Linke · Für mehr soziale Gerechtigkeit
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Saarland 2009 · Original
Das Programm enthält 31 von 361 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 31Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 22Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 31
Die interregionale kulturelle Kompetenz soll gefördert und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Die interregionale kulturelle Kompetenz gilt es zu fördern und auszubauen. Link zum Original
Staatlich alimentierte Künstler und staatliche Bevormundung der Kultur werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine staatlich alimentierten Künstler und erst recht keine staatliche Bevormundung der Kultur. Link zum Original
Kulturschaffende erhalten eine angemessene, existenzsichernde Entlohnung.
Wortlaut im Programm
Wir fordern aber für die Kulturschaffenden - wie für a lle anderen auch - eine angemessene, existenzsichernde Entlohnung. Link zum Original
Der Saarländische Rundfunk bleibt als eigenständige Landesrundfunkanstalt erhalten.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für den Erhalt des Saarländischen Rundfunks (SR) als eigenständige Landesrundfunkanstalt ein. Link zum Original
Der Saarländische Rundfunk wird so finanziert, dass er seinen Programmauftrag im Land und in der ARD erfüllen kann.
Wortlaut im Programm
Der Sender muss so finanziert werden, dass er seinen Programmauftrag im Land und innerhalb der ARD erfüllen kann. Wir setzen uns auch auf Bundesebene für ein entsprechendes Finanzierungs- und Gebührenmodell ein. Link zum Original
Auf Bundesebene wird ein Finanzierungs- und Gebührenmodell angestrebt, das die Finanzierung des Saarländischen Rundfunks sichert.
Wortlaut im Programm
Der Sender muss so finanziert werden, dass er seinen Programmauftrag im Land und innerhalb der ARD erfüllen kann. Wir setzen uns auch auf Bundesebene für ein entsprechendes Finanzierungs- und Gebührenmodell ein. Link zum Original
Beim Saarländischen Rundfunk wird der Offene Kanal wieder eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Um Bürgerinnen und Bürgern einen direkten Zugriff auf die elektronischen Medien zu ermöglichen, fordern wir die Wiedereinrichtung des „Offenen Kanals“ beim SR. Link zum Original
Eine inhaltliche Ausrichtung der Kultur an wirtschaftlichen Erwägungen und Gewinninteressen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine inhaltliche Ausrichtung der Kultur an wirtschaftlichen Erwägungen und privaten Gewinninteressen lehnen wir jedoch ab. Link zum Original
Privates Sponsoring und Mäzenatentum ergänzen die öffentliche Kulturpolitik.
Wortlaut im Programm
Privates Sponsoring oder Mäzenatentum kann die öffentliche Kulturpolitik sinnvoll ergänzen. Link zum Original
Der kritische gesellschaftliche Diskurs wird vor allem mit den Mitteln der Kultur angeregt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den kritischen Diskurs in der Gesellschaft anregen - auch und vor allem mit den Mitteln der Kultur. Link zum Original
Die kulturpolitische Leitung der Landesregierung wird einer im Kulturbereich ausgewiesenen Fachperson übertragen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern zukünftige Landesregierungen auf, die kulturpolitische Leitung einer Person zu übertragen, die sich zuvor durch Engagement, Sachverstand, Fachwissen und programmatische Konzeptionen im Bereich der Kultur öffentlich ausgewiesen hat. Die Autorität dieser Person sollte durch eine hervorgehobene Position innerhalb der Regierung gestärkt werden. Link zum Original
Die kulturpolitische Leitung erhält eine hervorgehobene Position innerhalb der Landesregierung.
Wortlaut im Programm
Wir fordern zukünftige Landesregierungen auf, die kulturpolitische Leitung einer Person zu übertragen, die sich zuvor durch Engagement, Sachverstand, Fachwissen und programmatische Konzeptionen im Bereich der Kultur öffentlich ausgewiesen hat. Die Autorität dieser Person sollte durch eine hervorgehobene Position innerhalb der Regierung gestärkt werden. Link zum Original
Kulturelle Belange werden in den öffentlichen Haushalten stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir werden kulturelle Belange in den öffentlichen Haushalten stärker berücksichtigen. Link zum Original
Das Max Ophüls Festival des jungen deutschen Films bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Eine international anerkannte Veranstaltung wie das „Max Ophüls Festival“ des jungen deutschen Films wollen wir nicht mehr missen. Link zum Original
Das Saarland nutzt seine Randlage, um kulturell Eigenes zu entwickeln.
Wortlaut im Programm
Vielmehr geht es darum, die Randlage als Chance zu begreifen und daraus schöpferisch etwas kulturell Eigenes zu entwickeln, das es nirgendwo sonst gibt. Link zum Original
Kulturprojekte, die auf regionale Originalität und Eigenart bauen, werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Vorhandene Projekte, die auf regionale Originalität und Eigenart bauen, wollen wir in unserem Land fördern, um somit weitere anzuregen. Link zum Original
Die Industriekultur erhält in der Kulturpolitik besondere Aufmerksamkeit.
Wortlaut im Programm
Unter den kulturellen Eigenarten der Region gilt deshalb unsere besondere Aufmerksamkeit der Industriekultur. Link zum Original
Industriekultur thematisiert auch das aus der industriellen Geschichte der Saargegend entstandene Bewusstsein der Menschen künstlerisch.
Wortlaut im Programm
Vielmehr soll auch das Verhalten oder das Bewusstsein der Menschen, das aus den industriellen und ökonomischen Verhältnissen der Saargegend resultiert, thematisiert und künstlerisch ausgedrückt werden. Link zum Original
Land und Gemeinden halten eine Vielfalt an Kultureinrichtungen vor oder fördern sie.
Wortlaut im Programm
Es gehört zu den öffentlichen Aufgaben, eine Vielfalt an Kultureinrichtungen - Theater, Museen, Orchester, Musikschulen, Festivals, Bibliotheken, Denkmäler etc. - im Land und in den Gemeinden vorzuhalten oder zu fördern und allen Bürgerinnen und Bürgern die Teilhabe an dieser kulturellen „Grundversorgung“ in unterschiedlichster Form zu ermöglichen. Für Kinder und Jugendliche muss die Nutzung solcher Einrichtungen kostenfrei sein. Link zum Original
Allen Bürgerinnen und Bürgern wird die Teilhabe an der kulturellen Grundversorgung ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Es gehört zu den öffentlichen Aufgaben, eine Vielfalt an Kultureinrichtungen - Theater, Museen, Orchester, Musikschulen, Festivals, Bibliotheken, Denkmäler etc. - im Land und in den Gemeinden vorzuhalten oder zu fördern und allen Bürgerinnen und Bürgern die Teilhabe an dieser kulturellen „Grundversorgung“ in unterschiedlichster Form zu ermöglichen. Für Kinder und Jugendliche muss die Nutzung solcher Einrichtungen kostenfrei sein. Link zum Original
Kinder und Jugendliche nutzen Kultureinrichtungen kostenfrei.
Wortlaut im Programm
Es gehört zu den öffentlichen Aufgaben, eine Vielfalt an Kultureinrichtungen - Theater, Museen, Orchester, Musikschulen, Festivals, Bibliotheken, Denkmäler etc. - im Land und in den Gemeinden vorzuhalten oder zu fördern und allen Bürgerinnen und Bürgern die Teilhabe an dieser kulturellen „Grundversorgung“ in unterschiedlichster Form zu ermöglichen. Für Kinder und Jugendliche muss die Nutzung solcher Einrichtungen kostenfrei sein. Link zum Original
Ein Bibliotheksgesetz regelt Finanzierung, Unterhaltung und Zugang der Bibliotheken.
Wortlaut im Programm
Durch ein eigenes Bibliotheksgesetz wollen wir die Finanzierung und Unterhaltung der sowie den Zugang zu den Bibliotheken regeln. Link zum Original
Die Aktion „Kunst umsonst“ für Menschen mit geringem Einkommen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Mit der Aktion „Kunst umsunst“ wurde im Saarland bereits 1995 eine Art „Kulturpass“ eingeführt, welcher Menschen mit geringem Einkommen erlaubt, an vielen Musik-, Film- und Theaterveranstaltungen kostenlos teilzunehmen. Wir werden diese Aktion unterstützen und besser bekannt machen. Vor allem wollen wir sie durch die Einbeziehung von Museen, Ausstellungen und anderen kulturellen Angeboten ausweiten und mit dem Sozialpass verknüpfen bzw. in den Sozialpass integrieren. Link zum Original
Die Aktion „Kunst umsonst“ wird bekannter gemacht.
Wortlaut im Programm
Mit der Aktion „Kunst umsunst“ wurde im Saarland bereits 1995 eine Art „Kulturpass“ eingeführt, welcher Menschen mit geringem Einkommen erlaubt, an vielen Musik-, Film- und Theaterveranstaltungen kostenlos teilzunehmen. Wir werden diese Aktion unterstützen und besser bekannt machen. Vor allem wollen wir sie durch die Einbeziehung von Museen, Ausstellungen und anderen kulturellen Angeboten ausweiten und mit dem Sozialpass verknüpfen bzw. in den Sozialpass integrieren. Link zum Original
Die Aktion „Kunst umsonst“ wird auf Museen, Ausstellungen und weitere Kulturangebote ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Mit der Aktion „Kunst umsunst“ wurde im Saarland bereits 1995 eine Art „Kulturpass“ eingeführt, welcher Menschen mit geringem Einkommen erlaubt, an vielen Musik-, Film- und Theaterveranstaltungen kostenlos teilzunehmen. Wir werden diese Aktion unterstützen und besser bekannt machen. Vor allem wollen wir sie durch die Einbeziehung von Museen, Ausstellungen und anderen kulturellen Angeboten ausweiten und mit dem Sozialpass verknüpfen bzw. in den Sozialpass integrieren. Link zum Original
Die Aktion „Kunst umsonst“ wird mit dem Sozialpass verknüpft oder in ihn integriert.
Wortlaut im Programm
Mit der Aktion „Kunst umsunst“ wurde im Saarland bereits 1995 eine Art „Kulturpass“ eingeführt, welcher Menschen mit geringem Einkommen erlaubt, an vielen Musik-, Film- und Theaterveranstaltungen kostenlos teilzunehmen. Wir werden diese Aktion unterstützen und besser bekannt machen. Vor allem wollen wir sie durch die Einbeziehung von Museen, Ausstellungen und anderen kulturellen Angeboten ausweiten und mit dem Sozialpass verknüpfen bzw. in den Sozialpass integrieren. Link zum Original
Alle Bürgerinnen und Bürger haben lebenslang Anspruch auf kulturelle Bildung.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt deshalb auf kulturelle Bildung, die im frühen Kindesalter anfängt und in der Schule fortgesetzt wird. Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte darauf lebenslang Anspruch haben. Link zum Original
Auf Grundlage des deutsch-französischen Kulturabkommens wird eine gemeinsam finanzierte Begegnungsstätte für deutsche und französische Kulturschaffende eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir regen an, auf der Grundlage des deutsch-französischen Kulturabkommens, eine Begegnungsstätte für deutsche und französische Kulturschaffende, Schriftsteller und Künstler einzurichten, die von beiden Seiten finanziell getragen wird. Link zum Original
Kommunale deutsch-französische Kulturveranstaltungen wie die „Perspectives du jeune théâtre français“ werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Auch in den Kommunen gibt es nachahmenswerte Beispiele, etwa die „Perspectives du jeune théâtre français“. Solche Veranstaltungen wollen wir fördern und den eingeschlagenen Weg weitergehen. Link zum Original
Saarländische und französische Kultureinrichtungen gehen Partnerschaften ein.
Wortlaut im Programm
Zwischen den Theatern in Saarbrücken und Tbilissi besteht seit Langem eine Partnerschaft. Saarländische und französische Kultureinrichtungen sollten diesem Beispiel folgen. Link zum Original
Der grenzüberschreitende kulturelle Austausch in der Großregion wird ausgebaut und vertieft.
Wortlaut im Programm
Als Erstes wollen wir den grenzüberschreitenden kulturellen Austausch, der in vielen Variationen bereits stattfindet, in der Großregion ausbauen und vertiefen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.