FDP · Freiheit kann man wählen
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Abgeordnetenhauswahl Berlin 2011 · beschlossen 09.04.2011 · Original
Das Programm enthält 37 von 720 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 37Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 49Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 37
Die Freiheit der Künste wird geschützt.
Wortlaut im Programm
Die FDP schützt die Freiheit der Künste. Link zum Original
Die Entfaltung von Kunst und Kultur soll unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Die Gesellschaft tut daher gut daran, die Entfaltung von Kunst und Kultur zu unterstützen. Link zum Original
Besonderes Augenmerk der Kulturförderung soll der kulturellen Bildung gelten.
Wortlaut im Programm
Die Gesellschaft tut daher gut daran, die Entfaltung von Kunst und Kultur zu unterstützen. Ihr besonderes Augenmerk muss dabei der kulturellen Bildung gelten, damit die Verständigung über Generationen hinweg nicht abbricht. Link zum Original
Staatsausgaben für Kultur sollen nicht als bloße Alimentierung, sondern als Investition betrachtet werden.
Wortlaut im Programm
Staatsausgaben für Kultur dürfen daher nicht als bloße Alimentierung des kulturellen Lebens betrachtet werden. Link zum Original
Das Kulturleben Berlins soll weiter gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Daher ist die weitere Stärkung des Kulturlebens für Berlin dringend notwendig. Link zum Original
Öffentliche Kulturmittel sollen verantwortungsvoll eingesetzt werden und Planungssicherheit schaffen.
Wortlaut im Programm
Die öffentlichen Mittel müssen intelligent und verantwortungsvoll eingesetzt werden und Planungssicherheit schaffen. Link zum Original
Berlin soll ein klares Konzept erhalten, was und wie in der Kultur gefördert wird.
Wortlaut im Programm
Die öffentlichen Mittel müssen intelligent und verantwortungsvoll eingesetzt werden und Planungssicherheit schaffen. Hierfür braucht Berlin ein klares Konzept, das bestimmt, was und auf welche Weise gefördert werden soll. Link zum Original
Die bisherigen Kulturfördermodelle sollen evaluiert werden.
Wortlaut im Programm
In diesem Sinne sind zunächst die bisherigen Fördermodelle zu evaluieren. Link zum Original
Eine institutionalisierte Förderung des kulturellen Status quo wird nicht als ausreichend angesehen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen uns mit einer institutionalisierten Förderung des Status Quo nicht zufriedengeben. Link zum Original
Öffentliche Kulturinstitutionen sollen stärker in die Lage versetzt werden, sich neuen künstlerischen Horizonten zu öffnen.
Wortlaut im Programm
Die öffentlichen Institutionen müssen stärker in die Lage versetzt werden, sich neuen künstlerischen Horizonten zu öffnen. Link zum Original
Unabhängige Kulturinitiativen außerhalb des angestammten Spektrums gelten als förderwürdig.
Wortlaut im Programm
Andererseits erachten wir unabhängige Initiativen außerhalb des angestammten Spektrums als interessant und förderwürdig. Link zum Original
Maßstab der Kulturförderung soll die kulturelle Qualität sein.
Wortlaut im Programm
Der Maßstab für eine Förderung kann nur die kulturelle Qualität sein. Hierzu gehören neben dem künstlerischen Wert auch Parameter wie Einzigartigkeit, innovative Kraft und Förderung der Imagebildung Berlins. Link zum Original
Überlebte Kulturinstitutionen sollen zur Disposition gestellt werden.
Wortlaut im Programm
Künstlerische Freiräume können nur durch flexible Rahmenbedingungen geschaffen werden. Hierzu gehört auch, überlebte Institutionen zur Disposition zu stellen. Link zum Original
Der Anteil privater Mittel an der Kulturförderung soll steigen.
Wortlaut im Programm
Zu einer lebendigen Kulturförderung gehört auch die Steigerung des Anteils privater Mittel. Link zum Original
Private Mittel sollen bei öffentlich geförderten Häusern die staatliche Grundfinanzierung ergänzen, nicht ersetzen.
Wortlaut im Programm
Bei öffentlich geförderten Häusern sollen private Mittel die staatliche Grundfinanzierung ergänzen, nicht ersetzen. Link zum Original
Privates Engagement für Kultureinrichtungen soll öffentlich gewürdigt werden.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen die Häuser und die Kulturpolitik dafür Sorge tragen, dass privates Engagement öffentlich gewürdigt wird. Link zum Original
Der Anteil privat getragener und unternehmerisch geführter Kultureinrichtungen soll steigen.
Wortlaut im Programm
Weiterhin ist der Anteil in privater Trägerschaft befindlicher und unternehmerisch geführter Kultureinrichtungen steigerbar. Das gilt für viele im Markt befindliche Sparten wie Boulevardtheater, Operette und Musical, die nicht nach dem teuren öffentlichen Repertoiresystem arbeiten müssen. Hier ist eine Finanzierung durch den Kulturhaushalt genauestens zu überprüfen, damit sie nicht marktverzerrend wirkt. Link zum Original
Die Finanzierung marktfähiger Sparten wie Boulevardtheater, Operette und Musical aus dem Kulturhaushalt soll auf Marktverzerrung überprüft werden.
Wortlaut im Programm
Weiterhin ist der Anteil in privater Trägerschaft befindlicher und unternehmerisch geführter Kultureinrichtungen steigerbar. Das gilt für viele im Markt befindliche Sparten wie Boulevardtheater, Operette und Musical, die nicht nach dem teuren öffentlichen Repertoiresystem arbeiten müssen. Hier ist eine Finanzierung durch den Kulturhaushalt genauestens zu überprüfen, damit sie nicht marktverzerrend wirkt. Link zum Original
Die Struktur der Berliner Opernstiftung soll überprüft und gegebenenfalls entflochten werden.
Wortlaut im Programm
Die Struktur der Berliner Opernstiftung werden wir überprüfen und ggf. entflechten. Ziel ist es, exzellente Opernhäuser mit internationaler Ausstrahlung in Berlin zu haben. Link zum Original
Kultureinrichtungen, die sich finanziell selbst tragen können, sollen dazu ermutigt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen kulturelle Einrichtungen, die das Potenzial haben, sich finanziell selbst zu tragen, wie z.B. den Friedrichstadtpalast, dazu ermutigen. Subventionen werden wir dann stufenweise zurückführen. Link zum Original
Subventionen für selbsttragungsfähige Kultureinrichtungen wie den Friedrichstadtpalast sollen stufenweise zurückgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen kulturelle Einrichtungen, die das Potenzial haben, sich finanziell selbst zu tragen, wie z.B. den Friedrichstadtpalast, dazu ermutigen. Subventionen werden wir dann stufenweise zurückführen. Link zum Original
Berlin soll ein zentrales Bibliothekskonzept erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen ein zentrales Bibliothekskonzept für Berlin, das die faire Teilhabe aller Bürger ermöglicht. Link zum Original
Das Gedenkstättenkonzept soll fortgeschrieben werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Fortschreibung des Gedenkstättenkonzepts: Forschung zur Aufklärung der Vergangenheit und Vermittlung der Geschichte mit stimmigen pädagogischen Konzepten im Hinblick auf die universelle Menschenrechtsbildung ist unser Ziel. Link zum Original
Die Zuordnung großer Kultureinrichtungen als Bundes- oder Landesaufgabe soll überdacht und gegebenenfalls mit dem Bund neu verhandelt werden.
Wortlaut im Programm
Im Blick auf die großen, öffentlich finanzierten Kultureinrichtungen Berlins wollen wir die Zuordnung als Bundes- oder Landesaufgabe überdenken und ggf. in entsprechende Verhandlungen mit dem Bund über eine eindeutige und vollständige Zuordnung treten. Link zum Original
Das Humboldtforum auf dem Schlossplatz soll zügig realisiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Humboldtforum auf dem Berliner Schlossplatz zügig realisieren. Link zum Original
Der Berliner Landesanteil an den Baumitteln für das Humboldtforum soll schnell bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir den Berliner Landesanteil an den Baumitteln schnell zur Verfügung stellen, damit die Arbeiten beginnen können. Link zum Original
Das Kulturforum Tiergarten soll städtebaulich aufgewertet werden.
Wortlaut im Programm
Kulturforum Tiergarten wollen wir durch eine städtebauliche Aufwertung stärken. Link zum Original
Die Reserveflächen am Kulturforum sollen vorrangig für Museumsneubauten genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Reserveflächen am Kulturforum betrachten wir als Chance für zukunftsweisende Architektur und wollen sie im Falle von Museumsneubauten vorrangig nutzen. Link zum Original
Für die Liegenschaften der Dahlemer Museen soll ein Nachnutzungskonzept entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Für die Liegenschaften der Dahlemer Museen werden wir ein Nachnutzungskonzept entwickeln. Link zum Original
Die Bestände der Dahlemer Museen sollen kurzfristig vor dem Verfall gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Kurzfristig werden wir die Bestände vor dem Verfall sichern. Link zum Original
Der Hamburger Bahnhof soll wieder stärker auf junge zeitgenössische Kunst ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in ihrem Bemühen, den Hamburger Bahnhof wieder stärker auf die junge zeitgenössische Kunst zu fokussieren. Link zum Original
Eine öffentlich finanzierte Kunsthalle wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den Bau und Unterhalt einer öffentlich finanzierten Kunsthalle werden wir nicht unterstützen. Link zum Original
Bemühungen, private Kunstsammlungen nach Berlin zu holen, sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz wollen wir in ihren Bemühungen unterstützen, private Kunstsammlungen nach Berlin zu holen. Link zum Original
Ausstattung und Status von Musikbibliotheken sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Ausstattung und Status von Musikbibliotheken in ihrer Eigenart gegenüber den Bibliotheken, an die sie angeschlossen sind, stärken. Link zum Original
Musikschulen sollen eingeworbene und erzielte Mittel vollständig behalten.
Wortlaut im Programm
Die Musikschulen sollen zukünftig eingeworbene und erzielte Mittel vollständig in ihrem Haushalt behalten. Link zum Original
Das Projekt Jedem Kind sein Instrument soll mit privatem Engagement ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Wir werben dafür, dass das Projekt „Jedem Kind sein Instrument“ mit Hilfe privaten Engagements ermöglicht wird. Link zum Original
Die Grundsätze von Medienfreiheit und Staatsferne der Medien sollen auch auf die neuen Medien ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Für uns Liberale bilden die Medienfreiheit und Staatsferne der Medien auch in den Aufsichtsgremien die Grundlage unserer Politik, ob unter dem Stichwort Meinungsfreiheit oder gegen jegliche Zensur. Wir wollen diese Grundsätze als Voraussetzung unserer pluralistischen Gesellschaft auch auf die neuen Medien ausweiten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.