CDU und CSU · Leistung und Sicherheit – Zeit für Taten
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Bundestagswahl 22.09.2002 · gemeinsames Programm von CDU und CSU · Original
Das Programm enthält 42 von 1.085 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 74Seiten im Original
- 2002Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 42
Politik soll Werte verkörpern und sich am christlichen Menschenbild sowie an der Liebe zum Land orientieren.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 3
Und Deutschland braucht jetzt eine Regierung, die Werte verkörpert und zu Prinzipien ihrer Politik macht: dazu zählt die Orientierung am christlichen Menschenbild und dazu zählt auch die Liebe zu unserem Land. Link zum Original
Zur Vielfalt des Landes und zu Deutschland als Vaterland wird sich bekannt.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zur Vielfalt unseres Lan des und zu Deutschland als Vaterland. Link zum Original
Menschliche Bindungen und kulturelle Traditionen werden geschützt und bewahrt.
Wortlaut im Programm
Heimat – das sind menschliche Bindungen und kulturelle Traditionen, die wir schützen und bewahren. Link zum Original
Deutschland würdigt dieses Ereignis durch die Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals in Berlin.
Wortlaut im Programm
Deutschland muss mit der Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals in Berlin dieses Ereignis würdigen. Link zum Original
Der 50. Jahrestag des Arbeiteraufstandes am 17. Juni 2003 wird als nationaler Gedenktag würdig begangen.
Wortlaut im Programm
Der 50. Jahrestag des A rbeiteraufstandes am 17. Juni 2003 muss als nationaler Gedenktag würdig begangen werden. Link zum Original
Die Opfer der SED-Diktatur werden auf der Basis des Antrags auf eine Ehrenpension angemessen entschädigt.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 31
Die Opfer der SED-Diktatur müssen auf der Basis des Antrages der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine Ehrenpension angemessen entschädigt werden. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1994
Für die etwa 50.000 Ostdeutschen, die als Heimkehrer oder ehemalige Zivildeportierte im Gegensatz zu den Westdeutschen keine Entschädigung erhalten hatten, wird Gerechtigkeit hergestellt.
Wortlaut im Programm
Für die ca. 50.000 Ostdeutschen, die als Heimkehrer oder ehemalige Zivildeportierte im Gegensatz zu den Westdeutschen keine Entschädigung erhalten hatten, muss Gerechtigkeit hergestellt werden. Link zum Original
Es wird für Ehrfurcht vor gewachsenen Traditionen eingetreten.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für Ehrfurcht vor gewachsenen Traditionen. Link zum Original
Die Identifikation mit der Nation als geschichtlicher, geistiger und kultureller Gemeinschaft ist unverzichtbar.
Wortlaut im Programm
Ebenso unverzichtbar ist die Identifikation mit der Nationa ls ge schichtlicher, geistiger und kultureller Gemeinschaft. Link zum Original
Den christlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften kommt eine große Bedeutung für das geistige Klima in der Gesellschaft zu.
Wortlaut im Programm
Eine große Bedeutung für das geistige Klima in unserer Gesellschaft kommt den christlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften zu. Link zum Original
Es wird für einen umfassenden Schutz des religiösen Bekenntnisses vor verletzenden Angriffen und Beschimpfungen eingetreten.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 33
Wir treten ein für einen umfassenden Schutz des religiösen Bekenntnisses vor v erletzenden Angriffen und B eschimpfungen. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1998
An der Kirchensteuer wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 33
An der Kirchensteuer halten wir fest. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1994
Die Medien werden als heimliche Miterzieher stärker in die Verantwortung genommen.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 36
Wir werden die „heimlichen Miterzieher“ Medien stärker in die Verantwortung nehmen. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1998
Schwer jugendgefährdende Videofilme sowie entsprechende Video- und Computerspiele sollen absolut und altersunabhängig verboten werden.
Wortlaut im Programm
Die Verbreitung schwer jugendgefährdender Videofilme sowie entsprechender Video- und Computerspiele muss absolut und a ltersunabhängig verboten werden. Link zum Original
Video- und Computerspiele sollen eine verbindliche Alterskennzeichnung erhalten.
Wortlaut im Programm
Video- und Computerspiele müssen mit einer verbindlichen Alterskennzeichnung versehen werden. Link zum Original
Die Demokratie braucht freie und unabhängige Medien, die verantwortungsbewusst mit der Meinungs- und Pressefreiheit umgehen.
Wortlaut im Programm
Die Demokratie braucht freie und unabhängige Medien, die verantwortungsbewusst mit ihrem in der Verfassung garantierten Grundrecht der Meinungs- und Pressefreiheit umgehen. Link zum Original
Angesichts der Gewaltdarstellung in Massenmedien ist ein strengerer Jugendschutz notwendig.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 47
Jedoch ist angesichts der verharmlosenden und immer hemmungsloseren Darstellung von Gewalt in Massenmedien, vor allem im Fernsehen und im Internet, ein str engerer Jugendschutz notwendig. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1994
Zum Jugendmedienschutz gehört eine einheitliche Aufsicht mit eindeutigen Regelungen und spürbaren Sanktionen.
Wortlaut im Programm
Jedoch ist angesichts der verharmlosenden und immer hemmungsloseren Darstellung von Gewalt in Massenmedien, vor allem im Fernsehen und im Internet, ein str engerer Jugendschutz notwendig. Dazu gehört ei ne einheitliche, schlagkräftige Aufsicht mit eindeutigen Regelungen und spürbaren Sanktionen. Link zum Original
Medienanbieter sollen ihrer Eigenverantwortung verstärkt nachkommen.
Wortlaut im Programm
Die Anbieter müssen auch ihrer Eigenverantwortung verstärkt nachkommen. Link zum Original
Der Verbraucher muss wissen, wer hinter einer Zeitung und der darin vertretenen Meinung steht.
Wortlaut im Programm
der Verbraucher muss wissen, wer hinter einer Zeitung und der darin vertretenen Meinung steht. Link zum Original
Für die Entwicklung ländlicher Räume sollen Kultur- und Freizeiteinrichtungen vorhanden sein.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 54
Die Entfaltung der Entwicklungspotenziale der ländlichen Räume setzte ine ausreichende öffentliche Infrastruktur, insbesondere eine gute Verkehrsanbindung, das Vorhandensein von Bildungseinrichtungen, von Angeboten für Familien mit Kindern, Jugendlichen und Senioren sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen voraus. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1998
Zusammengehörigkeitsgefühl und aufgeklärter Patriotismus sind eine Grundlage, auf die für die Gestaltung der Zukunft nicht verzichtet werden kann.
Wortlaut im Programm
Zusammengehörigkeitsgefühl und ein aufgeklärter Patriotismus, al so ein positives Verhältnis zur Nation, sind eine Grundlage, auf die für die gemeinsame Gestaltung einer guten Zukunft nicht ver zichtet werden kann. Link zum Original
Kunst und Kultur sollen vor allem als Wert an sich gesehen werden und nicht nur als Standortfaktor.
Wortlaut im Programm
Kunst und Kultur dürfen nicht nur als Standortfaktoren von wachsender Bedeutung, sie müssen vor allem als Wert an sich gesehen werden, als anregende und reflektierende Kraft, die auch für Staat und Gesellschaft unverzichtbar ist. Link zum Original
Für künstlerisches Schaffen soll größtmögliche Vielfalt gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Um die freie Entfaltung künstlerischer Begabung auf allen Gebieten zu fördern, wollen wir für künstlerisches Schaffen größtmögliche Vielfalt sichern. Link zum Original
Öffentliche Hand und privates Engagement sollen bei der Förderung von Kunst und Kultur zusammenwirken.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Hand und privates Engagement müssen bei der Förderung von Kunst und Kultur zusammenwirken. Link zum Original
An der Kulturhoheit der Länder als Grundpfeiler der bundesstaatlichen Ordnung soll nicht gerüttelt werden.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 59
Die Kulturhoheit der Länder ist ein Grundpfeiler der bundesstaatlichen Ordnung Deutschlands, an dem wir nicht rütteln lassen. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1990
Die Förderung von Kunst und Kultur ist Auftrag von Bund, Ländern und Kommunen mit je eigenen Aufgaben.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 59
Wir verstehen die Förderung von Kunst und Kultur als Auftrag von Bund, Ländern und Kommunen, die je eigene und unverzichtbare Aufgaben wahrnehmen. Link zum Original
Der Bund soll seine Aufgaben für international herausragende Kultureinrichtungen wahrnehmen.
Wortlaut im Programm
Der Bund muss die kulturellen Aufgaben, für die er zuständig ist, konsequent wahrnehmen: für seine international herausragenden Einrichtungen, be im deutschen Auslandsrundfunk, bei der auswärtigen Kulturpolitik und der Förderung deutscher Sprache und Kultur im Ausland, bei den Auslandsschulen und bei der gesetzlichen Verpflichtung zur Wahrung des Geschichts- und Kulturerbes der Heimatvertriebenen. Link zum Original
Der Bund soll den deutschen Auslandsrundfunk als kulturelle Aufgabe wahrnehmen.
Wortlaut im Programm
Der Bund muss die kulturellen Aufgaben, für die er zuständig ist, konsequent wahrnehmen: für seine international herausragenden Einrichtungen, be im deutschen Auslandsrundfunk, bei der auswärtigen Kulturpolitik und der Förderung deutscher Sprache und Kultur im Ausland, bei den Auslandsschulen und bei der gesetzlichen Verpflichtung zur Wahrung des Geschichts- und Kulturerbes der Heimatvertriebenen. Link zum Original
Der Bund soll das Geschichts- und Kulturerbe der Heimatvertriebenen wahren.
Wortlaut im Programm
Der Bund muss die kulturellen Aufgaben, für die er zuständig ist, konsequent wahrnehmen: für seine international herausragenden Einrichtungen, be im deutschen Auslandsrundfunk, bei der auswärtigen Kulturpolitik und der Förderung deutscher Sprache und Kultur im Ausland, bei den Auslandsschulen und bei der gesetzlichen Verpflichtung zur Wahrung des Geschichts- und Kulturerbes der Heimatvertriebenen. Link zum Original
Die Bundesförderung in den kulturellen Aufgaben des Bundes darf nicht zugunsten von Prestigeprojekten ohne Bundeszuständigkeit reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Der Bund muss die kulturellen Aufgaben, für die er zuständig ist, konsequent wahrnehmen: für seine international herausragenden Einrichtungen, be im deutschen Auslandsrundfunk, bei der auswärtigen Kulturpolitik und der Förderung deutscher Sprache und Kultur im Ausland, bei den Auslandsschulen und bei der gesetzlichen Verpflichtung zur Wahrung des Geschichts- und Kulturerbes der Heimatvertriebenen. In diesen Bereichen darf es keine weitere Reduzierung der Bundesförderung zugunsten von Prestigeprojekten geben, für die gar keine Zuständigkeit des Bundes besteht. Link zum Original
Die Kulturförderung des Bundes darf nicht auf Hauptstadtförderung zulasten kultureller Einrichtungen gesamtstaatlicher Bedeutung in den Ländern reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Die Kulturförderung des Bundes darf nicht auf Hauptstadtförderung zulasten kultureller G lanzlichter ge samtstaatlicher Bedeutung in den Ländern reduziert werden. Link zum Original
Das Amt des Kulturbeauftragten der Bundesregierung muss wahrgenommen werden.
Wortlaut im Programm
In diesem Sinn muss endlich auch das Amt des Kulturbeauftragten der Bundesregierung wahrgenommen werden. Link zum Original
Deutschland soll seine Identität bewahren.
Wortlaut im Programm
Deutschland soll seine Identität bewahren. Link zum Original
Die deutschen Minderheiten im Osten sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Auch deshalb verdienen die deutschen Minderheiten im Osten unsere Unterstützung. Link zum Original
Im Hinblick auf die Osterweiterung sollen die berechtigten Anliegen der Heimatvertriebenen zur Sprache gebracht werden.
Wortlaut im Programm
Die Union wird im Hinblick auf die Osterweiterung der Europäischen Union die berechtigten Anliegen der Heimatvertriebenen zur Sprache bringen. Link zum Original
Freizügigkeit und Niederlassungsfreiheit gelten als Schritt zum Recht auf die Heimat auch der deutschen Vertriebenen.
Wortlaut im Programm
2002 · PDF-Seite 65
Die in der Europäischen Union geltende Freizügigkeit und Niederlassungsfreiheit ist ein Schritt hin zur Verwirklichung des Rechts auf die Heimat auch der deutschen Vertriebenen – in einem Europa, das sich als Rechts- und Wertegemeinschaft versteht und in dem die Völker und Volksgruppen einträchtig und ohne recht liche Diskriminierung auch aus der Vergangenheit zusammenleben können. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1998
Das Recht auf die Heimat gilt.
Wortlaut im Programm
Das Recht auf die Heimat gilt. Link zum Original
Vertreibungsdekrete und Vertreibungsgesetze stehen im Gegensatz zu den Werten der Europäischen Union und zum Völkerrecht.
Wortlaut im Programm
Die V ertreibungsdekrete und -gesetzes ind Unrecht. Sie stehen im Gegensatz zu Geist und Werten der Europäischen Union und des Völkerrechts. Link zum Original
Vertreibung und ethnische Säuberung dürfen nirgendwo Teil der bestehenden Rechtsordnung sein.
Wortlaut im Programm
Vertreibung und ethnische S äuberung dürfen nirgendwo Teil der bestehenden Rechtsordnung se in. Link zum Original
Zur Geschichte aller Deutschen wird sich bekannt.
Wortlaut im Programm
Im Gegensatz zu S PD und Grünen, die deutsche Aussiedler willkürlich weitgehend von der Aufnahme ausschließen wollen, bekennen wir uns zur Geschichte aller Deutschen. Link zum Original
Ein Zentrum gegen Vertreibung in Berlin soll an das Unrecht der Vertreibung erinnern und es für immer ächten.
Wortlaut im Programm
Mit einem „Zentrum gegen Vertreibung“ in Berlin wollen wir ein Zeichen setzen, um an das Unrecht der Vertreibung zu erinnern und es für immer zu ächten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.