FDP · Hessens Zukunft in bessere Hände
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Hessen 1995 · beschlossen 12.11.1994 · Original
Das Programm enthält 85 von 1.175 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 85Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 82Seiten im Original
- 1995Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 85
Umweltpolitik soll über Produkte und Techniken statt über Ideologien Impulse setzen.
Wortlaut im Programm
Umweltimpulse über Produkte und Techniken statt Ideologien. Link zum Original
Die zersplitterten Zuständigkeiten für Boden, Luft und Wasser werden zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
Die historisch gewachsene Zersplitterung der Zuständigkeiten für die Umweltmedien Boden, Luft und Wasser muß überwunden werden. Link zum Original
Untere Wasserbehörden, Wasserwirtschaftsämter, Ämter für Immissions- und Strahlenschutz und der technische Arbeitsschutz werden auf der unteren Ebene zusammengefasst.
Wortlaut im Programm
Auf der unteren Ebene sind deshalb die 26 unteren Wasserbehörden, die 8 Wasserwirtschaftsämter, die 6 Ämter für Immissions- und Strahlenschutz und der technische Arbeitsschutz zusammenzufassen. Link zum Original
Die staatlichen Umweltämter übernehmen die Aufsicht über alle anlagenbezogenen Bauvorhaben und werden örtliche Überwachungs- und Vollzugsbehörde.
Wortlaut im Programm
Die staatlichen Umweltämter übernehmen die Aufsichts- und Kontrollaufgaben für alle anlagenbezogenen Bauvorhaben und sind örtliche Überwachungsund Vollzugsbehörde. Sie werden damit Fachbehörde mit Vollzugsaufgaben auf der unteren Ebene des Landes. Dies bedingt. daß die Ministerien und die Mittelinstanzen Vollzugsaufgaben delegieren. Link zum Original
Durch Bündelung der Kompetenzen wird die Umweltüberwachung vor Ort intensiviert und der Verwaltungsvollzug effizienter.
Wortlaut im Programm
Durch Überwindung von Einzelzuständigkeiten und Bündelung der Kompetenzen soll die Überwachungsfunktion vor Ort intensiviert und der Verwaltungsvollzug effizienter gestaltet werden. Link zum Original
Naturschutz-, Forst-, Jagd- und Fischereibehörden sowie die Ämter für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft werden stufenweise zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
Die Bereiche Naturschutz (26 untere Naturschutzbehörden), Forsten (111 Forstämter), Jagd und Fischerei üeweils 26 untere Behörden) und die 16 Ämter für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft sind stufenweise zusammenzuführen. Link zum Original
Die Nutzung des Naturhaushaltes wird als fachübergreifende Querschnittsaufgabe verstanden.
Wortlaut im Programm
Ziel muß es sein, die Nutzung des Naturhaushaltes als interdisziplinäre, fachübergreifende Querschnittsaufgabe zu verstehen. Link zum Original
Die bisher auf mittlerer Ebene wahrgenommenen Vollzugsaufgaben einschließlich Programmabwicklung werden den Grünämtern übertragen.
Wortlaut im Programm
Die Vollzugsaufgaben, einschließlich Programmabwicklung, die bisher auf den mittleren Verwaltungsebenen wahrgenommen wurden, sind diesen Grünämtern zu übertragen. Link zum Original
Eine EU-weite Branchenvereinbarung begrenzt den Flottenverbrauch der Kfz-Hersteller zur Treibstoffersparnis.
Wortlaut im Programm
- EU-weite Branchenvereinbarung mit dem Ziel weiterer Treibstoffersparnis durch Begrenzung des Kf'z-Plottenverbrauchs eines Herstellers, Link zum Original
Das Umwelt-Ordnungsrecht wird entrümpelt, von Überregulierungen befreit und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Zwar kann auf das Ordnungsrecht heute noch nicht verzichtet werden. Es ist aber zu entrümpeln, von Überregelierungen zu befreien und weiterzuentwickeln. Es muß, gemeinsam mit den marktwirtschaftlichen Instrumenten, die Grundlage einer ökologischen Marktwirtschaft bilden. Link zum Original
Ordnungsrecht und marktwirtschaftliche Instrumente bilden gemeinsam die Grundlage einer ökologischen Marktwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Zwar kann auf das Ordnungsrecht heute noch nicht verzichtet werden. Es ist aber zu entrümpeln, von Überregelierungen zu befreien und weiterzuentwickeln. Es muß, gemeinsam mit den marktwirtschaftlichen Instrumenten, die Grundlage einer ökologischen Marktwirtschaft bilden. Link zum Original
Marktwirtschaftliche Umweltinstrumente wie steuerliche Anreize, handelbare Lizenzen, Kompensationslösungen und Verbraucherinformation werden verstärkt angewendet.
Wortlaut im Programm
Diese marktwirtschaftlichen Instrumente, sie reichen von steuer lichen Aspekten über handelbare Lizenzen, Kompensationslösungen bis hin zur Verbraucherinformation, sind verstärkt anzuwenden. Link zum Original
Umweltpolitische Instrumente werden in das Steuersystem eingebaut.
Wortlaut im Programm
In das Steuersystem sind die urnweltpolitischen Instrumente einzubauen. Link zum Original
Ökologisch begründete Abgaben, Steuern und Gebühren schaffen stärkere Anreize für Umweltvorsorge.
Wortlaut im Programm
Parallel zu diesen Entlastungen sollen ökologisch begründete Abgaben, Steuern, Gebühren und Sonderabgaben stärkere Anreize für wirkungsvolle Umweltvorsorge schaffen. Link zum Original
Landespolitische Sonderlösungen bei Umweltabgaben werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
landespolitische Sonderlösungen belasten nur die heimische Wirtschaft, verschlechtern ihre Wettbewerbsfähigkeit, gefährden Arbeitsplätze und führen - aufgrund der Gestaltung der Sonderabgaben in Hessen - zu einer ausufernden Bürokratie. Link zum Original
Umweltpolitische Instrumente werden regelmäßig überprüft.
Wortlaut im Programm
Die umweltpolitischen Instrumente sind immer wieder neu zu überprüfen. Link zum Original
In der Abfallwirtschaft gilt Vermeiden vor Verwerten und Verwerten vor Entsorgen.
Wortlaut im Programm
In der Rohstoffwirtschaft geht Vermeiden vor Verwerten und Verwerten vor Entsorgen. Link zum Original
Unternehmen beziehen Recycling- und Entsorgungsaspekte bereits in die Produktentwicklung ein.
Wortlaut im Programm
Dabei ist es notwendig, daß die Politik nicht reaktiv handelt, sondern die Unternehmen bereits in ihre Produktentwicklung die Recycling- und Entsorgungsaspekte mit einbeziehen. Link zum Original
Hersteller und Handel werden in die Verantwortung für Rücknahme, Verwertung und Entsorgung einbezogen.
Wortlaut im Programm
Hersteller und Handel müssen in die Verantwortung für Rücknahme, Verwertung und Entsorgung mit einbezogen werden, der Grundsatz der Produktverantwortung von Herstellern und Vertreibern ist zentrales Element einer modernen Abfallwirtschaft. Link zum Original
Die Produzentenverantwortung wird auf den gesamten Lebenszyklus eines Produkts ausgedehnt.
Wortlaut im Programm
Regelungen, mit denen die Verantwortung der Produzenten auf den gesamten Lebenszyklus ihres Produktes ausgedehnt wird, sind anzustreben. Derartige Regelungen sind zusammen mit der Wirtschaft zu entwickeln. Link zum Original
Regelungen zur Produzentenverantwortung werden gemeinsam mit der Wirtschaft entwickelt.
Wortlaut im Programm
Regelungen, mit denen die Verantwortung der Produzenten auf den gesamten Lebenszyklus ihres Produktes ausgedehnt wird, sind anzustreben. Derartige Regelungen sind zusammen mit der Wirtschaft zu entwickeln. Link zum Original
Die flächendeckende Getrenntsammlung von Wertstoffen wird verstärkt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Bemühungen um eine flächendeckende Getrenntsammlung von Wertstoffen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft sind zu verstärken und zu fördern. Gleiches gilt für Technologien zur Wiederverwertung. Link zum Original
Technologien zur Wiederverwertung werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Bemühungen um eine flächendeckende Getrenntsammlung von Wertstoffen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft sind zu verstärken und zu fördern. Gleiches gilt für Technologien zur Wiederverwertung. Link zum Original
Hausmülldeponien sollen nicht zu künftigen Altlasten werden.
Wortlaut im Programm
Trotz aller Vermeidungs- und Verwertungsbemühungen wird aber weiterhin Restmüll anfallen. Dabei muß vermieden werden, daß jede Hausmülldeponie zu einer künftigen Altlast wird. Link zum Original
Restmüll wird durch thermische Verwertung reaktionsarm gemacht.
Wortlaut im Programm
Zur Vermeidung von späteren, nicht absehbaren Folgereaktionen verschiedener Stoffe auf Deponien ist der verbleibende Restmüll durch die verfahrenssichere thermische Verwertung reaktionsarm zu machen. Link zum Original
Abfälle dürfen ohne thermische Vorbehandlung nicht mehr deponiert werden.
Wortlaut im Programm
Ohne thermische Vorbehandlung sollen Abfälle nicht mehr auf Deponien gelagert werden dürfen. Link zum Original
Verursachergerechte Deponieabgaben und -gebühren setzen Anreize für eine abfallarme Wirtschaft.
Wortlaut im Programm
Verursachergerechte Deponieabgaben und -gebühren bieten ebenfalls einen Anreiz für eine abfallarme Wirtschaft. Link zum Original
Der Landesabfallentsorgungsplan wird unverzüglich an die Technische Anleitung Siedlungsabfall angepasst.
Wortlaut im Programm
Der derzeitige Landesabfallentsorgungsplan ist der Technischen Anleitung Siedlungsabfall unverzüglich anzupassen. Link zum Original
Wärme und Strom aus der thermischen Abfallbehandlung werden soweit möglich genutzt.
Wortlaut im Programm
Die bei thermischer Vorbehandlung anfallenden Komponenten Wärme und Strom sind - soweit möglich - zu nutzen. Link zum Original
Die Abfallentsorgung findet möglichst in regionaler Eigenverantwortung statt.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich soll die Entsorgung möglichst in regionaler Eigenverantwortung stattfinden. Link zum Original
In der Abfallentsorgung werden Kooperationslösungen in verursachungsorientierten Verbünden angestrebt.
Wortlaut im Programm
Angestrebt werden sollten deshalb Kooperationslösungen, d.h. verursachungsorientierte Verbünde. Link zum Original
Gebietskörperschaften schließen sich zu gemeinsamen Entsorgungsverbünden zusammen.
Wortlaut im Programm
Mehrere Gebietskörperschaften sollten sich zusammenschließen und gemeinsam Entsorgungsverbünde aufbauen. Derart übergreifende Entsorgungswege sollten vom Land konzeptionell unterstützt werden. Link zum Original
Das Land unterstützt übergreifende Entsorgungsverbünde konzeptionell.
Wortlaut im Programm
Mehrere Gebietskörperschaften sollten sich zusammenschließen und gemeinsam Entsorgungsverbünde aufbauen. Derart übergreifende Entsorgungswege sollten vom Land konzeptionell unterstützt werden. Link zum Original
Die Kooperation mit anderen Bundesländern in der Abfallentsorgung wird ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Auch hier gilt: Die Kooperation mit anderen Bundesländern ist zu ermöglichen. Link zum Original
Der gesetzliche Rahmen des Dualen Systems wird so geändert, dass mehr Wettbewerb möglich ist.
Wortlaut im Programm
Mit Sorge werden Monopoloisierungstendenzen beim Dualen System beobachtet. Der gesetzliche Rahmen sollte so verändert werden, daß mehr Wettbewerb ermöglicht wird und insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen auf dem Markt zum Zuge kommen. Link zum Original
Die Andienungspflicht für Sonderabfall gegenüber der Hessischen Industriemüll GmbH wird überprüft.
Wortlaut im Programm
Die Sonderabfallentsorgung in Hessen erfolgt durch eine Andienungsverpflichtung gegenüber der Hessischen Industrie müll GmbH. Diese Andienungsverpflichtung ist zu überprüfen. Link zum Original
Die Hessische Industriemüll GmbH wird bei der Kooperation mit anderen Bundesländern unterstützt.
Wortlaut im Programm
Auch in der Bewältigung des Aufkommens an Sonderabfall hat sich die Kooperation mit anderen Bundesländern bewährt. Die Hessische Industriemüll GmbH ist bei entsprechenden Aktivitäten zu unterstützen. Link zum Original
Illegale Sonderabfallentsorgung wird durch bessere Erfassung, EDV-Einsatz und Personalschulung unterbunden.
Wortlaut im Programm
Eine verbesserte Erfassung bereits bei der Entstehung von Sonderabfall, verstärkter Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung und eine intensive Schulung des Personals ist ein Weg, um illegale Entsorgungspfade zu unterbinden. Link zum Original
Bei der Bekämpfung illegaler Abfallentsorgung hat gezielter Personaleinsatz Vorrang vor mehr Überwachungsbürokratie.
Wortlaut im Programm
Das Augenmerk muß allerdings vor allem auf die Bekämpfung der illegalen Abfallentsorgung gerichtet werden, ein gezielter Einsatz der Personalressourcen ist einem weiteren Ausbau der Überwachungsbürokratie vorzuziehen. Link zum Original
Die Untertagedeponie Herfa-Neurode wird verstärkt für Sonderabfall genutzt.
Wortlaut im Programm
Die Untertagedeponie Herfa-Neurode, die noch ein erhebliches Kapazitätsvolumen bietet, soll für die Ablagerung von Sonderabfall verstärkt genutzt werden. Link zum Original
Ein eigenes Hessisches Altlastengesetz wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Der Bedeutung der Verantwortung für die Beseitigung von Altlasten ist mit einem eigenen Hessischen Altlastengesetz Rechnung zu tragen. Darin ist u.a. zu regeln, daß bei Altlasten volkswirtschaftlich und ökologisch verträgliche Sanierungs ziele definiert werden. Link zum Original
Für Altlasten werden volkswirtschaftlich und ökologisch verträgliche Sanierungsziele festgelegt.
Wortlaut im Programm
Der Bedeutung der Verantwortung für die Beseitigung von Altlasten ist mit einem eigenen Hessischen Altlastengesetz Rechnung zu tragen. Darin ist u.a. zu regeln, daß bei Altlasten volkswirtschaftlich und ökologisch verträgliche Sanierungs ziele definiert werden. Link zum Original
Die Mittel für die Altlastensanierung werden nach Gefährdungspotential und künftiger Nutzung vorrangig eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Entsprechend dem Gefährdungspotential und der künftigen Nutzung ist festzulegen, wo die knappen Mittel vorrangig eingesetzt werden. Link zum Original
Die Sanierung von Altlastenflächen richtet sich nach der vorgesehenen Nutzung.
Wortlaut im Programm
Eine Altlaste nfläche, die für eine künftige Nutzung z.B. als Freizeitpark oder für eine Wohnbebauung vorgesehen ist, muß anders saniert werden als eine Altlastenfläche, die für eine Supermarktbebauung oder als Tankstellenfläche zur Verfügung stehen soll. Link zum Original
Wassersparen bleibt oberstes Gebot.
Wortlaut im Programm
Auch wenn sich die Situation 1994 entspannt hat und Trinkwasser insgesamt nicht knapp ist. bleibt Wassersparen oberstes Gebot. Link zum Original
Eine pauschale Belastung jedes Liters Wasser wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine pauschale Belastung jeden Liters Wasser gibt die falschen Signale. Link zum Original
Verbrauchshemmende Wassertarife wie ein progressiver Wasserpreis werden eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich für verbrauchshemrnende Tarife, z.B. einen progressiven Wasserpreis ein, der dann an die Stelle der Grundwasserabgabe tritt. Link zum Original
Die Grundwasserabgabe wird durch einen progressiven Wasserpreis ersetzt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich für verbrauchshemrnende Tarife, z.B. einen progressiven Wasserpreis ein, der dann an die Stelle der Grundwasserabgabe tritt. Link zum Original
Für eine sachgerechte Wasserverteilung wird ein modernes Wassermanagement eingeführt.
Wortlaut im Programm
Um eine sachgerechte Verteilung zu erreichen, muß ein modernes Wassermanagement eingeführt werden. Link zum Original
Der Bau von Fernwasserleitungen wird geprüft.
Wortlaut im Programm
Der Bau von Fernwasserleitungen ist zu prüfen. Link zum Original
Anlagen zur Infiltration von Oberflächenwasser werden besonders in Südhessen verstärkt gebaut.
Wortlaut im Programm
- die Erweiterung des Baus von Anlagen für die Infiltration von Oberflächenwasser besonders im südhessischen Raum Link zum Original
Ein Verbundsystem der Wasserförderer sorgt für eine bessere Verteilung des Wassers auf alle Regionen.
Wortlaut im Programm
- die Schaffung eines Verbundsystems der Wasserförderer, das eine bessere Verteilung des in Hessen vorhandenen Wassers auf alle Regionen des Landes gewährleisten soll. Link zum Original
Die Wasserförderer kooperieren enger miteinander.
Wortlaut im Programm
Erforderlich ist zur Erreichung dieser Ziele eine engere Kooperation der Wasserförderer untereinander, wobei auch eine Kooperation mit wasserfördernden benachbarten Bundesländern anzustreben ist. Link zum Original
Eine Kooperation mit wasserfördernden Nachbarländern wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Erforderlich ist zur Erreichung dieser Ziele eine engere Kooperation der Wasserförderer untereinander, wobei auch eine Kooperation mit wasserfördernden benachbarten Bundesländern anzustreben ist. Link zum Original
Die Nutzung von Grundwasser für Brauchzwecke wird möglichst vermieden.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung des Grundwassers für Brauchzwecke ist, wo immer möglich, zu vermeiden. Link zum Original
Brauchwasserkreisläufe, insbesondere in der Industrie, werden verlangt.
Wortlaut im Programm
Brauchwasserkreisläufe, insbesondere in der Industrie, müssen verlangt werden, Regenwasser sollte möglichst genutzt werden. Link zum Original
Regenwasser wird möglichst genutzt.
Wortlaut im Programm
Brauchwasserkreisläufe, insbesondere in der Industrie, müssen verlangt werden, Regenwasser sollte möglichst genutzt werden. Link zum Original
Natürliche Überschwemmungsflächen haben Vorrang vor wasserbautechnischen Maßnahmen.
Wortlaut im Programm
Natürliche Überschwemmungsflächen müssen künftig wieder Vorrang vor wasserbautechnischen Maßnahmen haben. Link zum Original
Wasserbautechnische Vorabfestlegungen beim Hochwasserschutz am Rhein werden vermieden.
Wortlaut im Programm
Wasserbautechnische Vorabfestlegungen sind zu vermeiden. Link zum Original
Bei Handlungsbedarf im Hochwasserschutz werden natur- und besiedlungsverträgliche Lösungen angestrebt.
Wortlaut im Programm
Sollte die Gefährdungsanalyse Handlungsbedarf ergeben, so sind natur- und besiedlungsverträgliche Lösungen anzustreben. Link zum Original
Der Bedarf an Retentionsraum für 100- und 150-jährlichen Hochwasserschutz wird objektiv ermittelt.
Wortlaut im Programm
Zunächst ist der Bedarf an Retentionsraum sowohl für einen 100jährigen als auch für einen 150jährigen Hochwasserschutz objektiv zu ermitteln. Link zum Original
Eine neue Hochwasserschutzkonzeption wird mit den betroffenen Flussanliegern abgestimmt.
Wortlaut im Programm
Um einen optimalen Schutz zu gewähren und um eine Akzeptanz für Hochwasserschutzmaßnahmen zu erreichen, muß eine neue Konzeption mit den betroffenen Flußanliegern abgestimmt werden. Link zum Original
Die landesrechtliche Verbandsklage wird nicht weiter ausgedehnt.
Wortlaut im Programm
Die landesgesetzlich verantwortete Verbandsklagemöglichkeit jst nicht weiter auszudehnen, da damit dem Mißstand Tür und Tor geöffnet würde. Link zum Original
Konsequente Umweltvorsorge beginnt im eigenen Land.
Wortlaut im Programm
Mit einer konsequenten Umweltvorsorge muß - trotz globaler Umweltprobleme - im eigenen Haus begonnen werden. Naturschutz darf dabei nicht nur in Reservaten stattfinden. Link zum Original
Naturschutz findet nicht nur in Reservaten statt.
Wortlaut im Programm
Mit einer konsequenten Umweltvorsorge muß - trotz globaler Umweltprobleme - im eigenen Haus begonnen werden. Naturschutz darf dabei nicht nur in Reservaten stattfinden. Link zum Original
Naturkreisläufe und Artenvielfalt werden nachhaltig bewahrt, Naturnutzung und Einzelinteressen treten dahinter zurück.
Wortlaut im Programm
Die Funktionsfähigkeit der Naturkreisläufe und die Artenvielfalt sind die Lebensgrundlage des Menschen und müssen nachhaltig bewahrt werden. Naturnutzung und Einzelinteressen haben dabei zurückzustehen. Link zum Original
Die Landwirtschaft wird in den Naturschutz einbezogen und die Zusammenarbeit beider ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Im Naturschutz ist eine Einbeziehung der Landwirtschaft und ein Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz auf zahlreichen Ebenen notwendig. Link zum Original
Landwirte erhalten für Naturschutzleistungen ein angemessenes Entgelt.
Wortlaut im Programm
Nur in dieser engen Verzahnung wird der Naturschutz auf Dauer bezahlbar sein, wobei den Landwirten für ihre Tätigkeit ein angemessenes Entgelt zu zahlen ist. Link zum Original
Der Vertragsnaturschutz wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die in Hessen guten Erfahrungen mit dem Vertragsnaturschutz sind auszubauen. Link zum Original
Die Kooperation mit Landwirten zur Landschaftspflege wird verstärkt genutzt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. will die Kooperationsmöglichkeiten mit den Landwirten zur Pflege wichtiger Landschaftsteile in verstärktem Umfang nutzen. Link zum Original
Landschaftspflegeverbände werden landesweit innerhalb der Landkreisgrenzen eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Landschaftspflegeverbände haben sich dabei bisher bewährt. Ziel ist es, sie als Zusammenschlüsse innerhalb der jeweiligen Landkreisgrenzen landesweit zu installieren. Link zum Original
Eine flächendeckende qualifizierte Landschaftsplanung wird erstellt.
Wortlaut im Programm
Eine flächendeckende qualifizierte Landschaftsplanung ist deshalb erforderlich, wobei überörtliche Vernetzungen und Artenschutzprojekte ausgewiesen werden müssen. Link zum Original
In der Landschaftsplanung werden überörtliche Vernetzungen und Artenschutzprojekte ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
Eine flächendeckende qualifizierte Landschaftsplanung ist deshalb erforderlich, wobei überörtliche Vernetzungen und Artenschutzprojekte ausgewiesen werden müssen. Link zum Original
Landschaftsrahmenplan und Regionaler Raumordnungsplan werden aufeinander abgestimmt und koordiniert erstellt.
Wortlaut im Programm
Der Landschaftsrahmenplan und der Regionale Raumordnungsplan sollten aufeinander abgestimmt und möglichst koordiniert erstellt werden. Link zum Original
Naturschutzdaten werden zentral bei einer Stelle vorgehalten.
Wortlaut im Programm
Um überflüssigen Verwaltungsaufwand zu vermeiden, sind die Daten bei einer Stelle zentral vorzuhalten. Link zum Original
Die Vernetzung wertvoller Biotopsysteme hat Vorrang vor einer rein quantitativen Flächenausweisung.
Wortlaut im Programm
Allerdings: Unabhängig von noch erforderlichen Ausweisungen von Flächen für den Natur-, den Biotop- und Artenschutz in Hessen hat die Vernetzung vorhandener wertvoller Biotopsysteme Vorrang vor einer rein quantitativen Betrachtungsweise - wie es leider teilweise immer noch üblich ist. Link zum Original
Zur Sicherung bedrohter Lebensräume werden Pufferzonen angelegt.
Wortlaut im Programm
Zur Sicherung bedrohter Lebensräume von Flora und Fauna sind Pufferzonen anzulegen. Link zum Original
Der Mittelgebirgsbiotopraum Hessens wird nachhaltig gesichert.
Wortlaut im Programm
Hessen liegt in der Mittelgebirgsvegetationszone. Diesen Biotopraum nachhaltig zu sichern, bleibt vorrangiges Ziel der Naturschutzpolitik der hessischen F.D.P. Link zum Original
Die Sicherung natürlicher Auenlandschaften, etwa am hessischen Oberrhein, ist ein Schwerpunkt des Naturschutzes.
Wortlaut im Programm
Ebenso sieht die F.D.P. in der Sicherung der natürlichen Auenlandschaft, z.B. im Bereich des hessischen Oberrheins, einen Schwerpunkt ihrer Naturschutzpolitik. Link zum Original
Ehrenamtlicher Naturschutz ist unerlässlich.
Wortlaut im Programm
Ehrenamtlicher Naturschutz ist unerläßlich. Link zum Original
Die Wirtschaft engagiert sich verstärkt im Naturschutz, etwa durch Ökosponsoring oder Projektpatenschaften.
Wortlaut im Programm
Auch die Wirtschaft sollte sich verstärkt im Naturschutz engagieren, z.B. durch Ökosponsoring oder Projektpatenschaften. Link zum Original
Das von der Landesregierung vorgelegte novellierte Naturschutzgesetz wird als zu bürokratisch abgelehnt.
Wortlaut im Programm
In Hessen ist der Naturschutz zu bürokratisiert. Das von der rot-grünen Landesregierung vorgelegte ndVellierte Naturschutzgesetz ist zu bürokratisch, verhindert Entwicklungen und erschwert die Arbeit im Naturschutzbereich. Es mindert die Akzeptanz für Maßnahmen des Naturschutzes. Link zum Original
Bei Ausgleichsmaßnahmen für beanspruchte Naturflächen wird der qualitative Aspekt stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Bei der Definition von Ausgleichsmaßnahmen für beanspruchte Naturflächen muß in Zukunft der qualitative Aspekt stärker berücksichtigt werden. Link zum Original
Mittel aus der Ausgleichsabgabe werden ohne bürokratische Umwege orts- oder gebietsnah für Naturschutz eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Mittel aus der Ausgleichsabgabe sind ohne bürokratische Umwege orts- oder gebietsnah für Maßnahmen des Naturschutzes oder der Landschaftsreparatur einzusetzen. Link zum Original
Wälder werden als wichtigstes Ökosystem von der Gesellschaft bewahrt.
Wortlaut im Programm
Dabei ist zu beachten, daß Wälder trotz aller menschlicher Eingriffe das wichtigste Ökosystem sind, das von der Gesellschaft bewahrt werden muß. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.