Grüne · Für Hessen: ökologisch. sozial. kompetent.
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Hessen 2009 · beschlossen 29.11.2008 · Original
Das Programm enthält 35 von 1.159 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 35Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 70Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 35
Der ökologische Landbau wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir werden den ökologischen Landbau stärken und dem Wunsch der Verbraucherinnen und Verbraucher nach gentechnikfreien Lebensmitteln Rechnung tragen. Link zum Original
Dem Wunsch der Verbraucher nach gentechnikfreien Lebensmitteln wird Rechnung getragen.
Wortlaut im Programm
Wir werden den ökologischen Landbau stärken und dem Wunsch der Verbraucherinnen und Verbraucher nach gentechnikfreien Lebensmitteln Rechnung tragen. Link zum Original
Energiepflanzen werden möglichst nur ergänzend zur Nutzung von Reststoffen angebaut.
Wortlaut im Programm
Anbau von Energiepflanzen soll möglichst nur ergänzend zur Nutzung von Reststoffen erfolgen. Link zum Original
Beim Anbau und der Verwertung von Energiepflanzen wird keine Gentechnik eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Bei Anbau und Verwertung von Energiepflanzen ist darauf zu achten, dass keine Gentechnik eingesetzt wird und es nicht zu Monokulturen oder anderen Umweltbelastungen kommt. Link zum Original
Beim Anbau von Energiepflanzen werden Monokulturen und andere Umweltbelastungen vermieden.
Wortlaut im Programm
Bei Anbau und Verwertung von Energiepflanzen ist darauf zu achten, dass keine Gentechnik eingesetzt wird und es nicht zu Monokulturen oder anderen Umweltbelastungen kommt. Link zum Original
Der Anbau von Bioenergiepflanzen soll in Hessen weiterhin keine Lebensmittelerzeugung verdrängen.
Wortlaut im Programm
In Hessen hat der Anbau von Bioenergiepflanzen bisher kaum zur Verdrängung von Lebensmittelerzeugung geführt und wir werden uns dafür einsetzen, dass dies auch so bleibt. Link zum Original
Landwirte werden durch Beratung, Fortbildung und Förderanreize bei der Erschließung von Einkommen aus Biomasse und erneuerbaren Energien unterstützt.
Wortlaut im Programm
Durch die Nutzung von Biomasse und erneuerbarer Energiequellen können sich Landwirtinnen und Landwirte neue Einkommensmöglichkeiten erschließen. Dabei wollen wir sie durch Beratung und Fortbildung sowie gezielte Förderanreize unterstützen. Link zum Original
Regionale Wirtschaftskreisläufe für Energie- und Rohstofferzeugung aus Biomasse werden geschaffen, um die Wertschöpfung im ländlichen Raum zu halten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zusätzlich zur Lebensmittelwirtschaft auch im Bereich der Biomasse regionale Wirtschaftskreisläufe für Energie-, Rohstofferzeugung und -verwertung schaffen, um eine möglichst hohe Wertschöpfung in den ländlichen Räumen und für die Landwirtschaft zu erhalten. Link zum Original
Möglichst viele landwirtschaftliche Betriebe in Hessen werden erhalten, um Arbeitsplätze und Infrastruktur zu sichern.
Wortlaut im Programm
Wir wollen möglichst viele landwirtschaftliche Betriebe in Hessen für diese wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben erhalten und damit Arbeitsplätze und Infrastruktur sichern. Link zum Original
Die Agrarförderung wird stärker auf Klima-, Umwelt-, Natur- und Tierschutz, Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfungsketten ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass die jetzige Agrarförderung stärker auf die drängenden Zukunftsaufgaben ausgerichtet wird. Dazu gehören ein besserer Klima-, Umwelt-, Natur- und Tierschutz, die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen und der Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten. Link zum Original
Der ökologische Landbau ist Leitbild der Landbewirtschaftung.
Wortlaut im Programm
Unser Leitbild für die umweltschonende und von Verbraucherinnen und Verbrauchern anerkannte Landbewirtschaftung ist der ökologische Landbau. Link zum Original
Ökologisch wirtschaftende und umstellungswillige Betriebe werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Um hier in Zukunft einen deutlichen Zuwachs zu erreichen, werden wir ökologisch wirtschaftende und vor allem umstellungswillige Betriebe stärker fördern, sowie die Verarbeitung und Vermarktung ihrer Produkte unterstützen. Link zum Original
Verarbeitung und Vermarktung ökologischer Produkte werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Um hier in Zukunft einen deutlichen Zuwachs zu erreichen, werden wir ökologisch wirtschaftende und vor allem umstellungswillige Betriebe stärker fördern, sowie die Verarbeitung und Vermarktung ihrer Produkte unterstützen. Link zum Original
Die Rechte der Verbraucher werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Wir werden die ländlichen Räume stärken, die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher ausweiten und dafür sorgen, dass alle Zugang zu gesunden Lebensmitteln – wenn möglich aus der Region – haben. Link zum Original
Alle erhalten Zugang zu gesunden Lebensmitteln, möglichst aus der Region.
Wortlaut im Programm
Wir werden die ländlichen Räume stärken, die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher ausweiten und dafür sorgen, dass alle Zugang zu gesunden Lebensmitteln – wenn möglich aus der Region – haben. Link zum Original
Die Gesundheit der Menschen hat Vorrang vor Profitinteressen.
Wortlaut im Programm
Die Gesundheit der Menschen hat für uns stets Vorrang vor Profitinteressen. Link zum Original
Die Agrarpolitik zielt auf die regionale Produktion gesunder, hochwertiger Nahrungsmittel.
Wortlaut im Programm
Unsere Agrarpolitik dient dem Ziel, gesunde und qualitativ hochwertige Nahrungsmittel regional zu produzieren. Link zum Original
Gentechnik wird in Lebensmitteln und in der freien Natur abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Gentechnik mit ihren unerforschten Risiken für Umwelt und Gesundheit hat daher weder in Lebensmitteln noch in der freien Natur etwas verloren: Wir wollen eine gentechnikfreie Land- und Forstwirtschaft in Hessen. Link zum Original
Die Land- und Forstwirtschaft in Hessen wird gentechnikfrei.
Wortlaut im Programm
Die Gentechnik mit ihren unerforschten Risiken für Umwelt und Gesundheit hat daher weder in Lebensmitteln noch in der freien Natur etwas verloren: Wir wollen eine gentechnikfreie Land- und Forstwirtschaft in Hessen. Link zum Original
Alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten werden genutzt, um Verbraucher und gentechnikfreie Landwirtschaft zu schützen.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten genutzt werden, um den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher aber auch der gentechnikfreien Landwirtschaft sicher zu stellen. Link zum Original
In Hessen werden zusätzliche gentechnikfreie Regionen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zusätzliche gentechnikfreie Regionen in Hessen und setzen uns deshalb für die Einrichtung und Förderung eines hessischen Netzwerks zur Koordination und Ausweitung von solchen Regionen ein. Link zum Original
Ein hessisches Netzwerk zur Koordination und Ausweitung gentechnikfreier Regionen wird eingerichtet und gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zusätzliche gentechnikfreie Regionen in Hessen und setzen uns deshalb für die Einrichtung und Förderung eines hessischen Netzwerks zur Koordination und Ausweitung von solchen Regionen ein. Link zum Original
Das Label „ohne Gentechnik“ für tierische Lebensmittel soll in Hessen breite Anwendung finden.
Wortlaut im Programm
Die Möglichkeit, jetzt auch tierische Lebensmittel mit dem Label „ohne Gentechnik“ kennzeichnen zu können, ist eine Chance für mehr Wahlfreiheit für Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von tierischen Produkten. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass das neue Label in Hessen bereite Anwendung findet. Link zum Original
In allen Mensen, Kindergärten und Schulen wird gesundes, regional und ohne Gentechnik produziertes Essen angeboten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass gesundes, regional und ohne Gentechnik produziertes Essen in allen Mensen, Kindergärten und Schulen angeboten wird. Link zum Original
Die Patentierung von Pflanzensorten und Tierarten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Außerdem wenden wir uns gegen die Patentierung von Pflanzensorten und Tierarten und setzen uns auch auf europäischer Ebene für eine restriktive Genehmigungs- bzw. Zulassungspraxis bei der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen ein. Link zum Original
Auf europäischer Ebene wird eine restriktive Zulassungspraxis für die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen angestrebt.
Wortlaut im Programm
Außerdem wenden wir uns gegen die Patentierung von Pflanzensorten und Tierarten und setzen uns auch auf europäischer Ebene für eine restriktive Genehmigungs- bzw. Zulassungspraxis bei der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen ein. Link zum Original
Auch auf europäischer Ebene wird eine restriktive Genehmigungs- und Zulassungspraxis bei der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen angestrebt.
Wortlaut im Programm
Außerdem wenden wir uns gegen die Patentierung von Pflanzensorten und Tierarten und setzen uns auch auf europäischer Ebene für eine restriktive Genehmigungs- bzw. Zulassungspraxis bei der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen ein. Link zum Original
Das Kontrollsystem der Lebensmittelüberwachung wird auf Defizite überprüft und verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir werden das Kontrollsystem der Lebensmittelüberwachung auf Defizite überprüfen und verbessern sowie dafür sorgen, dass die Namen schwarzer Schafe der Lebensmittelbranche veröffentlicht werden können. Link zum Original
Die Namen von Unternehmen der Lebensmittelbranche mit Verstößen sollen veröffentlicht werden können.
Wortlaut im Programm
Wir werden das Kontrollsystem der Lebensmittelüberwachung auf Defizite überprüfen und verbessern sowie dafür sorgen, dass die Namen schwarzer Schafe der Lebensmittelbranche veröffentlicht werden können. Link zum Original
Artgerechte Haltungsverfahren für landwirtschaftliche Nutztiere werden gezielter gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Haltungsbedingungen landwirtschaftlicher Nutztiere deutlich verbessern, indem wir artgerechte Haltungsverfahren gezielter fördern und Tiertransporte verkürzen. Link zum Original
Tiertransporte werden verkürzt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Haltungsbedingungen landwirtschaftlicher Nutztiere deutlich verbessern, indem wir artgerechte Haltungsverfahren gezielter fördern und Tiertransporte verkürzen. Link zum Original
Die Kontrollen der Transport- und Haltungsbedingungen von Nutztieren sowie der Schlachthöfe werden verschärft.
Wortlaut im Programm
Durch verschärfte Kontrollen der Transport- und Haltungsbedingungen sowie der Schlachthöfe werden wir dem Nachdruck verleihen. Link zum Original
Mahlzeiten an Schulen und Kitas sollen möglichst aus regionaler und ökologischer Produktion stammen.
Wortlaut im Programm
Mahlzeiten an Schulen und Kindertagesstätten sollen nach Möglichkeit aus regionaler und ökologischer Produktion kommen. Link zum Original
Im ländlichen Raum werden mobile oder multifunktionale Nahversorger und Hauszustellungen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir werden innovative Konzepte wie mobile und/oder multifunktionale Nahversorger sowie Hauszustellungen einführen, um insbesondere für ältere Menschen die Grundversorgung sicherzustellen. Link zum Original
Die landwirtschaftliche Förderung soll künftig auch die Zahl der Arbeitsplätze in den Betrieben berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Die bisherige Förderpolitik in der Landwirtschaft orientiert sich nur an der Größe der Betriebe und berücksichtigt nicht die Anzahl der Arbeitsplätze, die in den Betrieben vorhanden sind. Dies wollen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten verändern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.