CDU · Zukunftsprogramm der CDU in Niedersachsen
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Grundsatzprogramm · Landesverband Niedersachsen · beschlossen 13.08.2016 · Original
Das Programm enthält 42 von 799 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 45Seiten im Original
- 2016Beschlussjahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 42
Vor staatlichen Leistungen sollen Subsidiarität und Hilfe zur Selbsthilfe Vorrang haben.
Wortlaut im Programm
Vor der Gewährung von staatlichen Leistungen müssen Subsidiarität und Hilfe zur Selbsthilfe stehen. Link zum Original
Politik soll Chancengleichheit statt Ergebnisgleichheit herstellen.
Wortlaut im Programm
Gerechte Politik ermöglicht gleiche Chancen, verspricht aber nicht gleiche Ergebnisse. Link zum Original
Leistung soll sich lohnen.
Wortlaut im Programm
Als CDU bekennen wir uns zu Leistung und Leistungsbereitschaft. Leistung muss sich lohnen. Link zum Original
Umverteilung soll der Chancengleichheit dienen und nicht der Gleichmacherei.
Wortlaut im Programm
Umverteilung darf nicht der Gleichmacherei, sondern immer nur der Chancengleichheit dienen. Link zum Original
Wer für sich und seine Familie sorgt, soll dies auch im Einkommen spüren.
Wortlaut im Programm
Wer seine Fähigkeiten einsetzt, für sich und seine Familie sorgt und nicht auf Kosten der Gemeinschaft lebt, leistet viel für das Allgemeinwohl. Das muss sich auch im Einkommen niederschlagen. Link zum Original
Alle Menschen sollen ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familien aus eigener Kraft erwirtschaften können.
Wortlaut im Programm
Die CDU in Niedersachsen will, dass alle Menschen den eigenen und den Lebensunterhalt ihrer Familien aus eigener Kraft erwirtschaften können. Link zum Original
Wer den Lebensunterhalt nicht selbst verdienen kann, hat Anspruch auf die Solidarität der Gemeinschaft.
Wortlaut im Programm
Wer seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie nicht selber verdienen kann, hat Anspruch auf die Solidarität der Gemeinschaft. Link zum Original
Tarifautonomie, Sozialpartnerschaft und betriebliche Mitbestimmung werden als Grundlage des Miteinanders von Arbeitgebern und Arbeitnehmern befürwortet.
Wortlaut im Programm
Voraussetzung für wirtschaftliche Dynamik und eine gerechte Verteilung des Erarbeiteten ist das faire Miteinander von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Grundlage dafür sind die Tarifautonomie, die Sozialpartnerschaft und die betriebliche Mitbestimmung. Link zum Original
Gleiche Arbeit soll gleich entlohnt werden.
Wortlaut im Programm
Eine lebendige demokratische Gesellschaft und die Arbeitswelt dürfen nicht auf die Kompetenzen und Erfahrungen von Frauen verzichten. Gleiche Arbeit muss gleich entlohnt werden. Link zum Original
Vollbeschäftigung wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist Vollbeschäftigung. Alle werden gebraucht, niemand darf ausgegrenzt werden. Link zum Original
Jeder soll die Möglichkeit haben, am Erwerbsleben teilzunehmen.
Wortlaut im Programm
Jeder muss die Möglichkeit haben, am Erwerbsleben teilzunehmen. Link zum Original
Menschen mit geringen Arbeitsmarktchancen wie Menschen mit Behinderung, Geringqualifizierte, Flüchtlinge, ältere Arbeitnehmer, Alleinerziehende und Pflegende sollen besonders unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Besonderer Unterstützung bedürfen Menschen, die ohne Hilfe geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Dazu gehören Menschen mit Behinderung, Geringqualifizierte, Flüchtlinge, ältere Arbeitnehmer, aber auch Alleinerziehende oder Pflegende, die aus persönlichen Gründen nicht ihre gesamte Arbeitskraft zur Verfügung stellen können. Link zum Original
Lang anhaltende Arbeitslosigkeit soll verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Insbesondere lang anhaltende Arbeitslosigkeit, die zu Perspektivlosigkeit ganzer Familien führen kann, muss verhindert werden. Link zum Original
Jeder soll seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen und zu Wohlstand und Wachstum beitragen.
Wortlaut im Programm
Jeder ist aber auch aufgefordert, seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen und seinen Beitrag für Wohlstand und Wachstum zu leisten. Link zum Original
Rahmenbedingungen sollen Arbeitslose zur Aufnahme von Beschäftigung motivieren und Arbeitgeber zur Schaffung von Arbeitsplätzen ermuntern.
Wortlaut im Programm
Durch entsprechende Rahmenbedingungen können Arbeitslose motiviert werden, Beschäftigungschancen zu ergreifen und Arbeitgeber ermuntert werden, Arbeitsplätze zu schaffen. Link zum Original
Die Höhe des Mindestlohns wird von den Tarifpartnern bestimmt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört auch ein Mindestlohn, dessen Höhe von den Tarifpartnern bestimmt wird und der so unbürokratisch wie möglich ausgestaltet sein soll. Link zum Original
Der Mindestlohn wird so unbürokratisch wie möglich ausgestaltet.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört auch ein Mindestlohn, dessen Höhe von den Tarifpartnern bestimmt wird und der so unbürokratisch wie möglich ausgestaltet sein soll. Link zum Original
Leistung soll sich lohnen und existenzsichernd sein.
Wortlaut im Programm
Leistung muss sich lohnen und existenzsichernd sein. Link zum Original
Wer arbeitet, soll mehr haben als jemand, der nicht arbeitet.
Wortlaut im Programm
Derjenige, der arbeitet, muss mehr haben, als derjenige, der nicht arbeitet. Link zum Original
Das Erwerbseinkommen soll für Arbeitnehmer und ihre Familien existenzsichernd sein.
Wortlaut im Programm
Das Erwerbseinkommen muss existenzsichernd für die Arbeitnehmer und ihre Familien sein. Link zum Original
Sozialversicherte Beschäftigung ist das Leitbild der Arbeitsmarktpolitik.
Wortlaut im Programm
Sozialversicherte Beschäftigung ist das Leitbild, an dem sich die CDU in Niedersachsen orientiert. Link zum Original
Unternehmen sollen ihre Beschäftigten angesichts des Fachkräftemangels langfristig an sich binden.
Wortlaut im Programm
Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels sollten Unternehmen ihre Beschäftigten langfristig an sich binden, um Engpässen am Arbeitsmarkt vorzubeugen. Link zum Original
Zeitarbeit, befristete Beschäftigung und Werkverträge gelten als sinnvolle Ergänzung, dürfen aber nicht zur Regel werden.
Wortlaut im Programm
Arbeitsverhältnisse wie Zeitarbeit, befristete Beschäftigungsverhältnisse und Werkverträge bilden eine sinnvolle Ergänzung, um individuelle berufliche Perspektiven zu schaffen. Sie sind notwendige Instrumente für einen flexiblen Arbeitsmarkt, dürfen jedoch nicht zur Regel werden. Auch diese Arbeitsverhältnisse müssen gerecht und sozial versichert entlohnt werden und dürfen die reguläre Beschäftigung nicht zurückdrängen. Link zum Original
Zeitarbeit, befristete Beschäftigung und Werkverträge müssen gerecht und sozialversichert entlohnt werden.
Wortlaut im Programm
Arbeitsverhältnisse wie Zeitarbeit, befristete Beschäftigungsverhältnisse und Werkverträge bilden eine sinnvolle Ergänzung, um individuelle berufliche Perspektiven zu schaffen. Sie sind notwendige Instrumente für einen flexiblen Arbeitsmarkt, dürfen jedoch nicht zur Regel werden. Auch diese Arbeitsverhältnisse müssen gerecht und sozial versichert entlohnt werden und dürfen die reguläre Beschäftigung nicht zurückdrängen. Link zum Original
Zeitarbeit, befristete Beschäftigung und Werkverträge dürfen reguläre Beschäftigung nicht zurückdrängen.
Wortlaut im Programm
Arbeitsverhältnisse wie Zeitarbeit, befristete Beschäftigungsverhältnisse und Werkverträge bilden eine sinnvolle Ergänzung, um individuelle berufliche Perspektiven zu schaffen. Sie sind notwendige Instrumente für einen flexiblen Arbeitsmarkt, dürfen jedoch nicht zur Regel werden. Auch diese Arbeitsverhältnisse müssen gerecht und sozial versichert entlohnt werden und dürfen die reguläre Beschäftigung nicht zurückdrängen. Link zum Original
Zur Fachkräftesicherung sollen alle Potenziale und Reserven des Arbeitsmarkts genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Unsere Wirtschaft braucht geeignete Fachkräfte. Deshalb müssen alle Potenziale und Reserven auf dem Arbeitsmarkt genutzt werden. Link zum Original
Die Fachkräftesicherung stützt sich auf das duale Ausbildungssystem, qualifizierte Ausbildung, lebenslanges Lernen und betriebliche Ausbildung.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf die Stärke unseres dualen Ausbildungssystems, auf qualifizierte Ausbildung junger Leute, lebenslanges Lernen und die betriebliche Ausbildung. Link zum Original
Die Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Arbeitnehmern soll steigen und Langzeitarbeitslose sollen wieder eingegliedert werden.
Wortlaut im Programm
Hinzu kommen steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen sowie älterer Arbeitnehmer, die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen sowie qualifizierte und gesteuerte Zuwanderung. Link zum Original
Die Absicherung existenzieller Risiken und Notlagen ist Kernaufgabe des Sozialstaats.
Wortlaut im Programm
Die Absicherung existenzieller Risiken und Notlagen ist die Kernaufgabe des Sozialstaats. Link zum Original
Wer in Not gerät, soll sich auf die Solidarität der Gemeinschaft verlassen können.
Wortlaut im Programm
Wer in Not gerät, muss sich auf die Solidarität der Gemeinschaft verlassen können. Link zum Original
Jeder hat Anspruch auf die Hilfe der Gemeinschaft.
Wortlaut im Programm
Jeder hat Anspruch auf die Hilfe der Gemeinschaft und muss entsprechend seiner Leistungsfähigkeit etwas an die Gemeinschaft zurückgeben. Link zum Original
Jeder soll entsprechend seiner Leistungsfähigkeit etwas an die Gemeinschaft zurückgeben.
Wortlaut im Programm
Jeder hat Anspruch auf die Hilfe der Gemeinschaft und muss entsprechend seiner Leistungsfähigkeit etwas an die Gemeinschaft zurückgeben. Link zum Original
Beitragszahler der Sozialversicherung haben Anspruch auf eine angemessene Gegenleistung.
Wortlaut im Programm
Jeder, der Beiträge zur Sozialversicherung zahlt, hat Anspruch auf eine angemessene Gegenleistung. Link zum Original
Missbrauch sozialer Leistungen wird entschieden bekämpft.
Wortlaut im Programm
Dem Missbrauch sozialer Leistungen treten wir entschieden entgegen. Link zum Original
Bei sozialen Aufgaben werden Angebote der freien Wohlfahrtspflege besonders berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, dass bei der Wahrnehmung sozialer Aufgaben die Angebote der freien Wohlfahrtspflege besondere Berücksichtigung finden. Link zum Original
Armut soll vermieden und beseitigt werden.
Wortlaut im Programm
Die CDU in Niedersachsen will Armut vermeiden und beseitigen. Link zum Original
Angestrebt wird Vollbeschäftigung.
Wortlaut im Programm
Sie strebt Vollbeschäftigung an. Link zum Original
Sozial ist, was Arbeit und auskömmliches Einkommen schafft, nicht die Verteilung möglichst hoher Sozialleistungen.
Wortlaut im Programm
Sozial ist nicht die Verteilung möglichst hoher Sozialleistungen. Sozial ist, was Arbeit und auskömmliches Einkommen schafft. Link zum Original
Die Sicherungssysteme sollen dauerhaft durch sozialversicherte Arbeit finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Nur durch sozialversicherte Arbeit können die Sicherungssysteme dauerhaft finanziert und die grundlegenden Lebensrisiken wie Alter, Krankheit, Pflegebedürftigkeit und Arbeitslosigkeit solidarisch abgesichert werden. Die Beiträge dürfen nicht zu hoch sein. Link zum Original
Die Sozialversicherungsbeiträge dürfen nicht zu hoch sein.
Wortlaut im Programm
Nur durch sozialversicherte Arbeit können die Sicherungssysteme dauerhaft finanziert und die grundlegenden Lebensrisiken wie Alter, Krankheit, Pflegebedürftigkeit und Arbeitslosigkeit solidarisch abgesichert werden. Die Beiträge dürfen nicht zu hoch sein. Link zum Original
Menschen mit Behinderung haben gleichberechtigten Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt.
Wortlaut im Programm
Die CDU in Niedersachsen setzt sich für eine niederschwellige Integration von Menschen mit Behinderung ein. Sie müssen gleichberechtigten Zugang zur Ausbildung und zum Arbeitsmarkt haben. Link zum Original
Gleiche Arbeit wird gleich bezahlt.
Wortlaut im Programm
Bestehende Benachteiligungen sind zu beseitigen, gleiche Arbeit gleich zu belohnen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.