SPD · Verantwortung für Hessen
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Hessen 1995 · beschlossen 05.11.1994 · Original
Das Programm enthält 82 von 872 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 82Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 156Seiten im Original
- 1995Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 82
Auch künftige Generationen sollen gesunde Lebensbedingungen und eine intakte Natur vorfinden.
Wortlaut im Programm
Und wir | wollen, daß auch künftige Generationen gesunde Lebensbedingungen und eine intakte Natur vorfinden. Link zum Original
Marktwirtschaftliche Lenkungsabgaben sollen ökologisches Umsteuern in der Produktion für Unternehmen und Verbraucher lohnend machen.
Wortlaut im Programm
Mit marktwirtschaft- IN lichen Lenkungsabgaben soll sich das Umsteuern in der Pro- 1 duktion für Unternehmen und Verbraucher lohnen. Link zum Original
In Hessen sollen 100.000 neue Arbeitsplätze im Umweltbereich entstehen.
Wortlaut im Programm
Hessen soll dabei seine Spitzen- I Il position ausbauen: 100.000 neue Arbeitsplätze im Umwelt- I bereich sind das Ziel. Link zum Original
Das Instrument der Öko-Audits zur Prüfung der Umweltverträglichkeit von Produktionsprozessen wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Das Instrument der Öko-Audits, in dessen Hi Rahmen die Umweltverträglichkeit der Produktionsprozesse IN untersucht und gefördert wird, ist zu verstärken. Link zum Original
Die Kooperation von Betrieben mit Umweltschutzeinrichtungen des Landes soll vertieft werden.
Wortlaut im Programm
Die Kooperation von Betrieben und i | den hessischen Einrichtungen im Bereich des Umweltschutzes I gilt es zu vertiefen. Link zum Original
Die öffentliche Beschaffung soll ökologische Innovationen unterstützen.
Wortlaut im Programm
Die hessische Sozialdemokratie wird auch im Rahmen ihrer i Beschaffungspolitik ökologische Innovationen unterstützen. Link zum Original
Das Land soll Dienstwagen mit möglichst geringem Energieverbrauch beschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir werden deshalb darauf drängen, daß das Land PKWs mit I möglichst geringem Energieverbrauch ordert. Link zum Original
Ökologie und Ökonomie gelten als gleichwertige Ziele.
Wortlaut im Programm
Ökologie und Ökonomie werden von uns als gleichwertige Ziele verstanden, damit Hessen nicht nur ein wirtschaftsstarker, sondern auch ein lebenswerter Standort bleibt. Link zum Original
Die Gesellschaft soll sich nachhaltig entwickeln, um künftigen Generationen gesunde Lebensbedingungen zu sichern.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund sprechen wir uns für eine nachhaltige Entwicklung unserer | Gesellschaft aus, um auch künftigen Generationen gesunde I Lebensbedingungen zu bieten. Link zum Original
Der Ausstoß von Kohlendioxid soll verlangsamt und letztlich vermieden werden.
Wortlaut im Programm
Damit eine stabile | Gesellschaft entsteht, ist es unter anderem notwendig, den Ih Ausstoß von Kohlendioxidemissionen in die Atmosphäre zu H | verlangsamen und letztendlich zu vermeiden, die Waldge- | | biete, Böden und biologische Vielfalt zu erhalten, den über- I | mäßigen Verbrauch einzudämmen und die Einkommensun- I terschiede zu verringern. Link zum Original
Waldgebiete, Böden und biologische Vielfalt sollen erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Damit eine stabile | Gesellschaft entsteht, ist es unter anderem notwendig, den Ih Ausstoß von Kohlendioxidemissionen in die Atmosphäre zu H | verlangsamen und letztendlich zu vermeiden, die Waldge- | | biete, Böden und biologische Vielfalt zu erhalten, den über- I | mäßigen Verbrauch einzudämmen und die Einkommensun- I terschiede zu verringern. Link zum Original
Übermäßiger Verbrauch soll eingedämmt werden.
Wortlaut im Programm
Damit eine stabile | Gesellschaft entsteht, ist es unter anderem notwendig, den Ih Ausstoß von Kohlendioxidemissionen in die Atmosphäre zu H | verlangsamen und letztendlich zu vermeiden, die Waldge- | | biete, Böden und biologische Vielfalt zu erhalten, den über- I | mäßigen Verbrauch einzudämmen und die Einkommensun- I terschiede zu verringern. Link zum Original
Alle politischen Entscheidungen sollen sich am Vorsorgeprinzip orientieren.
Wortlaut im Programm
Alle politischen Entscheidungen müssen sich grundsätzlich am Vorsorgeprinzip orientieren. Link zum Original
Bei allen Umweltbelastungen und -schäden soll strikt das Verursacherprinzip gelten.
Wortlaut im Programm
Bei allen Umweltbelastungen und -schäden ist strikt das Verursacherprinzip anzuwenden. Link zum Original
Die Schadstoffemissionen von Lkw sollen stärker reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Die hessische SPD wird sich dafür einsetzen, daß Verbesserungen bei der Schadstoffreduzierung von LKWs und bei der Kostenerhebung entsprechend der Belastungen, die von diesem Verkehr ausgehen, erreicht werden. Link zum Original
Mit einer Bundesratsinitiative soll eine bundesweite Regelung zur Reduzierung der Ozongefahr geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Zur weiteren Reduzierung der Ozon-Gefahr halten wir eine bundesweite Regelung für notwendig. Wir werden dazu eine Bundesratsinitiative ergreifen. Link zum Original
Die Belastung der Menschen durch Fluglärm und Abgase soll reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu gehören die Beschränkung des Flughafens | auf seine derzeitige Fläche und das derzeitige Bahnensystem | ebenso wie der Verzicht auf Ausweichflugplätze in der Region | und eine Reduzierung der Belastungen der Menschen durch | Lärm und Abgase. Link zum Original
Der Wasserverbrauch in Haushalten und Unternehmen wird durch verstärkte Nutzung von Regen- und Brauchwasser sowie Zisternenbau reduziert.
Wortlaut im Programm
Der Wasserverbrauch in Haushalten und Unternehmen muß reduziert werden durch die verstärkte Nutzung von Regen-Brauchwas- | ser und Zisternenbau auf der einen und wassersparende Ar- | maturen und Technologien auf der anderen Seite. Link zum Original
Der Wasserverbrauch wird durch wassersparende Armaturen und Technologien reduziert.
Wortlaut im Programm
Der Wasserverbrauch in Haushalten und Unternehmen muß reduziert werden durch die verstärkte Nutzung von Regen-Brauchwas- | ser und Zisternenbau auf der einen und wassersparende Ar- | maturen und Technologien auf der anderen Seite. Link zum Original
Grundwasser wird nachhaltig bewirtschaftet, sodass im Durchschnitt nur so viel entnommen wird, wie nachfließt.
Wortlaut im Programm
Grundwasser muß nachhaltig bewirtschaftet werden, das I | heißt, daß im Durchschnitt nur soviel entnommen wird, wie In,i wieder nachflieBt. Link zum Original
Die Infiltration von Rheinwasser darf nicht zu einer Mehrförderung von Grundwasser aus dem hessischen Ried führen.
Wortlaut im Programm
Die Infiltration von Rheinwasser darf nicht I i zu einer Mehrförderung aus dem hessischen Ried führen. Link zum Original
Alte Konzessionen zur Wasserförderung werden abgelöst oder angepasst.
Wortlaut im Programm
Alte i) | i Férderkonzessionen sind abzulésen oder anzupassen. Link zum Original
Der Vorrang der örtlichen vor der überörtlichen Trinkwasserversorgung wird auch im Rhein-Main-Raum durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Der ae | Grundsatz des Vorranges örtlicher vor überörtlicher Trinkwas- I ll) serversorgung sollte durchgesetzt werden. Das gilt auch für a || den Rhein-Main-Raum. Link zum Original
Der Ferntransport von Trinkwasser wird durch Reaktivierung oder Neuerschließung lokaler Vorkommen entlastet.
Wortlaut im Programm
Der Ferntransport muß durch die Re- I N) | aktivierung oder Neuerschließung lokaler Vorkommen entla- I) stet werden. Link zum Original
Die Grundwasserqualität wird durch umweltverträgliche Produktion und Unterstützung ökologischer Landwirtschaft geschützt.
Wortlaut im Programm
Die Qualität des Grundwassers muß durch um- IN weltverträgliche Produktion und die Unterstützung einer öko- I) logischen Landwirtschaft geschützt, seine Quantität durch ei eine Verringerung der Bodenversiegelung bewahrt werden. Link zum Original
Die Grundwassermenge wird durch eine Verringerung der Bodenversiegelung bewahrt.
Wortlaut im Programm
Die Qualität des Grundwassers muß durch um- IN weltverträgliche Produktion und die Unterstützung einer öko- I) logischen Landwirtschaft geschützt, seine Quantität durch ei eine Verringerung der Bodenversiegelung bewahrt werden. Link zum Original
Oberflächenwasser soll langfristig eine Qualität erreichen, die seine Aufbereitung zu Trinkwasser erleichtert.
Wortlaut im Programm
Langfristig muß erreicht werden, daß Oberflächenwasser eine ay Qualitét hat, die eine Aufarbeitung als Trinkwasser wieder 113 leichter möglich macht. Link zum Original
Die Wasserversorgung mit ausreichenden Trinkwassermengen in hervorragender Qualität wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb die Sicherung der Wasserversorgung, vor I] allem die Sicherstellung ausreichender Trinkwassermengen in hervorragender Qualität. Link zum Original
Die Belastung aller Grund- und Oberflächengewässer wird generell vermindert.
Wortlaut im Programm
Die generelle Verminderung der ||! Belastung aller Grund- und Oberflächengewässer ist ebenso | wie die Bewahrung und Wiederherstellung des ökologischen |) Gleichgewichts in unseren Seen und Flüssen unser Ziel. Link zum Original
Das ökologische Gleichgewicht in Seen und Flüssen wird bewahrt und wiederhergestellt.
Wortlaut im Programm
Die generelle Verminderung der ||! Belastung aller Grund- und Oberflächengewässer ist ebenso | wie die Bewahrung und Wiederherstellung des ökologischen |) Gleichgewichts in unseren Seen und Flüssen unser Ziel. Link zum Original
Für alle Gewässer wird die Wassergüteklasse 2 verwirklicht und gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir I] streben die Verwirklichung und Sicherung der Wassergüte- | klasse 2 für alle Gewässer und darüber hinaus die Bewahrung von möglichst vielen Gewässern in höchster Güteklasse an. Link zum Original
Möglichst viele Gewässer werden in höchster Güteklasse bewahrt.
Wortlaut im Programm
Wir I] streben die Verwirklichung und Sicherung der Wassergüte- | klasse 2 für alle Gewässer und darüber hinaus die Bewahrung von möglichst vielen Gewässern in höchster Güteklasse an. Link zum Original
Der Wasserverbrauch wird verringert.
Wortlaut im Programm
e die Verringerung des Wasserverbrauchs, Link zum Original
Brauchwasser wird verstärkt genutzt.
Wortlaut im Programm
e die verstärkte Nutzung von Brauchwasser und verbindliche \ Einführung von Nutzwasserkreisläufen, Link zum Original
Nutzwasserkreisläufe werden verbindlich eingeführt.
Wortlaut im Programm
e die verstärkte Nutzung von Brauchwasser und verbindliche \ Einführung von Nutzwasserkreisläufen, Link zum Original
Wasserschutzgebiete werden konsequent ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
e die konsequente Ausweisung von Wasserschutzgebieten, Link zum Original
Gegen die zunehmende Bodenversiegelung werden Maßnahmen ergriffen.
Wortlaut im Programm
¢ Maßnahmen gegen die zunehmende Bodenversiegelung, Link zum Original
Industrielle Grundwasserrechte werden mit dem Ziel ihrer Ablösung überprüft.
Wortlaut im Programm
e die Überprüfung von industriellen Grundwasserrechten mit dem Ziel der Ablösung, Link zum Original
Der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln wird verringert.
Wortlaut im Programm
e die Verringerung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemiitteln, Link zum Original
Die Kläranlagen werden verbessert.
Wortlaut im Programm
e die Verbesserung der Kläranlagen, Link zum Original
Abfalldeponien, Altstandorte und Altlasten werden saniert.
Wortlaut im Programm
e die Sanierung von Abfalldeponien, Altstandorten und Altlasten, Link zum Original
Die Gewässerüberwachung wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
e verstärkte Gewässerüberwachung. Link zum Original
Nur ein konsequenter Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen in ihrer Gesamtheit erhält Natur und Umwelt und sichert die Lebensgrundlagen des Menschen.
Wortlaut im Programm
Wir wissen: Nur ein konsequenter Schutz der natürlichen Le- IN) bensgrundlagen in ihrer Gesamtheit kann Natur und Umwelt Ih) erhalten und auch die Lebensgrundlagen des Menschen si- I.) chern. Link zum Original
Naturschutz setzt auf Besucherlenkung und einsichtsvolles Handeln der Menschen statt allein auf die Ausweisung von Schutzgebieten.
Wortlaut im Programm
Besucherlenkung und Ill) einsichtsvolles Handeln der Menschen bewirken auf Dauer mehr als allein die Ausweisung von Schutzgebieten. Link zum Original
Eine landesweite Lebensraumvernetzung verknüpft bestehende und künftige Schutzgebiete in einem ökologischen Verbundsystem.
Wortlaut im Programm
Die eine Säule des Landschaftsprogramms ist die Schaffung Hl einer landesweiten Lebensraumvernetzung, bei der bestehende und zukünftige Schutzgebiete in einem ökologischen at Verbundsystem verknüpft sind, um die Erhaltung und Regea neration der natürlichen Lebensgrundlagen zu ermöglichen. Link zum Original
Der Landschaftsschutz stützt sich auf eine umweltverträgliche Land-, Forst- und Wasserwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Die zweite Säule ist die umweltverträgliche Land-, Forst- und | Wasserwirtschaft. Link zum Original
Naturschutz wird auch im Siedlungsbereich betrieben.
Wortlaut im Programm
Naturschutz findet nicht nur in der freien Landschaft statt, sondern auch - als dritte Säule — im Siedlungsbereich. Link zum Original
Eingriffe in die natürlichen Lebensgrundlagen werden auch in der Stadt nach Möglichkeit ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Auch die Stadtlandschaft hat ökologische Bedeutung. Auch dort müssen Eingriffe in die natürlichen Lebensgrundlagen nach ~ Möglichkeit ausgeglichen werden. Link zum Original
Dach- und Fassadenbegrünung, Baum- und Strauchpflanzung, Entsiegelung von Flächen und Versickerung von Niederschlagswasser werden als Beiträge zur Umweltqualität in Städten eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Dach- und Fassadenbegrünung, Baum- und Strauchpflanzung, wo möglich, Entsiegelung von Flächen und .die Versickerung von Niederschlagswasser, leisten Beiträge zur Lebens- und Umweltqualität. Link zum Original
Die Flächennutzung wird insgesamt nachhaltig ausgestaltet.
Wortlaut im Programm
Die Flächennutzung insgesamt ist so auszugestalten, daß sie dauerhaft durchhaltbar, also nachhaltig ist. Link zum Original
Ehrenamtliches Engagement für den Erhalt der Kulturlandschaft wird nach europäischem Vorbild mobilisiert.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns dafür aus, das bereits vorhandene ehren- I) amtliche Engagement für den Erhalt der Kulturlandschaft ||| | nach dem Vorbild anderer Länder in Europa zu mobilisieren. Link zum Original
Naturnahe Gewässer und ihre Randstreifen sollen wieder landschaftsprägend werden.
Wortlaut im Programm
Landespolitik in Hessen soll dazu beitragen, daß zukünftig | naturnahe Gewässer und ihre Randstreifen wieder landschaftsprägend und dazu Gewässer auch gezielt renaturiert werden. Link zum Original
Gewässer werden gezielt renaturiert.
Wortlaut im Programm
Landespolitik in Hessen soll dazu beitragen, daß zukünftig | naturnahe Gewässer und ihre Randstreifen wieder landschaftsprägend und dazu Gewässer auch gezielt renaturiert werden. Link zum Original
Die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Erhaltung der Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes ist wichtiges Ziel unserer Umweltpolitik. Link zum Original
Aufbau und Erhalt von Mischwäldern werden mit naturgemäßen Waldbaumethoden gefördert.
Wortlaut im Programm
Mit naturgemäßen Waldbaumethoden — keine Kahlschläge, natürliche Verjüngung, angepaßte Wildbestände, kein Chemieeinsatz im Wald - wollen wir den Aufbau und Erhalt von Mischwäldern und damit die Stabilisierung unserer Waldökosysteme fördern. Link zum Original
Im Wald wird auf Kahlschläge und Chemieeinsatz verzichtet.
Wortlaut im Programm
Mit naturgemäßen Waldbaumethoden — keine Kahlschläge, natürliche Verjüngung, angepaßte Wildbestände, kein Chemieeinsatz im Wald - wollen wir den Aufbau und Erhalt von Mischwäldern und damit die Stabilisierung unserer Waldökosysteme fördern. Link zum Original
Böden werden durch ein verbindliches und wirksames Bodenschutzgesetz und -programm nachhaltig geschützt.
Wortlaut im Programm
Böden sind neben Luft und Wasser eine unersetzbare Le- In, IN bensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie sind auf | vielfältige Weise gefährdet und müssen deshalb endlich | durch ein verbindliches und wirksames Bodenschutzgesetz Si und -programm nachhaltig geschützt und gesichert werden. Link zum Original
Ein bundeseinheitliches Bodenschutzgesetz wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Die SPD Hessen wird sich fir ein bundeseinheitliches Boden- In schutzgesetz engagieren. Kommt dies nicht zustande, werden I wir ein Landesgesetz vorlegen. Link zum Original
Kommt kein bundeseinheitliches Bodenschutzgesetz zustande, wird ein Landesbodenschutzgesetz vorgelegt.
Wortlaut im Programm
Die SPD Hessen wird sich fir ein bundeseinheitliches Boden- In schutzgesetz engagieren. Kommt dies nicht zustande, werden I wir ein Landesgesetz vorlegen. Link zum Original
Für Sicherung und Sanierung von Altlasten werden verbesserte, möglichst bundeseinheitliche Rechtsgrundlagen, Verwaltungsstrukturen und Finanzierungsmöglichkeiten geschaffen.
Wortlaut im Programm
Eine groBe Aufgabe neben dem generellen Schutz- und Er- Il haltungsbedarf der Böden ist der Umgang mit Altlait sten/Altablagerungen und deren Sicherung und Sanierung. N Das derzeitige Recht reicht hierzu nicht aus. Es müssen veri besserte — méglichst bundeseinheitliche — Rechtsgrundlagen, IN Verwaltungsstrukturen und Finanzierungsmöglichkeiten geae schaffen werden, die den ökologischen Zusammenhängen und der notwendigen Standortsicherung Rechnung tragen. Link zum Original
Die Landesregierung treibt die notwendigen Maßnahmen für Bodenschutz und Altlastensanierung voran.
Wortlaut im Programm
Eine sozialdemokratisch geführte Landesregierung wird zur I Bewältigung dieser Aufgaben des Bodenschutzes und der Altlastensanierung die dafür notwendigen Maßnahmen vorantreiben. Link zum Original
Die Abfallwirtschaft verringert Restmüll vorrangig durch produktbezogene Abfallvermeidung und nachrangig durch Verwertung.
Wortlaut im Programm
Die SPD will deshalb eine Abfallwirtschaft aufbauen, die eine Verringerung von Restmüll vorrangig durch eine konsequente |) produktbezogene Abfallvermeidung und nachrangig durch Abfallverwertung erreicht. Link zum Original
Maßstab für die Behandlung nicht verwertbarer Restabfälle ist die bessere räumliche und zeitliche Beherrschung von Schadstoffen.
Wortlaut im Programm
Maßstab für die Methode der Behandlung nicht verwertbarer Restabfälle ist die bessere räumliche und zeitliche Beherrschung von Schadstoffen. Link zum Original
Die TA Siedlungsabfall wird so geändert, dass Abfallvermeidung ihr Ziel wird.
Wortlaut im Programm
Die TA Siedlungsabfall ist so zu ändern, daß Abfallvermeidung Ziel wird. Link zum Original
Der Bund stellt durch gesetzliche Vorgaben sicher, dass vermeidbare Abfälle nicht entstehen.
Wortlaut im Programm
Der Bund hat durch gezielte gesetzliche Vorgaben sicherzustellen, daß vermeidbare Abfälle gar nicht erst produziert werden. Link zum Original
Abfallvermeidung kann den Ausstieg aus Technologien oder Produktgruppen einschließen, deren Umweltbelastungen über den Lebenszyklus nicht verantwortbar sind.
Wortlaut im Programm
Dabei kann Abfallvermeidung die Umstellung bestimmter Produktionstechniken bedeuten, aber auch den Ausstieg aus bestimmten Technologien bzw. Produktgruppen, wenn die davon insgesamt ausgehenden Umweltbelastungen von der Herstellung bis zur Endbehandlung nicht mehr verantwortbar sind. Link zum Original
Produkte, die nach Gebrauch weder wiederverwertet noch schadlos behandelt werden können, dürfen weder hergestellt noch in Verkehr gebracht werden.
Wortlaut im Programm
Generell dürfen Produkte, die nach Ge- und Verbrauch in ihren Ausgangsmaterialien nicht wiederverwertet oder jedenfalls schadlos behandelt werden können, weder hergestellt noch in den Verkehr gebracht werden. Link zum Original
Nicht vermeidbare Abfälle, vor allem schadstoffbelastete Abfälle und Bioabfälle, werden bereits am Anfallort getrennt gehalten.
Wortlaut im Programm
Nach Ansicht der hessischen SPD ist bei der Abfallverwertung insbesondere erforderlich, daß nicht vermeidbare Abfälle bereits am Anfallort getrennt gehalten werden sollen. Dies gilt vor allem für schadstoffbelastete Abfälle (Sonderabfall-Kleinmengen) und Bioabfälle (organische Küchen- und Gartenabfälle). Link zum Original
Böden, Klärschlämme und Komposte werden vorrangig im Entsorgungsgebiet und seiner näheren Umgebung verwertet.
Wortlaut im Programm
Die Verwertung von Böden, Klärschlämmen und Komposten soll vorrangig im Entsorgungsgebiet und in der näheren Umgebung erfolgen, um die Entsorgungswege transparent zu gestalten und kurze Transportwege zu erreichen. Link zum Original
Für einzelne Abfallarten werden verbindliche Verwertungsquoten eingeführt.
Wortlaut im Programm
Für einzelne Abfallarten werden verbindliche Verwertungsquoten angestrebt. Link zum Original
Die notwendigen Einrichtungen für Behandlung und umweltschonende Ablagerung von Restabfällen werden rechtzeitig geplant, errichtet und betrieben.
Wortlaut im Programm
Die für die Behandlung und umweltschonende Ablagerung der Restabfälle notwendigen Einrichtungen müssen rechtzeitig geplant, errichtet und betrieben werden. Link zum Original
Die einseitige Festlegung der TA Siedlungsabfall auf Müllverbrennung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die einseitige Systemfestlegung der TA Siedlungsabfall auf i ' | die Müllverbrennung ist nicht gerechtfertigt. Link zum Original
Statt einseitig auf Müllverbrennung zu setzen, werden im Einzelfall andere Behandlungsverfahren für Restabfälle abgewogen.
Wortlaut im Programm
Statt einseitig auf I |) die Müllverbrennung zu setzen, gilt es im Einzelfall andere I | Behandlungsverfahren für Restabfälle hinsichtlich ihrer Vora und Nachteile abzuwdagen. Link zum Original
Bei der Restmüllbehandlung wird ein Wettbewerb mechanischer, biologischer und thermischer Verfahren einer einseitigen Bevorzugung der Müllverbrennung vorgezogen.
Wortlaut im Programm
Der Wettbewerb der Systeme zwi- | | schen mechanischen Verfahren (Sortieren, Trennen, Zerkleiela nern), biologischen Verfahren (aerobe Verfahren, Kompostiea rung), anaeroben Verfahren (Vergärungsreaktoren) und In) thermischen Verfahren (Verbrennung, Pyrolyse, Verga- | ! | sung/Entgasung) ist aus ökologischer Sicht sinnvoller, als die Il) Müllverbrennung einseitig bei der Abfallbehandlung von | 1 Restmüll zu bevorzugen. Link zum Original
Für den Industriestandort Hessen wird eine dauerhaft gesicherte, ausreichende und anspruchsvolle Sonderabfallentsorgung gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Gerade wer den modernen, umweltverträglich wirtschaftlichen Industriestandort Hessen will, braucht eine dauerhaft gesicherte, quantitativ ausreichende und qualitativ anspruchsvolle Sonderabfallentsorgung. Link zum Original
Die differenzierte Behandlung industrieller Produktionsrückstände wird vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Diese Entwicklung zu einer differenzierten Behandlung der industriellen Produktionsrückstände gilt es voranzutreiben. Link zum Original
In der Sonderabfallwirtschaft wird eine vertraglich abgesicherte, langfristige Zusammenarbeit mit benachbarten Ländern, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Industrie angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir streben deshalb eine vertraglich abgesicherte, langfristige Zusammenarbeit in der Sonderabfallwirtschaft mit den benachbarten Bundesländern im Verbund mit den Hochschulen, öffentlichen Forschungseinrichtungen und der Industrie an. Link zum Original
Müllvermeidung und -verwertung bleiben Maxime der Abfallpolitik auch bei Sonderabfällen.
Wortlaut im Programm
Dabei bleibt auch in diesem Bereich Müllvermeidung und -verwertung die Maxime hessischer Abfallpolitik. Link zum Original
Die Auslastung bestehender Kapazitäten ist kein Maßstab für die Entsorgungsplanung.
Wortlaut im Programm
Eine Auslastung der bestehenden Kapazitäten ist kein Maßstab für die Entsorgungsplanung. Link zum Original
In Biebesheim und Borken werden nach einem Stufenplan modernste Abfallbehandlungstechniken eingerichtet, damit abfallspezifische Verfahren die Verbrennung gemischten Sonderabfalls ablösen.
Wortlaut im Programm
Aller- I \ı dings müssen in Biebesheim und Borken modernste Techni- In |) ken zur Abfallbehandlung im Rahmen eines festzulegenden na | Stufenplans eingerichtet werden, damit die Verbrennung von | gemischtem Sonderabfall abgelést wird durch abfallspezifi- Ina sche Verfahren. Link zum Original
Die staatlichen Umweltaufgaben werden auf unterer Ebene in Wasserwirtschaftsämtern und Ämtern für Regionalentwicklung gebündelt.
Wortlaut im Programm
Bündelung der staatlichen Umweltaufgaben auf unterer a Ebene (Wasserwirtschaftsämter und Amter für Regionala entwicklung; Verstaatlichung der Unteren Naturschutzbeae hörden und Eingliederung in diese Amter), Link zum Original
Die Unteren Naturschutzbehörden werden verstaatlicht und in diese Ämter eingegliedert.
Wortlaut im Programm
Bündelung der staatlichen Umweltaufgaben auf unterer a Ebene (Wasserwirtschaftsämter und Amter für Regionala entwicklung; Verstaatlichung der Unteren Naturschutzbeae hörden und Eingliederung in diese Amter), Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.