Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Hessen 1999 · beschlossen 14.11.1998 · Original
Das Programm enthält 86 von 977 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 86Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 52Seiten im Original
- 1999Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 86
Die Lohnnebenkosten werden gesenkt.
Wortlaut im Programm
Der Faktor Arbeit muß steuerlich entlastet und die Lohnnebenkosten müssen reduziert werden. Link zum Original
Das Land leistet weiterhin einen großen Beitrag zur Beschäftigungssicherung.
Wortlaut im Programm
Zugleich wollen wir, daß Hessen nach wie vor einen großen Beitrag für die Beschäftigungssicherung im Land leistet. Link zum Original
Einer weiteren Entsolidarisierung auf dem Arbeitsmarkt und dem Auseinanderfallen der Solidargemeinschaft wird entgegengewirkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nicht, daß die Entsolidarisierung auf dem Arbeitsmarkt weiter Platz greift und die Solidargemeinschaft auseinanderfällt. Link zum Original
Massenarbeitslosigkeit wird nicht tatenlos hingenommen.
Wortlaut im Programm
Das Phänomen der Massenarbeitslosigkeit wird von uns nicht tatenlos hingenommen. Link zum Original
Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit wird zur zentralen Aufgabe der Politik gemacht.
Wortlaut im Programm
Auch und gerade ökonomische Gründe sprechen da für, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zur zentralen Aufgabe der Politik zu machen. Link zum Original
Die Landesprogramme werden beschäftigungswirksamer gestaltet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Landesprogramme noch beschäfti gungswirksamer gestalten. Link zum Original
Mit Gewerkschaften, Verbänden und Unternehmen wird ein Beschäftigungspakt zum Abbau der Arbeitslosigkeit geschlossen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mit Gewerkschaften, Verbänden und Unternehmen einen Beschäftigungspakt schließen, um auf breiter Ebene, mit klaren gemeinsamen Zielen und mit einem längeren Zeithorizont des abgestimmten Handelns den Abbau der Arbeitslosigkeit anzugehen. Link zum Original
Die Chancen Jugendlicher beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Verbesserung der Chancen der Jugendlichen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf offensiv angehen. Link zum Original
Frauen erhalten gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gleiche Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und werden unsere Bemühungen um Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Wiedereingliederung von Frauen fortsetzen. Link zum Original
Unternehmen werden gezielt zur Beschäftigungssicherung und zur Qualifizierung von Beschäftigten und Management beraten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen vorbeugender Beschäftigungspolitik verstärkte Aufmerksamkeit widmen: Das bedeutet mehr Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen, die gezielte Beratung von Unternehmen zur Beschäftigungssicherung und für Qualifizierung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, aber auch des Managements. Link zum Original
Kommunale und frei getragene Beschäftigungsgesellschaften zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit werden weiter unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen kommunale Beschäftigungsgesellschaften und solche in freier Trägerschaft als innovative Betriebe zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit auch weiterhin unterstützen, solange Beschäftigung durch den privatwirtschaftlichen Sektor nur in unzureichendem Maße angeboten werden kann. Link zum Original
Die Beschäftigungseffekte von Programmen werden durch neue Förderkriterien gesteigert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Beschäftigungseffekte von Programmen durch die Neugestaltung der Förderkriterien weiter steigern. Link zum Original
Eine stärkere Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivvermögen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen alle Bemühungen, die die verstärkte Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivvermögen zum Ziel haben. Link zum Original
Das Land legt einen Bericht zur Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Armuts- und Reichtumsberichterstattung vor.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Bericht “Zur wirtschaftlichen und ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Landes“ abgeben und in diesem eine Armuts- und Reichtumsberichterstattung vorlegen. Link zum Original
Überstunden werden abgebaut, um neue Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen alle Möglichkeiten nutzen, um Überstunden abzubauen und die Verkürzung der tariflichen Arbeitszeiten durch entsprechende Rahmenbedingungen zu fördern, damit so neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden. Link zum Original
Die Verkürzung der tariflichen Arbeitszeiten wird durch Rahmenbedingungen gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen alle Möglichkeiten nutzen, um Überstunden abzubauen und die Verkürzung der tariflichen Arbeitszeiten durch entsprechende Rahmenbedingungen zu fördern, damit so neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden. Link zum Original
Investitionen in umwelt- und sozialverträgliche Arbeitsplätze werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen bei der Umwandlung eines ressourcenfressenden Wirtschaftssystems in ein sozialökologisch verträgliches Wirtschaftssystem die regionale Wertschöpfung und Identitätsstiftung verbessern, Investitionen im Bereich von umwelt- und sozialverträglichen Arbeitsplätzen unterstützen, zukunftsfähige Felder wie regenerative Energietechnik und -einspeisung besonders fördern. Link zum Original
Es werden größtmögliche Chancen für zukünftige Arbeitsplätze angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen größtmögliche Chancen für zukünftige Arbeitsplätze und keine unzumutbaren Belastungen für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region. Link zum Original
Der Druck auf Wirtschaft und Verwaltung, die zugesagten Ausbildungsplätze bereitzustellen, wird aufrechterhalten.
Wortlaut im Programm
Der Druck auf Wirtschaft und Verwaltung, die zugesagten Ausbildungsplätze bereitzustellen, muß aufrecht erhalten werden. Link zum Original
Eine Aushöhlung der Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Aushöhlung der Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes und die Verschlechterung des Jugendarbeitsschutzgesetzes dürfen nicht hingenommen werden. Link zum Original
Eine Verschlechterung des Jugendarbeitsschutzgesetzes wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Aushöhlung der Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes und die Verschlechterung des Jugendarbeitsschutzgesetzes dürfen nicht hingenommen werden. Link zum Original
Die Sozialhilfe wird durch Beteiligung des Bundes oder eine Reform der Sozialversicherung neu geregelt.
Wortlaut im Programm
Eine Neuregelung der Sozialhilfe, entweder durch Beteiligung des Bundes oder durch eine Reform der Sozialversicherungssysteme, ist überfällig. Link zum Original
Der Bund beteiligt sich als Gesetzgeber an den Sozialhilfekosten der Kommunen.
Wortlaut im Programm
Eine finanzielle Beteiligung des Bundes als der Sozialhilfegesetzgeber ist überfällig. Link zum Original
Arbeitslose und Jugendliche ohne Ausbildungsplatz werden aktiv gefördert, jährlich rund 20.000 Menschen.
Wortlaut im Programm
Deshalb will die Hessen-SPD auch weiterhin Arbeitslose und Jugendliche ohne Ausbildungsplatz aktiv fördern und unterstützen und damit jährlich rund 20.000 Menschen erreichen. Link zum Original
Arbeitsmarktpolitik finanziert Arbeit statt Arbeitslosigkeit und dient als Brücke in reguläre Beschäftigung.
Wortlaut im Programm
Leitlinien dieser Politik waren und sind: Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren, Solidarität mit den besonders benachteiligten Gruppen des Arbeits- und Ausbildungsmarktes zu üben, nahe an der Realität des allgemeinen Arbeitsmarktes zu beschäftigen und die Programme als Brücke zur Schaffung neuer, regulärer Beschäftigung zu konzipieren. Link zum Original
Alle Jugendlichen, die länger als sechs Monate arbeitslos sind, erhalten einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, daß alle Jugendlichen, die länger als sechs Monate arbeitslos sind, einen Ausbildungsplatz oder einen Arbeitsplatz erhalten. Link zum Original
Landesmaßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit werden verstärkt und im Programm „Jugend – Zukunft und Beruf für alle“ gebündelt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die landespolitischen Ansätze zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit verstärken und ressortübergreifend zu einem Programm „Jugend - Zukunft und Beruf für alle“ bündeln. Link zum Original
Ab 1999 werden 10.000 Plätze zur Integration Jugendlicher ins Erwerbsleben bereitgestellt, davon jährlich 2.000 zusätzliche Ausbildungsplätze.
Wortlaut im Programm
Ziel ist, ab 1999 insgesamt 10.000 Plätze zur Integration von Jugendlichen ins Erwerbsleben bereitzustellen, davon pro Jahr 2.000 zusätzliche Ausbildungsplätze sowie Plätze in qualifizierender Beschäftigung, Betriebspraktika und vollzeitschulische Ausbildungsangebote, je nach individuellem Bedarf der Jugendlichen. Link zum Original
Stellt die Wirtschaft nicht freiwillig genug Ausbildungsplätze bereit, wird eine bundesgesetzliche Ausbildungsumlage eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wenn die Wirtschaft ihrer Verpflichtung zur Schaffung einer ausreichenden Zahl von Ausbildungsplätzen auf freiwilliger Basis nicht nachkommt, muß dieses Ziel durch eine bundesgesetzlich geregelte Umlagefinanzierung zwischen den Unternehmen sichergestellt werden. Link zum Original
Alle Landesinvestitionen und Investitionsförderprogramme werden auf ihre Beschäftigungswirkung überprüft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen alle Landesinvestitionen und Investitionsförderprogramme auf ihre Beschäftigungswirkung überprüfen. Wenn dies mehr sinnvolle Beschäftigung ergibt, müssen Mittel zwischen den Programmen umgeschichtet werden. Link zum Original
Mittel werden zu Programmen mit höherer Beschäftigungswirkung umgeschichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen alle Landesinvestitionen und Investitionsförderprogramme auf ihre Beschäftigungswirkung überprüfen. Wenn dies mehr sinnvolle Beschäftigung ergibt, müssen Mittel zwischen den Programmen umgeschichtet werden. Link zum Original
Geeignete Projekte werden mit Arbeitsmarktprogrammen verknüpft.
Wortlaut im Programm
Bei geeigneten Projekten kann eine Verknüpfung mit Arbeits marktprogrammen zusätzliche Beschäftigungswirkungen erzielen. Link zum Original
Die Arbeitsmarkt- und Ausbildungsprogramme des Landes werden über 2000 hinaus verstetigt und abgesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auch in der neuen Legislaturperiode die (Mindest)Aktivität des Landes in seinen Arbeitsmarkt- und Ausbildungsprogrammen über das Jahr 2000 hinaus verstetigen und längerfristig absichern, insbesondere das bewährte Programm „Arbeit statt Sozialhilfe“. Link zum Original
Das Programm „Arbeit statt Sozialhilfe“ wird mit 2.000 Plätzen fortgeführt, bis die Zahl arbeitslosigkeitsbedingter Sozialhilfeempfänger nachhaltig sinkt.
Wortlaut im Programm
Das Programm ‘Arbeit statt Sozialhilfe’ mit seinen bundesweit vorbildlichen Qualitätsstandards wollen wir auf dem bereits 1996 erreichten Ausbauniveau von 2.000 Plätzen so lange umsetzen, bis in Hessen die Zahl der wegen Arbeitslosigkeit von Sozialhilfe abhängigen Personen nachhaltig zurückgeht. Link zum Original
Ausbildungsberufe mit weniger Theorie und kürzerer Dauer für Jugendliche mit Bildungsdefiziten werden bei Beschäftigungsperspektive und angemessener tariflicher Einstufung befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die Einführung von weniger Theorieausbildung erfordernden Berufen mit kürzerer Ausbildungszeit für Jugendliche mit Bildungsdefiziten ist sinnvoll, wenn für diese Berufe eine Beschäftigungsperspektive eröffnet und eine angemessene tarifliche Einstufung gewährleistet wird. Die Möglichkeiten zur weiteren Qualifizierung müssen dabei sichergestellt werden. Link zum Original
Arbeitsmarktprogramme werden durch Überprüfung, Qualitätssicherung und Verwaltungsvereinfachung wirksamer gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen durch Überprüfung, Qualitätssicherung, Weiterentwicklung und Verwaltungsvereinfachung die Programmeffekte noch erhöhen und die Programme den realen Erfordernissen besser anpassen. Link zum Original
Ein Beschäftigungspakt für die Landesverwaltung verbindet Arbeitszeitverkürzungen, Einsparungen und Neueinstellungen zur Beschäftigungssicherung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Beschäftigungspakt für die Landesverwaltung, mit dem Arbeitszeitver kürzungen, Einsparungen und Neueinstellungen in ein Verhältnis gebracht werden, das dem Ziel, Beschäftigung zu sichern, gerecht wird. Link zum Original
Kommunale und regionale Arbeitsmarktpolitik wird durch mehr Planungsverantwortung der Kommunen gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die kommunale und regionale Arbeitsmarktpolitik weiter stärken, indem die Planungsverantwortung und der Handlungsspielraum der Kommunen (Gemeinden und Landkreise) erweitert wird. Link zum Original
Ein Innovationsfonds für modellhafte regionale Arbeitsmarktprojekte wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Ein Innovationsfonds für modellhafte regionale Projekte, insbesondere für solche, die Verknüpfungen zwischen Arbeitsmarktförderung und Wirtschafts- und Strukturförderung herstellen, soll neben den vielfältigen Maßnahmen für Beschäftigung und Ausbildung auf kommunaler Ebene zur kreativen Fortentwicklung beitragen. Link zum Original
Ein Wettbewerb für das innovativste Verbundprojekt zwischen erstem und zweitem Arbeitsmarkt wird ausgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Wettbewerb ausschreiben für das innovativste Verbundprojekt zwischen “Erstem“ und “Zweitem” Arbeitsmarkt oder für besondere konzeptionelle Entwicklungsleistungen. Link zum Original
Qualifizierung, Beratung und Begleitung der Akteure regionaler Ausbildungs- und Arbeitsmarktpolitik werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Qualifizierung, Beratung und Begleitung der Akteure regionaler und kommunaler Ausbildungs- und Arbeitsmarktpolitik vor Ort fördern. Link zum Original
Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse im Landesdienst werden in sozialversicherungspflichtige umgewandelt.
Wortlaut im Programm
Die Landesregierung wird alle geringfügig Beschäftigungsverhältnisse im Landesdienst in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umwandeln. Link zum Original
Soziale Gerechtigkeit gilt als Leitbild für alle Politikbereiche.
Wortlaut im Programm
Soziale Gerechtigkeit ist ein Leitbild, das für alle Politikbereiche gelten muß. Link zum Original
Alle Erwerbstätigen werden in die Sozialversicherungspflicht einbezogen.
Wortlaut im Programm
Alle erwerbstätigen Menschen müssen in die Sozialversicherungspflicht einbezogen werden. Link zum Original
Alle erwerbstätigen Menschen werden in die Sozialversicherungspflicht einbezogen.
Wortlaut im Programm
Alle erwerbstätigen Menschen müssen in die Sozialversicherungspflicht einbezogen werden. Link zum Original
Die Instrumente sozialstaatlicher Politik werden angesichts neuer Herausforderungen weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Angesichts neuer Herausforderungen müssen die Instrumente sozialstaatlicher Politik weiterentwickelt werden. Link zum Original
Sozialpolitik setzt auf Zusammenarbeit mit den Verbänden und Organisationen im Sozialbereich, insbesondere den Wohlfahrtsverbänden.
Wortlaut im Programm
Dabei setzen wir auf die Zusammenarbeit mit den im Sozialbereich tätigen Verbänden und Organisationen, insbesondere den Wohlfahrtsverbänden, als unverzichtbare Bestandteile der Sozialpolitik und der sozialen Kultur Hessens. Link zum Original
In den Sozialverwaltungen wird eine durchgreifende Verwaltungsreform durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind − eine durchgreifende Verwaltungsreform in den Sozialverwaltungen, − innovative Strukturen der sozialen Dienstleistungen, − effektivere Bündelung und Vernetzung der Angebote vor Ort. Link zum Original
Für soziale Dienstleistungen werden innovative Strukturen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind − eine durchgreifende Verwaltungsreform in den Sozialverwaltungen, − innovative Strukturen der sozialen Dienstleistungen, − effektivere Bündelung und Vernetzung der Angebote vor Ort. Link zum Original
Die sozialen Angebote vor Ort werden effektiver gebündelt und vernetzt.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind − eine durchgreifende Verwaltungsreform in den Sozialverwaltungen, − innovative Strukturen der sozialen Dienstleistungen, − effektivere Bündelung und Vernetzung der Angebote vor Ort. Link zum Original
Unterschiedliche Finanzierungsstrukturen der Sozialpolitik werden in einer Hand zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
Ein Schwerpunkt unserer Sozialpolitik in Hessen wird die Verknüpfung unterschiedlicher Finanzierungsstrukturen in einer Hand sein. Link zum Original
Durch Finanzierungspools richten sich Umfang, Dauer und Struktur sozialer Hilfen nach dem Bedarf der Bürgerinnen und Bürger statt nach dem Kostenträger.
Wortlaut im Programm
Die Bildung von Finanzierungspools erlaubt die Entwicklung personenbezogener Hilfestrukturen: Nicht der Kostenträger bestimmt die Struktur des Angebots, sondern der Hilfe- und Unterstützungsbedarf der Bürgerinnen und Bürger ist maßgebend für Umfang, Dauer und Struktur der Hilfen. Link zum Original
Hilfe- und Unterstützungsstrukturen werden so organisiert, dass sie für jeden erreichbar und nutzbar sind.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Hilfe- und Unterstützungsstrukturen so organisieren, daß sie für jeden erreichbar und nutzbar sind. Link zum Original
Überregionale Einrichtungen, Dienstleistungen und Großeinrichtungen werden so weiterentwickelt, dass sie dezentral für alle erreichbar sind.
Wortlaut im Programm
Wohnortnähe und Erreichbarkeit: Überregionale Einrichtungen und Dienstleistungen, sowie Großeinrichtungen werden so weiterentwickelt, das sie dezentral für jeden Bürger und jede Bürgerin erreichbar sind. Link zum Original
Anlaufstellen wie Bürgercafés und Sozialbüros bieten ein ganzheitliches, leicht zugängliches Beratungsangebot.
Wortlaut im Programm
Die Hilfen müssen für Bürgerinnen und Bürger leicht zugänglich sein. Notwendig sind daher Anlaufstellen wie Bürgercafes und Sozialbüros, die Bürgerinnen und Bürger nicht nach der Natur ihres Problems sortieren oder Trägerinteressen vertreten, sondern ein ganzheitliches Beratungsangebot bieten. Link zum Original
Soziale Einrichtungen und Dienste sollen Integration und Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben eröffnen.
Wortlaut im Programm
Teilhabe und Integration: Soziale Einrichtungen und Dienste dienen der Integration in die Gemeinschaft und sollen die Chance auf Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben eröffnen. Link zum Original
Hilfen werden so umfassend wie möglich ambulant außerhalb von Einrichtungen erbracht.
Wortlaut im Programm
daß Hilfen so umfassend wie möglich ambulant außerhalb von Einrichtungen erbracht werden. Link zum Original
Stationäre Einrichtungen öffnen sich zur Gemeinde hin.
Wortlaut im Programm
daß stationäre Einrichtungen sich zur Gemeinde hin öffnen, Link zum Original
Einrichtungen und Dienste werden so leicht zugänglich gestaltet, dass jeder sie nutzen kann.
Wortlaut im Programm
daß Einrichtungen und Dienste so leicht zugänglich sind, daß jeder sie nutzen kann. Link zum Original
Statt ausschließlich gruppenspezifischer Angebote werden ein ganzheitlicher Ansatz der Sozialdienstleistung und die Vernetzung der Angebote verfolgt.
Wortlaut im Programm
Dem ganzheitlichen Ansatz auf Teilhabe und Integration muß die soziale Infrastruktur entsprechen: Nicht ausschließlich gruppenspezifische Beratungs- und Hilfeangebote - jeweils getrennt für Drogenabhängige, geistig Behinderte, psychisch Behinderte oder schwierige Jugendliche - sind das Gebot der Stunde, sondern ein ganzheitlicher Ansatz der Sozialdienstleistung und eine Vernetzung der Angebote untereinander. Link zum Original
Die Reform der sozialen Infrastruktur wird in der nächsten Wahlperiode vorangetrieben und vollendet.
Wortlaut im Programm
Diese Reform der sozialen Infrastruktur konnte Dank des Sozialbudgets auf den Weg gebracht werden. Wir wollen die Reform in der nächsten Wahlperiode vorantreiben und vollenden. Link zum Original
Das Sozialbudget wird für weitere vier Jahre fortgeschrieben, um den Trägern Planungssicherheit zu geben.
Wortlaut im Programm
Um den Trägern die hierfür notwendige Planungssicherheit und Zeit für Strukturänderungen zu geben, wollen wir das Sozialbudget für weitere vier Jahre fortschreiben. Link zum Original
Hilfeangebote werden so organisiert, dass sie die persönliche Autonomie und die Selbsthilfepotentiale der Betroffenen stärken, statt zu bevormunden.
Wortlaut im Programm
Hilfe zur Selbsthilfe: Hilfe- und Unterstützungsangebote dürfen nicht bevormunden und Hilfesuchenden die Verantwortung für ihr Leben abnehmen; sie müssen vielmehr so organisiert werden, daß sie die persönliche Autonomie stärken, zwar Halt und Schutz und unverzichtbare Unterstützung geben, jedoch gleichzeitig die Selbsthilfepotentiale der Betroffenen stützen und entwickeln. Link zum Original
Die Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundessozialhilfegesetz wird neu gestaltet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine Neugestaltung der existenziellen Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundessozialhilfegesetz ein. Link zum Original
Im Sozialhilfesystem wird das Einzelanspruchs-Denken durch eine Stärkung der Eigenverantwortung der Hilfeempfänger ersetzt.
Wortlaut im Programm
Dabei muß das das Sozialhilfesystem heute beherrschende „Einzelanspruchs-Denken“ durch eine Stärkung der Eigenverantwortung der Hilfeempfänger ersetzt werden. Link zum Original
Für laufende und einmalige Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt wird eine nach Familiengröße gestaffelte Gesamtpauschale eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine nach der Familiengröße gestaffelte Gesamtpauschale für die laufenden und einmaligen Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt. Link zum Original
Sozial ungesicherte oder untergesicherte Beschäftigungsverhältnisse werden in allen Bereichen der Wirtschaft bekämpft.
Wortlaut im Programm
Sozial un- oder untergesicherte Beschäftigungsverhältnisse müssen gerade im Interesse von Frauen in allen Bereichen der Wirtschaft bekämpft werden; der Staat hat auch hier eine Vorbildfunktion. Link zum Original
Wer die Erwerbstätigkeit für Kindererziehung oder Pflege befristet einschränkt, erhält ein Recht auf Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen.
Wortlaut im Programm
Wer zeitlich befristet die Erwerbstätigkeit einschränkt, beispielsweise für Kindererziehung oder Pflege, soll zur Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen berechtigt sein. Link zum Original
Neue Arbeitszeitmodelle, auch in Führungspositionen, werden stärker an den Bedürfnissen der Beschäftigten ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Ergänzung von häuslichen und beruflichen Tätigkeiten gilt es künftig flexibler zu gestalten, in dem vermehrt neue Arbeitszeitmodelle, auch in Führungspositionen, stärker an den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten ausgerichtet werden und in dem Teilzeitarbeit für beide Geschlechter durch ihre rechtliche Gleichstellung mit Vollzeitarbeit attraktiv wird. Link zum Original
Teilzeitarbeit wird rechtlich mit Vollzeitarbeit gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
Die Ergänzung von häuslichen und beruflichen Tätigkeiten gilt es künftig flexibler zu gestalten, in dem vermehrt neue Arbeitszeitmodelle, auch in Führungspositionen, stärker an den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten ausgerichtet werden und in dem Teilzeitarbeit für beide Geschlechter durch ihre rechtliche Gleichstellung mit Vollzeitarbeit attraktiv wird. Link zum Original
Allen jungen Menschen wird eine Chance zum Einstieg in das Berufsleben eröffnet.
Wortlaut im Programm
allen jungen Menschen eine Chance zum Einstieg in das Berufsleben zu eröffnen. Link zum Original
Im Alter wird der Lebensstandard aufrechterhalten und Armut vermieden.
Wortlaut im Programm
Aufrechterhaltung des Lebensstandards und Vermeidung von Armut, Link zum Original
Chemische, physische und psychische gesundheitsgefährdende Belastungen am Arbeitsplatz werden eingeschränkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die chemischen, physischen und psychischen gesundheitsgefährdenden Belastungen am Arbeitsplatz einschränken. Link zum Original
Der Arbeitsschutz in Hessen berät und begleitet Unternehmen beim Aufbau von Arbeitsschutzmanagementsystemen.
Wortlaut im Programm
Der Arbeitschutz in Hessen muß den erfolgreichen Weg der Beratung und Begleitung der Unternehmen bei ihren Bemühungen um bessere Arbeitsschutzmanagementsysteme unterstützen. Link zum Original
Das ASCA-Programm wird fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Das ASCA-Programm ist fortzuführen und auf Klein- und Mittelbetriebe auszudehnen. Link zum Original
Das ASCA-Programm wird auf Klein- und Mittelbetriebe ausgedehnt.
Wortlaut im Programm
Das ASCA-Programm ist fortzuführen und auf Klein- und Mittelbetriebe auszudehnen. Link zum Original
Bei der Umwandlung der Universitätskliniken in Anstalten des öffentlichen Rechts werden die Beschäftigten tarifvertraglich abgesichert.
Wortlaut im Programm
Im Zuge der Umwandlung der Universitätskliniken in rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts werden wir darauf achten, daß die Beschäftigten tarifvertraglich abgesichert sind. Link zum Original
Das Land erfüllt im Landesdienst mindestens die Beschäftigungsquote für Schwerbehinderte.
Wortlaut im Programm
Hessen wird auch weiterhin im Landesdienst mindestens die Beschäftigungsquote für Schwerbehinderte erfüllen und die Sonderprogramme zur Einstellung von Behinderten fortführen. Link zum Original
Die Sonderprogramme zur Einstellung von Behinderten werden fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Hessen wird auch weiterhin im Landesdienst mindestens die Beschäftigungsquote für Schwerbehinderte erfüllen und die Sonderprogramme zur Einstellung von Behinderten fortführen. Link zum Original
Für nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigbare Schwerbehinderte stehen genügend Werkstattplätze zur Verfügung.
Wortlaut im Programm
Für Schwerbehinderte, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht beschäftigt werden können, müs sen genügend Werkstattplätze zur Verfügung stehen. Link zum Original
Für Menschen, die keine Werkstatt brauchen, aber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt kaum Chancen haben, werden Beschäftigungsangebote entwickelt.
Wortlaut im Programm
Außerdem müssen Beschäftigungsangebote für Menschen entwickelt werden, die nicht die besonderen Angebote der Werkstatt für Behinderte brauchen, aber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben. Link zum Original
Bei der Betreuung Behinderter wird der Grundsatz ambulant vor stationär konsequent umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir werden den Grundsatz „ambulant vor stationär“ bei der Betreuung Behinderter konsequent umsetzen. Link zum Original
Auch für Schwerbehinderte gilt der Vorrang der Eingliederungshilfe vor reiner Pflege.
Wortlaut im Programm
Dabei gilt auch für Schwer behinderte der Vorrang der Eingliederungshilfe vor reiner Pflege. Link zum Original
Eine Konzeption für die Betreuung älterer Behinderter wird entwickelt.
Wortlaut im Programm
Außerdem werden wir eine Konzeption entwickeln, die den besonderen Bedürfnissen bei der Betreuung älterer Behinderter Rechnung trägt. Link zum Original
Die soziale Verantwortung wirtschaftlich Starker wird eingefordert.
Wortlaut im Programm
Die SPD erinnert die ökonomisch Starken in diesem Lande nicht nur an ihre soziale Verantwortung, sondern fordert sie auch ein. Link zum Original
Jugendlichen soll vor allem der Einstieg in die Gesellschaft, insbesondere ins Erwerbsleben, ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Wichtig ist uns vor allen Dingen, Jugendlichen den Einstieg in unsere Gesellschaft, d.h. insbesondere ins Erwerbsleben zu ermöglichen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.