CDU und CSU · Leistung und Sicherheit – Zeit für Taten
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Bundestagswahl 22.09.2002 · gemeinsames Programm von CDU und CSU · Original
Das Programm enthält 45 von 1.085 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 45Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 74Seiten im Original
- 2002Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 45
Im Gesundheitswesen wird die Richtung für die Zukunft vorgegeben.
Wortlaut im Programm
Wir schaffen neue Sicherheit da, wo sich alte Sicherheiten auflösen: In der Alterssicherung ebenso wie im Gesundheitswesen geben wir die Richtung in die Zukunft vor – damit die Bürger in Deutschland wieder Vertrauen fassen in die Sicherheit, die ihnen die Solidargemeinschaft bietet. Link zum Original
Die Honorare der niedergelassenen Kassenärzte werden bis zum Jahr 2007 schrittweise angeglichen.
Wortlaut im Programm
Bei denn iedergelassenen K assenärzten müssen die Honorare bis zum Jahr 2007 schrittweise angeglichen werden, um ei ne qualitativ hochwertige medizinische Versorgung zu gewährleisten. Link zum Original
An den strengen Grundsätzen des deutschen Embryonenschutzgesetzes wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
Deshalb halten wir an den strengen Grundsätzen des deutschen Embryonenschutzgesetzes fest und lehnen eine Legalisierung der aktiven Sterbehilfe ab. Link zum Original
Eine Legalisierung der aktiven Sterbehilfe wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Deshalb halten wir an den strengen Grundsätzen des deutschen Embryonenschutzgesetzes fest und lehnen eine Legalisierung der aktiven Sterbehilfe ab. Link zum Original
Der Einsatz für ein Sterben in Würde, etwa in der Hospizbewegung, wird nachdrücklich unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen nachdrücklich den Einsatz für ein Sterben in Würde wie etwa in der Hospizbewegung. Link zum Original
Das Gesundheitswesen bleibt dem medizinischen Fortschritt verpflichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Gesundheitswesen, das dem medizinischen Fortschritt verpflichtet bleibt und das allen Versicherten unabhängig von der en Einkommen, Alter, Art der Krankheit oder Familienstand zugute kommt. Link zum Original
Das Gesundheitswesen kommt allen Versicherten unabhängig von Einkommen, Alter, Art der Krankheit oder Familienstand zugute.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 42
Wir wollen ein Gesundheitswesen, das dem medizinischen Fortschritt verpflichtet bleibt und das allen Versicherten unabhängig von der en Einkommen, Alter, Art der Krankheit oder Familienstand zugute kommt. Link zum Original
Eine Gesamtkonzeption für eine Strukturreform des Gesundheitswesens sichert eine finanzierbare und leistungsstarke medizinische Versorgung der Bevölkerung.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 42
Das grundsätzliche Problem der Gesundheitspolitik in Deutschland - eine finanzierbare und leistungsstarke medizinische Versorgung der Bevölkerung zu sichern - kann nur durch eine Gesamtkonzeption für eine Strukturreform des Gesundheitswesens gelöst werden, bei der die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt stehen und gesetzliche und private Krankenversicherungen auch weiterhin bestehen bleiben. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1994
Bei der Strukturreform des Gesundheitswesens stehen die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt.
Wortlaut im Programm
Das grundsätzliche Problem der Gesundheitspolitik in Deutschland - eine finanzierbare und leistungsstarke medizinische Versorgung der Bevölkerung zu sichern - kann nur durch eine Gesamtkonzeption für eine Strukturreform des Gesundheitswesens gelöst werden, bei der die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt stehen und gesetzliche und private Krankenversicherungen auch weiterhin bestehen bleiben. Link zum Original
Gesetzliche und private Krankenversicherungen bleiben bestehen.
Wortlaut im Programm
Das grundsätzliche Problem der Gesundheitspolitik in Deutschland - eine finanzierbare und leistungsstarke medizinische Versorgung der Bevölkerung zu sichern - kann nur durch eine Gesamtkonzeption für eine Strukturreform des Gesundheitswesens gelöst werden, bei der die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt stehen und gesetzliche und private Krankenversicherungen auch weiterhin bestehen bleiben. Link zum Original
Was medizinisch notwendig ist, wird auch tatsächlich geleistet.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 42
Für CDU und CSU ist klar: was medizinisch notwendig ist, muss auch tatsächlich geleistet werden. Link zum Original
Die Entwicklung hin zu einer Zwei-Klassen-Medizin wird beendet.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 42
Dieser rot -grüne Irrweg in die Zwei-Klassen-Medizin muss beendet werden. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1994
Es wird für ein freiheitliches Gesundheitssystem eingetreten.
Wortlaut im Programm
Wir treten für ein freiheitliches Gesundheitssystem ein. Link zum Original
Im Gesundheitssystem gilt menschliche Zuwendung statt Bürokratismus.
Wortlaut im Programm
Das heißt: menschliche Zuwendung statt Bürokratismus, freie Arztwahl statt Staatsmedizin, Therapiefreiheit statt Listenmedizin, Wettbewerb statt E inheitsversorgung. Link zum Original
Im Gesundheitssystem gilt freie Arztwahl statt Staatsmedizin.
Wortlaut im Programm
Das heißt: menschliche Zuwendung statt Bürokratismus, freie Arztwahl statt Staatsmedizin, Therapiefreiheit statt Listenmedizin, Wettbewerb statt E inheitsversorgung. Link zum Original
Im Gesundheitssystem gilt Therapiefreiheit statt Listenmedizin.
Wortlaut im Programm
Das heißt: menschliche Zuwendung statt Bürokratismus, freie Arztwahl statt Staatsmedizin, Therapiefreiheit statt Listenmedizin, Wettbewerb statt E inheitsversorgung. Link zum Original
Im Gesundheitssystem gilt Wettbewerb statt Einheitsversorgung.
Wortlaut im Programm
Das heißt: menschliche Zuwendung statt Bürokratismus, freie Arztwahl statt Staatsmedizin, Therapiefreiheit statt Listenmedizin, Wettbewerb statt E inheitsversorgung. Link zum Original
In der Krankenversicherung wird mehr Effizienz angestrebt, um sie dauerhaft finanzierbar zu halten.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für mehr Effizienz in der Krankenversicherung, um sie dauerhaft finanzierbar zu halten. Link zum Original
Der solidarische Ausgleich zwischen jungen und alten, gesunden und kranken Menschen, Beziehern niedriger und höherer Einkommen sowie zwischen Alleinerziehenden und Familien bleibt als tragendes Element der sozialen Krankenversicherung erhalten.
Wortlaut im Programm
Dabei muss der solidarische Ausgleich zwischen jungen und alten, gesunden und kranken Menschen, Beziehern niedriger und höherer Einkommen sowie zwischen Alleinerziehenden und Familien als tragendes Element der sozialen Krankenversicherung erhalten bleiben. Link zum Original
Es wird mehr Vorsorge angeboten.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 43
Wir werden mehr Vorsorge anbieten und Anreize setzen, solche Angebote auch anzunehmen. Link zum Original
Es werden Anreize gesetzt, diese Vorsorgeangebote auch anzunehmen.
Wortlaut im Programm
Wir werden mehr Vorsorge anbieten und Anreize setzen, solche Angebote auch anzunehmen. Link zum Original
Prävention und Gesundheitsförderung werden verbessert und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 43
Die Verbesserung und der Ausbau der Prävention und Gesundheitsförderung ist eine unerlässliche Voraussetzung, um die Zunahme der großen Volkskrankheiten zu stoppen, die Lebensqualität und Gesundheit der Bevölkerung zu steigern und damit letztlich auch die Ausgaben im Gesundheitsbereich zu senken. Link zum Original
Auch künftig werden alle medizinisch notwendigen Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung gewährt.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 43
Eine Gesundheitsreform kann nur gelingen, wenn die Versicherten sich darauf verlassen können, dass auch künftig alle medizinisch notwendigen Leistungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung gewährt werden. Link zum Original
Die Versicherten erhalten größere Wahlfreiheit und können selbst entscheiden, ob sie den bisherigen Versorgungsumfang beibehalten, zusätzliche Leistungen erhalten, bei Beitragsermäßigung Leistungen abwählen oder einen Selbstbehalt übernehmen.
Wortlaut im Programm
Die Versicherten sollen künftig eine größere Wahlfreiheit über den Umfang ihres Versicherungsschutzes erhalten. Sie sollen künftig selbst entscheiden können, ob sie den bisherigen V ersorgungsumfang bei behalten, zusätzliche Leistungen erhalten oder bei gleichzeitiger B eitragsermäßigung Leistungen abwählen oder einen Selbstbehalt übernehmen wollen. Link zum Original
Verschiedene Versorgungsangebote konkurrieren miteinander, damit Patienten die aus ihrer Sicht beste Versorgungsform wählen können.
Wortlaut im Programm
Nur wenn verschiedene Versorgungsangebote miteinander konkurrieren, haben die Patienten eine Auswahl und können sich für die aus ihrer Sicht beste V ersorgungsform entscheiden. Link zum Original
Die freie Arzt- und Krankenhauswahl bleibt unangetastet.
Wortlaut im Programm
Die freie Arzt- und Krankenhauswahl als eines der wenigen bereits bestehenden Elemente der Entscheidungsfreiheit für die Versicherten bleibt unangetastet. Link zum Original
Im Vertragssystem zwischen Kassen und Leistungserbringern werden mehr Wettbewerb und Flexibilität geschaffen.
Wortlaut im Programm
Mehr Wettbewerb und Flexibilität im zu starren Vertragssystem zwischen Kassen und Leistungserbringern werden helfen, die strukturellen Defizite des Gesundheitswesens zu beseitigen, die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern und die Wirtschaftlichkeit der ärztlichen Dienste zu erhöhen. Link zum Original
Die Krankenkassen erhalten mehr Verantwortung für die Ausgestaltung ihres Angebots, etwa für unterschiedliche Selbstbehalte und Mehrleistungen.
Wortlaut im Programm
Die Krankenkassen sollen mehr Verantwortung für die Ausgestaltung ihres Angebotes erhalten, etwa für unterschiedliche S elbstbehalte und M ehrleistungen. Link zum Original
Die Voraussetzungen dafür werden im Organisations-, Vertrags- und Leistungsrecht der gesetzlichen Krankenversicherung geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die dazu erforderlichen Voraussetzungen werden wir im Organisations-, Vertrags- und Leistungsrecht der Gesetzlichen Krankenversicherung schaffen. Link zum Original
Alle Budgetierungen bei den Leistungserbringern werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Alle Budgetierungen bei den Leistungserbringern werden abgeschafft. Link zum Original
Es wird eine Wahlmöglichkeit zwischen Sachleistungs- und Kostenerstattungsprinzip geschaffen, ohne Vorleistung bei größeren Beträgen.
Wortlaut im Programm
Um den tatsächlichen Aufwand für medizinische Leistungen deutlich zum achen und erbrachte Leistungen besser zu kontrollieren, solle ine Wahlmöglichkeit zwischen Sachleistungs- und Kostenerstattungsprinzip - ohne Vorleistung bei größeren Beträgen - geschaffen werden. Link zum Original
Versicherte und Patienten werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Versicherten und die Patienten stärken und deshalb die Transparenz im Gesundheitswesen in allen Bereichen entscheidend erhöhen. Link zum Original
Die Transparenz im Gesundheitswesen wird in allen Bereichen entscheidend erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Versicherten und die Patienten stärken und deshalb die Transparenz im Gesundheitswesen in allen Bereichen entscheidend erhöhen. Link zum Original
Über die Leistungen und deren Abrechnung wird den Versicherten eine Patientenquittung ausgestellt.
Wortlaut im Programm
Über die Leistungen und deren Abrechnung soll den Versicherten eine Patientenquittung ausgestellt werden. Link zum Original
Mit einer intelligenten Versichertenkarte auf freiwilliger Basis werden unter Berücksichtigung des Datenschutzes unnötige Doppelleistungen vermieden.
Wortlaut im Programm
Mit einer „intelligenten Versichertenkarte“ auf freiwilliger Basis werden wir unter Berücksichtigung des Datenschutzes unnötige Doppelleistungen vermeiden. Link zum Original
Der bundesweite Risikostrukturausgleich gleicht auch künftig unterschiedliche Risikofaktoren und damit unterschiedliche Einnahmen der Kassen aus.
Wortlaut im Programm
Der bundesweite Risikostrukturausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen muss auch künftig unterschiedliche Risikofaktoren und damit unterschiedliche Einnahmen der Kassen ausgleichen. Link zum Original
Der Risikostrukturausgleich wird gerechter, einfacher und transparenter ausgestaltet.
Wortlaut im Programm
Der Risikostrukturausgleich muss gerechter, einfacher und transparenter ausgestaltet werden und ei nen fairen Wettbewerb zwischen den Kassen fördern. Link zum Original
Der Risikostrukturausgleich fördert einen fairen Wettbewerb zwischen den Kassen.
Wortlaut im Programm
Der Risikostrukturausgleich muss gerechter, einfacher und transparenter ausgestaltet werden und ei nen fairen Wettbewerb zwischen den Kassen fördern. Link zum Original
Unterschiedliche Risiko- und Einkommensstrukturen führen nicht zu höheren Beiträgen im Osten als im Westen.
Wortlaut im Programm
Bei dieser Reform wird sichergestellt, dass unterschiedliche Risiko- und Einkommensstrukturen in Deutschland nicht zu höheren Beiträgen im Osten als im Westen führen werden. Link zum Original
Sparsames Wirtschaften der einzelnen Kassen lohnt sich künftig stärker als bisher.
Wortlaut im Programm
S parsames Wirtschaften der einzelnen Kassen muss sich künftig stärker lohnen als bisher. Link zum Original
Die Pflegeversicherung wird konsolidiert.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 44
Wir werden die Pflegeversicherung konsolidieren. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1990
Die Rücklagen der Pflegeversicherung, die die Auswirkungen der demografischen Entwicklung abmildern und die Stabilität der Beiträge absichern, werden geschont.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Rücklagen schonen, die die Auswirkungen der demografischen Entwicklung abmildern und die Stabilität der Beiträge absichern. Link zum Original
Die häusliche Pflege wird weiter gestärkt.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 44
Wir werden die häusliche Pflege, den Kern der sozialen Pflegeversicherung, weiter stärken. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1990
Die Drogenpolitik soll Prävention umfassen.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 46
Die steigende Zahl der Drogentoten und der Erstkonsumenten harter Drogen mahnen, zu einer verantwortungsbewussten Drogenpolitik zurückzufinden, die Prävention, Hilfe zum Ausstieg für Süchtige und eine Bekämpfung der Drogenkriminalität mit allen rechtsstaatlichen Mitteln verbindet. Link zum Original
Süchtigen soll Hilfe zum Ausstieg gegeben werden.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 46
Die steigende Zahl der Drogentoten und der Erstkonsumenten harter Drogen mahnen, zu einer verantwortungsbewussten Drogenpolitik zurückzufinden, die Prävention, Hilfe zum Ausstieg für Süchtige und eine Bekämpfung der Drogenkriminalität mit allen rechtsstaatlichen Mitteln verbindet. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.