SPD · Landtagswahl-Programm zur Landtagswahl Thüringen 1994
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Thüringen 1994 · beschlossen 26.02.1994 · Original
Das Programm enthält 34 von 735 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 34Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 116Seiten im Original
- 1994Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 34
Die Lebensmittelüberwachung soll innerhalb der EU schnellstmöglich harmonisiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für eine schnellstmögliche Harmonisierung der Lebensmittelüberwachung innerhalb der EU einsetzen. Link zum Original
Landschaftspflege wird von Landschaftspflegeverbänden und Naturschutzbehörden koordiniert und von ortsansässigen land- und forstwirtschaftlichen Betrieben durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Zum Erhalt der reizvollen Kulturlandschaft von Thüringen ist eine stärkere Förderung von Landschaftspflegemaßnahmen notwendig. Diese Arbeiten sollen in enger Zusammenarbeit von Landschaftspflegeverbänden und Naturschutzbehörden organisiert und koordiniert und von den Landnutzern, insbesondere ortsansässigen land- und forstwirtschaftlichen Betrieben durchgeführt werden. Link zum Original
Zentrale Aufgabe der Landwirtschaft ist die Erzeugung gesunder und hochwertiger Nahrungsmittel.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft in Thüringen hat die zentrale Aufgabe, gesunde und hochwertige Nahrungsmittel herzustellen. Link zum Original
Die Bereitstellung von Rohstoffen für die Industrie wird als Erwerbsfeld landwirtschaftlicher Betriebe gefördert.
Wortlaut im Programm
Daneben fördern wir die Bereitstellung von Rohstoffen für die Industrie und die Pflege unserer Kulturlandschaft als an Bedeutung zunehmende Erwerbsfelder für die landwirtschaftlichen Betriebe. Link zum Original
Die Pflege der Kulturlandschaft wird als Erwerbsfeld landwirtschaftlicher Betriebe gefördert.
Wortlaut im Programm
Daneben fördern wir die Bereitstellung von Rohstoffen für die Industrie und die Pflege unserer Kulturlandschaft als an Bedeutung zunehmende Erwerbsfelder für die landwirtschaftlichen Betriebe. Link zum Original
Agrar-, Wirtschafts-, Sozial-, Siedlungs-, Energie- und Verkehrspolitik werden zu einer geschlossenen Politik für den ländlichen Raum verbunden.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine in sich geschlossene Politik für den ländlichen Raum. Das heißt Agrar-, Wirtschafts-, Sozial-, Siedlungs-, Energie- und Verkehrspolitik müssen im Interesse der Aufrechterhaltung intakter ländlicher Räume zusammenwirken. Link zum Original
Für die Landwirtschaft werden umweltgerechte Rahmenbedingungen klar definiert.
Wortlaut im Programm
Im Interesse der Aufrechterhaltung einer flächendeckenden Landbewirtschaftung in Thüringen setzen wir uns für die klare Definition umweltgerechter Rahmenbedingungen und für eine marktwirtschaftlich orientierte Landwirtschaft in wettbewerbsfähigen Strukturen ein. Link zum Original
Eine marktwirtschaftlich orientierte Landwirtschaft in wettbewerbsfähigen Strukturen wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Im Interesse der Aufrechterhaltung einer flächendeckenden Landbewirtschaftung in Thüringen setzen wir uns für die klare Definition umweltgerechter Rahmenbedingungen und für eine marktwirtschaftlich orientierte Landwirtschaft in wettbewerbsfähigen Strukturen ein. Link zum Original
Flächenstilllegungen werden als dauerhaftes Mittel der Mengenreduzierung abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Flächenstillegungen als Mittel der Mengenreduzierung sind auf Dauer ungeeignet. Link zum Original
Extensivere Produktionsmethoden in der Landwirtschaft werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Das heißt, wir treten für extensivere Produktionsmethoden ein. Link zum Original
Einzige akzeptable begrenzende Faktoren für die Agrarstruktur sind umweltpolitische Gesichtspunkte.
Wortlaut im Programm
Für uns sind die einzigen akzeptablen, begrenzenden Faktoren für eine moderne Agrarstruktur umweltpolitische Gesichtspunkte. Link zum Original
Langfristige Flächenstilllegungen werden in das Arten- und Biotopschutzprogramm eingebunden.
Wortlaut im Programm
Langfristige Flächenstillegungen sind in wachsendem Maße in das Arten- und Biotopschutzprogramm einzubinden. Link zum Original
Die Förderung von Primärproduktion und Marktstruktur wird ausgeglichen, zugunsten der Primärproduktion.
Wortlaut im Programm
Wir werden ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Förderungen für Primärproduktion und Marktstruktur herstellen, das heute zuungunsten der Primärproduktion verschoben ist. Link zum Original
Regionale Marktstrukturen werden stärker gefördert als überregionale.
Wortlaut im Programm
Dabei legen wir mehr Gewicht auf die Förderung regionaler als auf überregionale Marktstrukturen. Link zum Original
Maßnahmen zur Förderung der Tiergesundheit werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen zur Förderung der Tiergesundheit und des Tierschutzes werden wir unterstützen. Link zum Original
Maßnahmen zur Förderung des Tierschutzes werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen zur Förderung der Tiergesundheit und des Tierschutzes werden wir unterstützen. Link zum Original
Neben Agrarunternehmen mit korrekter Vermögensauseinandersetzung erhalten auch Wiedereinrichter die notwendige Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Wir werden neben den landwirtschaftlichen Unternehmen, die die Vermögensauseinandersetzungen korrekt vorgenommen haben, auch den Wiedereinrichtenden die notwendigen Unterstützungen zukommen lassen. Link zum Original
Landwirten werden zusätzliche Erwerbsquellen in Landschaftspflege und Tourismus eröffnet.
Wortlaut im Programm
Für die Landwirte müssen weitere Erwerbsquellen, so auf den Gebieten der Landschaftspflege und des Tourismus, eröffnet werden. Link zum Original
Ein Investitionszuschussprogramm fördert Rationalisierung und Wiederaufbau der Tierproduktion.
Wortlaut im Programm
Investitionszuschußprogramm für Rationalisierung und sinnvollen Wiederaufbau der Tierproduktionsbereiche. Link zum Original
Ein Paket von Übergangsregelungen für die ostdeutsche Agrarstruktur wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Paket von Übergangsregelungen für unsere bisher in der EU einmalige Agrarstruktur. Link zum Original
Landwirtschaftliche Unternehmen werden durch differenzierte Umschuldung von Altschulden entlastet.
Wortlaut im Programm
Differenzierte Umschuldung der landwirtschaftlichen Unternehmen, um sie von den existenzbedrohenden Altschulden zu entlasten. Link zum Original
Landwirtschaftsunternehmen erhalten unabhängig von ihrer Betriebsform gleichberechtigten Zugang zu Förderungen von EU, Bund und Land.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns generell dafür ein, daß die Landwirtschaftsunternehmen unabhängig von ihren Betriebsformen gleichberechtigten Zugang zu Fördermöglichkeiten der EU, des Bundes und des Landes haben. Link zum Original
Betriebe und Kommunen werden bei der Sanierung landwirtschaftlicher Altlasten unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Betriebe und die Kommunen bei der Sanierung ihrer landwirtschaftlichen Altlasten unterstützen. Link zum Original
Die ökologische Landwirtschaft wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die ökologische Landwirtschaft werden wir so unterstützen, daß sie auch weiterhineinen festen Platz in derthüringischen Landwirtschaft einnehmen kann. Link zum Original
Gartenbau und Kleingartenwesen werden durch Förderprogramme gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir werden den Gartenbau in Thüringen einschließlich des Kleingartenwesens durch Förderprogramme in ihren Wirkungen verbessern und bei dem Umstrukturierungsprozeß unterstützen. Link zum Original
Gartenbau und Kleingartenwesen werden im Umstrukturierungsprozess unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir werden den Gartenbau in Thüringen einschließlich des Kleingartenwesens durch Förderprogramme in ihren Wirkungen verbessern und bei dem Umstrukturierungsprozeß unterstützen. Link zum Original
Wälder werden naturnah umgebaut.
Wortlaut im Programm
Dazu sind Wälder naturnah umzubauen mit dem Ziel der Anlage von Waldbeständen nach neuesten forstwirtschaftlichen Erkenntnissen. Link zum Original
Im Wald werden Ökonomie und Ökologie bei Betriebsmaßnahmen gleichermaßen beachtet.
Wortlaut im Programm
Im Wald müssen die Grundsätze der Ökonomie und Ökologie bei den Betriebsmaßnahmen gleichermaßen beachtet werden. Link zum Original
Ein Wildbestand wird angestrebt, der den Waldumbau ohne Zäunung ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Es wird ein Wildbestand angestrebt, der den Umbau des Waldes ohne Zäunung ermöglicht. Link zum Original
Das Potenzial der Thüringer Wälder an nachwachsenden Rohstoffen wird stärker genutzt.
Wortlaut im Programm
Das Potential der Thüringer Wälder an nachwachsenden Rohstoffen ist stärker zu nutzen. Link zum Original
Eine Privatisierung des Treuhandwaldes zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Privatisierung des Treuhandwaldes zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird von uns abgelehnt, weil Thüringer, besonders Landwirte und Kommunen, wegen fehlender finanzieller Mittel faktisch davon ausgeschlossen werden. Link zum Original
Der Anteil des Staatswaldes wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Der Anteil des Staatswaldes muß erhöht werden. Link zum Original
Die Forstwirtschaft wird für eine effizientere und fachgerechtere Waldbewirtschaftung umstrukturiert.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Forstwirtschaft so strukturieren, daß eine effizientere und fachgerechtere Bewirtschaftung des Waldes ermöglicht wird. Link zum Original
Die Unterschiede bei landwirtschaftlichen Umweltnormen zwischen den EU-Mitgliedstaaten werden zügig abgebaut.
Wortlaut im Programm
Auch auf dem Gebiet der Landwirtschaft treten wir für einen zügigen Abbau der noch erheblichen Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten hinsichtlich der einzuhaltenden Umweltnormen ein. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.