Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2005 · beschlossen 13.11.2004 · Original
Das Programm enthält 16 von 220 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 16Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 40Seiten im Original
- 2005Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 16
Bei der Modernisierung des Sozialstaates soll Chancengleichheit für alle hergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Bei der Modernisierung des Sozialstaates muss es wieder Chancengleichheit für alle geben. Link zum Original
Sozialstaatsreformen dürfen nicht einseitig Arbeitslose, Menschen in sozialer Not und gering Qualifizierte belasten.
Wortlaut im Programm
Die notwendigen Reformen dürfen nicht einseitig zu Lasten derjenigen Menschen gehen, die arbeitslos sind, in soziale Not geraten, oder durch fehlende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten den Anschluss an die gesellschaftliche Entwicklung verloren haben. Link zum Original
Der Staat soll allen Menschen Schutz vor Ausgrenzung und Armut bieten.
Wortlaut im Programm
Für den SSW bedeutet soziale Gerechtigkeit weiterhin, dass der Staat allen Menschen Schutz vor Ausgrenzung und Armut bieten muss. Link zum Original
Alle Arbeitslosen erhalten nach einem Jahr einen Anspruch auf ein Job-, Weiterbildungs-, Qualifizierungs- oder Ausbildungsangebot.
Wortlaut im Programm
Jede und jeder Arbeitslose muss nach einem Jahr einen Anspruch auf ein Jobangebot, ein Weiterbildungsangebot, ein Qualifizierungsangebot oder ein Ausbildungsangebot haben – ein Angebot, das er oder sie dann auch annehmen muss. Link zum Original
Arbeitslose werden verpflichtet, ein solches Angebot anzunehmen.
Wortlaut im Programm
Jede und jeder Arbeitslose muss nach einem Jahr einen Anspruch auf ein Jobangebot, ein Weiterbildungsangebot, ein Qualifizierungsangebot oder ein Ausbildungsangebot haben – ein Angebot, das er oder sie dann auch annehmen muss. Link zum Original
Die Arbeitsmarktreform Hartz IV wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Der SSW lehnt „Hartz IV“ ab, weil diese konkrete Reform nicht dazu führt, dass arbeitslosen Menschen wirklich neue Perspektiven gegeben werden. Link zum Original
Arbeitsmarktpolitik und Sozialsystem sollen weiterreichend nach skandinavischem Vorbild reformiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine weiterreichende Reform der Arbeitsmarktpolitik und des Sozialsystems nach skandinavischem Vorbild. Link zum Original
Der Sozialstaat soll nach skandinavischem Vorbild umgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Der SSW setzt sich für einen Umbau des Sozialstaats nach skandinavischem Vorbild ein. Link zum Original
Die Absicherung im Alter, bei Arbeitslosigkeit, Krankheit und Behinderung soll künftig steuerfinanziert erfolgen.
Wortlaut im Programm
Eine steuerfinanzierte Absicherung der Bürgerinnen und Bürger im Alter, bei Arbeitslosigkeit, Krankheit und Behinderung muss die Grundlage eines reformierten Sozialsystems sein. Link zum Original
Der Ausbau von Dienstleistungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Ausbau von Dienstleistungen fördern, die Menschen mit Behinderung darin unterstützen, gleichberechtigt mit Nicht-Behinderten am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Sie sollen selbst bestimmen können, wie viel sie am sozialen, kulturellen und politischen Geschehen teilhaben. Durch Geld-, Dienst- und Sachleistungen (z. B. durch persönliche Begleitung in der Freizeit) muss ihnen ermöglicht werden, ein „normales“ integriertes Leben zu führen. Link zum Original
Menschen mit Behinderung sollen selbst über das Maß ihrer gesellschaftlichen Teilhabe bestimmen können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Ausbau von Dienstleistungen fördern, die Menschen mit Behinderung darin unterstützen, gleichberechtigt mit Nicht-Behinderten am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Sie sollen selbst bestimmen können, wie viel sie am sozialen, kulturellen und politischen Geschehen teilhaben. Durch Geld-, Dienst- und Sachleistungen (z. B. durch persönliche Begleitung in der Freizeit) muss ihnen ermöglicht werden, ein „normales“ integriertes Leben zu führen. Link zum Original
Menschen mit Behinderung erhalten Geld-, Dienst- und Sachleistungen, etwa persönliche Freizeitbegleitung, für ein integriertes Leben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Ausbau von Dienstleistungen fördern, die Menschen mit Behinderung darin unterstützen, gleichberechtigt mit Nicht-Behinderten am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Sie sollen selbst bestimmen können, wie viel sie am sozialen, kulturellen und politischen Geschehen teilhaben. Durch Geld-, Dienst- und Sachleistungen (z. B. durch persönliche Begleitung in der Freizeit) muss ihnen ermöglicht werden, ein „normales“ integriertes Leben zu führen. Link zum Original
Weitere Kürzungen bei sozialen Angeboten wie Drogenhilfe und AIDS-Hilfe werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ob es nun um Einrichtungen der Drogenhilfe, der AIDS-Hilfe oder andere Angebote geht: Wir lehnen weitere Kürzungen ab, weil sie unsolidarisch sind und längerfristig weit höhere Folgekosten verursachen. Link zum Original
Das Tariftreuegesetz wird in allen Kommunen Schleswig-Holsteins angewendet.
Wortlaut im Programm
Der SSW setzt sich für eine flächendeckende Anwendung des Tariftreuegesetzes in allen Kommunen Schleswig-Holsteins ein. Link zum Original
Die Akteure der deutsch-dänischen Grenzregion entwickeln gemeinsam ein Konzept für den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt.
Wortlaut im Programm
Der SSW setzt sich dafür ein, dass sich alle Akteure aus der deutsch-dänischen Grenzregion zusammensetzen und ein Konzept zur Weiterentwicklung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes entwickeln. Link zum Original
Die Minderheitensprachen werden stärker als besondere Qualifikation für den regionalen Arbeitsmarkt anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die Minderheitensprachen sind nicht nur Identität stiftend und Teil der kulturellen Vielfalt im Norden. Sie müssen auch stärker als besondere Qualifikation für den regionalen Arbeitsmarkt gesehen werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.