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Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Thüringen 2014 · Original
Das Programm enthält 90 von 1.053 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 90Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 84Seiten im Original
- 2014Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 90
Die Natur wird respektvoll behandelt, sodass Landschaft, Artenvielfalt, Boden, Luft und Wasser geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE stehen für einen respektvollen Umgang mit der Natur, durch den Landschaft, Artenvielfalt, Boden, Luft und Wasser geschützt werden. Link zum Original
Artenvielfalt und Ökologie sollen stets zentral sein, nicht nur in wirtschaftlich guten Zeiten.
Wortlaut im Programm
Artenvielfalt und Ökologie müssen stets zentral sein – nicht nur in wirtschaft lichen Schönwetterzeiten. Link zum Original
Die Vielfalt der Thüringer Natur soll für künftige Generationen erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass sich auch unsere Kinder und Enkel an der Vielfalt der Thüringer Natur erfreuen können. Link zum Original
Natur und Tierwelt sollen gemeinsam mit den Menschen im Land geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir die Natur und Tierwelt zusammen mit den Menschen im Land schützen. Link zum Original
Es werden wirkungsvolle Instrumente zur Bewahrung der natürlichen Ressourcen entwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir entwerfen wirkungsvolle Instrumente zur Bewahrung unserer natürlichen Ressourcen und unterstützen die nachhaltigen und innovativen Thüringer Unternehmen dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Link zum Original
Die Mittel für den Umweltschutz im Landeshaushalt werden aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Um den Umweltschutz angemessen als landesweite, strategische Aufgabe im Land zu verankern, wollen wir die im Landeshaushalt zur Verfügung stehenden Mittel aufstocken. Link zum Original
Umweltverbände werden früh und auf Augenhöhe in wichtige Entscheidungen zur Landesentwicklung, etwa bei Bauvorhaben, eingebunden.
Wortlaut im Programm
Die Umweltverbände sollen früh und auf Augenhöhe in wichtige Entscheidungen zur Landesentwicklung, z. B. bei Bauvorhaben, eingebunden und die Arbeit von Naturschutzbehörden im Land und vor Ort gestärkt werden. Link zum Original
Die Arbeit der Naturschutzbehörden im Land und vor Ort wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Umweltverbände sollen früh und auf Augenhöhe in wichtige Entscheidungen zur Landesentwicklung, z. B. bei Bauvorhaben, eingebunden und die Arbeit von Naturschutzbehörden im Land und vor Ort gestärkt werden. Link zum Original
Öffentliches Eigentum und staatliche Verwaltung sollen bei der Umsetzung naturschutzfachlicher Vorgaben Vorbild sein.
Wortlaut im Programm
Öffentliches Eigentum und staatliche Verwaltung müssen Vorbild bei der Umsetzung naturschutzfachlicher Vorgaben sein. Link zum Original
Im Umweltministerium wird eine eigenständige Abteilung Naturschutz eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dem Naturschutz durch eine eigenständige Abteilung Naturschutz im Ministerium und eigene Fachbehörden, wie es sie in Form staatlicher Umweltämter bereits gegeben hat, mehr Gewicht in der Landesregierung verleihen. Link zum Original
Für den Naturschutz werden eigene Fachbehörden wie staatliche Umweltämter geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dem Naturschutz durch eine eigenständige Abteilung Naturschutz im Ministerium und eigene Fachbehörden, wie es sie in Form staatlicher Umweltämter bereits gegeben hat, mehr Gewicht in der Landesregierung verleihen. Link zum Original
Die Eingliederung des Nationalparks Hainich sowie der Verwaltungen der Biosphärenreservate und Naturparks in die Landesanstalt ThüringenForst wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die organisatorische Integration des Nationalparks Hainich sowie der Verwaltungsstellen der Thüringer Biosphärenreservate* und Naturparks in die Landesanstalt „ThüringenForst“ lehnen wir ab. Link zum Original
Eine staatliche Umweltlotterie wird eingeführt, deren Erlöse zweckgebunden in den Naturschutz fließen.
Wortlaut im Programm
Zudem schlagen wir eine staatliche Umweltlotterie* vor, deren Erlöse zweckgebunden für den Naturschutz eingesetzt werden. Link zum Original
Naturschutzvereine werden durch Anerkennung ihrer Leistung und den Abbau bürokratischer Hürden gefördert.
Wortlaut im Programm
Dem zivilgesellschaft lichen Engagement der Naturschutzvereine kommt eine wichtige Bedeutung beim Schutz unserer Umwelt zu. Wir wollen ihre Arbeit durch Anerkennung ihrer gesellschaft lichen Leistung und die Senkung bürokratischer Hürden stärker würdigen und fördern. Link zum Original
Die Weiterbildungsangebote für haupt- und ehrenamtliche Naturschützer werden erheblich ausgebaut, verbessert und professionalisiert.
Wortlaut im Programm
Die Weiterbildungsangebote für haupt- und ehrenamtliche Naturschützer sollen erheblich ausgebaut, verbessert und professionalisiert werden. Link zum Original
Eine länderübergreifende Kooperation mit Naturschutzakademien der Nachbarländer wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Um Synergien zu nutzen, wird hierbei eine länderübergreifende Kooperation mit Naturschutzakademien der benachbarten Bundesländer angestrebt. Link zum Original
Die Zielvorgaben für die Natura-2000-Gebiete werden vollständig umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, die Zielvorgaben für die Natura-2000-Gebiete* vollständig umzusetzen, um damit naturschutzfachlich wertvolle Landschaft en Thüringens langfristig zu erhalten. Link zum Original
Ein Netz von Stationen wird errichtet, das vor allem die Pflege der Natura-2000-Flächen vor Ort koordiniert.
Wortlaut im Programm
Hierzu wollen wir Mittel und Personalkapazitäten aufstocken sowie ein Netz von Stationen errichten, mit dem insbesondere die bislang vernachlässigte Pflege der Natura- 2000-Flächen* vor Ort koordiniert wird. Link zum Original
Die Biosphärenreservate Rhön und Vessertal werden weiterentwickelt und vergrößert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Biosphärenreservate* Rhön und Vessertal weiterentwickeln und vergrößern. Link zum Original
Mindestens 15 Prozent der Landesfläche sollen als Biotopverbund vernetzt werden.
Wortlaut im Programm
Ziel ist es, mindestens 15 Prozent der Landesfläche als Biotopverbund* so miteinander zu verbinden, dass Arten wandern können und stabile Populationen entstehen. Link zum Original
Das Grüne Band entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze wird als Nationales Naturmonument ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
Das Grüne Band – der einzigartige, weitgehend naturbelassene Streifen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze – soll als „Nationales Naturmonument“ ausgewiesen werden, um es dauerhaft zu erhalten. Link zum Original
Die Gipskarstlandschaft im Südharz wird zu einem Biosphärenreservat umgewandelt.
Wortlaut im Programm
Die Region im Südharz als größte europäische Gipskarstlandschaft ist ein Zentrum der biologischen Vielfalt in Deutschland. Wir setzen uns dafür ein, diese Region in ein Biosphärenreservat* zu wandeln, in dem angepasste Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus Hand in Hand gehen. Link zum Original
Die Naturschutzgroßprojekte von Bund und EU am Grünen Band, in der Rhön, im Thüringer Becken und in der Hohen Schrecke werden als landesweite Modellprojekte unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die in Thüringen durchgeführten Naturschutzgroßprojekte des Bundes und der Europäischen Union am Grünen Band, in der Rhön, im Thüringer Becken und in der Hohen Schrecke als landesweite Modellprojekte des Naturschutzes. Link zum Original
Die Einrichtung weiterer Naturschutzgroßprojekte wird geprüft.
Wortlaut im Programm
Die Etablierung weiterer Naturschutzgroßprojekte soll geprüft werden. Link zum Original
Fließgewässer und ihre Auen werden revitalisiert.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir Fließgewässer und ihre Auen revitalisieren und – wo möglich und sinnvoll – Böden entsiegeln. Link zum Original
Böden werden, wo möglich und sinnvoll, entsiegelt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir Fließgewässer und ihre Auen revitalisieren und – wo möglich und sinnvoll – Böden entsiegeln. Link zum Original
Der Gewässerschutz wird deutlich erhöht, um Stoffeinträge zu verringern und die Gewässerstruktur zu verbessern.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, den Gewässerschutz deutlich zu erhöhen, um den Stoffeintrag zu reduzieren und die Gewässerstruktur zu verbessern. Link zum Original
Der Schutz der Uferbereiche wird gesetzlich verbessert.
Wortlaut im Programm
Der Schutz der Uferbereiche muss hierzu gesetzlich verbessert werden. Link zum Original
Die bestehenden Wasserschutzgebiete bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Zudem sprechen wir uns für den Erhalt der bestehenden Wasserschutzgebiete aus. Link zum Original
Werra und Weser sollen bis 2020 zu naturnahen Gewässern entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Werra und Weser bis zum Jahr 2020 zu naturnahen Gewässern entwickeln. Link zum Original
Das Unternehmen K+S darf seine Salzabwässer nicht mehr in die Werra einleiten.
Wortlaut im Programm
Das Unternehmen K+S darf seine Salzabwässer nicht mehr in die Werra entsorgen oder Salzlauge einfach in den Boden verpressen. Link zum Original
Das Unternehmen K+S darf Salzlauge nicht mehr in den Boden verpressen.
Wortlaut im Programm
Das Unternehmen K+S darf seine Salzabwässer nicht mehr in die Werra entsorgen oder Salzlauge einfach in den Boden verpressen. Link zum Original
Das Unternehmen K+S muss alle technisch verfügbaren Möglichkeiten zur Verringerung seiner Salzabfälle nutzen.
Wortlaut im Programm
Das Unternehmen K+S darf seine Salzabwässer nicht mehr in die Werra entsorgen oder Salzlauge einfach in den Boden verpressen. Stattdessen muss das Unternehmen alle technisch verfügbaren Möglichkeiten zur Verringerung der anfallenden Salzabfälle nutzen. Link zum Original
Nicht vermeidbare Salzabwässer sollen per Pipeline an einem ökologisch vertretbaren Ort in die Nordsee geleitet werden.
Wortlaut im Programm
Nicht vermeidbare Abwässer sollen mithilfe einer Pipeline an einem ökologisch vertretbaren Ort direkt in die Nordsee geleitet werden. Link zum Original
Rückstände aus der Kaliproduktion werden nicht mehr aufgehaldet.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus fordern wir, dass Rückstände aus der Kaliproduktion nicht mehr aufgehaldet werden. Link zum Original
Wasserökosysteme und Wasserkreisläufe werden geschützt.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen uns für den Schutz der Wasserökosysteme und Wasserkreisläufe ein. Link zum Original
Das Wasserrecht wird neu geordnet.
Wortlaut im Programm
Wir sehen hier Novellierungsbedarf und setzen uns für eine Neuordnung des Wasserrechts ein. Link zum Original
Eine Privatisierung der Wasserwirtschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wasser ist ein öffentliches Gut und soll es auch künft ig bleiben. Daher stellen wir uns einer Privatisierung der Wasserwirtschaft entschieden entgehen. Link zum Original
Die Abwasserentsorgung soll wertvolle Rohstoffe herausfiltern und wieder nutzbar machen.
Wortlaut im Programm
Wir streben daher eine Abwasserentsorgung an, die zum einen die wertvollen Rohstoffe herausfiltert und wieder nutzbar macht und zum anderen die Schadstoffe konsequent isoliert. Link zum Original
Die Abwasserentsorgung soll Schadstoffe konsequent isolieren.
Wortlaut im Programm
Wir streben daher eine Abwasserentsorgung an, die zum einen die wertvollen Rohstoffe herausfiltert und wieder nutzbar macht und zum anderen die Schadstoffe konsequent isoliert. Link zum Original
In ländlichen Räumen wird stärker auf dezentrale Kläranlagen wie Gruppen- oder vollbiologische Anlagen gesetzt.
Wortlaut im Programm
Insbesondere in den ländlichen Räumen setzen wir stärker auf dezentrale Lösungen wie Gruppen- oder vollbiologische Kläranlagen*. Link zum Original
Der Nettoflächenverbrauch soll bis 2020 auf null sinken.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist deshalb, bis 2020 den Nettoflächenverbrauch* auf null zu senken. Link zum Original
Für jede neu versiegelte Fläche wird der Natur eine gleichwertige Fläche zurückgegeben.
Wortlaut im Programm
Für jede neu genutzte und versiegelte Fläche wird der Natur eine gleichwertige zurückgegeben. Link zum Original
Für den Bodenschutz werden bessere Rechtsgrundlagen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich gilt es, bessere Rechtsgrundlagen beim Bodenschutz zu schaffen sowie den Flächenverbrauch durch den Abbau überzogener Standards (für Verkehrsflächen) zu reduzieren. Link zum Original
Der Flächenverbrauch wird durch den Abbau überzogener Standards für Verkehrsflächen reduziert.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich gilt es, bessere Rechtsgrundlagen beim Bodenschutz zu schaffen sowie den Flächenverbrauch durch den Abbau überzogener Standards (für Verkehrsflächen) zu reduzieren. Link zum Original
Die Erkundung und Gewinnung von unkonventionellem Erdgas mittels Fracking in Thüringen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen lehnen die Erkundung und Gewinnung von unkonventionellem Erdgas* mittels Fracking* in Thüringen ab. Link zum Original
Alle Altlasten und Altlastenverdachtsflächen in Thüringen sollen nachhaltig und umfassend saniert werden.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE stehen für eine nachhaltige und umfassende Sanierung von allen Altlasten sowie Altlastenverdachtsflächen in Thüringen. Link zum Original
Das Land setzt sich beim Bund für eine Aufstockung und Verlängerung des Sondervermögens Ökologische Altlasten in Thüringen ein.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns deshalb beim Bund für eine Aufstockung und Verlängerung des Sondervermögens „Ökologische Altlasten in Thüringen“ einsetzen. Link zum Original
Die Landesregierung engagiert sich stärker bei der Beseitigung der Wismut-Altlasten.
Wortlaut im Programm
Bei der Sanierung der Hinterlassenschaft en des Uranbergbaus fordern wir GRÜNE eine intensivere Aufarbeitung der Wismut-Geschichte und mehr Engagement bei der Beseitigung der Wismut-Altlasten von Seiten der Landesregierung. Link zum Original
Wismut-Altstandorte außerhalb des Aufgabenbereichs der Wismut GmbH werden neu bewertet und bei Bedarf saniert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Neubewertung und wenn erforderlich eine Sanierung der sogenannten Wismut-Altstandorte, die nicht im Aufgabenbereich der Wismut GmbH liegen. Link zum Original
Die Übertragung der Zuständigkeit für das Großprojekt Rositz auf die untere Bodenschutzbehörde des Landkreises Altenburger Land wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Zuständigkeit für das Großprojekt Rositz wurde 2013 auf die untere Bodenschutzbehörde des Landratsamtes Altenburger Land übertragen. Dies lehnen wir ab. Link zum Original
Die Zuständigkeit für das Großprojekt Rositz wird auf das Land Thüringen zurückübertragen.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für eine Rückübertragung der Zuständigkeit auf das Land Thüringen einsetzen, denn Rositz bleibt ein ökologisches Großprojekt, das der Landkreis nicht alleine stemmen kann. Link zum Original
Für den Grundwasserschaden in Schelditz wird eine nachhaltige Sanierungslösung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Zudem setzen wir uns für eine nachhaltige Lösung bei der Sanierung des Grundwasserschadens in Schelditz ein, denn der Grundwasserspiegel wird infolge der Stilllegung der Braunkohletagebaue in den nächsten Jahren weiter ansteigen und Menschen und Umwelt zunehmend gefährden. Link zum Original
Kommunale Stoffkreisläufe werden entwickelt, die Müllverbrennungsanlagen langfristig entbehrlich machen und Abfälle möglichst vor Ort verwerten.
Wortlaut im Programm
Wir schlagen vor, kommunale Stoffkreisläufe zu entwickeln, die Müllverbrennungsanlagen auf lange Sicht entbehrlich machen und in denen organische Abfälle und andere Wertstoffe möglichst vor Ort wiederverwendet und -verwertet werden. Link zum Original
Im Abfallbereich wird Aufklärungs- und Bildungsarbeit geleistet.
Wortlaut im Programm
Gerade im Abfallbereich wollen wir die notwendige Aufklärungs- und Bildungsarbeit leisten und sie interessant gestalten. Link zum Original
Es werden Anreize zur Vermeidung und Verwertung von Abfällen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Statt „in die Tonne – aus dem Sinn“ wollen wir aufzeigen, was mit Abfällen passiert und Anreize für die Vermeidung und Verwertung schaffen. Link zum Original
Die Abfallwirtschaft in Thüringen wird auf geschlossene Stoffkreisläufe ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Abfallwirtschaft in Thüringen soll im Sinne des Kreislaufwirtschaft s- und Abfallgesetzes so ausgerichtet sein, dass Stoffkreisläufe geschlossen werden. Link zum Original
Life-Cycle-Strategien zur Rückgewinnung etwa seltener Erden aus Handys werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten Life-Cycle-Strategien*, die auch in Thüringen die Rückgewinnung z. B. von seltenen Erden* aus Handys ermöglichen. Link zum Original
Der Import von Müll und Reststoffen zur Verbrennung oder unterirdischen Einlagerung wird zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
Den Import von Müll oder anderen Reststoffen zur Verbrennung oder unterirdischen Einlagerung wollen wir zurückdrängen. Link zum Original
Es wird konsequent für saubere Luft gehandelt.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE stehen deshalb für ein konsequentes Handeln, das die Luft sauber hält. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine Absenkung der Grenzwerte im Bundes-Immissionsschutzgesetz verlangt, damit sie sich stärker an Gesundheitserfordernissen ausrichten.
Wortlaut im Programm
Diese wollen wir stärker an den Gesundheitserfordernissen der Menschen ausrichten und werden uns daher auf Bundesebene für eine Absenkung der Grenzwerte im Bundes- Immissionsschutzgesetz einsetzen. Link zum Original
Bürgerinitiativen erhalten Hilfe, um Lärmschutzmaßnahmen durchzusetzen.
Wortlaut im Programm
Nach wie vor kämpfen Initiativen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern meist vergeblich für ein wenig mehr Ruhe. Ihnen wollen wir helfen, Lärmschutzmaßnahmen erfolgreich durchzusetzen. Link zum Original
Lärmschutz erhält auch an bestehenden Straßen und nicht nur beim Neubau eine größere Rolle.
Wortlaut im Programm
Lärmschutz auch im Bestand und nicht nur beim Neubau von Straßen, muss folglich eine größere Rolle einnehmen. Link zum Original
Ein Landesklimaschutzgesetz verankert den Klimaschutz in Thüringen verbindlich.
Wortlaut im Programm
Mit einem eigens dafür initiierten Gesetz können wir den Klimaschutz im Land verbindlich verankern und von den Launen der Wahlperioden lösen. Link zum Original
Kommunen erhalten Beratung und finanzielle Mittel für die Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten.
Wortlaut im Programm
Mit dem Gesetz werden wir die Kommunen bei ihren Klimaschutzanstrengungen durch Beratungsangebote sowie finanzielle Mittel bei der Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten unterstützen. Finanzschwache Kommunen sollen die Chance dazu ebenfalls erhalten. Link zum Original
Auch finanzschwache Kommunen erhalten Unterstützung für Klimaschutzkonzepte.
Wortlaut im Programm
Mit dem Gesetz werden wir die Kommunen bei ihren Klimaschutzanstrengungen durch Beratungsangebote sowie finanzielle Mittel bei der Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten unterstützen. Finanzschwache Kommunen sollen die Chance dazu ebenfalls erhalten. Link zum Original
Ein Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
ein Biosphärenreservat* Karstlandschaft Südharz schaffen, Link zum Original
Flussauen werden renaturiert und für den Hochwasserschutz reaktiviert.
Wortlaut im Programm
Flussauen renaturieren und für den Hochwasserschutz reaktivieren, Link zum Original
Die Versalzung der Werra wird beendet.
Wortlaut im Programm
Werraversalzung beenden und Fracking* verhindern. Link zum Original
Der Einsatz ressourcenschonender Produkte und Materialien wird Kriterium der öffentlichen Beschaffung und Vergabe.
Wortlaut im Programm
Insbesondere folgende Kriterien sollten mit in die Beschaffungs- und Vergabepraxis einfließen: • der Einsatz von ressourcenschonenden Produkten und Materialien, • Rücknahme und Recycling von Altprodukten, • der Einsatz von Technologien, die die effizienteste Ressourcennutzung in der jeweiligen Branche ermöglichen, • regionale Orientierung bei der Beschaffung von Materialien und Geräten, • Tarifentlohnung, • die Förderung von Frauen, • familienfreundliche Arbeitszeitregelungen. Link zum Original
Rücknahme und Recycling von Altprodukten werden Kriterium der öffentlichen Beschaffung und Vergabe.
Wortlaut im Programm
Insbesondere folgende Kriterien sollten mit in die Beschaffungs- und Vergabepraxis einfließen: • der Einsatz von ressourcenschonenden Produkten und Materialien, • Rücknahme und Recycling von Altprodukten, • der Einsatz von Technologien, die die effizienteste Ressourcennutzung in der jeweiligen Branche ermöglichen, • regionale Orientierung bei der Beschaffung von Materialien und Geräten, • Tarifentlohnung, • die Förderung von Frauen, • familienfreundliche Arbeitszeitregelungen. Link zum Original
Der Einsatz besonders ressourceneffizienter Technologien wird Kriterium der öffentlichen Beschaffung und Vergabe.
Wortlaut im Programm
Insbesondere folgende Kriterien sollten mit in die Beschaffungs- und Vergabepraxis einfließen: • der Einsatz von ressourcenschonenden Produkten und Materialien, • Rücknahme und Recycling von Altprodukten, • der Einsatz von Technologien, die die effizienteste Ressourcennutzung in der jeweiligen Branche ermöglichen, • regionale Orientierung bei der Beschaffung von Materialien und Geräten, • Tarifentlohnung, • die Förderung von Frauen, • familienfreundliche Arbeitszeitregelungen. Link zum Original
Gebäude und Liegenschaften des Landes werden klimaneutral entwickelt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus streben wir an, die Gebäude und Liegenschaft en der Landesebene klimaneutral zu entwickeln. Link zum Original
Verbindliche Regelungen berücksichtigen beim Windkraftausbau den Vogel- und Fledermausschutz.
Wortlaut im Programm
Mit verbindlichen Regelungen wollen wir sowohl den Vogel- und Fledermausschutz berücksichtigen als auch der Ausweisung weiterer Windvorranggebiete* entsprechenden Raum bieten. Link zum Original
Im Nationalpark Hainich und vergleichbaren Naturschätzen werden keine Windkraftanlagen errichtet.
Wortlaut im Programm
Dabei ist in jedem Fall unstrittig: Im Nationalpark Hainich und ähnlichen Naturschätzen haben Windkraft anlagen nichts zu suchen. Link zum Original
Bienengefährdende Pflanzenschutzmittel sollen verboten und ausreichend Futterpflanzen für Bienen bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Neben dem Verbot bienengefährdender Pflanzenschutzmittel ist die Bereitstellung quantitativ und qualitativ ausreichender Futterpflanzen im Sommer und im Herbst die wichtigste Voraussetzung für ihren Schutz. Link zum Original
Der Erhalt von Feldrainen und das Anlegen zusätzlicher Blühstreifen sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Erhalt von Feldrainen und das Anlegen von zusätzlichen Blühstreifen unterstützen. Link zum Original
Bis 2018 sollen mindestens 25.000 Hektar Staatswald aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen werden.
Wortlaut im Programm
Auch deshalb wollen wir mindestens 25.000 Hektar des Staatswaldes bis zum Jahr 2018 aus der forstwirtschaft lichen Nutzung nehmen. Link zum Original
Bei der Auswahl der stillzulegenden Waldflächen dient die Machbarkeitsstudie von BUND und NABU aus dem Jahr 2013 als Orientierung.
Wortlaut im Programm
Bei der Auswahl der Flächen orientieren wir uns an der Machbarkeitsstudie von BUND und NABU aus dem Jahr 2013. Link zum Original
In Wirtschaftswäldern sollen forstlich ungenutzte Altholzinseln als Trittsteinbiotope ausgewiesen werden.
Wortlaut im Programm
In den Wirtschaft swäldern werden forstlich ungenutzte Altholzinseln als Trittsteinbiotope* ausgewiesen. Link zum Original
Alte Buchenwälder sollen besonders schonend genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Alte Buchenwälder werden besonders schonend genutzt. Link zum Original
Angestrebt werden arten- und strukturreiche, naturnahe und gesunde Wälder, die vor Übernutzung geschützt sind.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE wollen arten- und strukturreiche, naturnahe und gesunde Wälder, die die biologische Vielfalt der Waldökosysteme erhalten und sie vor Übernutzung schützen. Link zum Original
Altersklassenwälder und Nadelbaummonokulturen sollen zur Erhöhung der Artenvielfalt umgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Um die Artenvielfalt zu erhöhen, streben wir einen Umbau der Altersklassenwälder* und Nadelbaummonokulturen an. Link zum Original
Es sollen vorwiegend Dauerwälder mit Mischbeständen aus standortheimischen Baumarten aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen vorwiegend Dauerwälder mit Mischwaldbeständen aus standortheimischen Baumarten aufbauen. Link zum Original
Thüringen soll ein modernes Waldgesetz erhalten, das den Herausforderungen des Klimawandels entspricht und die biologische Vielfalt fördert.
Wortlaut im Programm
Thüringen braucht ein modernes Waldgesetz, das den Herausforderungen des Klimawandels entspricht und mehr biologische Vielfalt fördert. Dafür werden wir uns engagieren. Link zum Original
Die Bejagung soll die Wilddichte so weit senken, dass Pflanzenwuchs ohne Zaunbau und Pflanzung möglich ist.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen eine Bejagung, die die Wilddichte in Thüringen auf ein Niveau senkt, das Pflanzenwuchs ohne teuren Zaunbau und Pflanzung ermöglicht. Link zum Original
Eine trophäenorientierte Jagd wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine trophäenorientierte Jagd lehnen wir ab. Link zum Original
Im Jagdgesetz soll der Grundsatz „Wald vor Wild“ gelten.
Wortlaut im Programm
Im Jagdgesetz soll der Grundsatz „Wald vor Wild“ gelten. Link zum Original
Die Verpflichtung zur Wildtierfütterung soll nach dem Vorbild des Bundesjagdgesetzes aufgehoben werden.
Wortlaut im Programm
Nach dem Vorbild des Bundesjagdgesetzes wollen wir die Verpflichtung zur Wildtierfütterung aufheben, da der Mensch in diesen natürlichen Kreislauf möglichst wenig eingreifen sollte. Link zum Original
Kultur- und Naturlandschaften sollen auskömmlich finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Kultur- und Naturlandschaft en auskömmlich finanzieren. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.