Linke SL · Für mehr soziale Gerechtigkeit
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Saarland 2009 · Original
Das Programm enthält 100 von 361 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 100Forderungen zum Politikfeld
- 28 %des Programms
- 22Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 100
Eine strukturelle Reform des Bildungssystems hat oberste Priorität.
Wortlaut im Programm
An erster Stelle steht für uns eine strukturelle Reform des Bildungssystems. Link zum Original
Die Schule soll allen Kindern gleiche Bildungschancen bieten und auf Förderung statt Auslese beruhen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Schule, die allen Kindern gleiche Bildungschancen bietet, eine Schule, die auf dem Prinzip des Förderns statt der Auslese beruht, die möglichst allen ein möglichst hohes Kultur- und Wissensniveau vermittelt und sie damit zu selbstständigem Lernen, Denken und Handeln befähigt. Link zum Original
Die kulturelle Bildung in den Schulen soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Eines der wesentlichen Ziele der LINKEN ist die kulturelle Bildung in den Schulen. Link zum Original
Das achtjährige Gymnasium soll vorrangig reformiert werden.
Wortlaut im Programm
Eine Reform des G 8 steht ganz oben auf der Prioritätenliste der LIN- KEN. Link zum Original
Gymnasien sollen zu echten Ganztagsschulen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Voraussetzungen schaffen für ein Gymnasium, das allen Kindern die gleichen Chancen bietet: echte Ganztagsschulen mit einem gemeinsamen Unterricht bis zur sechsten Klasse. Link zum Original
Alle Kinder sollen bis zur sechsten Klasse gemeinsam unterrichtet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Voraussetzungen schaffen für ein Gymnasium, das allen Kindern die gleichen Chancen bietet: echte Ganztagsschulen mit einem gemeinsamen Unterricht bis zur sechsten Klasse. Link zum Original
Kinder aus einkommensschwachen Familien erhalten ein kostenloses Mittagessen in der Schule.
Wortlaut im Programm
Für die Kinder aus weniger begüterten Familien soll das Mittagessen kostenlos sein. Link zum Original
Die Lernmittelfreiheit wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die Lernmittel sollen frei sein, Studiengebühren werden abgeschafft. Link zum Original
Studiengebühren werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Lernmittel sollen frei sein, Studiengebühren werden abgeschafft. Link zum Original
Frühkindliche Betreuung und individuelle Förderung in Ganztagsschulen sollen Kindern den Weg aus der Armut ebnen.
Wortlaut im Programm
Auch unsere Bildungspolitik, die auf dem Prinzip der frühkindlichen und vorschulischen Betreuung sowie der individuellen Förderung in der Ganztagsschule beruht, zielt darauf ab, Kindern den Weg aus der Armut zu ebnen. Link zum Original
Das Land soll die Qualifikation der Beschäftigten durch Förderung von Bildung, Ausbildung und Weiterbildung verbessern.
Wortlaut im Programm
Es ist eine wesentliche Aufgabe der Landespolitik, die Qualifikation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch die Förderung von Bildung, Ausbildung und Weiterbildung zu verbessern, um so die Qualität der Arbeit zu steigern. Link zum Original
Bildungs- und Innovationspolitik sollen stärker integriert werden.
Wortlaut im Programm
Bildungspolitik und Innovationspolitik müssen stärker integriert werden. Link zum Original
Tierschutz soll in den Lehrplänen aller Schularten angemessen berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Das Thema Tierschutz muss angemessen in den Lehrplänen aller Schularten berücksichtigt werden. Link zum Original
Frühkindliche Bildung soll ganzheitlich alle Entwicklungsbereiche fördern.
Wortlaut im Programm
Ganzheitliche Bildung will den Menschen in seinen sprachlichen, sozialen, motorischen, kreativen, musischen, körperlichen und kognitiven Bereichen fördern. Link zum Original
Elternhaus, Kindertagesstätte und Schule sollen eng zusammenarbeiten.
Wortlaut im Programm
Je besser Elternhaus, Kindertagesstätte und Schule miteinander verzahnt sind, desto problemloser ist der Übergang von einem zum andern für die Kinder. Wir plädieren fur eine enge Zusammenarbeit dieser Einrichtungen und für Erziehungspartnerschaften zwischen Kindertagesstätten und Elternhaus. Link zum Original
Zwischen Kindertagesstätten und Elternhaus sollen Erziehungspartnerschaften entstehen.
Wortlaut im Programm
Je besser Elternhaus, Kindertagesstätte und Schule miteinander verzahnt sind, desto problemloser ist der Übergang von einem zum andern für die Kinder. Wir plädieren fur eine enge Zusammenarbeit dieser Einrichtungen und für Erziehungspartnerschaften zwischen Kindertagesstätten und Elternhaus. Link zum Original
Familien sollen nicht mit Bildungskosten und -gebühren belastet werden.
Wortlaut im Programm
Gleiche Bildungschancen für alle zu fordern, heißt, die Familien nicht mit Bildungskosten und - gebühren zu belasten, die sich viele nicht leisten können. Link zum Original
Vorschulische Betreuungseinrichtungen sollen vollständig gebührenfrei werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb streben wir die vollständige Gebührenfreiheit von vorschulischen Betreuungseinrichtungen an. Link zum Original
Die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Damit ErzieherInnen den gehobenen Anforderungen einer fruhkindlichen Pädagogik gewachsen sind, muss auch ihre Ausbildung verbessert werden. Link zum Original
Die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern soll auf Fachhochschulniveau angehoben werden.
Wortlaut im Programm
Die Ausbildungsstandards sollen auf Fachhochschulniveau angehoben werden. Link zum Original
Bildung ist ein Menschenrecht.
Wortlaut im Programm
Bildung ist ein Menschenrecht. Link zum Original
Die Ausrichtung der Bildungspolitik an kurzfristiger wirtschaftlicher Verwertbarkeit wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wehren uns gegen die Unterwerfung der Bildungspolitik unter die kurzfristige kapitalistische Verwertungsideologie. Link zum Original
Allen sollen gleiche Bildungschancen gewährt werden.
Wortlaut im Programm
Allen die gleiche Bildungschance zu gewähren, bleibt eine vorrangige öffentliche Aufgabe. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Strukturen des deutschen Bildungssystems verändert werden, denn mehr als in den Jahrzehnten zuvor und mehr als in vergleichbaren anderen Ländern entscheidet heute in Deutschland die soziale Herkunft uber den schulischen Erfolg. Link zum Original
Die Strukturen des Bildungssystems sollen verändert werden, damit die soziale Herkunft nicht über den Schulerfolg entscheidet.
Wortlaut im Programm
Allen die gleiche Bildungschance zu gewähren, bleibt eine vorrangige öffentliche Aufgabe. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Strukturen des deutschen Bildungssystems verändert werden, denn mehr als in den Jahrzehnten zuvor und mehr als in vergleichbaren anderen Ländern entscheidet heute in Deutschland die soziale Herkunft uber den schulischen Erfolg. Link zum Original
Die Finanzierung der Bildungseinrichtungen erhält im Landeshaushalt Vorrang.
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung der Bildungseinrichtungen soll im Landeshaushalt Vorrang erhalten. Link zum Original
Der Bildungsetat wird erhöht, als Grundlage eines Kurswechsels in der Bildungspolitik.
Wortlaut im Programm
Die Erhöhung des Bildungsetats ist Grundlage eines von uns angestrebten Kurswechsels in der Bildungspolitik. Link zum Original
Sinkende Schülerzahlen dürfen nicht zu weiteren Schulschließungen führen.
Wortlaut im Programm
Der Rückgang der Schülerzahlen darf nicht zu weiteren Schulschließungen führen, sondern ist als Chance zur Bildung kleinerer Lerngruppen zu nutzen. Link zum Original
Sinkende Schülerzahlen werden zur Bildung kleinerer Lerngruppen genutzt.
Wortlaut im Programm
Der Rückgang der Schülerzahlen darf nicht zu weiteren Schulschließungen führen, sondern ist als Chance zur Bildung kleinerer Lerngruppen zu nutzen. Link zum Original
Schulbildung ist für Schülerinnen und Studierende kostenfrei.
Wortlaut im Programm
Schulbildung darf für Schulerinnen und Studierende nichts kosten. Link zum Original
An allen saarländischen Schulen einschließlich der Meisterschulen gelten Lernmittel- und Schulgeldfreiheit.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Lernmittel und Schulgeldfreiheit an allen saarländischen Schulen einschließlich der Meisterschulen. Link zum Original
Jedes Kind erhält einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsbetreuungsplatz.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir den Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz für jedes Kind. Link zum Original
In der Schule wird das Prinzip der Auslese durch das Prinzip der individuellen Förderung ersetzt.
Wortlaut im Programm
Es gilt, das Prinzip der Auslese durch das Prinzip der individuellen Förderung zu ersetzen. Link zum Original
Das saarländische Schulsystem wird zu einer Gemeinschaftsschule als „Schule für alle“ weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Dem Rat internationaler Experten und dem Beispiel der PISA-Gewinner folgend, werden wir das saarländische Schulsystem hin zu einer „Schule für alle“ - der Gemeinschaftsschule - weiterentwickeln. Link zum Original
In der Gemeinschaftsschule lernen alle Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse, gegebenenfalls bis zum Abitur, gemeinsam, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder Behinderung.
Wortlaut im Programm
In der Gemeinschaftsschule lernen die Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse, gegebenenfalls bis zum Abitur nach der 13. Klasse, gemeinsam mit- und voneinander, unabhängig von ihrer sozialen, kulturellen oder ethnischen Herkunft, unabhängig von Geschlecht oder Religion und unabhängig von einer Behinderung. Link zum Original
Als erster Schritt zur Gemeinschaftsschule wird eine sechsjährige Primarstufe für alle eingeführt.
Wortlaut im Programm
Als erster Schritt auf dem Weg zur Gemeinschaftsschule wird eine sechsjährige Primarstufe für alle eingeführt. Link zum Original
Die Bildungsgänge von Hauptschule, Realschule und Gymnasium werden unter dem Dach der Gemeinschaftsschule zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
Die bisherigen Bildungsgänge von Hauptschule, Realschule und Gymnasium werden unter dem Dach der Gemeinschaftsschule integriert. Link zum Original
Getrennte Schulformen werden durch eine Binnendifferenzierung nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen ersetzt.
Wortlaut im Programm
An die Stelle getrennter Schulformen und Schulen tritt eine geeignete Binnendifferenzierung, in welcher nach den neuesten pädagogischen Erkenntnissen unterrichtet wird. Link zum Original
Form und Tempo des Lernens sind in der Gemeinschaftsschule flexibel gestaltbar.
Wortlaut im Programm
Form und Tempo des Lernens können flexibel gestaltet werden. Link zum Original
Die Gemeinschaftsschule kann nach der 10. Klasse verlassen werden, um eine Berufsausbildung zu beginnen.
Wortlaut im Programm
Wer will, kann die Gemeinschaftsschule nach der 10. Klasse verlassen und eine Berufsausbildung beginnen. Link zum Original
Lehrerinnen und Lehrer werden für die pädagogischen Anforderungen der Gemeinschaftsschule aus- und fortgebildet.
Wortlaut im Programm
Die Gemeinschaftsschule stellt auch an das Lehrpersonal neue pädagogische Anforderungen. Eine entsprechende Aus- und Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer ist unerlässlich. Link zum Original
In den Grenzgemeinden werden weitere bilinguale Schulen nach dem Vorbild des Deutsch-Französischen Gymnasiums und des Schengen-Lyzeums eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Nach dem Vorbild des Deutsch-Französischen Gymnasiums in Saarbrücken und des Deutsch-Luxemburgischen Schengen-Lyzeums in Perl könnten weitere bilinguale Schulen in den Grenzgemeinden eingerichtet werden. Link zum Original
Kinder und Jugendliche lernen von- und miteinander und erfahren ihre Verschiedenartigkeit positiv.
Wortlaut im Programm
Die Kinder und Jugendlichen sollen von- und miteinander lernen und ihre Verschiedenartigkeit positiv erfahren. Link zum Original
Die Gemeinschaftsschule hält die Schullaufbahn durch Flexibilität und Durchlässigkeit möglichst lange offen.
Wortlaut im Programm
Flexibilität und Durchlässigkeit der Gemeinschaftsschule halten die Schullaufbahn möglichst lange offen. Link zum Original
Leistungsdefizite werden früh ermittelt und die Förderung auf die jeweiligen Schwächen zugeschnitten.
Wortlaut im Programm
Leistungsdefizite werden früh ermittelt und analysiert, die Förderung wird auf die jeweiligen Schwächen zugeschnitten. Link zum Original
Schulpolitische Vorhaben werden vor der Umsetzung in einem öffentlichen Diskurs mit allen Beteiligten erörtert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf Partizipation und werden unsere Politik in einem unvoreingenommenen öffentlichen Diskurs mit allen Beteiligten erörtern, bevor wir handeln. Link zum Original
Kinder erhalten in der Schule die Zeit, die sie für ihre Entwicklung brauchen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen unseren Kindern nicht die Kindheit nehmen und ihnen die Zeit geben, die sie brauchen, um sich zu entwickeln. Link zum Original
Das achtjährige Gymnasium (G 8) in seiner bisherigen Form wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund lehnen wir G 8 in der bisherigen Form ab. Link zum Original
In der Gemeinschaftsschule entscheiden Eltern gemeinsam mit den Lehrern, ob ihre Kinder das Abitur nach 12 oder 13 Jahren ablegen.
Wortlaut im Programm
im Rahmen der von uns angestrebten Gemeinschaftsschule sollen die Eltern zusammen mit den Lehrern entscheiden können, ob ihre Kinder nach 12 oder 13 Jahren das Abitur ablegen. Link zum Original
Die Landesverfassung wird geändert, damit die dort verankerten Schulformen eine Reform des Schulsystems nicht mehr blockieren.
Wortlaut im Programm
Im Saarland ist das schwieriger als in anderen Bundesländern, weil die einzelnen Schulformen in der Verfassung verankert sind. Dies erschwert eine grundsätzliche Verbesserung des Schulsystems. Die Verfassung sollte geändert werden, um die Lähmung zu überwinden. Link zum Original
Die Schullaufbahn wird möglichst lange offen gehalten.
Wortlaut im Programm
Die Schullaufbahn muss möglichst lange offen gehalten werden. Link zum Original
Alle Kinder und Jugendlichen nehmen außer in begründeten Ausnahmen am Sportunterricht teil.
Wortlaut im Programm
Von begründeten Ausnahmen abgesehen, nehmen alle Kinder und Jugendliche am Sportunterricht teil. Link zum Original
Bewegungs- und Sporterziehung beginnt bereits im Kindergarten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Bewegungs- und Sporterziehung bereits im Kindergarten beginnt und dass die Erzieherinnen und Erzieher entsprechend ausgebildet werden. Link zum Original
Erzieherinnen und Erzieher werden für die Bewegungs- und Sporterziehung ausgebildet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Bewegungs- und Sporterziehung bereits im Kindergarten beginnt und dass die Erzieherinnen und Erzieher entsprechend ausgebildet werden. Link zum Original
In den Schulen wird die dritte, möglichst auch die vierte Sportstunde wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
In den Schulen muss die dritte - wenn nicht sogar die vierte - Sportstunde wieder eingeführt werden. Link zum Original
Gesundheitserziehung wird Lernziel der Schule.
Wortlaut im Programm
Gesundheitserziehung soll ein Lernziel der Schule sein. Auch die Suchtprävention durch intensive Aufklärung uber die Folgen des Konsums von Nikotin, Alkohol und anderen Drogen gehört dazu. Link zum Original
Schulen betreiben Suchtprävention durch intensive Aufklärung über die Folgen von Nikotin, Alkohol und anderen Drogen.
Wortlaut im Programm
Gesundheitserziehung soll ein Lernziel der Schule sein. Auch die Suchtprävention durch intensive Aufklärung uber die Folgen des Konsums von Nikotin, Alkohol und anderen Drogen gehört dazu. Link zum Original
Die duale Berufsausbildung aus Theorie und Praxis bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
An der dualen Ausrichtung der Berufsbildung – einer theoretischen und einer praktischen – halten wir fest. Link zum Original
An den Berufsschulen werden genügend Lehrkräfte eingesetzt, um Unterrichtsausfall zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
Wir werden dafür sorgen, dass genügend Lehrerinnen und Lehrer an den Berufsschulen tätig sind, um Unterrichtsausfall künftig zu vermeiden. Link zum Original
Der Umfang der beruflichen Weiterbildung wird ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Der Umfang der beruflichen Weiterbildung soll zu- und nicht abnehmen. Link zum Original
Weiterbildungsmaßnahmen mit konkretem Qualifizierungsziel und Abschluss haben Vorrang vor Kurzzeitmaßnahmen.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen mit einem konkreten Qualifizierungsziel und -abschluss sind fragwürdigen Kurzzeitmaßnahmen vorzuziehen. Die Teilnahme an solchen Qualifizierungsmaßnahmen muss den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kostenlos ermöglicht werden. Link zum Original
Die Teilnahme an abschlussbezogenen Qualifizierungsmaßnahmen ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kostenlos.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen mit einem konkreten Qualifizierungsziel und -abschluss sind fragwürdigen Kurzzeitmaßnahmen vorzuziehen. Die Teilnahme an solchen Qualifizierungsmaßnahmen muss den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kostenlos ermöglicht werden. Link zum Original
Das Sitzenbleiben in der Schule wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Schule wird ohne Sitzenbleiben möglich. Link zum Original
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden weitgehend in die Regelschule integriert.
Wortlaut im Programm
Ein wesentliches Merkmal der „Schule für alle“ ist die weitgehende Integration von Schülerinnen und Schülern, die einer sonderpädagogischen Förderung bedürfen, in die Regelschule. Link zum Original
Förderschulen werden, wo möglich und sinnvoll, überflüssig gemacht.
Wortlaut im Programm
Förderschulen sollen, wo immer es möglich und sinnvoll ist, überflüssig werden. Link zum Original
Die Gemeinschaftsschule wird als echte Ganztagsschule geführt.
Wortlaut im Programm
Die Gemeinschaftsschule ist eine echte Ganztagsschule, denn erst durch ganztägigen Unterricht wird eine intensive, individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler möglich. Link zum Original
Die Zahl echter Ganztagsschulen mit Schulsozialarbeit und schulpsychologischem Dienst wird stetig erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Anzahl „echter“, mit Schulsozialarbeit und schulpsychologischem Dienst ausgestatteter Ganztagsschulen stetig erhöhen. Link zum Original
Jugendhilfe und Schule arbeiten rechtlich und organisatorisch deutlich enger zusammen als bisher.
Wortlaut im Programm
Eine enge rechtliche und organisatorische Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule, die weit uber den bisherigen Stand hinausgeht, ist dazu nötig. Link zum Original
Kulturelle Bildung beginnt im frühkindlichen Alter und wird über Kindergarten oder Vorschule in der Schule fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Kulturelle Bildung sollte schon in frühkindlichem Alter beginnen und über Kindergarten oder Vorschule in der Schule fortgesetzt werden. Link zum Original
Die musische Bildung an Schulen umfasst neben Musik und bildender Kunst auch Theater, Film, Tanz, Fotografie und Medien.
Wortlaut im Programm
Die musische Bildung an den Schulen sollte nicht auf Musik und bildende Kunst beschränkt bleiben, sondern alle Bereiche der Kunst umfassen – Theater, Film, Tanz, Fotografie oder Medien. Link zum Original
Freischaffende Künstlerinnen, Künstler und Schriftsteller ergänzen auf Einladung der Schulen den Unterricht praxisnah.
Wortlaut im Programm
Freischaffende Künstlerinnen und Künstler, auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller sollten auf Einladung der Schulen den herkömmlichen Unterricht praxisnah ergänzen und vertiefen. Link zum Original
Ein kostenloses, gesundes und abwechslungsreiches Mittagessen wird Bestandteil des Schulalltags.
Wortlaut im Programm
Ein kostenloses, gesundes und abwechslungsreiches Mittagessen sollte Bestandteil des Schulalltags sein. Link zum Original
Das Land stellt wieder in größerem Umfang Graduiertenstipendien bereit.
Wortlaut im Programm
Das Land muss wieder im größeren Umfang Graduiertenstipendien bereitstellen. Link zum Original
Private Mittel und Stiftungsgelder dürfen die Unabhängigkeit der Hochschulforschung von Partikularinteressen nicht gefährden.
Wortlaut im Programm
Die Förderung der Hochschulforschung durch private Mittel und durch Stiftungen darf Ihre Unabhängigkeit von wirtschaftlichen und anderen Partikularinteressen nicht gefährden. Link zum Original
Eine Privatisierung von Teilbereichen der Hochschulen in Lehre oder Forschung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Privatisierung von Hochschulteilbereichen, gleich ob Lehre oder Forschung, kommt für uns nicht in Frage. Link zum Original
Das Saarland setzt sich dafür ein, dass Hochschulbau und Bildungsplanung wieder Gemeinschaftsaufgabe mit dem Bund werden.
Wortlaut im Programm
Das Saarland muss sich besonders dafür einsetzen, dass Hochschulbau und Bildungsplanung wieder als Gemeinschaftsaufgabe auch des Bundes wahrgenommen werden. Link zum Original
Die Autonomie von Lehre und Forschung bleibt gewahrt.
Wortlaut im Programm
Die Autonomie von Lehre und Forschung muss gewahrt bleiben; die demokratische Kontrolle der Hochschulen darf nicht in Händen von Entscheidungsgremien mit externen Beratern aus der Wirtschaft liegen. Link zum Original
Die Kontrolle der Hochschulen liegt nicht bei Gremien mit externen Beratern aus der Wirtschaft.
Wortlaut im Programm
Die Autonomie von Lehre und Forschung muss gewahrt bleiben; die demokratische Kontrolle der Hochschulen darf nicht in Händen von Entscheidungsgremien mit externen Beratern aus der Wirtschaft liegen. Link zum Original
Die Universität des Saarlandes bildet Schwerpunkte, statt alle Bereiche international spitzenmäßig auszustatten.
Wortlaut im Programm
Das Saarland wird sich auch in Zukunft nicht fur alle Bereiche seiner Universität eine Spitzenausstattung nach internationalem Maßstab leisten können. Die Bildung von Schwerpunkten ist unvermeidlich. Link zum Original
Das Saarland hält an der Spitze des technologischen Fortschritts mit.
Wortlaut im Programm
Das Saarland soll an der Spitze des technologischen Fortschritts mithalten können. Link zum Original
Qualifizierungsangebote berücksichtigen die Interessen von Mädchen und Frauen und erweitern ihr Berufsspektrum.
Wortlaut im Programm
Das Angebot an Qualifizierungsmaßnahmen soll auch den beruflichen Interessen und Fähigkeiten von Mädchen und Frauen gerecht werden und darauf abzielen, ihr Berufsspektrum zu erweitern. Link zum Original
Die Erwachsenenbildung wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Unter dem Sozialabbau der letzten Jahre hat die Erwachsenenbildung besonders stark gelitten. Auch diese Bereiche wollen wir ausbauen. Link zum Original
Alle Beschäftigten einschließlich Auszubildender erhalten Anspruch auf mindestens sechs Tage bezahlte Bildungsfreistellung pro Jahr für berufliche und politische Weiterbildung.
Wortlaut im Programm
Für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, einschließlich der Auszubildenden, werden wir einen Anspruch auf bezahlte Bildungsfreistellung durch den Arbeitgeber für berufliche und politische Weiterbildung von mindestens sechs Arbeitstagen pro Kalenderjahr verwirklichen. Link zum Original
Im Hochschul- und Bildungsbereich wird nicht weiter gekürzt.
Wortlaut im Programm
Im Hochschulbereich - wie in der Bildungspolitik insgesamt - darf nicht länger der Rotstift des Finanzministers wüten. Link zum Original
An Universität und Hochschulen wird kostengünstige Fort- und Weiterbildung angeboten.
Wortlaut im Programm
Auch eine kostengünstige Fort- und Weiterbildung muss an Universität und Hochschulen möglich sein. Link zum Original
Alle Studiengebühren werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Das Prinzip der kostenlosen Bildung gilt auch für den Hochschulbereich. Alle Studiengebühren sind abzuschaffen. Link zum Original
Die saarländischen Hochschulen werden stärker miteinander verzahnt.
Wortlaut im Programm
Die saarländischen Hochschulen müssen stärker miteinander verzahnt werden, um besser voneinander profitieren zu können. Ein Übergang von der einen zu der anderen muss erleichtert werden. Link zum Original
Der Wechsel zwischen den saarländischen Hochschulen wird erleichtert.
Wortlaut im Programm
Die saarländischen Hochschulen müssen stärker miteinander verzahnt werden, um besser voneinander profitieren zu können. Ein Übergang von der einen zu der anderen muss erleichtert werden. Link zum Original
Für Bachelor- und Masterstudiengänge werden die Betreuungsrelationen verbessert und die Personalmittel deutlich erhöht.
Wortlaut im Programm
Die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge erfordern verbesserte Betreuungsrelationen, vor allem eine deutliche Erhöhung der Personalmittel. Link zum Original
Die Hochschule im Saarland wird zu einer vollwertigen Universität entwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Hochschule im Saarland, die den Namen Universität auch wirklich verdient. Link zum Original
Die klassischen geisteswissenschaftlichen Fächer werden angemessen berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Die klassischen geisteswissenschaftlichen Fächer dürfen keineswegs zu kurz kommen. Link zum Original
Technologischer Fortschritt wird ständig auf seine gesellschaftliche Verträglichkeit überprüft.
Wortlaut im Programm
Der technologische Fortschritt bedarf einer ständigen kritischen Überprüfung auf seine gesellschaftliche Verträglichkeit. Link zum Original
Einzelne geisteswissenschaftliche Bereiche werden auf internationales Spitzenniveau gebracht.
Wortlaut im Programm
Es gilt, auch den einen oder anderen geisteswissenschaftlichen Bereich dem internationalen Spitzenniveau anzugleichen. Link zum Original
Die Universität orientiert sich an ihren deutsch-französischen Wurzeln.
Wortlaut im Programm
Dabei sollte sich die Universität von der Besinnung auf ihre deutsch-französischen Wurzeln leiten lassen. Link zum Original
Die Sportwissenschaft wird zum Schwerpunkt der Universität ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Auch die Sportwissenschaft soll zum Schwerpunkt ausgebaut werden. Link zum Original
Kinder und Jugendliche können unabhängig von der sozialen Lage der Eltern kulturelle Vielfalt erfahren und eigene Kreativität entwickeln.
Wortlaut im Programm
Kinder und Jugendliche sollen die Vielfalt der Kulturen erfahren und ihre eigene gestalterische Kreativität unabhängig von der sozialen Lage der Eltern entwickeln können. Link zum Original
In den saarländischen Schulen wird ein ressortübergreifendes Konzept der kulturellen Bildung umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Ressort übergreifendes Konzept der kulturellen Bildung in den saarländischen Schulen umsetzen. Link zum Original
Kulturelle Bildung beginnt im frühen Kindesalter und wird in der Schule fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt deshalb auf kulturelle Bildung, die im frühen Kindesalter anfängt und in der Schule fortgesetzt wird. Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte darauf lebenslang Anspruch haben. Link zum Original
Förderschulen werden, soweit möglich, durch spezielle Kurse an Regelschulen ersetzt.
Wortlaut im Programm
Förderschulen sollen - soweit dies möglich istdurch spezielle Kurse an einer Regelschule ersetzt werden. Link zum Original
Kinderkrippen und Kindertagesstätten werden so ausgebaut, dass Frauen nicht länger ungewollt aus dem Beruf aussteigen müssen.
Wortlaut im Programm
Zum einen sollen Kinderbetreuung und Kindererziehung als gesellschaftlich nützliche Arbeit aufgewertet und finanziell entgolten werden, zum anderen soll die öffentliche Betreuungsinfrastruktur - Kinderkrippen und Kindertagesstätten - so ausgebaut werden, dass keine Frau über längere Zeit aus ihrem Beruf aussteigen muss, wenn sie dies nicht will. Link zum Original
Datenschutz wird Thema im Demokratieunterricht der Schulen.
Wortlaut im Programm
Auch der Datenschutz sollte Thema beim Demokratieunterricht in den Schulen sein. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.