CDU · Zukunftsprogramm der CDU in Niedersachsen
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Grundsatzprogramm · Landesverband Niedersachsen · beschlossen 13.08.2016 · Original
Das Programm enthält 37 von 799 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 37Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 45Seiten im Original
- 2016Beschlussjahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 37
Die Dörfer sollen erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Die CDU will unsere Dörfer erhalten. Link zum Original
Land- und Forstwirtschaft sollen an veränderte klimatische Bedingungen angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Steigende Meeresspiegel und Unwetterkatastrophen erfordern einen verstärkten Küstenschutz und eine Anpassung der Land- und Forstwirtschaft an sich verändernde klimatische Bedingungen. Link zum Original
Der Landwirtschaft wird wegen ihrer vom Markt nicht voll honorierten Leistungen für Natur und Landschaft eine ordnungspolitische Sonderstellung zuerkannt.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft schützt Natur und Landschaft. Da diese Leistungen vom Markt nicht vollständig honoriert werden, erkennt die CDU in Niedersachsen ihre ordnungspolitische Sonderstellung an. Daher werden wir uns weiterhin für günstige Rahmenbedingungen einsetzen. Link zum Original
Für die Landwirtschaft sollen weiterhin günstige Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft schützt Natur und Landschaft. Da diese Leistungen vom Markt nicht vollständig honoriert werden, erkennt die CDU in Niedersachsen ihre ordnungspolitische Sonderstellung an. Daher werden wir uns weiterhin für günstige Rahmenbedingungen einsetzen. Link zum Original
Die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung in der Landwirtschaft sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Selbstständigkeit in der Landwirtschaft und die damit verbundene Kultur der Eigenverantwortung stärken. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen sollen Landwirten wirtschaftliches Arbeiten und den Lebensunterhalt ihrer Familien ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Die Rahmenbedingungen müssen es unseren Landwirten ermöglichen, wirtschaftlich zu arbeiten und mit ihrem Beruf sich und ihre Familie zu ernähren. Link zum Original
In der Landwirtschaft gelten Soziale Marktwirtschaft, Eigentum an Grund und Boden, Wettbewerb, freies Unternehmertum und institutionelle Selbstverwaltung.
Wortlaut im Programm
Die CDU bekennt sich auch in der Landwirtschaft zur Sozialen Marktwirtschaft, zum Eigentum an Grund und Boden, zum Wettbewerb und zum freien Unternehmertum sowie zur institutionellen Selbstverwaltung. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll sich dem internationalen Wettbewerb stellen.
Wortlaut im Programm
Zukunftsfähige Landwirtschaft muss sich dem internationalen Wettbewerb stellen. Link zum Original
Die Außenwirtschaftsförderung soll vorangetrieben werden, um der Landwirtschaft neue ausländische Märkte zu erschließen.
Wortlaut im Programm
Die CDU in Niedersachsen will daher die Förderung der Außenwirtschaft konsequent vorantreiben, um die Landwirtschaft bei der Erschließung neuer ausländischer Märkte zu unterstützen. Link zum Original
Das landwirtschaftliche Sondererbrecht, insbesondere die Höfeordnung, soll geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Dem trägt das landwirtschaftliche Sondererbrecht, insbesondere über die Höfeordnung, Rechnung. Dieses schützen wir als CDU. Link zum Original
Angestrebt wird eine zukunftsfähige Vielfalt in der Geflügel- und Schweinehaltung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine zukunftsfähige Vielfalt in der für unsere heimische Landwirtschaft wichtigen Geflügel- und Schweinehaltung. Link zum Original
Alle Verbraucher sollen Zugang zu bezahlbaren, gesunden und ethisch hergestellten Lebensmitteln haben.
Wortlaut im Programm
Jeder Konsument soll Zugang zu bezahlbaren, gesunden und ethisch anständig hergestellten Produkten haben, egal ob pflanzlicher oder tierischer Herkunft. Link zum Original
Ernährung gilt als Privatsache und bleibt Entscheidung der Verbraucher.
Wortlaut im Programm
Aber was am Ende auf den Teller kommt, bleibt in der Entscheidung des Verbrauchers. Für die CDU ist Ernährung Privatsache. Link zum Original
Gute Tierhaltungsbedingungen hängen nicht von der Betriebsgröße ab.
Wortlaut im Programm
Gute Bedingungen bei der Haltung von Tieren hängen jedoch nicht von der Größe des Betriebes ab. Link zum Original
Milcherzeuger und Molkereien sollen bei der Anpassung an Wettbewerb und internationalen Handel unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Die CDU in Niedersachsen unterstützt die Milcherzeuger und die Molkereien bei ihrem ständigen Anpassungsprozess an den zunehmenden Wettbewerb und wachsenden internationalen Handel. Link zum Original
Eine Mengenregulierung am Milchmarkt wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Mengenregulierung am Milchmarkt ist keine Lösung. Link zum Original
Investitionen in die Milchwirtschaft sollen rentabel sein.
Wortlaut im Programm
Vielmehr müssen Investitionen in die Zukunft der Milchwirtschaft rentabel sein. Link zum Original
In Krisenzeiten soll eine Marktintervention Dumpingpreise verhindern.
Wortlaut im Programm
In Krisenzeiten bedarf es einer Marktintervention, die Dumpingpreise verhindert. Link zum Original
Vor weitreichenden Regelungen im Pflanzenbau sollen Maßnahmen und ihre Wirkungen grundsätzlich vorab untersucht werden.
Wortlaut im Programm
Eine weitere Säule der niedersächsischen Landwirtschaft ist der Pflanzen- und Gemüseanbau. Hier finden durch das Versuchswesen wichtige praxisorientierte und innovative Agrarforschung statt z. B. im Bereich der Klimaveränderung und der Saatgutentwicklung. Bevor weitreichende Regelungen dazu getroffen werden, sind im Vorfeld grundsätzlich Maßnahmen und ihre Wirkungen zu untersuchen. Link zum Original
Die Landwirtschaft trägt Verantwortung, Belastung, Verschmutzung und Verschwendung von Boden, Wasser und Luft entgegenzuwirken.
Wortlaut im Programm
Eine moderne Landwirtschaft mit wissenschaftlich gesicherten und bewährten Produktionsmethoden leistet einen aktiven Schutz unserer natürlichen Ressourcen Boden, Wasser und Luft. Sie steht zugleich in der Verantwortung, ihrer Belastung, Verschmutzung und Verschwendung entgegenzuwirken. Link zum Original
Ressourcen sollen in gemeinsamer Verantwortung von Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Kommunen und Land bewirtschaftet werden.
Wortlaut im Programm
Als CDU in Niedersachsen befürworten wir ein Ressourcenmanagement in gemeinsamer Verantwortung von Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Kommunen und Land. Link zum Original
Eine nachhaltige und ökologisch verantwortliche landwirtschaftliche Produktion soll unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Die CDU in Niedersachsen wird eine nachhaltige und ökologisch verantwortliche landwirtschaftliche Produktion unterstützen. Link zum Original
Küstenfischerei, Flussfischerei und Aquakultur sollen ihren hohen Stellenwert behalten.
Wortlaut im Programm
Die Küstenfischerei, die Flussfischerei und die Aquakultur sollen ihren hohen Stellenwert behalten. Ihnen müssen ausreichend Raum zur Verfügung stehen und ihre Belange im Falle konkurrierender Nutzungen eine angemessene Berücksichtigung finden. Link zum Original
Fischerei und Aquakultur sollen ausreichend Raum erhalten und bei konkurrierenden Nutzungen angemessen berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Die Küstenfischerei, die Flussfischerei und die Aquakultur sollen ihren hohen Stellenwert behalten. Ihnen müssen ausreichend Raum zur Verfügung stehen und ihre Belange im Falle konkurrierender Nutzungen eine angemessene Berücksichtigung finden. Link zum Original
Die Interessen der Fischerei sollen gegenüber anderen Gewässernutzern in der EU klar vertreten werden.
Wortlaut im Programm
Die CDU in Niedersachsen steht für eine klare Interessenvertretung gegenüber den anderen Gewässernutzern in der Europäischen Union. Link zum Original
Die Niedersächsischen Landesforsten werden erhalten und sollen unternehmerisch und zukunftsorientiert ausgerichtet sein.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zu den Niedersächsischen Landesforsten, die unternehmerisch und zukunftsorientiert ausgerichtet sein müssen. Link zum Original
Kleine Privatwaldbetriebe sollen öffentliche Unterstützung durch forstfachliche Beratung und Betreuung erhalten.
Wortlaut im Programm
Fast die Hälfte der Privatwaldfläche wird in kleinen Betrieben bewirtschaftet und benötigt öffentliche Unterstützung durch eine forstfachliche Beratung und Betreuung. Link zum Original
Angestrebt wird eine flächendeckende, ökologisch und ökonomisch nachhaltige sowie multifunktionale Forstwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist eine flächendeckende, ökologisch und ökonomisch nachhaltige sowie multifunktionale Forstwirtschaft. Link zum Original
Mit Anreizen zur ökologischen Waldentwicklung soll ein dauerhaft hoher Anteil laubholzreicher Mischwälder erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mithilfe von Anreizen zur langfristigen ökologischen Waldentwicklung einen dauerhaft hohen Anteil laubholzreicher Mischwälder erreichen. Link zum Original
Die Produktivität der Waldbestände soll nicht vernachlässigt werden.
Wortlaut im Programm
Die Produktivität der Waldbestände darf dabei nicht vernachlässigt werden. Link zum Original
Flächenstilllegungen und die Beschränkung von Waldfunktionen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Flächenstilllegungen oder die Beschränkung von Waldfunktionen lehnen wir ab. Link zum Original
Die Jagd gilt als Teil des Eigentumsrechts und als schützenswertes Kulturgut.
Wortlaut im Programm
Die Jagd ist Teil des Eigentumsrechtes. Sie ist ein wichtiges Kulturgut und schützenswert. Link zum Original
Die Jagd wird in ihrer Rolle für den Natur- und Umweltschutz bejaht.
Wortlaut im Programm
Die CDU in Niedersachsen bekennt sich zur Jagd und ihrer Rolle für den Natur- und Umweltschutz. Link zum Original
Die Jagd soll stets im Einklang mit land- und forstwirtschaftlichen Aspekten bewertet werden.
Wortlaut im Programm
Die Jagd muss stets im Einklang mit land- und forstwirtschaftlichen Aspekten bewertet werden. Link zum Original
Die Herstellung von Lebensmitteln soll entlang der gesamten Produktionskette transparent und nachvollziehbar sein.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für Transparenz bei der Herstellung von Lebensmitteln innerhalb der gesamten Produktionskette ein. Jeder Schritt muss nachvollziehbar sein. Link zum Original
Auf Erzeugnissen sollen alle wichtigen Informationen oder Wege zu Informationsmöglichkeiten erkennbar sein.
Wortlaut im Programm
Auf den Erzeugnissen sollen alle wichtigen Informationen erkennbar sein oder Wege zu Informationsmöglichkeiten dargestellt werden. Link zum Original
Der Anbau weiterer geeigneter Energiepflanzen soll für mehr Vielfalt auf den Ackerflächen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Anbau weiterer geeigneter Kulturpflanzen zur Energiegewinnung fördern, um die Vielfalt auf den Ackerflächen zu erreichen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.