die Entsorgung bzw. Wiederverwertung einzubeziehen und alle rechtlichen Möglichkeiten dazu maximal auszuschöpfen. Link zum Original
  35. Mehrweg- und duale Systeme werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Mehrweg- und duale Systeme sind zu fördern. Link zum Original
  36. In der Abfallwirtschaft hat Privatisierung mit staatlicher Kontrolle Vorrang.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei ist der Privatisierung mit notwendiger staatlicher Kontrolle der Vorzug zu geben. Link zum Original
  37. Eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Abfallentsorgungsstruktur wird aufgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Auf mittel- und langfristige Sicht wird der Aufbau einer ökologisch und ökonomisch sinnvollen Abfallentsorgungsstruktur dennoch notwendig sein. Link zum Original
  38. Die Abfallgebühren für die Bürger werden sozialverträglich gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Gebührenbelastung der Bürger ist dabei sozial verträglich zu gestalten. Link zum Original
  39. Für Behandlung und Ablagerung von Abfällen werden Voraussetzungen auf höchstem technischem Niveau geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Wohl wissend, daß alle Kraft vordringlich in die Vermeidung investiert werden muß, sind konsequent die Voraussetzungen rur die Behandlung und Ablagerung von Abfällen auf höchstem technischem Niveau zu schaffen, wofur zur Schaffung von Entsorgungssicherheit mindestens eine Sonderabfalldeponie, eine Sonderabfallverbrennungsanlage und eine Untertagedeponie rur Sachsen-Anhalt unverzichtbar sind. Link zum Original
  40. Mindestens eine Sonderabfalldeponie, eine Sonderabfallverbrennungsanlage und eine Untertagedeponie werden im Land errichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Wohl wissend, daß alle Kraft vordringlich in die Vermeidung investiert werden muß, sind konsequent die Voraussetzungen rur die Behandlung und Ablagerung von Abfällen auf höchstem technischem Niveau zu schaffen, wofur zur Schaffung von Entsorgungssicherheit mindestens eine Sonderabfalldeponie, eine Sonderabfallverbrennungsanlage und eine Untertagedeponie rur Sachsen-Anhalt unverzichtbar sind. Link zum Original
  41. Illegaler Abfallexport wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Illegalen Abfallexport jeglicher Art lehnt die F.D.P. in Übereinstimmung mit dem Baseler Übereinkommen ab. Link zum Original
  42. Bürger werden frühzeitig in Entscheidungen über Entsorgungsanlagen einbezogen.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. setzt sich darur ein, eine bessere Akzeptanz für notwendige Entsorgungsanlagendurch frühzeitige Einbeziehung der Bürger in die Entscheidungsfindung zu erreichen. Link zum Original
  43. Für die Sanierung ökologischer Altlasten wird eine Rangfolge festgelegt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. unterstützt die Forderung nach einer Rangigkeit der Abarbeitung von Sanierungsvorhaben. Link zum Original
  44. Für das Land wird ein Bodenschutzprogramm erarbeitet.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. fordert fiir das Land Sachsen-Anhalt die Erarbeitung eines Bodenschutzprogramms. Link zum Original
  45. Der Boden wird auch als Lebensgrundlage geschützt, nicht nur in seinen wirtschaftlichen Funktionen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Boden ist nicht nur in seinen Funktionen fiir Wirtschaft, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gartenbau zu schützen, sondern mehr und mehr in seiner eigentlichen Funktion als eine unserer wichtigsten Grundlagen des Lebens. Link zum Original
  46. Ökologische und effektive Entsorgungsstrukturen der Abfallwirtschaft werden aufgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    - den dringend erforderlichen Aufbau ökologischer und effektiver Entsorgungsstrukturen im Rahmen der Abfallwirtschaft des Landes. Link zum Original
  47. Moderne Abfallentsorgungsanlagen werden errichtet, da Deponieraum knapp ist und illegaler Abfallexport ausgeschlossen werden soll.

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    Wortlaut im Programm
    - die hierzu notwendige Errichtung moderner Abfallentsorgungsanlagen, da Deponieraum kaum noch verfügbar ist und illegaler Abfallexport auszuschließen ist. Link zum Original
  48. Ökologische Altlasten werden wirtschaftlich vertretbar behandelt: Gefahren werden beseitigt und saniert wird, soweit es Investitionen und Ansiedlungen dient.

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    Wortlaut im Programm
    - einen vernünftigen, wirtschaftlich vertretbaren Umgang mit ökologischen Altlasten mit dem Ziel, Gefahren zu beseitigen und Sanierung in dem Maß zu realisieren, wie es der Belebung und Förderung der Investitions- und Ansiedlungspolitik dient. Link zum Original
  49. Die Bodenbiologie wird zum Erhalt günstiger Bodenstrukturen gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    - die Förderung der Biologie der Böden zum Zwecke des Erhalts der günstigsten Bodenstrukturen. Link zum Original
  50. Bodenverdichtung, Bodenabtrag und Humusverlust werden vermieden.

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    Wortlaut im Programm
    die Vermeidung von Bodenverdichtungen, Abträgen und Minimierung der Humusanteile. Link zum Original
  51. Die durch Braunkohletagebau und Bergbau im Mansfelder Land geschädigten Böden werden rekultiviert.

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    Wortlaut im Programm
    - die Rekultivierung der geschädigten Böden des Braunkohletagebaues und des Bergbaus im Mansfelder Land. Link zum Original
  52. Die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts und die Artenvielfalt werden nachhaltig bewahrt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und der Artenvielfalt zählen zu den Lebensgrundlagen des Menschen und sind nachhaltig zu bewahren. Link zum Original
  53. Ein Netz landschaftstypischer Schutzgebiete auf 10 bis 15 Prozent der Landesfläche wird geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    - Es ist ein Netz von landschafts- undnaturraumtypischen Schutzgebieten mit einer Fläche von 10- 15 % der Landesfläche zu schaffen. Link zum Original
  54. Vorhandene Schutzgebiete wie die Naturparke Harz und Dübener Heide sowie Biosphärenreservate werden gepflegt und systematisch ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Vorhandene Schutzgebiete sind zu pflegen und systematisch auszubauen, so u.a. die Naturparke Harz, Saale-Unstrut- Trias-Land, Dübener Heide, Biosphärenreservate Naturpark Drömling, Elbaue, Karstlandschaft Südharz, Projekte von gesamtstaatlicher repräsentativer Bedeutung -Naturschutzgebiet Untere Havel, Eibe und Naturschutzgebiet Selketal. Link zum Original
  55. Die Landschaftsplanung wird auf allen Ebenen weiterentwickelt und in regionale Entwicklungsprogramme eingebracht.

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    Wortlaut im Programm
    - Die Landschaftsplanung ist auf allen Planungsebenen weiter zu entwickeln und in die regionalen Entwicklungsprogramme einzubringen. Link zum Original
  56. Für alle Landkreise und Städte werden Landschaftspläne erarbeitet.

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    Wortlaut im Programm
    Für die Bewertung von Eingriffen in die Natur und Landschaft sind flächendeckend fiir alle Landkreise und Städte Landschaftspläne zu erarbeiten. Link zum Original
  57. Der Arten- und Biotopschutz wird mit Erfassungen, Artenhilfsprogrammen und vollständigen Roten Listen ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    - Der Arten- und Biotopschutz ist rur Sachsen-Anhalt zielgerichtet zu entwickeln und auszubauen (Erfassung der Naturausstattungen, Erstellung von Artenhilfsprogrammen fiir ausgewählte Arten, Komplettierung der Roten Listen). Link zum Original
  58. Ein zukunftsorientiertes Umweltbewusstsein wird entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die vorsorgende Planung und Gestaltung unserer Umwelt erfordert die Entwicklung eines zukunftsorientierten Umweltbewußtseins, aus dem die Bereitschaft zum verantwortungsvollen Umgang mit allen Naturgütern erwächst. Link zum Original
  59. Kulturlandschaft und Landschaftsschutz werden als Einheit betrachtet und gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Kulturlandschaft und Landschaftsschutz bilden eine Einheit in ihrer Darstellung; die F.D.P. setzt sich für diese ein. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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