Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Bayern 14.10.2018 · Original
Das Programm enthält 34 von 512 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 34Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 100Seiten im Original
- 2018Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 34
Bekenntnislose Bürger sollen nicht über ihre Steuern zur Finanzierung von Bekenntnisgemeinschaften herangezogen werden.
Wortlaut im Programm
Bekenntnislose Bürger jed och, die gegenwär tig noch vor den Ka - tholiken die größte Bevölkerungsgruppe darstellen, dürfen nicht über ihre Steuern zur Finanzierung von Bekenntnis - gemeinschaften herangezogen werden. Link zum Original
Eine staatliche Förderung von Religionsgemeinschaften wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die AfD will keine staatliche Förderung von Religionsgemeinschaften, sondern eine konsequente Trennung von Staat und Religion in Bayern. Link zum Original
Staat und Religion sollen in Bayern konsequent getrennt werden.
Wortlaut im Programm
Die AfD will keine staatliche Förderung von Religionsgemeinschaften, sondern eine konsequente Trennung von Staat und Religion in Bayern. Link zum Original
Die Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften sollen gemäß Verfassungsauftrag abgelöst werden.
Wortlaut im Programm
Dem Verfassungsauftrag zur Ablösung der auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften ist endlich nachzukommen (vgl. die Verfassung des Deut schen Reichs von 1919 Artikel 38, welcher nach Artikel 140 GG weiterhin Gültigkeit beansprucht)! Link zum Original
Das Ausführungsgesetz zu den Konkordats- und Staatskirchenverträgen soll durch ein Gesetz ersetzt werden, das staatliche Zuwendungen nur noch für die Pflege sakraler Baudenkmäler im bisherigen Rahmen zusichert.
Wortlaut im Programm
Dafür muss das „Gesetz zur Ausführung konkordats- und staatskirchenvertraglicher Verpflichtungen Bayerns (AG - KStV)“ abgelöst werden durch ein Gesetz, welches stattdessen staatliche Zuwendungen alle in zur Pflege sakraler Baudenkmäler als Bestandteil der Kulturgeschichte im Freistaat im bisherigen finanziellen Rahmen zusichert. Link zum Original
Bei der staatlichen Finanzierung privater Kitas, Schulen und Krankenhäuser sollen keine seelsorgerischen Leistungen übernommen werden.
Wortlaut im Programm
Bei der staatlichen Finanzierung von Kindertagesstätten, Schulen und Krankenhäusern in privater Trägerschaft sollen zudem keine seelsorgerischen Leistungen übernom - men werd en. Link zum Original
Die staatliche Übernahme der Gehälter führender Kirchenmitarbeiter einschließlich Kardinälen und Bischöfen sowie die Bereitstellung kostenlosen Wohnraums für sie werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Kostenübernahme der Gehälter führen - der Mitarbeiter der Kirche, inklusive der Kardinäle und Bischöfe, sowie die teilweise Bereitstellung kostenlosen Wohnraums für diesen Personenkr eis lehnt die AfD ab. Link zum Original
Die finanzielle staatliche Unterstützung der Amtskirchen soll nicht fortgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Eine Fortsetzung der finanziellen staatlichen Unterstützung an die Amtskirchen ist weder zeitgemäß noch sachgerecht, zumal es sich bei den Kirchen um eine besondere Lobbygruppe handelt, die sich dadurch von anderen un - terscheidet, dass sie auf finanzielle staatliche Hilfe zurück - greifen ka nn. Link zum Original
Die personelle und finanzielle Ausstattung von Religionsgemeinschaften durch muslimische Staaten wie Saudi-Arabien, Kuwait, Katar und die Türkei soll unterbunden werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus ist die personelle und finanzielle Ausstattung von Religionsgemeinschaften durch muslimische Staaten wie Saudi-Arabien, Kuweit, Katar und auch die Türkei zu unterbinden. Link zum Original
Der säkulare, den Menschenrechten verpflichtete Rechtsstaat soll über religiösen Geboten stehen.
Wortlaut im Programm
Die Alternative für Deutschland tritt für den freiheitlichdemokratischen und säkularen Rechtsstaat ein, der den allgemeinen Mens chenrechten verpflichtet ist und über religiösen Geboten steht. Link zum Original
Die Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit wird uneingeschränkt anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die AfD erkennt uneingeschränkt die Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit an. Link zum Original
Der Religionsausübung sollen durch staatliche Gesetze, Menschenrechte und Werte Schranken gesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Sie fordert jedoch, der Religionsausübu ng (gemäß Art. 140 Grundgesetz i. V. m. Art. 136 Abs. 1 Weimarer Reichsverfassung) Schranken zu setzen durch die staatlichen Gesetze, die Menschenrechte und unsere Werte. Link zum Original
Für alle Moscheegemeinden soll eine gesetzliche Registrierungspflicht mit den wesentlichen Daten eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die AfD verlangt daher, eine gesetzliche Pflicht zur Registrierung für alle Moscheegemeinden mit den wesentlichen Daten einzuführen. Link zum Original
Die Finanzierung von Moscheen aus dem Ausland soll unterbunden werden.
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung von Moscheen und Entsendung von Imamen aus dem Ausland soll unterbunden werden. Link zum Original
Die Entsendung von Imamen aus dem Ausland soll unterbunden werden.
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung von Moscheen und Entsendung von Imamen aus dem Ausland soll unterbunden werden. Link zum Original
Die Benennung von Moscheen als Fatih- bzw. Eroberer-Moschee wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Namensgebung als „Fatih-Moschee“, d. h. „Eroberer-Mo schee“, lehnt die AfD ab. Link zum Original
Öffentliche muslimische Freitagsgebete auf Straßen oder Plätzen sollen nicht gestattet werden.
Wortlaut im Programm
Öffen tliche muslimische Freitagsgebete auf Straßen oder Plätzen sollen nicht gestattet werden. Link zum Original
Burka und Niqab sollen in der Öffentlichkeit allgemein verboten werden.
Wortlaut im Programm
Die AfD fordert ein allgemeines Verbot von Burka und Niqab in der Öffen tlichkeit, weil sie die Trägerin von der Umwelt abschotten und das Zusammenleben in der Gesellschaft erschweren. Link zum Original
Imame sollen gesetzlich verpflichtet werden, eine religiöse Trauung nur nach Vorlage der standesamtlichen Heiratsurkunde vorzunehmen.
Wortlaut im Programm
die Imame in Deutschland gesetzlich zu verpflichten, nur nach Vorlage der standesamtlichen Heiratsurkunde die Trauung eines Paares rein rituell-religiös zu bestätigen, um Mehrfach- und Zwangsehen zu vermeiden. Link zum Original
Nicht in Deutschland ausgebildete Imame dürfen nicht predigen.
Wortlaut im Programm
Imame, die nicht in Deutschland ausgebildet wurden, dür - fen nicht predigen. Link zum Original
Die Finanzierung religiöser Einrichtungen mit Geldern aus dem Ausland wird verboten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern ein Verbot der Finanzierung von religiösen Einrichtungen mit Geldern aus dem Ausland. Link zum Original
Die deutsche Sprache wird als allein gültige Landes- und Amtssprache in die bayerische Landesverfassung aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Daher soll die deu tsche Sprache durch Aufnahme in die bayerische Landesverfassung als allein gültige Landes - sprache und Amtssprache geschützt, gepflegt und gefördert werden. Link zum Original
Die bayerischen Dialekte werden als Kulturgut bewahrt.
Wortlaut im Programm
Die bayerischen Dialekte sind in ihrer Vielfalt weltweit einmalig. Dieses unschätzbare Kulturgut ist als wesentliches Identitätsmerkmal der bayerischen Stämme zu bewahren und zu erhalten. Link zum Original
Bayerische Volkskultur und Kultureinrichtungen werden verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Bayerische Volkskultur und Kultureinrichtungen sind verstärkt zu fördern. Link zum Original
Der Bau von Minaretten wird unterbunden.
Wortlaut im Programm
Der Bau von Minaretten, die ohne jede Ausnahme ein Symbol des islamischen Herrschaftsanspruchs darstellen, ist zu unterbinden. Link zum Original
Muezzinrufe im öffentlichen Raum werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns daher gegen eine Islamisierung des öffentlichen Raums: keine Minarette, keine Muezzinrufe und keine Vollverschleierung. Link zum Original
Vollverschleierung im öffentlichen Raum wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns daher gegen eine Islamisierung des öffentlichen Raums: keine Minarette, keine Muezzinrufe und keine Vollverschleierung. Link zum Original
Das Schicksal der Opfer, darunter Millionen deutscher ziviler Opfer, wird angemessen gewürdigt.
Wortlaut im Programm
Die angemessene Würdigung des Schicksals der Opfer, unter ihnen Millionen deutscher ziviler Opfer, ist uns ein Anliegen. Link zum Original
Auf das Schicksal der Heimatvertriebenen und Aussiedler wird besonders eingegangen.
Wortlaut im Programm
Be - sonders sollte auf das Schicksal der Heimatvertriebenen und Aussiedler eingegangen werden. Link zum Original
Keine Opfer sollen vergessen werden.
Wortlaut im Programm
Die AfD bekennt sich zur V ersöhnung und zum Frieden und fordert daher, keine Opfer zu vergesse n. Link zum Original
Die eigene Kultur soll bewahrt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen unsere Kultur bewahren und eine demographische Wende einleiten. Link zum Original
Das Brauchtum wird deutlich stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Das Brauchtum ist deutlich zu fördern, wir setzen uns dafür ein, dass urbayerische Kar - tenspiele wie Watten oder Schafkopf auch als ehrenamt - lich veranstaltete Turniere mit angemessenen Geld- oder Sachleistungspreisen nicht kriminalisiert werden. Link zum Original
Ehrenamtlich veranstaltete Turniere in traditionellen Kartenspielen wie Watten oder Schafkopf mit angemessenen Geld- oder Sachpreisen werden nicht strafbar gestellt.
Wortlaut im Programm
Das Brauchtum ist deutlich zu fördern, wir setzen uns dafür ein, dass urbayerische Kar - tenspiele wie Watten oder Schafkopf auch als ehrenamt - lich veranstaltete Turniere mit angemessenen Geld- oder Sachleistungspreisen nicht kriminalisiert werden. Link zum Original
Dem Schicksal der Heimatvertriebenen wird wahrheitsgemäß gedacht.
Wortlaut im Programm
Die AfD Bayern fordert ein wahrheitsgemäßes Gedenken an das Schicksal der Heimatvertriebenen und eine deutliche Unterscheidung von deutschstämmigen, zwangsweise Heimatvertriebenen und illegalen Immigranten, die oft aus rein wirtschaftlichen Gründen zu uns kommen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.