Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2000 · beschlossen 20.02.2000 · Original
Das Programm enthält 61 von 1.173 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 61Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 83Seiten im Original
- 2000Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 61
Die Unterstützungsleistungen für Verfolgte des Nationalsozialismus werden auf hohem Standard gehalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Diesen hohen Standard wollen wir halten und ausbauen, damit die Verfolgten des Nationalsozialismus ihren Lebensabend in Würde und ohne materielle Not gestalten können. Link zum Original
Die Verwaltungsinfrastruktur für die Unterstützung von NS-Verfolgten wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Dafür gilt es, die notwendige Infrastruktur der Verwaltung zu erhalten und das Beratungsangebot des „Bundesverbandes Information und Beratung für NS-Verfolgte “ zu sichern, um die Betroffenen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche fachlich qualifiziert zu unterstützen. Link zum Original
Das Beratungsangebot des „Bundesverbandes Information und Beratung für NS-Verfolgte“ wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Dafür gilt es, die notwendige Infrastruktur der Verwaltung zu erhalten und das Beratungsangebot des „Bundesverbandes Information und Beratung für NS-Verfolgte “ zu sichern, um die Betroffenen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche fachlich qualifiziert zu unterstützen. Link zum Original
Die Freiheit religiöser und weltanschaulicher Betätigung und die weltanschauliche Neutralität des Staates werden verteidigt.
Wortlaut im Programm
Wir verteidigen die Freiheit der religiösen und weltanschaulichen Betätigung sowie die weltanschauliche Neutralität des Staates. Link zum Original
Die Zusammenarbeit mit Kirchen, Glaubensgemeinschaften und Basisinitiativen für eine soziale und gerechte Gesellschaft wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Zusammenarbeit mit den Kirchen, Glaubensgemeinschaften und den vielen Basisinitiativen für eine soziale und gerechte Gesellschaft verstärken. Link zum Original
Staat und Kirchen führen einen Dialog über ihre rechtlichen Beziehungen.
Wortlaut im Programm
Staat und Kirchen sollen dar über hinaus einen Dialog über ihre rechtlichen Beziehungen führen. Link zum Original
Ein besonderes Kirchgeld in glaubensverschiedenen Ehen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Einführung eines „besonderen Kirchgeldes in glaubensverschiedenen Ehen “ lehnen wir ab. Link zum Original
Kunst und Kultur brauchen Freiheit und jede Form der Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Gerade für Bündnis 90/Die Grünen gilt der Grundsatz, dass Kunst und Kultur Freiheit brauchen und daher jegliche Form der Unterstützung. Link zum Original
Der Ereigniskultur wird eine Kulturpolitik gegenübergestellt, die Visionen entwickelt, hinterfragt, provoziert und zum Nachdenken anregt.
Wortlaut im Programm
Der heutigen Freizeitgesellschaft mit ihrer expandierenden Ereigniskultur wollen wir eine Kulturpolitik gegenüberstellen, die neben Zerstreuung, Unterhaltung und Genuss Visionen entwickelt, hinterfragt, provoziert und zum Nachdenken anregt. Link zum Original
Die unterschiedlichen kulturellen Profile der Regionen Nordrhein-Westfalens werden gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Nordrhein-Westfalen hat als Flächenland unterschiedliche Regionen, die ihr jeweils eigenes Profil herausstellen. Es ist einer unserer Schwerpunkte, dies gezielt zu fördern. Link zum Original
Die Vielfalt der Kunst- und Kulturformen wird gefördert und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Es ist unser politisches Selbstverständnis, die Vielfalt der Kunst- und Kulturformen zu fördern und weiterzuentwickeln. Link zum Original
Die regionale Kulturpolitik wird weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Chancen der regionalen Kulturpolitik durch Weiterentwicklung nutzen und auch die Entscheidungskompetenzen der Regionen stärken. Link zum Original
Die kulturpolitischen Entscheidungskompetenzen der Regionen werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Chancen der regionalen Kulturpolitik durch Weiterentwicklung nutzen und auch die Entscheidungskompetenzen der Regionen stärken. Link zum Original
Die Kulturpolitik wird dem Strukturwandel im ländlichen und im städtischen Raum gerecht.
Wortlaut im Programm
Die Kulturpolitik in Nordrhein-Westfalen muss dem Strukturwandel sowohl im ländlichen als auch im städtischen Raum gerecht werden. Link zum Original
Statt Stadtkultur überzustülpen, werden das kulturelle Potenzial und die gewachsenen Strukturen des ländlichen Raums einbezogen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nicht zusehen, wie überall „Stadtkultur“ übergestülpt wird, sondern das vorhandene kulturelle/künstlerische Potenzial und die gewachsenen traditionellen und kulturhistorischen Strukturen des ländlichen Raums einbeziehen. Link zum Original
Die Kulturverwaltung des Landes reformiert ihre Strukturen.
Wortlaut im Programm
Die Kulturverwaltung ist gefordert, ihre Strukturen, nicht anders als bei allen anderen Aufgabenfeldern der öffentlichen Verwaltung, zu reformieren. Link zum Original
Statt einer Kulturbürokratie gibt es ein effizientes Management mit klarer Arbeitsteilung zwischen Land, Landschaftsverbänden, Kultursekretariaten und weiteren Stellen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine Kulturbürokratie, sondern ein effizientes Management in klar konturierter Arbeitsteilung zwischen Land, Landschaftsverbänden, Kultursekretariaten, Kulturb üros und anderen landesweit operierenden Stellen einschließlich der öffentlich-rechtlichen Stiftungen. Link zum Original
Es wird eine Bestandsaufnahme der Landeskulturpolitik erstellt.
Wortlaut im Programm
Eine klare Bestandsaufnahme der Landeskulturpolitik ist dringend notwendig. Link zum Original
Information, Dialog und Partnerschaft statt Obrigkeit werden zur Richtschnur der Kulturverwaltung des Landes.
Wortlaut im Programm
Information, Kommunikation und Dialog, Partnerschaft statt Obrigkeit – dies muss zur Richtschnur der künftigen Kulturverwaltung des Landes werden. Link zum Original
Auf eine demokratische Erinnerungskultur mit kritischem Blick zurück wird nicht verzichtet.
Wortlaut im Programm
Unsere Politik wird nicht auf eine demokratische Kultur mit einem kritischen Blick zurück verzichten. Link zum Original
Gedenkstätten widmen sich neben Archiv und Dokumentation auch der Unterstützung historisch-politischer Bildungsarbeit in Schulen und Bildungseinrichtungen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass sich die Gedenkstätten nicht nur der historischen Aufarbeitung durch ein modernes Archiv- und Dokumentationswesen widmen, sondern die historische und politische Bildungsarbeit in den Schulen und anderen Bildungseinrichtungen unterstützen. Link zum Original
Überregional bedeutsame Gedenkstätten wie die Villa ten Hompel und die Dokumentationsstätte Stalag 326 werden weiterhin vom Land unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass überregional bedeutsame Gedenkstätten wie z. B. die Villa ten Hompel in Münster (der Schreibtischtätersitz der rheinisch-westfälischen Ordnungspolizei im NS-Regime) und die Dokumentationsst ätte Stalag 326 in Schloss Holte-Stukenbrok (Kriegsgefangenenlager für 300 000 Gefangene) durch das Land weiterhin unterstützt werden. Link zum Original
Der Kulturbetrieb in Nordrhein-Westfalen öffnet sich stärker für ethnische, kulturelle und religiöse Minderheiten.
Wortlaut im Programm
Der Kulturbetrieb in NRW muss stärker für ethnische, kulturelle und religiöse Minderheiten geöffnet werden. Link zum Original
Die Förderstrukturen werden darauf überprüft, ob sie die Öffnung des Kulturbetriebs für Minderheiten vorantreiben.
Wortlaut im Programm
Die Förderstrukturen müssen dahingehend überprüft werden, ob sie diese Öffnung vorantreiben. Link zum Original
Der internationale Kulturaustausch wird auf die hier lebenden Migrantinnen und Migranten als Zielgruppe und Kulturschaffende ausgedehnt.
Wortlaut im Programm
Den internationalen Kulturaustausch, der bisher hauptsächlich zwischen EU-Staaten stattfindet, wollen wir auf die hier lebenden MigrantInnen ausdehnen und diese als Zielgruppe und Kutlurschaffende stärker in den Blick nehmen. Link zum Original
Die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen wird in und außerhalb der Schule verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Bereich verstärkt gefördert wird. Link zum Original
Musikschulen, Jugendkunstschulen sowie Kinder- und Jugendtheater werden erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die bestehenden außerschulischen Einrichtungen (Musikschulen, Jugendkunstschulen, Kinder- und Jugendtheater) der Kinder- und Jugendarbeit müssen erhalten und ausgebaut werden. Link zum Original
Das Land unterstützt die Kommunen beim Erhalt und Ausbau außerschulischer kultureller Einrichtungen für Kinder und Jugendliche.
Wortlaut im Programm
Die bestehenden außerschulischen Einrichtungen (Musikschulen, Jugendkunstschulen, Kinder- und Jugendtheater) der Kinder- und Jugendarbeit müssen erhalten und ausgebaut werden. Das Land hat die Verpflichtung, die Kommunen darin zu unterstützen. Link zum Original
Frauen werden bei der Besetzung von Positionen in Kulturinstitutionen bevorzugt berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Durch die bevorzugte Berücksichtigung von Frauen bei der Besetzung von Positionen in Kulturinstitutionen und eine konsequente Quotierung bei (Vergabe-) Gremien und Jury-Besetzungen muss sich dies ändern. Link zum Original
Vergabegremien und Jurys im Kulturbereich werden konsequent quotiert.
Wortlaut im Programm
Durch die bevorzugte Berücksichtigung von Frauen bei der Besetzung von Positionen in Kulturinstitutionen und eine konsequente Quotierung bei (Vergabe-) Gremien und Jury-Besetzungen muss sich dies ändern. Link zum Original
Frauenprojekte in Kunst und Kultur werden gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine gezielte Förderung von Frauenprojekten ein. Link zum Original
Das vielfältige Angebot an Theatern, Orchestern, Museen und Musikszenen wird erhalten.
Wortlaut im Programm
NRW zeichnet sich durch eine reiche Landschaft an staatlichen, kommunalen und freien Theatern, Orchestern und Museen aus. NRW ist zudem ein hervorragender Standort für Pop- und Rockmusik, Jazz, Tanz und Avantgarde. Wir wollen dieses hochwertige Angebot erhalten, neue Kooperationsmodelle vorantreiben und diese Einrichtungen weiterhin staatlich fördern. Link zum Original
Neue Kooperationsmodelle für Kultureinrichtungen werden vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
NRW zeichnet sich durch eine reiche Landschaft an staatlichen, kommunalen und freien Theatern, Orchestern und Museen aus. NRW ist zudem ein hervorragender Standort für Pop- und Rockmusik, Jazz, Tanz und Avantgarde. Wir wollen dieses hochwertige Angebot erhalten, neue Kooperationsmodelle vorantreiben und diese Einrichtungen weiterhin staatlich fördern. Link zum Original
Theater, Orchester und Museen werden weiterhin staatlich gefördert.
Wortlaut im Programm
NRW zeichnet sich durch eine reiche Landschaft an staatlichen, kommunalen und freien Theatern, Orchestern und Museen aus. NRW ist zudem ein hervorragender Standort für Pop- und Rockmusik, Jazz, Tanz und Avantgarde. Wir wollen dieses hochwertige Angebot erhalten, neue Kooperationsmodelle vorantreiben und diese Einrichtungen weiterhin staatlich fördern. Link zum Original
Die Vielfalt traditioneller, avantgardistischer und minoritärer Kunstformen und Institutionen bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Vielfalt traditioneller, avant-gardistischer und minorit ärer Kunstformen und Institutionen in NRW muss erhalten bleiben. Link zum Original
Musikschaffende erhalten eine praxisbezogene Infrastruktur, die die informelle Arbeit in der Musikszene begleitet.
Wortlaut im Programm
Den zahlreichen Musikschaffenden in NRW soll eine praxisbezogene Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Hierzu wollen wir die an Bedeutung zunehmende „informelle Arbeit “ zwischen den Akteuren in der Musikszene kompetent begleiten. Link zum Original
Öffentliche Hand, Politik, Musikwirtschaft und Musikszene werden in einem Partnerschaftsmodell gebündelt.
Wortlaut im Programm
Die Bündelung aller Kräfte aus öffentlicher Hand, Politik, Musikwirtschaft und der Musikszene wollen wir zu einem Partnerschaftsmodell entwickeln. Link zum Original
Die öffentlichen Bibliotheken in den Kommunen werden mit neuen Konzepten gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Stärkung der öffentlichen Bibliotheken in den Kommunen, insbesondere mit neuen Konzepten in der Bibliotheksarbeit ist ein Hauptanliegen grüner Kulturpolitik. Link zum Original
Nordrhein-Westfalen drängt auf ein kulturfreundliches Steuer- und Stiftungsrecht.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass NRW auf ein kulturfreundliches Steuer- und Stiftungsrecht drängt, auf eine Unterstützung der Ehrenamtlichkeit so- wie ein verbessertes Vereinsf örderungs- und K ünstlersozialversicherungsgesetz. Link zum Original
Nordrhein-Westfalen drängt auf ein verbessertes Vereinsförderungs- und Künstlersozialversicherungsgesetz.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass NRW auf ein kulturfreundliches Steuer- und Stiftungsrecht drängt, auf eine Unterstützung der Ehrenamtlichkeit so- wie ein verbessertes Vereinsf örderungs- und K ünstlersozialversicherungsgesetz. Link zum Original
Die staatliche Subventions- und Strukturförderung für die Medien- und Kommunikationswirtschaft wird überprüft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die bisherige staatliche Subventions- und Strukturförderung für die Medien- und Kommunikationswirtschaft auf den Prüfstand stellen. Link zum Original
Förderprogramme für die Medienwirtschaft werden transparent und für den Landtag kontrollierbar gestaltet.
Wortlaut im Programm
Zukünftig müssen Förderprogramme transparent und für den Landtag kontrollierbar gestaltet werden. Link zum Original
Die Subventionspolitik im Medienbereich wird regelmäßig evaluiert.
Wortlaut im Programm
Eine regelmäßige Evaluierung der Subventionspolitik ist unverzichtbar. Link zum Original
Ein Berichts- und Forschungssystem analysiert das Handeln internationaler Medienkonzerne und macht es öffentlich.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört auch, ein Berichts- und Forschungssystem zu etablieren, das das Handeln der internationalen Medienkonzerne analysiert und öffentlich macht. Link zum Original
Die Strukturpolitik für den Medienstandort gibt der Förderung kleiner und mittelständischer Medienfirmen Vorrang.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine Strukturpolitik ein, die den Medienstandort NRW konsolidiert, der Förderung klein- und mittelständischer Medienfirmen den Vorrang gibt und konzernunabh ängige Entwicklungen befördert. Link zum Original
Die Strukturpolitik für den Medienstandort fördert konzernunabhängige Entwicklungen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine Strukturpolitik ein, die den Medienstandort NRW konsolidiert, der Förderung klein- und mittelständischer Medienfirmen den Vorrang gibt und konzernunabh ängige Entwicklungen befördert. Link zum Original
Der gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk bleibt notwendig.
Wortlaut im Programm
Ausgehend vom dualen Rundfunksystem steht für uns die Notwendigkeit des geb ührenfinanzierten öffentlichrechtlichen Rundfunks außer Frage. Link zum Original
Der WDR erfüllt vorrangig seinen Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag, statt sich dem Privatrundfunk anzugleichen.
Wortlaut im Programm
Der WDR hat vorrangig die Aufgabe, seinem Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag nachzukommen, anstatt sich zunehmend den Programmformaten des Privatrundfunks anzugleichen. Link zum Original
Der parteipolitische Einfluss in den öffentlich-rechtlichen Medien, insbesondere im WDR, wird zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den parteipolitischen Einfluß in den öffentlich-rechtlichen Medienstrukturen, insbesondere dem WDR, zurückdrängen. Link zum Original
Die Ausgliederung von WDR-Aktivitäten in privatrechtliche Tochter- und Enkelgesellschaften wird gesetzlich geregelt.
Wortlaut im Programm
Dringend regelungsbedürftig ist die zunehmende Ausgliederung von Aktivitäten des WDR in privatrechtliche Tochter- und Enkelgesellschaften und dem damit verbundenen Entzug der Tätigkeits- und Finanzkontrolle. Link zum Original
Medienpolitische Grundsatzentscheidungen und Staatsverträge unterliegen stärker der parlamentarischen Einflussnahme und Kontrolle.
Wortlaut im Programm
Relevante ordnungspolitische Entscheidungen und staatsvertragliche Regelungen bedürfen im stärkeren Maße als bisher der parlamentarischen Einflussnahme und Kontrolle. Link zum Original
Die Vergabeverfahren für Rundfunklizenzen und die Medienaufsicht werden transparenter gestaltet.
Wortlaut im Programm
Die Vergabeverfahren für Lizenzen und die Medienaufsicht wollen wir transparenter gestalten. Link zum Original
Eine zweite landesweite kommerzielle Hörfunkkette und die Zurückdrängung des Bürgerfunks werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Konfliktlösung ist weder in der Zurückdrängung des nicht-kommerziellen B ürgerfunks noch einer zweiten landesweiten H örfunkkette für den kommerziellen Hörfunk zu suchen, sondern in einer grundlegenden Strukturreform Link zum Original
Der Hörfunk in Nordrhein-Westfalen wird grundlegend strukturell reformiert.
Wortlaut im Programm
Eine Konfliktlösung ist weder in der Zurückdrängung des nicht-kommerziellen B ürgerfunks noch einer zweiten landesweiten H örfunkkette für den kommerziellen Hörfunk zu suchen, sondern in einer grundlegenden Strukturreform Link zum Original
Das Hörfunksystem besteht aus einer öffentlich-rechtlichen, einer kommerziellen und einer nichtkommerziellen Säule.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass das H örfunksystem in NRW aus drei Säulen besteht, einem öffentlich-rechtlichen, einem profit- und einem non-profit-Bereich. Link zum Original
Öffentlich-rechtlicher und privater Hörfunk werden klar und durchgängig getrennt.
Wortlaut im Programm
Eine klare und durchgängige Trennung von öffentlich-rechtlichem und privatem Hörfunk sorgt für eine Belebung des publizistischen Wettbewerbs und schafft mehr Meinungsvielfalt. Link zum Original
Die nichtkommerzielle Hörfunksäule ist offen zugänglich für offene Kanäle.
Wortlaut im Programm
Wesentliches Merkmal der dritten – nicht-kommerziellen – Säule ist die Zugangsoffenheit für „offene Kanäle“. Link zum Original
Für den digitalen Rundfunk wird gesetzlich eine Must-Carry-Regelung eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die zukünftige Digitalisierung des Rundfunks mit der ihr innewohnenden Frequenzvervielfachung bietet eine große Chance für ein solches Modell zur Förderung der Meinungsvielfalt und kulturellen Pluralität, sofern gesetzlich eine „Must-Carrier-Regelung “ eingeführt wird. Link zum Original
Künstlerische Aspekte und Qualitätsfernsehen erhalten einen höheren Stellenwert in der Medienpolitik.
Wortlaut im Programm
Künstlerische Aspekte und die Diskussion um ”Qualitätsfernsehen” müssen daher einen höheren Stellenwert in der Medienpolitik erhalten. Link zum Original
Die Förderung von Medienkompetenz erhält einen wichtigen Platz in der Medienpolitik des Landes.
Wortlaut im Programm
Medienkompetenz, die Fähigkeit zur Medienkritik und Mediennutzung, ist für alle B ürgerInnen von wachsender Bedeutung. Ihre Förderung muss daher zukünftig einen wichtigen Platz in der Medienpolitik des Landes NRW einnehmen. Link zum Original
Die Filmförderung geht von der Produktsubvention zur Förderung von Infrastrukturen wie Talentförderung, Marketing und Abspielmöglichkeiten jenseits der Multiplexe über.
Wortlaut im Programm
Wir halten es jedoch für notwendig, zukünftig stärker von der unmittelbaren Produktsubvention zur Förderung von Infrastrukturen überzugehen. Dazu gehören die Talentförderung, Marketing und die Eröffnung neuer Abspielm öglichkeiten jenseits der Multiplexe, deren wuchernde Ausbreitung für einen vielfältigen Kinosektor desaströs wird. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.