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FDP MV · Land der Chancen

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2016 · beschlossen 09.04.2016 · Original

Das Programm enthält 38 von 763 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 38
  1. Die Agrarpolitik soll Landwirte nicht bevormunden, sondern Freiraum für unternehmerisches Handeln lassen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Freien Demokraten setzen sich für eine Agrarpolitik ein, die die Landwirte nicht bevormundet, sondern Freiraum für unternehmerisches Handeln lässt. Link zum Original
  2. Ökologischer Landbau und großflächige Landwirtschaft gelten als vereinbar.

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    Wortlaut im Programm
    Ökologischer Landbau und eine großflächige Landwirtschaft schließen einander nicht aus. Link zum Original
  3. Es wird auf eine regional verwurzelte Landwirtschaft gesetzt, bei der Rechtsform, Größe und Art der Bewirtschaftung zweitrangig sind.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freien Demokraten setzen auf eine bodenständige Landwirtschaft, die in den Regionen verwurzelt ist. Die Rechtsform, die Größe oder die Art der Bewirtschaftung der Betriebe ist zweitrangig. Link zum Original
  4. Die Organisation landwirtschaftlicher Betriebe liegt in der Entscheidung der Landwirte.

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    Wortlaut im Programm
    Wie Landwirte ihre Betriebe organisieren, unterliegt ihren Entscheidungen, denn sie tragen die unternehmerische Verantwortung. Link zum Original
  5. Der ländliche Raum wird als eigenständiger Wirtschafts-, Lebens-, Entwicklungs- und Kulturraum betrachtet.

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    Wortlaut im Programm
    Der ländliche Raum ist für uns Freie Demokraten ein eigenständiger Wirtschafts-, Lebens-, Entwicklungs- und Kulturraum. Link zum Original
  6. Eigentumsrechte dürfen durch staatliches Handeln nicht ersatzlos verloren gehen.

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    Wortlaut im Programm
    Durch staatliches Handeln dürfen Eigentumsrechte nicht ersatzlos verloren gehen. Link zum Original
  7. Die Sozialbindung des Eigentums darf nicht zur Nutzungsenteignung führen.

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    Wortlaut im Programm
    Sozialbindung darf nicht zur Nutzungsenteignung führen. Link zum Original
  8. Eine flächendeckende Landwirtschaft wird befürwortet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bekennen uns zu einer flächendeckenden Landwirtschaft. Link zum Original
  9. Rahmenbedingungen sollen es Landwirten ermöglichen, den wesentlichen Teil ihres Einkommens am Markt zu erwirtschaften.

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    Wortlaut im Programm
    eine wettbewerbsfähige, innovative und verbraucherorientierte Landwirtschaft durch Rahmenbedingungen unterstützen, die ermöglichen, dass Landwirte den wesentlichen Teil ihres Einkommens am Markt erwirtschaften können. Link zum Original
  10. Eine politische Bevorzugung einer bestimmten Bewirtschaftungsart wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir lehnen dabei jede politische Bevorzugung einer bestimmten Bewirtschaftungsart ab. Die Entscheidung darüber muss frei beim Landwirt liegen. Link zum Original
  11. Die Rahmenbedingungen für landwirtschaftliche Betriebe werden verbessert, damit Agrarprodukte im Land erzeugt und veredelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Rahmenbedingungen für landwirtschaftliche Betriebe weiter verbessern, damit Agrarprodukte in unserem Land erzeugt und veredelt werden können. Link zum Original
  12. Für landwirtschaftliche Betriebe werden Planungssicherheit und Verlässlichkeit gewährleistet.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei werden wir Planungssicherheit und Verlässlichkeit gewährleisten. Link zum Original
  13. Die Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Nahrungsmitteln aus allen Produktionsrichtungen wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen und gesunden Nahrungsmitteln aus allen Produktionsrichtungen unterstützen. Link zum Original
  14. Objektive Informationen über die Qualität landwirtschaftlicher Erzeugnisse werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    uns für objektive Informationen über die Qualität der landwirtschaftlichen Erzeugnisse stark machen. Link zum Original
  15. Konventionell und ökologisch wirtschaftende Betriebe erhalten gleiche Chancen.

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    Wortlaut im Programm
    Chancengleichheit für konventionell und ökologisch wirtschaftende Betriebe einfordern und eine ideologisch motivierte Bevorzugung und Unterstützung ökologischer Produktion ablehnen. Link zum Original
  16. Bewirtschaftungseinschränkungen, die über die allgemeinen gesetzlichen Grundlagen hinausgehen, werden angemessen ausgeglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Bewirtschaftungseinschränkungen, die über die allgemein geltenden gesetzlichen Grundlagen hinausgehen, angemessen ausgleichen. Link zum Original
  17. Weitere Exportmöglichkeiten für Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern werden erschlossen.

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    Wortlaut im Programm
    vor dem Hintergrund der stark wachsenden Weltbevölkerung und der günstigen Küstenlage unseres Landes weitere Exportmöglichkeiten für Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern erschließen. Link zum Original
  18. In der EU-Agrarpolitik wird die Entkopplung der Direktzahlungen von der Produktion konsequent fortgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    im Rahmen der Diskussion um die Weiterentwicklung der Agrarpolitik der Europäischen Union den Weg der Entkoppelung der Direktzahlungen von der Produktion und die damit verbundene stärkere Orientierung an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und der Sozialen Marktwirtschaft konsequent weiter beschreiten. Link zum Original
  19. Nationale Sonderwege in der Agrarpolitik werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    keine nationalen Sonderwege gehen, weil diese nicht in eine europäische Agrarpolitik passen und die heimische Landwirtschaft gegenüber ihren europäischen Wettbewerbern benachteiligen. Link zum Original
  20. Landwirte erhalten faire Chancen bei der Vermarktung regionaler Produkte, etwa durch Gemeinschaftsvermarktung, um ihre Verhandlungsposition gegenüber Handelskonzernen zu stärken.

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    Wortlaut im Programm
    faire Chancen für Landwirte bei der Vermarktung ihrer regionalen Produkte fordern (z.B. durch Gemeinschaftsvermarktung von Milchprodukten), um bessere Verhandlungspositionen gegenüber den Lebensmittelkonzernen und Discountern zu erreichen. Link zum Original
  21. Langfristig existenzfähige Agrarbetriebe werden unabhängig von ihrer Rechtsform in ihrer Entwicklung nicht benachteiligt.

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    Wortlaut im Programm
    dafür sorgen, dass langfristig existenzfähige Betriebe, gleich welcher Rechtsform, nicht in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung benachteiligt werden. Link zum Original
  22. Ein Agrarstrukturgesetz, das in die Vertragsfreiheit zwischen Bodeneigentümern und Landwirten eingreift, wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    ein Agrarstrukturgesetz, das in die Vertragsfreiheit zwischen Bodeneigentümern und Landwirten eingreift, ablehnen, weil sich Bodeneigentümer und die Landwirte, die ihre Flächen bewirtschaften, frei auf die Nutzung verständigen können müssen. Link zum Original
  23. Die Inanspruchnahme land- und forstwirtschaftlicher Flächen als Ausgleichsflächen bei Planungsvorhaben wird reduziert.

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    Wortlaut im Programm
    die starke Inanspruchnahme landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Flächen als Ausgleichsflächen bei öffentlichen und privaten Planungsvorhaben reduzieren. Link zum Original
  24. Forschung, Entwicklung und Markteinführung von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    weitere Anstrengungen in der Forschung, Entwicklung und der Markteinführung von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen unterstützen. Link zum Original
  25. Alle Produkte mit gentechnisch behandelten Inhaltsstoffen werden gekennzeichnet.

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    Wortlaut im Programm
    uns für eine allgemeine Kennzeichnung aller Produkte einsetzen, die gentechnisch behandelte Inhaltsstoffe enthalten, um den Verbrauchern größtmögliche Transparenz zu ermöglichen. Link zum Original
  26. Eine nachhaltige und effiziente Waldbewirtschaftung wird befürwortet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für eine nachhaltige und effiziente Waldbewirtschaftung ein. Link zum Original
  27. Wettbewerbsnachteile privater Forstbetriebe gegenüber der Landesforstanstalt werden abgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Wettbewerbsnachteile für privatwirtschaftliche Betriebe gegenüber der Landesforstanstalt abbauen. Link zum Original
  28. Forst-, Jagd- und Naturschutzgesetzgebung werden gleichrangig behandelt.

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    Wortlaut im Programm
    für die Gleichrangigkeit von Forst-, Jagd- und Naturschutzgesetzgebungen einstehen, damit Jäger ihrem Auftrag zur nachhaltigen Nutzung von natürlichen Ressourcen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt nachkommen können. Link zum Original
  29. Das Jagdsystem mit Hauptverantwortung der Jäger und Grundeigentümer für die Wildbewirtschaftung bleibt erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    das funktionierende Jagdsystem erhalten, bei dem die Hauptverantwortung für die Wildbewirtschaftung bei den Jägern und Grundeigentümern liegt. Link zum Original
  30. Rückgang und Gefährdung der gewerblichen Fischerei werden verhindert.

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    Wortlaut im Programm
    Der Rückgang und die Gefährdung der gewerblichen Fischerei muss verhindert werden, weil ansonsten Wissen, Brauchtum und ein Wirtschaftsfaktor verloren gehen. Link zum Original
  31. Die Sportfischerei wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Ebenso muss die Sportfischerei, auch als Ausdruck von Naturverbundenheit, Freizeitgestaltung und Erholung, unterstützt werden. Link zum Original
  32. Fischer werden bei Pflege und Sicherung der Fischbestände besser eingebunden, statt auf Verbote und strenge Reglementierung zu setzen.

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    Wortlaut im Programm
    die Fischer bei der Pflege und Sicherung der Bestände besser einbinden. Ziel sollten keine Verbote und strenge Reglementierungen sein, sondern ein gemeinsames Vorgehen aller Beteiligten, das noch stärker regionale Besonderheiten und Eigeninitiativen vor Ort berücksichtigt. Link zum Original
  33. Die mit der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik eingeleitete Wende zu einer wirtschaftlicheren, moderneren und nachhaltigeren Fischerei wird unter Berücksichtigung kleiner Betriebe fortgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    die durch die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik eingeleitete Wende für eine wirtschaftlichere, modernere und nachhaltigere Fischerei fortführen und konsequent umsetzen ohne die kleinen und handwerklich betriebenen Fischereibetriebe aus den Augen zu lassen. Link zum Original
  34. Der Aufbau von Aquakulturen wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    den Aufbau von Aquakulturen stärken, um die steigende Nachfrage nach Fisch zu sichern. Link zum Original
  35. Staatliche Verhaltenssteuerung und Bevormundung von Verbrauchern, etwa ein Veggie-Day oder eine Schweinefleisch-Pflicht, werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Ansätze, die im Dienste scheinbar höherer Zwecke gezielt auf Verhaltenssteuerung und Bevormundung setzen (z.B. „Veggie-Day“, Schweinefleisch- Pflicht), lehnen wir Freien Demokraten entschieden ab. Link zum Original
  36. Die Lebensmittelkontrolle wird weiter verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    die Lebensmittelkontrolle weiter verbessern. Link zum Original
  37. Werbeverbote für vermeintlich ungesunde Lebensmittel werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    uns gegen Werbeverbote für vermeintlich ungesunde Lebensmittel aussprechen. Link zum Original
  38. Analysetätigkeiten der Lebensmittelkontrolle können vermehrt an private Labore vergeben werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Schlagkraft der Lebensmittelkontrollen in Mecklenburg-Vorpommern dadurch verbessern, dass vermehrt Analysetätigkeiten an private Labore vergeben werden können. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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