Forderungen zu Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Landtagswahl Niedersachsen 2003 · beschlossen 19.10.2002 · Original
Das Programm enthält 33 von 645 Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“.
- 33Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 56Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 33
Arbeitsmodelle ermöglichen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Wortlaut im Programm
Zur Verbesserung der Einkommenschancen und für eine gleichberechtigte Zukunftsgestaltung von Familien brauchen wir Arbeitsmodelle, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Link zum Original
In der Erwerbsarbeit ist Platz für unterschiedliche Lebensmodelle von Frauen und Männern ohne Nachteile für Kinderbetreuung und Karriere.
Wortlaut im Programm
In der Erwerbsarbeit muss für unterschiedliche Lebensmodelle von Frauen und Männern Platz sein, die freie Entscheidungen zulassen, ohne dass daraus Nachteile für Kinderbetreuung, berufliche Entwicklung und Karriere entstehen. Link zum Original
Frauen erhalten für gleiche Leistung die gleiche Anerkennung.
Wortlaut im Programm
Nach wie vor müssen viele Frauen für gleiche Anerkennung mehr leisten. Das wollen wir ändern. Link zum Original
Das selbstbestimmte Engagement der Bürgerinnen und Bürger wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für die Stärkung des selbst bestimmten und selbst verantwortlichen Engagements der Bürgerinnen und Bürger. Link zum Original
Bildungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungschancen von Kindern und Jugendlichen werden verbessert.
Wortlaut im Programm
- Positive Beeinflussung der Situation von Kindern und Jugendlichen durch die Verbesserung von Bildungs-, Ausbildungs- und zukünftigen Beschäftigungschancen. Link zum Original
Menschen mit Behinderung werden beruflich und sozial integriert.
Wortlaut im Programm
Ziel liberaler Politik für Menschen mit Behinderung ist die berufliche und soziale Integration. Link zum Original
Menschen mit Behinderung sollen ein möglichst uneingeschränkt selbstbestimmtes Leben führen können.
Wortlaut im Programm
Menschen mit Behinderung sollen ein selbstbestimmtes Leben so uneingeschränkt wie möglich führen können. Link zum Original
Gesellschaft und Institutionen respektieren den Wunsch von Menschen mit Behinderung nach möglichst umfangreicher Selbstbestimmung.
Wortlaut im Programm
Die Gesellschaft und ihre Institutionen müssen Abstand nehmen von den Vorstellungen eines zu verwaltenden Behinderten und den Wunsch nach möglichst umfangreicher Selbstbestimmung respektieren. Link zum Original
Menschen mit und ohne Behinderung leben selbstverständlich miteinander.
Wortlaut im Programm
- Ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Link zum Original
Es wird ein flächendeckendes Netz von Beratungs- und Früherkennungsstellen geschaffen.
Wortlaut im Programm
- Ein flächendeckendes Netz von Beratungs- und Früherkennungsstellen sowie den raschen Ausbau weiterer Frühförderungseinrichtungen für Kinder und Eltern. Link zum Original
Frühförderungseinrichtungen für Kinder und Eltern werden rasch ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- Ein flächendeckendes Netz von Beratungs- und Früherkennungsstellen sowie den raschen Ausbau weiterer Frühförderungseinrichtungen für Kinder und Eltern. Link zum Original
Menschen mit Behinderungen erhalten statt zugeteilter Sachleistungen ein persönliches Budget, mit dem sie benötigte Dienstleistungen selbst auswählen und finanzieren.
Wortlaut im Programm
- Die Menschen mit Behinderungen sollen größere individuelle Entscheidungsspielräume erhalten. In Anlehnung an das niederländische "Kundenmodell" sollen ihnen künftig nicht mehr bestimmte Sachleistungen 'zugeteilt' werden; vielmehr erhalten sie ein persönliches Budget, mit dem sie solche Dienstleistungen, die sie individuell benötigen, auswählen und finanzieren können. Link zum Original
In Niedersachsen wird das persönliche Budget für Menschen mit Behinderungen in einem Modellversuch erprobt.
Wortlaut im Programm
- Die Menschen mit Behinderungen sollen größere individuelle Entscheidungsspielräume erhalten. In Anlehnung an das niederländische "Kundenmodell" sollen ihnen künftig nicht mehr bestimmte Sachleistungen 'zugeteilt' werden; vielmehr erhalten sie ein persönliches Budget, mit dem sie solche Dienstleistungen, die sie individuell benötigen, auswählen und finanzieren können. Mit einem hierauf ausgerichteten Modellversuch sollen auch in Niedersachsen Konzepte erprobt werden, die besser als traditionelle Hilfen dazu geeignet sind, Menschen mit Behinderungen ein in die Gesellschaft eingebettetes selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Link zum Original
In den Kommunen gibt es Frauen- und Kinderschutzhäuser.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind Frauen- und Kinderschutzhäuser in den Kommunen erforderlich, ebenso wie eine psychotherapeutische Betreuung der Opfer. Link zum Original
Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch erhalten psychotherapeutische Betreuung.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind Frauen- und Kinderschutzhäuser in den Kommunen erforderlich, ebenso wie eine psychotherapeutische Betreuung der Opfer. Link zum Original
Frauen haben bei der Schwangerschaftsberatung die Wahl zwischen verschiedenen Trägern.
Wortlaut im Programm
Frauen, die eine Schwangerschaftsberatung benötigen, sollen die Wahl zwischen verschiedenen Trägern haben. Link zum Original
Familienpolitik richtet sich gleichermaßen an Familien und Verantwortungsgemeinschaften und orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder.
Wortlaut im Programm
Familie ist dort, wo Kinder sind. Liberale Familienpolitik spricht deshalb Familien und Verantwortungsgemeinschaften in gleichem Maße an und orientiert sich insbesondere an den Bedürfnissen der Kinder in der Familie. Link zum Original
Kinder sollen wieder den ihnen zustehenden Stellenwert in der Gesellschaft bekommen.
Wortlaut im Programm
Wir Liberalen wollen, dass Kinder wieder den Stellenwert in der Gesellschaft bekommen, der ihnen zusteht. Link zum Original
Die Familienpolitik schafft Voraussetzungen, die jungen Menschen die Entscheidung für Kinder und Familie erleichtern.
Wortlaut im Programm
Liberale Familienpolitik will jungen Menschen Mut machen, sich für Kinder und Familie zu entscheiden, indem sie Voraussetzungen schafft, die diese Entscheidung erleichtern. Link zum Original
Arbeitsrecht und Organisation des Berufslebens werden flexibler gestaltet, um Familie und Beruf vereinbar zu machen.
Wortlaut im Programm
An erster Stelle steht hierbei für Liberale die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies erfordert mehr Flexibilität im Arbeitsrecht und in der Organisation des täglichen Berufslebens. Link zum Original
Bei politischen Entscheidungen werden die Auswirkungen auf Familien berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
- Berücksichtigung der Auswirkungen auf Familien bei politischen Entscheidungen. Link zum Original
Die Bedürfnisse von Kindern werden vor allem in der Schul-, Verkehrs- und Wohnungsbaupolitik stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
- Stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern vor allem in der Schul- ,Verkehrs- und Wohnungsbaupolitik. Link zum Original
Junge Menschen engagieren sich stärker am politischen Leben.
Wortlaut im Programm
Junge Menschen müssen sich gerade auch am politischen Leben stärker engagieren. Link zum Original
Es gibt ein ausreichendes Angebot an Treffpunkten, Clubs, Vereinen, Sportanlagen und Begegnungsstätten für Jugendliche.
Wortlaut im Programm
- Ein ausreichendes Angebot an Treffpunkten, Clubs, Vereinen, Sportanlagen und anderen Begegnungsstätten, die dem Lebensstil und Freizeitverhalten der Jugendlichen entsprechen. Link zum Original
Es gibt selbstverwaltete Jugendzentren und Bandübungsräume.
Wortlaut im Programm
- Selbst verwaltete Jugendzentren und Bandübungsräume. Link zum Original
Auch die politische Jugendarbeit wird finanziell gefördert.
Wortlaut im Programm
- Finanzielle Förderung auch der politischen Jugendarbeit. Link zum Original
Hilfe zur Selbsthilfe und Prävention sind Handlungsprinzip der Jugendhilfe.
Wortlaut im Programm
- Handlungsprinzip der Jugendhilfe muss die Hilfe zur Selbsthilfe und Prävention sein. Link zum Original
Für obdachlose Jugendliche gibt es niedrigschwellige Anlaufstellen.
Wortlaut im Programm
Obdachlose Jugendliche brauchen niedrigschwelliege Anlaufstellen. Link zum Original
Älteren Menschen werden ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben und Möglichkeiten zum Einsatz ihrer Fähigkeiten gesichert.
Wortlaut im Programm
Ziel einer liberalen Seniorenpolitik ist es, den älteren Menschen ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben zu sichern und Möglichkeiten zu bieten, ihre Fähigkeiten und Erfahrungen sinnvoll einzusetzen. Link zum Original
Ältere Menschen sollen so lange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben können.
Wortlaut im Programm
- Ältere Menschen sollen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen können. Link zum Original
Der Sport wird als Teil von Bildung, Erziehung und gesundheitlicher Prävention stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Sport muss als unverzichtbarer Teil der Bildung, der Erziehung und der gesundheitlichen Prävention stärker als bisher gefördert und vor Rückschritten bewahrt werden. Link zum Original
Die Fachkompetenz von Sportvereinen und -verbänden und ihr Stellenwert für das Gemeinwesen werden anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die FDP betont ihre Anerkennung der Fachkompetenz von Sportvereinen und –verbänden und deren hohen Stellenwert für ein funktionierendes Gemeinwesen. Link zum Original
Beim Sport von Erwachsenen wird fachkundige Anleitung sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Im Erwachsenenalter ist Sport wichtig zur Erhaltung körperlicher und psychischer Gesundheit. Falsch betrieben kann er jedoch auch mit gesundheitlichen Gefahren verbunden sein. Daher muss fachkundige Anleitung sichergestellt werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.