Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2005 · beschlossen 13.11.2004 · Original
Das Programm enthält 23 von 220 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 23Forderungen zum Politikfeld
- 10 %des Programms
- 40Seiten im Original
- 2005Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 23
Eine neunjährige gemeinsame Grundschule wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Dies ist einer der Gründe, weshalb wir seit vielen Jahren für eine neunjährige Grundschule eintreten. Link zum Original
Der flächendeckende Einstieg in die ungeteilte Schule soll sofort beginnen.
Wortlaut im Programm
Der SSW will deshalb den sofortigen Einstieg in die flächendeckende ungeteilte Schule. Link zum Original
Kinder von null bis drei Jahren erhalten einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz.
Wortlaut im Programm
Deshalb treten wir dafür ein, dass auch die null- bis dreijährigen Kinder einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz bekommen. Link zum Original
Eine weitere Absenkung der Standards in Kindertagesstätten wird verhindert.
Wortlaut im Programm
Überschaubare Gruppengrößen, gut ausgebildetes Personal und vernünftige Gebäude sind aber notwendig, wenn Kindertagesstätten mehr sein sollen, als Kinderparkplätze für berufstätige Eltern. Deshalb wollen wir auch zukünftig eine weitere Absenkung der Standards verhindern. Link zum Original
Für Schulkinder soll ein hochwertiges Betreuungsangebot bereitstehen.
Wortlaut im Programm
Auch für die Schulkinder muss ein hochwertiges Betreuungsangebot zur Verfügung stehen. Link zum Original
Die Nachmittagsangebote der Ganztagsschule sollen weder bloß verlängerten Unterricht noch reine Aufbewahrung bieten.
Wortlaut im Programm
Die Ausweitung der Nachmittagsangebote im Rahmen der Ganztagsschule darf weder dazu führen, dass die Schule einfach in den Nachmittag verlängert wird, noch dürfen hier reine „Parkplätze“ für Schulkinder entstehen. Wir wollen ein pädagogisch qualifiziertes Angebot, das den Kindern eine sinnvolle Freizeitgestaltung gestattet und die Entwicklung der Kinder jenseits der schulischen Wissensvermittlung fördert. Link zum Original
Die Nachmittagsangebote der Ganztagsschule sollen pädagogisch qualifiziert sein und sinnvolle Freizeitgestaltung sowie die Entwicklung der Kinder fördern.
Wortlaut im Programm
Die Ausweitung der Nachmittagsangebote im Rahmen der Ganztagsschule darf weder dazu führen, dass die Schule einfach in den Nachmittag verlängert wird, noch dürfen hier reine „Parkplätze“ für Schulkinder entstehen. Wir wollen ein pädagogisch qualifiziertes Angebot, das den Kindern eine sinnvolle Freizeitgestaltung gestattet und die Entwicklung der Kinder jenseits der schulischen Wissensvermittlung fördert. Link zum Original
Bildung bleibt kostenlos.
Wortlaut im Programm
Bildung muss weiterhin kostenlos sein. Deshalb ehnt der SSW Studiengebühren an staatlichen Hochschulen ab. Link zum Original
Studiengebühren an staatlichen Hochschulen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Bildung muss weiterhin kostenlos sein. Deshalb ehnt der SSW Studiengebühren an staatlichen Hochschulen ab. Link zum Original
Flensburg wird als Hochschul- und Ausbildungsstandort gestärkt.
Wortlaut im Programm
Flensburgs Profil als Hochschul- und Ausbildungsstandort der nördlichen Region muss weiter gestärkt werden. Link zum Original
Die Universität Flensburg wird in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Flensburg ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Deshalb brauchen wir in Flensburg einen zukunftsorientierten Ausbau der Universität Flensburg in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Flensburg. Link zum Original
Die Zusammenarbeit mit der Syddansk Universitet wird nach 2006 aus der Ziel-3-Förderung der EU unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der „Syddansk Universitet“ hat sich bewährt; sie muss auch nach 2006 durch die zukünftige „Ziel-3-Förderung“ der EU unterstützt werden. Link zum Original
Die gesamte Lehrerausbildung des Landes wird in Flensburg gebündelt.
Wortlaut im Programm
Der SSW setzt sich außerdem dafür ein, dass die gesamte Lehrerausbildung des Landes konsequent in Flensburg gebündelt wird. Link zum Original
Die Universität Flensburg soll zu einem Zentrum der Vermittlungswissenschaften ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich steht der SSW zu den Forderungen der Hochschulreformkommission („Erichsen-Kommission“), die Universität Flensburg zu einem Zentrum der Vermittlungswissenschaften auszubauen. Link zum Original
Dänisch und Friesisch werden an öffentlichen Schulen im nördlichen Landesteil verstärkt unterrichtet.
Wortlaut im Programm
Der SSW fordert daher, die Minderheitensprachen Dänisch und Friesisch verstärkt an den öffentlichen Schulen im nördlichen Landesteil zu lehren und damit unseren Kindern das Rüstzeug für das Erlernen weiterer Sprachen an die Hand zu geben. Link zum Original
Schulen und Kindertagesstätten der dänischen Minderheit werden finanziell mit öffentlichen Einrichtungen gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
Der SSW setzt sich daher für die finanzielle Gleichstellung der Schulen und Kindertagesstätten der Minderheit mit den öffentlichen Schulen und Kindertagesstätten ein. Link zum Original
Die dänischen Schulen gelten als öffentliche Schulen für den dänischen Bevölkerungsteil.
Wortlaut im Programm
Der Staat darf hier keine Unterschiede machen, denn die dänischen Schulen sind als öffentliche Schulen für den dänischen Bevölkerungsteil zu betrachten. Link zum Original
Die dänischen Schulen erhalten hundert Prozent der durchschnittlichen Kosten pro Schülerin und Schüler.
Wortlaut im Programm
Das Land muss eine reelle Gleichstellung im Sinne des Schulgesetzes zusichern, die sowohl die hundertprozentige finanzielle Gleichstellung der Durchschnittskosten pro Schülerin/Schüler für die dänischen Schulen als auch die Berücksichtigung der dänischen Schulen bei der Förderung der Ganztagsschulen, der verlässlichen Grundschule und der Investitionskosten für Schulgebäude und -anlagen umfasst. Link zum Original
Die dänischen Schulen werden bei der Förderung von Ganztagsschulen, verlässlicher Grundschule und Schulbauinvestitionen berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Das Land muss eine reelle Gleichstellung im Sinne des Schulgesetzes zusichern, die sowohl die hundertprozentige finanzielle Gleichstellung der Durchschnittskosten pro Schülerin/Schüler für die dänischen Schulen als auch die Berücksichtigung der dänischen Schulen bei der Förderung der Ganztagsschulen, der verlässlichen Grundschule und der Investitionskosten für Schulgebäude und -anlagen umfasst. Link zum Original
Die Fahrkosten für den Schülertransport zu den dänischen Schulen werden gleichberechtigt erstattet.
Wortlaut im Programm
Außerdem muss eine gleichberechtigte Lösung im Sinne des Schulgesetzes für die Erstattung der Fahrkosten für den Schülertransport zu den dänischen Schulen gefunden werden. Link zum Original
Friesisch wird in öffentlichen Kindergärten und Schulen in Nordfriesland verstärkt angeboten.
Wortlaut im Programm
Daher fordert der SSW: Friesisch muss in den öffentlichen Kindergärten und Schulen in Nordfriesland verstärkt angeboten und als Unterrichtsfach an den Schulen und Hochschulen des Landes gestärkt werden. Link zum Original
Friesisch wird als Unterrichtsfach an den Schulen und Hochschulen des Landes gestärkt.
Wortlaut im Programm
Daher fordert der SSW: Friesisch muss in den öffentlichen Kindergärten und Schulen in Nordfriesland verstärkt angeboten und als Unterrichtsfach an den Schulen und Hochschulen des Landes gestärkt werden. Link zum Original
In der Region um Husum werden Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für erneuerbare Energien geschaffen.
Wortlaut im Programm
Daher muss die Region um Husum zu einem Schwerpunkt (sog. „Cluster“) für erneuerbare Energien entwickelt werden - mit den dazugehörigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.