Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2016 · beschlossen 09.04.2016 · Original
Das Programm enthält 38 von 763 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 38Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 87Seiten im Original
- 2016Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 38
Die Agrarpolitik soll Landwirte nicht bevormunden, sondern Freiraum für unternehmerisches Handeln lassen.
Wortlaut im Programm
Die Freien Demokraten setzen sich für eine Agrarpolitik ein, die die Landwirte nicht bevormundet, sondern Freiraum für unternehmerisches Handeln lässt. Link zum Original
Ökologischer Landbau und großflächige Landwirtschaft gelten als vereinbar.
Wortlaut im Programm
Ökologischer Landbau und eine großflächige Landwirtschaft schließen einander nicht aus. Link zum Original
Es wird auf eine regional verwurzelte Landwirtschaft gesetzt, bei der Rechtsform, Größe und Art der Bewirtschaftung zweitrangig sind.
Wortlaut im Programm
Wir Freien Demokraten setzen auf eine bodenständige Landwirtschaft, die in den Regionen verwurzelt ist. Die Rechtsform, die Größe oder die Art der Bewirtschaftung der Betriebe ist zweitrangig. Link zum Original
Die Organisation landwirtschaftlicher Betriebe liegt in der Entscheidung der Landwirte.
Wortlaut im Programm
Wie Landwirte ihre Betriebe organisieren, unterliegt ihren Entscheidungen, denn sie tragen die unternehmerische Verantwortung. Link zum Original
Der ländliche Raum wird als eigenständiger Wirtschafts-, Lebens-, Entwicklungs- und Kulturraum betrachtet.
Wortlaut im Programm
Der ländliche Raum ist für uns Freie Demokraten ein eigenständiger Wirtschafts-, Lebens-, Entwicklungs- und Kulturraum. Link zum Original
Eigentumsrechte dürfen durch staatliches Handeln nicht ersatzlos verloren gehen.
Wortlaut im Programm
Durch staatliches Handeln dürfen Eigentumsrechte nicht ersatzlos verloren gehen. Link zum Original
Die Sozialbindung des Eigentums darf nicht zur Nutzungsenteignung führen.
Wortlaut im Programm
Sozialbindung darf nicht zur Nutzungsenteignung führen. Link zum Original
Eine flächendeckende Landwirtschaft wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zu einer flächendeckenden Landwirtschaft. Link zum Original
Rahmenbedingungen sollen es Landwirten ermöglichen, den wesentlichen Teil ihres Einkommens am Markt zu erwirtschaften.
Wortlaut im Programm
eine wettbewerbsfähige, innovative und verbraucherorientierte Landwirtschaft durch Rahmenbedingungen unterstützen, die ermöglichen, dass Landwirte den wesentlichen Teil ihres Einkommens am Markt erwirtschaften können. Link zum Original
Eine politische Bevorzugung einer bestimmten Bewirtschaftungsart wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen dabei jede politische Bevorzugung einer bestimmten Bewirtschaftungsart ab. Die Entscheidung darüber muss frei beim Landwirt liegen. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für landwirtschaftliche Betriebe werden verbessert, damit Agrarprodukte im Land erzeugt und veredelt werden.
Wortlaut im Programm
die Rahmenbedingungen für landwirtschaftliche Betriebe weiter verbessern, damit Agrarprodukte in unserem Land erzeugt und veredelt werden können. Link zum Original
Für landwirtschaftliche Betriebe werden Planungssicherheit und Verlässlichkeit gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Dabei werden wir Planungssicherheit und Verlässlichkeit gewährleisten. Link zum Original
Die Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Nahrungsmitteln aus allen Produktionsrichtungen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen und gesunden Nahrungsmitteln aus allen Produktionsrichtungen unterstützen. Link zum Original
Objektive Informationen über die Qualität landwirtschaftlicher Erzeugnisse werden gefördert.
Wortlaut im Programm
uns für objektive Informationen über die Qualität der landwirtschaftlichen Erzeugnisse stark machen. Link zum Original
Konventionell und ökologisch wirtschaftende Betriebe erhalten gleiche Chancen.
Wortlaut im Programm
Chancengleichheit für konventionell und ökologisch wirtschaftende Betriebe einfordern und eine ideologisch motivierte Bevorzugung und Unterstützung ökologischer Produktion ablehnen. Link zum Original
Bewirtschaftungseinschränkungen, die über die allgemeinen gesetzlichen Grundlagen hinausgehen, werden angemessen ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Bewirtschaftungseinschränkungen, die über die allgemein geltenden gesetzlichen Grundlagen hinausgehen, angemessen ausgleichen. Link zum Original
Weitere Exportmöglichkeiten für Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern werden erschlossen.
Wortlaut im Programm
vor dem Hintergrund der stark wachsenden Weltbevölkerung und der günstigen Küstenlage unseres Landes weitere Exportmöglichkeiten für Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern erschließen. Link zum Original
In der EU-Agrarpolitik wird die Entkopplung der Direktzahlungen von der Produktion konsequent fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
im Rahmen der Diskussion um die Weiterentwicklung der Agrarpolitik der Europäischen Union den Weg der Entkoppelung der Direktzahlungen von der Produktion und die damit verbundene stärkere Orientierung an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und der Sozialen Marktwirtschaft konsequent weiter beschreiten. Link zum Original
Nationale Sonderwege in der Agrarpolitik werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
keine nationalen Sonderwege gehen, weil diese nicht in eine europäische Agrarpolitik passen und die heimische Landwirtschaft gegenüber ihren europäischen Wettbewerbern benachteiligen. Link zum Original
Landwirte erhalten faire Chancen bei der Vermarktung regionaler Produkte, etwa durch Gemeinschaftsvermarktung, um ihre Verhandlungsposition gegenüber Handelskonzernen zu stärken.
Wortlaut im Programm
faire Chancen für Landwirte bei der Vermarktung ihrer regionalen Produkte fordern (z.B. durch Gemeinschaftsvermarktung von Milchprodukten), um bessere Verhandlungspositionen gegenüber den Lebensmittelkonzernen und Discountern zu erreichen. Link zum Original
Langfristig existenzfähige Agrarbetriebe werden unabhängig von ihrer Rechtsform in ihrer Entwicklung nicht benachteiligt.
Wortlaut im Programm
dafür sorgen, dass langfristig existenzfähige Betriebe, gleich welcher Rechtsform, nicht in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung benachteiligt werden. Link zum Original
Ein Agrarstrukturgesetz, das in die Vertragsfreiheit zwischen Bodeneigentümern und Landwirten eingreift, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
ein Agrarstrukturgesetz, das in die Vertragsfreiheit zwischen Bodeneigentümern und Landwirten eingreift, ablehnen, weil sich Bodeneigentümer und die Landwirte, die ihre Flächen bewirtschaften, frei auf die Nutzung verständigen können müssen. Link zum Original
Die Inanspruchnahme land- und forstwirtschaftlicher Flächen als Ausgleichsflächen bei Planungsvorhaben wird reduziert.
Wortlaut im Programm
die starke Inanspruchnahme landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Flächen als Ausgleichsflächen bei öffentlichen und privaten Planungsvorhaben reduzieren. Link zum Original
Forschung, Entwicklung und Markteinführung von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
weitere Anstrengungen in der Forschung, Entwicklung und der Markteinführung von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen unterstützen. Link zum Original
Alle Produkte mit gentechnisch behandelten Inhaltsstoffen werden gekennzeichnet.
Wortlaut im Programm
uns für eine allgemeine Kennzeichnung aller Produkte einsetzen, die gentechnisch behandelte Inhaltsstoffe enthalten, um den Verbrauchern größtmögliche Transparenz zu ermöglichen. Link zum Original
Eine nachhaltige und effiziente Waldbewirtschaftung wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine nachhaltige und effiziente Waldbewirtschaftung ein. Link zum Original
Wettbewerbsnachteile privater Forstbetriebe gegenüber der Landesforstanstalt werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Wettbewerbsnachteile für privatwirtschaftliche Betriebe gegenüber der Landesforstanstalt abbauen. Link zum Original
Forst-, Jagd- und Naturschutzgesetzgebung werden gleichrangig behandelt.
Wortlaut im Programm
für die Gleichrangigkeit von Forst-, Jagd- und Naturschutzgesetzgebungen einstehen, damit Jäger ihrem Auftrag zur nachhaltigen Nutzung von natürlichen Ressourcen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt nachkommen können. Link zum Original
Das Jagdsystem mit Hauptverantwortung der Jäger und Grundeigentümer für die Wildbewirtschaftung bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
das funktionierende Jagdsystem erhalten, bei dem die Hauptverantwortung für die Wildbewirtschaftung bei den Jägern und Grundeigentümern liegt. Link zum Original
Rückgang und Gefährdung der gewerblichen Fischerei werden verhindert.
Wortlaut im Programm
Der Rückgang und die Gefährdung der gewerblichen Fischerei muss verhindert werden, weil ansonsten Wissen, Brauchtum und ein Wirtschaftsfaktor verloren gehen. Link zum Original
Die Sportfischerei wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Ebenso muss die Sportfischerei, auch als Ausdruck von Naturverbundenheit, Freizeitgestaltung und Erholung, unterstützt werden. Link zum Original
Fischer werden bei Pflege und Sicherung der Fischbestände besser eingebunden, statt auf Verbote und strenge Reglementierung zu setzen.
Wortlaut im Programm
die Fischer bei der Pflege und Sicherung der Bestände besser einbinden. Ziel sollten keine Verbote und strenge Reglementierungen sein, sondern ein gemeinsames Vorgehen aller Beteiligten, das noch stärker regionale Besonderheiten und Eigeninitiativen vor Ort berücksichtigt. Link zum Original
Die mit der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik eingeleitete Wende zu einer wirtschaftlicheren, moderneren und nachhaltigeren Fischerei wird unter Berücksichtigung kleiner Betriebe fortgeführt.
Wortlaut im Programm
die durch die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik eingeleitete Wende für eine wirtschaftlichere, modernere und nachhaltigere Fischerei fortführen und konsequent umsetzen ohne die kleinen und handwerklich betriebenen Fischereibetriebe aus den Augen zu lassen. Link zum Original
Der Aufbau von Aquakulturen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
den Aufbau von Aquakulturen stärken, um die steigende Nachfrage nach Fisch zu sichern. Link zum Original
Staatliche Verhaltenssteuerung und Bevormundung von Verbrauchern, etwa ein Veggie-Day oder eine Schweinefleisch-Pflicht, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ansätze, die im Dienste scheinbar höherer Zwecke gezielt auf Verhaltenssteuerung und Bevormundung setzen (z.B. „Veggie-Day“, Schweinefleisch- Pflicht), lehnen wir Freien Demokraten entschieden ab. Link zum Original
Die Lebensmittelkontrolle wird weiter verbessert.
Wortlaut im Programm
die Lebensmittelkontrolle weiter verbessern. Link zum Original
Werbeverbote für vermeintlich ungesunde Lebensmittel werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
uns gegen Werbeverbote für vermeintlich ungesunde Lebensmittel aussprechen. Link zum Original
Analysetätigkeiten der Lebensmittelkontrolle können vermehrt an private Labore vergeben werden.
Wortlaut im Programm
die Schlagkraft der Lebensmittelkontrollen in Mecklenburg-Vorpommern dadurch verbessern, dass vermehrt Analysetätigkeiten an private Labore vergeben werden können. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.