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AfD · Wahlprogramm zur Landtagswahl Sachsen 2014

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Sachsen 2014 · beschlossen 02.03.2014 · Original

Das Programm enthält 26 von 409 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 26
  1. Landwirtschaftlicher Grund und Boden in Sachsen darf nicht zum Spekulationsobjekt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der sächsische Grund und Boden, das Hauptproduktionsmittel unserer Bauern und Agrarbetriebe, darf nicht zum Spekulationsobjekt herabgestuft werden. Link zum Original
  2. Mit geeigneten Rahmenbedingungen wird steigenden Pachtpreisen durch Energiepflanzenanbau und Bodenspekulation entgegengesteuert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Pachtpreise für neu verpachtete Flächen werden durch den lukrativen Anbau von Energiepflanzen wie auch durch zunehmende Bodenspekulationen immer mehr in die Höhe getrieben. Die AfD Sachsen will geeignete Rahmenbedingungen im Interesse der Landwirte schaffen, um dieser Praxis entgegen zu steuern. Link zum Original
  3. Eine zukunftsgerechte Landwirtschaft setzt auf konkurrenzfähige Betriebsgrößen und den richtigen Produktmix.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb muss eine zukunftsgerechte Landwirtschaft auf konkurrenzfähige Betriebsgrößen und den richtigen Produktmix abstellen. Link zum Original
  4. Gentechnisch veränderte Produkte werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Für die Lebensmittelversorgung werden gentechnisch veränderte Pflanzen nicht benötigt. Wir lehnen gentechnisch veränderte Produkte ab. Link zum Original
  5. Behörden und Fördermittel zielen darauf, die Wettbewerbsfähigkeit von Bauern, Gärtnern und Forstwirten zu erhalten und zu verbessern.

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    Wortlaut im Programm
    Die Arbeit der Behörden und der Einsatz von Fördermitteln müssen darauf zielen, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Bauern, Gärtner und Forstwirte zu erhalten bzw. weiter zu verbessern. Link zum Original
  6. Konventionelle Landwirtschaft und ökologischer Landbau bestehen gleichberechtigt im Wettbewerb nebeneinander.

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    Wortlaut im Programm
    Das Nebeneinander von konventioneller Landwirtschaft und den verschiedenen Formen ökologischen Landbaus ist für uns kein Widerspruch, sondern wesentliches Merkmal eines fruchtbaren Wettbewerbs der konkurrierenden Produktionsweisen. Link zum Original
  7. Die staatliche Offizialberatung für die Landwirtschaft in Sachsen wird schrittweise wieder aufgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Auch deshalb wollen wir die Offizialberatung im Freistaat Sachsen schrittweise wieder aufbauen. Link zum Original
  8. Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU wird umfassend reformiert, damit kleine Betriebe mit EU-Beihilfen wirtschaftlich arbeiten können.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern eine umfassende Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der EU, damit kleine Landwirtschaftsbetriebe mit EU-Beihilfen wirtschaftlich arbeiten können. Link zum Original
  9. Agrarbeihilfen werden weniger pauschal je Hektar gezahlt und stärker an gesellschaftlichen Leistungen wie Biotop-, Arten-, Hochwasser- und Bodenschutz ausgerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Perspektivisch sind die Beihilfen weniger zur pauschalen Förderung pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche zu zahlen. Sie sollten sich dagegen verstärkt an zusätzlichen Leistungen der Landwirte für die Gesellschaft wie Biotop- und Artenschutz, Hochwasserschutz, Gewässerqualität, Bodenschutz oder Landschaftsbild orientieren. Link zum Original
  10. Für Flächen mit Energiepflanzen werden keine Flächenbeihilfen mehr gezahlt.

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    Wortlaut im Programm
    Für Flächen mit Energiepflanzen sollen keine Flächenbeihilfen mehr gezahlt werden. Link zum Original
  11. Verkäufe und Versteigerungen von BVVG-Flächen erfolgen transparent.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verkäufe und Versteigerungen von BVVG-Flächen müssen endlich transparent erfolgen. Link zum Original
  12. Die verbliebenen BVVG-Flächen werden in den Besitz des Landes Sachsen übertragen.

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    Wortlaut im Programm
    Durch eine Übertragung in Landesbesitz kann die sächsische Politik darauf hinwirken, dass beim Verkauf von BVVG-Flächen kleine Landwirtschaftsbetriebe unter 200 ha oder Neu- und Wiedereinrichter vorrangig berücksichtigt werden. Link zum Original
  13. Beim Verkauf von BVVG-Flächen werden kleine Landwirtschaftsbetriebe unter 200 Hektar sowie Neu- und Wiedereinrichter vorrangig berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Durch eine Übertragung in Landesbesitz kann die sächsische Politik darauf hinwirken, dass beim Verkauf von BVVG-Flächen kleine Landwirtschaftsbetriebe unter 200 ha oder Neu- und Wiedereinrichter vorrangig berücksichtigt werden. Link zum Original
  14. Nach dem Vorbild der kirchlichen Bodenverwaltung kommt nur eine langfristige Verpachtung in Betracht.

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    Wortlaut im Programm
    Außerdem soll – orientiert am Modell der Verwaltung von Grund und Boden der Kirche – nur eine langfristige Verpachtung in Betracht gezogen werden. Link zum Original
  15. Bei der Privatisierung von BVVG-Flächen wird die emotionale und traditionelle Verbundenheit möglicher Investoren stärker berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Erhalt des ländlichen Kulturgutes, die Pflege dörflicher Rituale und Volksfeste, die Förderung von Vereinen vermeiden Landflucht. Das ist keine Aufgabe der Kommune oder des Staates, sondern geht meistens Hand in Hand mit einer sinnvollen Privatisierungsstrategie der BVVG, indem emotionale und traditionelle Verbundenheit möglicher Investoren stärker berücksichtigt wird. Link zum Original
  16. Das Grundstücks- und Fördermittelrecht wird so reformiert, dass Grundstücksverkäufe an Spekulanten oder Strohmänner erschwert und möglichst unterbunden werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, dass die Gesetze im Grundstücks- und Fördermittelrecht dahingehend reformiert werden, dass der Grundstücksverkauf an Spekulanten oder deren Strohmänner erheblich erschwert und möglichst gänzlich unterbunden wird. Link zum Original
  17. Beim Grundstückserwerb gelten Auflagen für ein verbindliches Nutzungskonzept.

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    Wortlaut im Programm
    Notwendig sind: – entsprechende Auflagen hinsichtlich eines verbindlichen Nutzungskonzeptes; Link zum Original
  18. Für die Umsetzung des Nutzungskonzepts gilt ein verbindliches Zeitfenster.

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    Wortlaut im Programm
    – ein verbindliches Zeitfenster zu dessen Umsetzung; Link zum Original
  19. Verstöße gegen die Auflagen werden mit Vertragsstrafen belegt.

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    Wortlaut im Programm
    – Vertragsstrafen bei Verstößen gegen diese Auflagen; Link zum Original
  20. Beim Grundstückserwerb wird gegebenenfalls eine Kaution zur Absicherung der Umsetzung des Nutzungskonzepts hinterlegt.

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    Wortlaut im Programm
    – gegebenenfalls Hinterlegungen von Kautionen zur finanziellen Absicherung der Kosten zur Umsetzung des Konzeptes bereits beim Grundstückserwerb. Link zum Original
  21. Die Agrarforschung konzentriert sich auf ressourcenschonenden Anbau, Hochwasserschutz, Humuswirtschaft, regionale Stoffkreisläufe und geringere Lager- und Logistikverluste.

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    Wortlaut im Programm
    Die durch Mittel aus dem Agrarhaushalt geförderte Forschung sollte vor allem folgende Bereiche berücksichtigen: Ressourcenschonende Anbauverfahren, Hochwasserschutz, nachhaltige Humuswirtschaft, regionale Stoffkreisläufe, Möglichkeiten der Verringerung der Verluste bei Lagerung und Logistik. Link zum Original
  22. Die Lebensmittelversorgung soll nicht von wenigen Menschen oder Unternehmen abhängig werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen nicht, dass unsere Lebensmittelversorgung von einigen wenigen Menschen oder Unternehmen abhängig wird. Link zum Original
  23. Der Marktkonzentration bei Saatgut, Dünge- und Pflanzenschutzmitteln wird entgegengesteuert.

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    Wortlaut im Programm
    Der Marktkonzentration auf einige wenige Anbieter von Saatgut sowie Dünge- und Pflanzenschutzmitteln ist entgegen zu steuern. Link zum Original
  24. Traditionelle und regionale Sorten bleiben von Zulassungspflichten befreit.

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    Wortlaut im Programm
    Traditionelle und regionale Sorten müssen von Zulassungspflichten befreit bleiben. Link zum Original
  25. Pflanzen und Tiere dürfen nicht patentiert und monopolisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Flora und Fauna dürfen nicht patentiert und monopolisiert werden. Link zum Original
  26. Jede Region kann unabhängig von EU-Entscheidungen selbst über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen entscheiden.

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    Wortlaut im Programm
    Unabhängig von EU-Entscheidungen muss es jeder Region freistehen, sich auf regionaler Ebene für oder gegen den Anbau genveränderter Pflanzen zu entscheiden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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