Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung
Landtagswahl Hessen 1999 · beschlossen 14.11.1998 · Original
Das Programm enthält 69 von 977 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.
- 69Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 52Seiten im Original
- 1999Wahljahr
Keine Treffer.
Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 69
Das Land steht solidarisch zu wirtschaftsschwächeren Ländern, vor allem in Ostdeutschland.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zur Solidarität mit wirtschaftsschwächeren Ländern, vor allem denen im Osten Deutschlands. Link zum Original
Die an Thüringen grenzenden Landesteile dürfen durch die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten keinen eklatanten Nachteil erleiden.
Wortlaut im Programm
Dabei dürfen allerdings die Teile unseres Landes, die in der Nähe Thüringens liegen, durch die höchst unterschiedlichen Fördermöglichkeiten keinen eklatanten Nachteil erleiden. Link zum Original
Der Länderfinanzausgleich wird reformiert.
Wortlaut im Programm
Angesichts der enormen Leistungen Hessens im Rahmen des Länderfinanzausgleichs ist eine Reform desselben dringend notwendig. Link zum Original
Bund, Ländern und Gemeinden werden Kompetenzen nach dem Trennsystem zugewiesen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Föderalismus, der dem Bund, den Ländern und den Gemeinden Kompetenzen nach dem Trennsystem zuweist. Link zum Original
Die Ebene, die eine Aufgabe verantwortet, regelt auch deren Finanzierung eigenverantwortlich.
Wortlaut im Programm
Dabei gilt der Grundsatz, daß die Ebene, die bestimmte Aufgaben verantwortet, auch die Finanzierung eigenverantwortlich regelt. Link zum Original
Die Vermischung der Zuständigkeiten von Bund, Ländern und Gemeinden wird durch eine klare Trennung von Aufgaben, Einnahmen und Ausgaben ersetzt.
Wortlaut im Programm
Die Vermischung von Zuständigkeiten von Bund, Ländern und Gemeinden muß ersetzt werden durch eine klare Trennung von Aufgaben und damit zusammenhängend von Einnahmen und Ausgaben der jeweiligen Ebenen. Link zum Original
Das Nebeneinander von Wohn-, Arbeits- und Erholungsflächen bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Gerade das Nebeneinander von Wohn-, Arbeits- und Erholungsflächen macht die Attraktivität Hessens aus. Wir wollen, das dies auch in Zukunft so bleibt. Link zum Original
Beim ökologischen Umbau der Wirtschaft werden regionale Wertschöpfung und Identitätsstiftung verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen bei der Umwandlung eines ressourcenfressenden Wirtschaftssystems in ein sozialökologisch verträgliches Wirtschaftssystem die regionale Wertschöpfung und Identitätsstiftung verbessern, Investitionen im Bereich von umwelt- und sozialverträglichen Arbeitsplätzen unterstützen, zukunftsfähige Felder wie regenerative Energietechnik und -einspeisung besonders fördern. Link zum Original
Unterschiede zwischen leistungsstarken und leistungsschwachen Landesteilen werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Es ist unser Ziel, Unterschiede zwischen leistungsstarken und leistungsschwachen Landesteilen abzubauen. Bei Entscheidungen, vor allem in Bezug auf Standorte von Bundes- und Landesdienststellen, ist dieses Ziel zu berücksichtigen. Link zum Original
Bei Standortentscheidungen für Bundes- und Landesdienststellen wird der Abbau regionaler Unterschiede berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Es ist unser Ziel, Unterschiede zwischen leistungsstarken und leistungsschwachen Landesteilen abzubauen. Bei Entscheidungen, vor allem in Bezug auf Standorte von Bundes- und Landesdienststellen, ist dieses Ziel zu berücksichtigen. Link zum Original
In strukturschwachen Gebieten werden Einrichtungen für produktionsnahe Forschung und Entwicklung gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen weiterhin innovative Produktion in strukturschwachen Gebieten durch die Förderung von Einrichtungen für produktionsnahe Forschung und Entwicklung fördern, um dem dortigen Forschungs- und Entwicklungsdefizit entgegenzuwirken. Link zum Original
Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik werden stärker miteinander verknüpft.
Wortlaut im Programm
Die SPD in der Regierungsverantwortung wird den Ansatz der Verknüpfung von Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik weiter verstärken und gestalten. Link zum Original
Regionale Entwicklungskonzepte verbinden Wirtschafts-, Regional- und Strukturförderung mit Naturschutz- und Umweltpolitik.
Wortlaut im Programm
Wir wollen regionale Entwicklungskonzepte, die Wirtschafts-, Regional- und Strukturförderung mit Naturschutz- und Umweltpolitik verbinden. Link zum Original
Die Ziele einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung kommen überall in Hessen zum Tragen.
Wortlaut im Programm
Die SPD in der Regierungsverantwortung achtet darauf, daß die grundsätzlichen Ziele und Leitbilder einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung in Hessen überall zum Tragen kommen. Link zum Original
Flächendeckende Landesprogramme setzen Förderprioritäten für Projekte mit regionalem Konsens, die Finanzquellen und Akteure bündeln.
Wortlaut im Programm
Landesprogramme, die flächendeckend für die Regionen Hessens bereitgestellt werden, sollen künftig Förderprioritäten für Projekte vorsehen, die den regionalen Konsens hinter sich haben und die in besonderer Weise verschiedene Finanzquellen und Akteure bündeln. Link zum Original
Fördermittel aus unterschiedlichen Quellen werden gebündelt und bevorzugt für Projekte mit mehreren verknüpften Zielen eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Unter der Zielsetzung “Regionale Zukunftsentwicklung“ sind Fördermittel aus unterschiedlichen Finanzquellen zu bündeln und bevorzugt für Projekte einzusetzen, die mehrere Ziele in der Verknüpfung zu erreichen versprechen. Link zum Original
Die Regionalpolitik bündelt Programme, um der Regionalförderung neue Impulse zu geben.
Wortlaut im Programm
Es ist die Aufgabe der hessischen Regionalpolitik, Programme zu bündeln, um der Regionalförderung neue Impulse für soziale und wirtschaftliche Entwicklungen zu geben. Das Verharren in fachlichen Zuständigkeiten muß zurückgedrängt werden. Link zum Original
Die hochproduktiven Strukturen der Rhein-Main-Region werden weiter gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die vielfältigen hochproduktiven Strukturen in der Rhein-Main-Region weiter stärken und so die Zukunft der Region sichern. Dazu gehört auch die Weiterentwicklung des Frankfurter Flughafens. Link zum Original
Das Land unterstützt die Kommunen bei ihren Anstrengungen für eine nachhaltige regionale Entwicklung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Kommunen des Landes bei ihren Anstrengungen für eine nachhaltige regionale Entwicklung unterstützen. Link zum Original
Das kommunale Handlungsprogramm der kommunalen Agenda 21 wird durch Fördermittel weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Hierzu wollen wir das bereits bestehende kommunale Handlungsprogrammdie kommunale Agenda 21 - im Konsens mit den Bürgerinnen und Bürgern, den kommunalen parlamentarischen und nichtparlamentarischen Organisationen durch die Bereitstellung von Fördermitteln weiter ausbauen. Link zum Original
Im Laufe der Legislaturperiode verabschieden möglichst alle hessischen Kommunen eine lokale Agenda.
Wortlaut im Programm
Durch diese Aktivitäten soll erreicht werden, daß im Laufe der Legislaturperiode möglichst alle hessischen Kommunen eine lokale Agenda verabschieden. Link zum Original
Die Handlungsspielräume der Kommunen für ökologisch sinnvolle Maßnahmen werden erweitert, damit Energiesparmaßnahmen nicht an kommunaler Finanznot scheitern.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Handlungsspielräume der Kommunen zur Realisierung ökologisch sinnvoller Maßnahmen erweitern, damit wirtschaftlich sinnvolle Energiesparmaßnahmen nicht an der kommunalen Finanznot scheitern. Link zum Original
Die Landesplanung setzt den Rahmen für eine nachhaltige Entwicklung und einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Wortlaut im Programm
Landesplanung muß den Rahmen setzen für nachhaltige Entwicklung und damit in erster Linie für einen ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen. Link zum Original
Statt eines geschlossenen landesplanerischen Zielsystems entstehen in der Rahmenplanung Freiräume für Einzelabwägungen.
Wortlaut im Programm
Statt eines geschlossenen landesplanerischen Zielsystems entstehen Freiräume für Einzelabwägungen innerhalb einer solchen Rahmenplanung. Link zum Original
Anstelle geplanter Bevölkerungsverteilung erhalten örtliche Entwicklungen einen klar definierten Handlungsspielraum.
Wortlaut im Programm
Statt geplanter Bevölkerungsverteilung ein klar definierter Handlungsspielraum für örtliche Entwicklungen bei gleichzeitiger konsequenter Sicherung der natürlichen Freiflächen. Link zum Original
Auf kommunaler Ebene werden Bedingungen für eine bessere Abstimmung zwischen den Gebietskörperschaften geschaffen.
Wortlaut im Programm
Neue Anforderungen der modernen Gesellschaft, insbesondere der ökonomischen und technologischen Entwicklung führen dazu, daß auf kommunaler Ebene die Bedingungen für eine verbesserte Abstimmung zwischen den Gebietskörperschaften geschaffen werden müssen. Link zum Original
Vor einer Reform der kommunalen Zusammenarbeit im Rhein-Main-Gebiet werden deren Folgen für die übrigen Landesteile eindeutig beschrieben.
Wortlaut im Programm
Auch der Vergleich mit anderen europäischen Regionen zeigt, daß hier insbesondere im Rhein-Main-Gebiet Notwendigkeiten bestehen. Die Konsequenzen auch für die anderen Teile Hessens sind dabei jedoch vor dem Beginn der Reform eindeutig zu beschreiben. Link zum Original
Bei einer Neuorganisation werden die Erfahrungen der Gebietsreform berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Bei einer möglichen Neuorganisation müssen die Erfahrungen der Gebietsreform berücksichtigt werden. Link zum Original
Vor der Umsetzung einer Neuorganisation werden Finanz-, Aufgaben- und Kompetenzverteilung eindeutig geregelt.
Wortlaut im Programm
Außerdem müssen vor dem Beginn der Umsetzung die Finanz-, Aufgaben- und Kompetenzverteilungen eindeutig geregelt sein. Link zum Original
Die staatliche Verwaltung auf Kreisebene und in kreisfreien Städten wird soweit wie möglich kommunalisiert.
Wortlaut im Programm
Als Schlußstein bei der Herabzonung von staatlichen Aufgaben auf örtliche Behörden und in den kommunalen Bereichen soll die staatliche Verwaltung auf Kreisebene und Ebene der kreisfreien Städte soweit wie möglich kommunalisiert werden, um in kommunalen Verwaltungen Aufgabenbereiche sinnvoll zusammenfassen zu können. Link zum Original
Kommunen sollen leistungsfähig und finanzstark sein.
Wortlaut im Programm
Ein demokratisches Gemeinwesen setzt aber leistungsfähige und finanzstarke Kommunen voraus, damit die dort wahrzunehmenden Aufgaben auch wirksam erfüllt werden können. Link zum Original
Den Kommunen werden keine neuen Aufgaben ohne kostendeckende Finanzausstattung mehr zugewiesen.
Wortlaut im Programm
Der verhängnisvolle Trend, den Kommunen laufend neue Aufgaben und damit auch Ausgaben zuzuweisen, ohne gleichzeitig für eine kostendeckende Finanzausstattung zu sorgen, muß gestoppt werden. Link zum Original
Die Kommunen erhalten weiterhin staatliche Unterstützung bei zugewiesenen Aufgaben wie dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz.
Wortlaut im Programm
Die Kommunen brauchen auch weiterhin finanzielle Unterstützung des Staates bei den Aufgaben, die sie, wie z.B. die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz, in der Vergangenheit zugewiesen bekommen haben. Link zum Original
Die Kommunen erhalten Spielräume, um neue Methoden, Organisationsformen und Verfahren zu erproben.
Wortlaut im Programm
Die Kommunen brauchen deshalb ausreichende Gestaltungsspielräume, um neue Methoden, Organisationsformen und Verfahren erproben zu können. Link zum Original
Die Privatisierung kommunaler Leistungen wird nicht als Weg aus der Finanznot angesehen.
Wortlaut im Programm
Es ist eine Fehleinschätzung, in der Übertragung kommunaler Leistungen auf Private den Königsweg aus der finanziellen Misere zu sehen. Link zum Original
Jede Kommunalverwaltung prüft, welche Leistungen sie selbst erbringt und welche Private besser erledigen.
Wortlaut im Programm
Jede Verwaltung muß genau prüfen, welche Leistungen sie selbst erstellen will und kann, und welche Aufgaben besser und wirtschaftlicher durch andere, auch Private erledigt werden können. Bei dieser Entscheidung muß aber auch der soziale und finanzielle Nutzen eines leistungsfähigen öffentlichen Sektors beachtet werden. Link zum Original
Bei Privatisierungsentscheidungen wird der soziale und finanzielle Nutzen eines leistungsfähigen öffentlichen Sektors berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Jede Verwaltung muß genau prüfen, welche Leistungen sie selbst erstellen will und kann, und welche Aufgaben besser und wirtschaftlicher durch andere, auch Private erledigt werden können. Bei dieser Entscheidung muß aber auch der soziale und finanzielle Nutzen eines leistungsfähigen öffentlichen Sektors beachtet werden. Link zum Original
Kommunale Aktivitäten entsprechen modernen Ansprüchen an Qualität, Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit.
Wortlaut im Programm
Die Aktivitäten der Kommune müssen modernen Ansprüchen an die Qualität, an die Kundenorientierung und an die Wirtschaftlichkeit entsprechen. Sie müssen sich auch dem Wettbewerb am Markt stellen. Link zum Original
Kommunale Unternehmen stellen sich dem Wettbewerb am Markt.
Wortlaut im Programm
Die Aktivitäten der Kommune müssen modernen Ansprüchen an die Qualität, an die Kundenorientierung und an die Wirtschaftlichkeit entsprechen. Sie müssen sich auch dem Wettbewerb am Markt stellen. Link zum Original
Die Voraussetzungen für die Steuerung wirtschaftlicher Aktivitäten der Kommunen durch demokratisch legitimierte Gremien werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die Voraussetzung für eine entsprechende Steuerung der wirtschaftlichen Aktivitäten der Kommunen durch die demokratisch legitimierten Gremien müssen geschaffen werden. Link zum Original
Die Finanzverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen wird reformiert.
Wortlaut im Programm
Die überfällige Reform der Finanzverteilung zwischen den drei Ebenen unseres Staates muß endlich angegangen werden. Link zum Original
Die Kommunen erhalten eine ihren Aufgaben entsprechende Finanzausstattung.
Wortlaut im Programm
Die Kommunen brauchen eine Finanzausstattung, die ihren vielfältigen, für die Bürger innen und Bürgern wichtigen, Aufgaben entspricht. Link zum Original
Gesetze, die Kommunen neue Aufgaben übertragen, weisen Kosten und Finanzierung aus.
Wortlaut im Programm
Gesetze, die der kommunalen Ebene neue staatliche Aufgaben übertragen, müssen die Kosten darstellen und die Finanzierung nachweisen. Link zum Original
Neue Aufgaben werden den Kommunen nur mit den notwendigen Finanzmitteln übertragen.
Wortlaut im Programm
Neue Aufgaben sollen den Kommunen nur auferlegt werden, wenn ihnen gleichzeitig die dafür notwendigen Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Verbindliche Qualitätsstandards für Kommunen werden als Mindestanforderungen gestaltet, die vor Ort ausgefüllt werden.
Wortlaut im Programm
Verbindliche Standards zur Qualitätssicherung sind als Mindestanforderungen auszugestalten, die im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung vor Ort konkret auszufüllen sind. Link zum Original
Die Kommunen werden von sozialhilfefremden Ausgaben entlastet, für die der Bund verantwortlich ist, insbesondere den Folgen der Arbeitslosigkeit.
Wortlaut im Programm
Kommunen müssen mindestens von den Ausgaben entlastet werden, die der Sozialhilfe wesensfremd sind und für die der Bund verantwortlich ist, insbesondere den Folgen der Arbeitslosigkeit. Link zum Original
Kreistage, Stadtverordnetenversammlungen und Gemeindevertretungen werden verkleinert.
Wortlaut im Programm
Die vielfach erhobene Forderung, die Kreistage, Stadtverordneten versammlungen und Gemeindevertretungen zu verkleinern, wollen wir aufgreifen. Deren Größe ist im Zuge der kommunalen Gebietsreform deutlich erhöht worden und bedarf nun aufgrund der veränderten Verhältnisse einer Überprüfung mit dem Ziel, Aufgabenstellung und Größe der Parlamente besser in Übereinstimmung zu bringen. Link zum Original
Die Wahlperiode der Kommunalparlamente wird auf fünf Jahre verlängert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Wahlperiode für Kommunalparlamente auf 5 Jahre verlängern und mit der Amtszeit der hauptamtlichen Beigeordneten harmonisieren. Link zum Original
Die Wahlperiode der Kommunalparlamente wird mit der Amtszeit der hauptamtlichen Beigeordneten harmonisiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Wahlperiode für Kommunalparlamente auf 5 Jahre verlängern und mit der Amtszeit der hauptamtlichen Beigeordneten harmonisieren. Link zum Original
Die regionalen Kräfte werden besser organisiert und gebündelt.
Wortlaut im Programm
Eine bessere Organisation zur Mobilisierung und Bündelung der regionalen Kräfte ist erforderlich, weil viele regionale Probleme weder von den Gemeinden, noch von den Landkreisen und kreisfreien Städten, noch in den traditionellen Formen interkommunaler Zusammenarbeit oder staatlicher Verwaltung gelöst werden können. Link zum Original
Es wird eine handlungsfähige regionale Organisationseinheit geschaffen.
Wortlaut im Programm
Es bedarf aber auch einer handlungsfähigen regionalen Organisationseinheit. Link zum Original
Weitere Zuständigkeiten werden auf die kommunale Ebene verlagert.
Wortlaut im Programm
Erforderlich sind weitere Reformschritte zur Modernisierung der Staatsverwaltung und eine Verlagerung weiterer Zuständigkeiten auf die kommunale Ebene. Link zum Original
Eine Länderneugliederung oder Gemeindegebietsreform steht nicht an; Reformen fußen auf den bestehenden Grenzen.
Wortlaut im Programm
Wir gehen davon aus, daß gegenwärtig weder eine Länderneugliederung noch eine Gemeindegebietsreform anstehen. Alle weiteren Überlegungen fußen deshalb auf den bestehenden Länder- und Gemeindegrenzen. Link zum Original
Für die Ballungsräume Rhein-Main und Rhein-Neckar werden länderübergreifende gemeinsame Lösungen entwickelt.
Wortlaut im Programm
Für die Ländergrenzen übergreifenden Zusammenhänge, insbesondere in den Ballungsräumen Rhein-Main und Rhein-Neckar, werden die neuen Regionen jeweils spezifische Lösungen grenzüberschreitender gemeinsamer Politik entwickeln müssen. Link zum Original
Die Regionalisierung wird als Strukturprinzip der Staatsreform in konkrete Schritte umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die SPD wird die in allen Teilen des Landes begonnene Diskussion um die Einbeziehung der Regionalisierung in die Staatsreform als ein wichtiges Strukturprinzip der weiteren Entwicklung des Landes in der nächsten Legislaturperiode in konkrete Schritte umsetzen. Link zum Original
Die Gliederung in Regionen folgt gewachsenen wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen, historischen und administrativen Zusammenhängen.
Wortlaut im Programm
Die Gliederung des Landes in die Regionen muß den Zusammenhängen entsprechen, wie sie sich auf der Grundlage wirtschaftlicher, sozialer, kultureller, historischer und administrativer Gegebenheiten entwickelt haben. Link zum Original
Regionalpolitik sichert eine geordnete Entwicklung der Region und bündelt kommunale Interessen.
Wortlaut im Programm
Ziele der Regionalpolitik sind die Sicherung und Förderung einer geordneten Entwicklung der Region, die Abstimmung der Entwicklung mit den angrenzenden Trägern der Regionalplanung und Entwicklung und die Bündelung von und der Ausgleich zwischen kommunalen Interessen und kommunalen Zielen, soweit sie für eine einheitliche und gemeinsame Wahrnehmung für die Region erforderlich oder zweckmäßig ist. Link zum Original
Regional werden die Kräfte für wirtschaftliche Entwicklung, Arbeitsplätze, Mobilität, Ressourcenschutz und sozialen Ausgleich gebündelt.
Wortlaut im Programm
Regional sollten die Kräfte gebündelt werden, die benötigt werden für die wirtschaftliche Entwicklung und dabei insbesondere die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, die Sicherstellung von Mobilität und Infrastruktur, die Außendarstellung und Vermarktung der Region, den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen und einer damit abgestimmten Flächeninanspruchnahme, den sozialen Frieden und den sozialen Ausgleich in der Region im Sinne einer nachhaltigen Raumentwicklung. Link zum Original
Die Verwaltungsstrukturen der Regionen entsprechen den tatsächlichen Gegebenheiten und der kommunalen Selbstverwaltungskraft.
Wortlaut im Programm
Die Verwaltungsstrukturen in den Regionen, insbesondere die Organisation der regionsbezogenen Politik, muß den jeweiligen tatsächlichen Gegebenheiten und der kommunalen Selbstverwaltungskraft entsprechen. Link zum Original
Die Landesregierung unterstützt die Regionen und verwirklicht die Ergebnisse der Regionalisierung durch Gesetz.
Wortlaut im Programm
Die sozialdemokratisch geführte hessische Landesregierung wird deshalb in der nächsten Legislaturperiode die Regionen unterstützen, ihre Identität zu stärken und die Ergebnisse durch Gesetz verwirklichen. Link zum Original
Regional- und Landschaftsplanung werden gesetzlich den Regionen übertragen.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang wollen wir die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, daß in den Regionen insbesondere folgende Aufgaben künftig regional wahrgenommen werden: Regional- und Landschaftsplanung; Verkehr und Verkehrsplanung, Organisation des ÖPNV; Koordination von Abfallwirtschaft und -verwertung; Planung der regionalen Energiepolitik; regionale Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik; Tourismus- und Wirtschaftsförderung; regionale Kulturpolitik; Abstimmung überörtlicher Aufgaben des Umweltschutzes. Link zum Original
Verkehrsplanung und Organisation des ÖPNV werden gesetzlich den Regionen übertragen.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang wollen wir die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, daß in den Regionen insbesondere folgende Aufgaben künftig regional wahrgenommen werden: Regional- und Landschaftsplanung; Verkehr und Verkehrsplanung, Organisation des ÖPNV; Koordination von Abfallwirtschaft und -verwertung; Planung der regionalen Energiepolitik; regionale Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik; Tourismus- und Wirtschaftsförderung; regionale Kulturpolitik; Abstimmung überörtlicher Aufgaben des Umweltschutzes. Link zum Original
Die Koordination der Abfallwirtschaft wird gesetzlich den Regionen übertragen.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang wollen wir die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, daß in den Regionen insbesondere folgende Aufgaben künftig regional wahrgenommen werden: Regional- und Landschaftsplanung; Verkehr und Verkehrsplanung, Organisation des ÖPNV; Koordination von Abfallwirtschaft und -verwertung; Planung der regionalen Energiepolitik; regionale Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik; Tourismus- und Wirtschaftsförderung; regionale Kulturpolitik; Abstimmung überörtlicher Aufgaben des Umweltschutzes. Link zum Original
Die Planung der regionalen Energiepolitik wird den Regionen übertragen.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang wollen wir die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, daß in den Regionen insbesondere folgende Aufgaben künftig regional wahrgenommen werden: Regional- und Landschaftsplanung; Verkehr und Verkehrsplanung, Organisation des ÖPNV; Koordination von Abfallwirtschaft und -verwertung; Planung der regionalen Energiepolitik; regionale Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik; Tourismus- und Wirtschaftsförderung; regionale Kulturpolitik; Abstimmung überörtlicher Aufgaben des Umweltschutzes. Link zum Original
Regionale Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik wird den Regionen übertragen.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang wollen wir die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, daß in den Regionen insbesondere folgende Aufgaben künftig regional wahrgenommen werden: Regional- und Landschaftsplanung; Verkehr und Verkehrsplanung, Organisation des ÖPNV; Koordination von Abfallwirtschaft und -verwertung; Planung der regionalen Energiepolitik; regionale Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik; Tourismus- und Wirtschaftsförderung; regionale Kulturpolitik; Abstimmung überörtlicher Aufgaben des Umweltschutzes. Link zum Original
Tourismus- und Wirtschaftsförderung werden den Regionen übertragen.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang wollen wir die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, daß in den Regionen insbesondere folgende Aufgaben künftig regional wahrgenommen werden: Regional- und Landschaftsplanung; Verkehr und Verkehrsplanung, Organisation des ÖPNV; Koordination von Abfallwirtschaft und -verwertung; Planung der regionalen Energiepolitik; regionale Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik; Tourismus- und Wirtschaftsförderung; regionale Kulturpolitik; Abstimmung überörtlicher Aufgaben des Umweltschutzes. Link zum Original
Regionale Kulturpolitik wird den Regionen übertragen.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang wollen wir die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, daß in den Regionen insbesondere folgende Aufgaben künftig regional wahrgenommen werden: Regional- und Landschaftsplanung; Verkehr und Verkehrsplanung, Organisation des ÖPNV; Koordination von Abfallwirtschaft und -verwertung; Planung der regionalen Energiepolitik; regionale Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik; Tourismus- und Wirtschaftsförderung; regionale Kulturpolitik; Abstimmung überörtlicher Aufgaben des Umweltschutzes. Link zum Original
Die Abstimmung überörtlicher Umweltschutzaufgaben wird den Regionen übertragen.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang wollen wir die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, daß in den Regionen insbesondere folgende Aufgaben künftig regional wahrgenommen werden: Regional- und Landschaftsplanung; Verkehr und Verkehrsplanung, Organisation des ÖPNV; Koordination von Abfallwirtschaft und -verwertung; Planung der regionalen Energiepolitik; regionale Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik; Tourismus- und Wirtschaftsförderung; regionale Kulturpolitik; Abstimmung überörtlicher Aufgaben des Umweltschutzes. Link zum Original
Gleichwertige Lebensverhältnisse sind eine Maxime der strukturpolitischen Landesentwicklung.
Wortlaut im Programm
Chancengleichheit durch gleichwertige Lebensverhältnisse ist eine der Maxime strukturpolitischer Landesentwicklung. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.