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FDP MV · Stark für unser Land

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2006 · Original

Das Programm enthält 29 von 418 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 29
  1. Die Entscheidungskompetenzen sollen klar abgrenzbar sein.

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    Wortlaut im Programm
    Die Entscheidungskompetenzen müssen klar abgrenzbar sein. Link zum Original
  2. Angelegenheiten, die der Einzelne nicht bewältigen kann, darf der Staat nur bis zur nächstmöglichen föderalen Ebene an sich ziehen.

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    Wortlaut im Programm
    Angelegenheiten, die der Einzelne nicht mehr zu bewältigen vermag, darf der Staat nur bis zur nächstmöglichen föderalen Ebene an sich heranziehen. Link zum Original
  3. Aufgaben sollen nach dem Subsidiaritätsprinzip auf der niedrigsten fähigen Ebene vom Einzelnen über Gemeinde und Landkreis bis Europa geregelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Was der Einzelne selbst regeln kann, ist nicht Angelegenheit der Gemeinde. Ist die Gemeinde zur Regelung fähig, dann benötigt der Landkreis diesbezüglich keine Kompetenzen - nur so lässt sich das Prinzip der Subsidiarität bis hin nach Europa verwirklichen. Link zum Original
  4. Mecklenburg-Vorpommern soll auf Bundesebene wieder stärker wahrgenommen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP wird sich nachhaltig dafür einsetzen, dass Mecklenburg-Vorpommern auf Bundesebene wieder stärker wahrgenommen wird. Link zum Original
  5. Landes- und Bundespolitik sollen eng verknüpft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Oberstes Ziel ist daher eine enge Verknüpfung der Landes- mit der Bundespolitik, denn nur wer über den sprichwörtlichen Tellerrand schaut, kann an intereuropäischen Effekten teilhaben. Link zum Original
  6. Grenzüberschreitende Zweckverbände für Müll- und Abwasserentsorgung sollen errichtet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Zu denken ist dabei beispielsweise an die Errichtung grenzüberschreitender Zweckverbände für die Müll- und Abwasserentsorgung. Zu denken ist jedoch auch an Schulen und Kindergärten in kommunaler Trägerschaft sowie an gemeinsame Tourismus- und Naturschutzprojekte. Link zum Original
  7. Grenzüberschreitend sollen gemeinsame Tourismus- und Naturschutzprojekte durchgeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Zu denken ist dabei beispielsweise an die Errichtung grenzüberschreitender Zweckverbände für die Müll- und Abwasserentsorgung. Zu denken ist jedoch auch an Schulen und Kindergärten in kommunaler Trägerschaft sowie an gemeinsame Tourismus- und Naturschutzprojekte. Link zum Original
  8. Rahmenabkommen sollen den Kommunen auf völkerrechtlicher Basis mehr Handlungsspielraum für grenzüberschreitende Zusammenarbeit geben.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb ist es dringend notwendig, schnellstmöglich Rahmenabkommen zu verabschieden, die den Kommunen auf der Basis völkerrechtlicher Vereinbarungen einen größeren Handlungsspielraum ermöglichen. Link zum Original
  9. Eine Ausweitung der wirtschaftlichen Betätigung der Kommunen nach § 69 der Kommunalverfassung wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP ist eindeutig gegen eine Ausweitung des § 69 der Kommunalverfassung (Wirtschaftliche Unternehmen in Privatrechtsform). Link zum Original
  10. Die Schwerpunkte der EU-Hauptförderinstrumente, darunter der EFRE, sollen aufeinander abgestimmt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP fordert eine generell aufeinander abgestimmte Schwerpunktsetzung der EU-Hauptförderelemente: • Europäischer Fond für regionale Entwicklung (EFRE) Link zum Original
  11. Die Förderprogramme aus EFRE, ESF und ELER sollen zwischen den Ministerien nutzungsabhängig abgestimmt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine optimale Abstimmung der Förderprogramme zwischen den Ministerien und damit zwischen EFRE, ESF und ELER muss nutzungsabhängig erfolgen. Link zum Original
  12. Landschaftsplanung und -entwicklung werden ausgewogen gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Liberalen stehen für eine ausgewogene Landschaftsplanung und - entwicklung. Link zum Original
  13. Eine gezielte Ansiedlungspolitik für Unternehmen wird planerisch begleitet.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb ist eine gezielte Ansiedlungspolitik von Unternehmen planerisch zu begleiten. Link zum Original
  14. Eine Anschlusspflicht an die Abwasserentsorgung besteht nur, wo sie langfristig ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist.

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    Wortlaut im Programm
    Anschlusspflicht sollte nur da bestehen, wo diese langfristig ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist. Link zum Original
  15. Mecklenburg-Vorpommern bleibt ein eigenständiges Bundesland.

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    Wortlaut im Programm
    Mecklenburg-Vorpommern hat als eigenständiges Bundesland, bei aller Unterschiedlichkeit seiner Regionen, Zukunft. Link zum Original
  16. Kooperationen mit anderen Bundesländern werden angestrebt, wo sie sachlich sinnvoll sind.

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    Wortlaut im Programm
    Kooperationen mit anderen Bundesländern sollten, wo es sachlich sinnvoll und geboten ist, angestrebt werden. Link zum Original
  17. Die kommunale Selbstverwaltung der Gemeinden wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Aus diesem Grund ist es unsere vordringliche Aufgabe, die Selbstverwaltung der Gemeinden zu stärken. Link zum Original
  18. Die Kompetenzen der Gemeinden werden klar geregelt.

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    Wortlaut im Programm
    Neben einer klaren Kompetenzregelung markiert eine solide eigenständige Finanzausstattung der Gemeinden eine der wichtigsten Aufgaben. Link zum Original
  19. Die Gemeinden erhalten eine solide eigenständige Finanzausstattung.

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    Wortlaut im Programm
    Neben einer klaren Kompetenzregelung markiert eine solide eigenständige Finanzausstattung der Gemeinden eine der wichtigsten Aufgaben. Link zum Original
  20. Gemeinde- und Ämterstrukturen werden vereinzelt an die demografische Entwicklung angepasst.

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    Wortlaut im Programm
    Dennoch wird im Hinblick auf die demographische Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten vereinzelt weiterhin die Notwendigkeit bestehen, die Gemeinde- und Ämterstrukturen den Gegebenheiten anzupassen. Link zum Original
  21. Ein Nordstaat mit Mecklenburg-Vorpommern als Regierungsbezirk wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Der so genannte Nordstaat würde bei Beibehaltung des jetzigen Verwaltungsaufbaus nur eine weitere Verwaltungsebene einfügen, den Regierungsbezirk Mecklenburg-Vorpommern. Das wollen wir Liberalen nicht. Link zum Original
  22. Eine Zentralisierung der Kommunalverwaltungen auf wenige Großkreise wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Zentralisierung der kommunalen Verwaltungen auf wenige Großkreise wird diesem Gedanken der kommunalen Selbstverwaltung nicht gerecht. Link zum Original
  23. Die Landkreisneuordnung wird ausgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Daher werden wir uns dafür einsetzen, dass die Landkreisneuordnung ausgesetzt und stattdessen auf freiwilliger Basis eine bürgerfreundliche Lösung gesucht wird. Link zum Original
  24. Für die Kreisstruktur wird eine bürgerfreundliche Lösung auf freiwilliger Basis gesucht.

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    Wortlaut im Programm
    Daher werden wir uns dafür einsetzen, dass die Landkreisneuordnung ausgesetzt und stattdessen auf freiwilliger Basis eine bürgerfreundliche Lösung gesucht wird. Link zum Original
  25. Wirtschaftlich, sozial und kulturell zusammengehörende Siedlungsräume werden politisch verbunden.

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    Wortlaut im Programm
    Siedlungsräume, die wirtschaftlich, sozial und kulturell zusammengehören, sollten auch politisch verbunden sein. Link zum Original
  26. Die Funktionalreform stärkt die Selbstverwaltung der Kommunen.

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    Wortlaut im Programm
    1. Stärkung der Selbstverwaltung der Kommunen Link zum Original
  27. Die Funktionalreform umfasst Kooperationen mit anderen Bundesländern, wo immer möglich.

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    Wortlaut im Programm
    2. Kooperation mit anderen Bundesländern, wo immer es möglich ist Link zum Original
  28. Kommunalvertreter erhalten ein unmittelbares Einsichts- und Kontrollrecht in alle wirtschaftlichen Betätigungen ihrer Körperschaft.

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    Wortlaut im Programm
    Die Vertreter in den jeweiligen Kommunal- oder Gemeindeparlamenten müssen daher ein unmittelbares Einsichts- und Kontrollrecht in alle wirtschaftlichen Betätigungen ihrer Körperschaften erhalten. Link zum Original
  29. Kommunen können ehrenamtliche Beiräte anstelle hauptamtlicher Beauftragter einsetzen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 43 ·

    Wortlaut im Programm
    Den Kommunen wollen wir die Möglichkeit geben, durch ehrenamtliche Beiräte, anstelle des berufsmäßigen Beauftragtenwesens, die Belange der Bürger besser zu berücksichtigen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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