Ärzte und Psychotherapeuten
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Mecklenburg-Vorpommern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
AfD 439
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Ärztliches Handeln wird vor Einflussnahme durch Dritte geschützt.
- Telemedizin wird für die direkte Kommunikation zwischen Patient und Arzt geöffnet.
- Hausärzte mit Facharztqualifikation sollen fachärztliche Leistungen anbieten und abrechnen dürfen.
- Die Kopplung der Finanzierungspauschale für Arztpraxen an erreichte Impfquoten wird abgeschafft.
- Kommunale Medizinische Versorgungszentren entstehen gezielt dort, wo sie echte Versorgungslücken schließen, und nicht dort, wo niedergelassene Ärzte die Versorgung sichern.
- Begleitende Sprachförderangebote für ausländische Ärzte werden im Berufsalltag verankert.
- Ärzte sowie medizinisches und pflegerisches Personal werden gesetzlich besser vor Gewalt geschützt.
- Haus- oder Notärzte im ländlichen Raum sollen bei unzureichender Apothekenversorgung ein Notfallreservoir an Medikamenten mitführen dürfen.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 3
SPD 26
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Programme zur Gewinnung und Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten werden aufgelegt.
- Gemeinsam mit Hochschulen, Kammern und Kassen wird geprüft, wie mehr Weiterbildungsplätze für Psychotherapeuten entstehen können.
- Jungen Ärztinnen und Ärzten werden gute Arbeitsbedingungen geboten.
- Für das Gesundheitswesen werden attraktive Arbeits- und Ausbildungsbedingungen geschaffen.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Linke 4
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 1
Grüne 13
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Mobile Praxen, Telemedizin, Gesundheitskioske und die Mobilität des medizinischen Personals werden gefördert, um unterversorgte Gebiete zu stärken.
- Multiprofessionelle Teams und digitale Unterstützung werden gestärkt, um die Arbeit im Gesundheitswesen zu entlasten.
- Die Arbeit multiprofessioneller Teams in der Pflege wird unter Einbeziehung von Angehörigen gestärkt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
CDU 110
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Das Gesundheitsversorgungsunterstützungsgesetz wird auf weitere Berufsgruppen wie Psychotherapeuten ausgeweitet, um strukturschwache Gebiete zu versorgen.
- Verbundweiterbildungen für angehende Fachärztinnen und Fachärzte werden umgesetzt.
- Die Weiterbildung der Absolventinnen und Absolventen der Landarztquote wird gefördert.
- Hausärztinnen und Hausärzte werden in ihrer koordinierenden Rolle gestärkt, damit Patientensteuerung und Versorgungskontinuität sich verbessern.
- Sonderbedarfszulassungen werden stärker eingesetzt.
- Telemedizinische Angebote werden ausgebaut, um palliative Versorgung auf Intensivstationen zu unterstützen und Ärztinnen und Ärzte in der Häuslichkeit bei anwesender Pflegekraft zuzuschalten.
Weniger Pflichten 2
- Akademische und nichtakademische Gesundheitsfachkräfte wie Verah, Hera-MV und NäPa sollen Ärztinnen und Ärzte entlasten und die Versorgung effizienter machen.
- Eine Entbürokratisierungsoffensive in der medizinischen Versorgung soll administrative Hürden für Ärztinnen, Ärzte und Heilberufe deutlich senken.
BSW 5
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Therapiebereich werden verbessert.
- Eine verlässliche Personalbemessung entlastet die Fachkräfte im Gesundheitswesen.
- In allen öffentlich finanzierten Gesundheitseinrichtungen gelten Tarifbindung und faire Bezahlung.
- Die Arbeitsbedingungen in Therapieberufen werden durch Bürokratieabbau verbessert.
FDP 1411
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Vernetzung, Ausstattung und Qualifizierung von Jugendämtern, Polizei und Kinderärzten werden zum Kinderschutz verbessert.
- Die Arbeitsbedingungen für medizinisches und pflegerisches Personal sollen verbessert werden.
- Ärzte aller Fachrichtungen sowie pflegerische und therapeutische Berufe mit übertragenen Heilkundebefugnissen sollen in medizinischen Fragen autonom entscheiden können.
- Die Politik soll der Einschränkung der Therapiefreiheit durch Bürokratie und ökonomischen Druck in unbegründeten Fällen wirksam entgegensteuern.
- Eine moderne Gebührenordnung für Ärzte soll die Therapiefreiheit grundsätzlich berücksichtigen.
- Die Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Zahnärzten, Kammern, Kassenärztlicher Vereinigung und Kommunen wird verstetigt.
- Die Aus- und Weiterbildung in Geriatrie, Gerontopsychiatrie und Palliativmedizin wird gefördert.
- Neue Angebotsformen sollen jungen Ärztinnen und Ärzten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen.
- Die Verhütungsaufklärung durch Hausärzte soll über die Krankenkassen abrechenbar sein.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 3
- Gesundheits- und Pflegeberufe sollen durch angemessene wirtschaftliche Rahmenbedingungen wieder attraktiv werden.
- Die Gebührenordnung für Zahnärzte wird reformiert.
- Die Vermeidung eines Mangels an niedergelassenen Ärzten, Gesundheitsfachberufen und Pflegeunternehmen im ländlichen Raum hat oberste Priorität.
Koalitionsvertrag 34
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die Telemedizin wird zur Unterstützung der Ärztinnen und Ärzte im ländlichen Raum nutzbar gemacht.
- Instrumente zur Ausbildung und Gewinnung von Gesundheitsfachkräften wie das Landärztegesetz werden fortgesetzt und möglichst verstärkt.
- Die Niederlassungsmöglichkeiten für psychologische und medizinische Psychotherapeutinnen und -therapeuten werden ausgeweitet.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht