Grüne · Für Hessen: ökologisch. sozial. kompetent.
Forderungen zu Energie
Landtagswahl Hessen 2009 · beschlossen 29.11.2008 · Original
Das Programm enthält 38 von 1.159 Forderungen zu „Energie“.
- 38Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 70Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 38
Durch den Ausbau erneuerbarer Energien wird Hessen unabhängig von fossilen Energieträgern gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir werden durch den Ausbau Erneuerbarer Energien Hessen unabhängig von fossilen Energieträgern machen und so das Klima schonen. Link zum Original
Die Nutzung der Atomkraft wird beendet.
Wortlaut im Programm
Die Atomkraftnutzung mit ihren unverantwortlichen Folgen werden wir beenden. Link zum Original
Neue Kohlekraftwerke werden wegen ihrer Folgen für das Klima abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Neue Kohlekraftwerke lehnen wir wegen ihrer langfristigen schädlichen Folgen für das Weltklima ab. Link zum Original
Statt auf Atomkraft wird auf eine regenerative, dezentrale Energieversorgung mit reduziertem Verbrauch durch Effizienz und Einsparung gesetzt.
Wortlaut im Programm
Statt auf die hochriskante und unberechenbare Atomkraft setzen wir auf den Ausbau einer regenerativen und dezentralen Energieversorgung bei reduziertem Verbrauch durch Energieeffizienz und -einsparung. Link zum Original
Der Neubau ineffizienter Kohlekraftwerke gilt als unvereinbar mit den Klimaschutzzielen Deutschlands.
Wortlaut im Programm
Die Klimaschutzziele, zu denen sich die Bundesrepublik Deutschland bereits verpflichtet hat, sind mit dem Neubau ineffizienter Kohlekraftwerke unvereinbar. Link zum Original
Auf europäischer Ebene wird darauf hingewirkt, dass kein Strom aus umweltschädlichen Kraftwerken nach Deutschland importiert wird.
Wortlaut im Programm
Auf europäischer Ebene wollen wir uns dafür einsetzen, dass es zu keinen Stromimporten nach Deutschland aus umweltschädlichen Kraftwerken kommt. Link zum Original
Der Neubau von Kohlekraftwerken wie in Großkrotzenburg (Staudinger) und auf der Ingelheimer Aue wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen den Neubau von Kohlekraftwerken wie in Großkrotzenburg (Staudinger) oder auf der Ingelheimer Aue bei Wiesbaden entschieden ab und werden alle landespolitischen Möglichkeiten nutzen, um ihren Bau zu stoppen. Link zum Original
Alle landespolitischen Möglichkeiten werden genutzt, um den Bau dieser Kohlekraftwerke zu stoppen.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen den Neubau von Kohlekraftwerken wie in Großkrotzenburg (Staudinger) oder auf der Ingelheimer Aue bei Wiesbaden entschieden ab und werden alle landespolitischen Möglichkeiten nutzen, um ihren Bau zu stoppen. Link zum Original
Landesplanerische Festlegungen zu Mindestwirkungsgraden, Brennstoffen und einer Pflicht zur Kraft-Wärme-Kopplung werden für Kraftwerke getroffen.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen den Neubau von Kohlekraftwerken wie in Großkrotzenburg (Staudinger) oder auf der Ingelheimer Aue bei Wiesbaden entschieden ab und werden alle landespolitischen Möglichkeiten nutzen, um ihren Bau zu stoppen. Dazu gehören die Einführung einer Abgabe auf die Kühlwasserentnahme aus Oberflächengewässern (Wassercent) und landesplanerische Festlegungen zu Mindestwirkungsgraden, Brennstoffen und einer Pflicht zur Kraft-Wärme-Kopplung. Link zum Original
In diesen Vorgaben werden Mengenziele mit Zeitplan für weniger Strom- und Wärmeverbrauch, erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Energierückgewinnung verankert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus setzen wir u.a. über das Landesplanungsrecht verbindliche Rahmenvorgaben für die Planungen und Maßnahmen von Kommunen, die für Art und Umfang des Energieeinsatzes und damit für die Umwelt- und Klimabelastung von Bedeutung sind. Mit diesen Vorgaben werden anspruchsvolle Mengenziele für die Senkung des Strom- und Wärmeverbrauchs, für den Einsatz erneuerbarer Energien, die Kraft- Wärme-Kopplung und für die Energierückgewinnung in einem klaren Zeitplan verankert. Link zum Original
Weder Atomkraft noch Kohlenstoffabscheidung gelten als Alternative zur Energiewende.
Wortlaut im Programm
Weder Atomkraft noch die nicht einmal ansatzweise ausgereifte Kohlenstoffabscheidung sind eine Alternative zu einer wirklichen Energiewende. Link zum Original
Der vereinbarte Atomausstieg wird in Hessen umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir den Atomausstieg in Hessen wie vereinbart umsetzen. Link zum Original
Die Reaktoren in Biblis werden endgültig stillgelegt.
Wortlaut im Programm
Die hochriskanten Schrottreaktoren in Biblis sollen endgültig stillgelegt werden. Link zum Original
Ein hessisches Erneuerbare-Wärme-Gesetz wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Bei Neubauten wollen wir den Passivhausstandard, bei Sanierungen Drei- bis Sieben-Liter-Häuser zum Maßstab machen. Diese Ziele wollen wir durch eine Änderung der Bauordnung, des Nachbarrechtsgesetzes und ein hessisches Erneuerbare Wärmegesetz erreichen. Link zum Original
Eine Revolution der Energieeffizienz wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Effizienzrevolution. Link zum Original
Bürger werden durch umweltschonende Heizsysteme, Antriebe und Produktionsverfahren unabhängig von Erdöl, Atomkraft und Strommonopolisten.
Wortlaut im Programm
Hessens Bürgerinnen und Bürgern werden wir ermöglichen, durch umweltschonende Heizsysteme, Antriebstechniken und Produktionsverfahren unabhängig von Erdöl und Atomkraft sowie den Strommonopolisten zu werden. Link zum Original
Eine landeseigene Energie- und Klimaschutzagentur zur Beratung von Menschen, Unternehmen und Kommunen wird wieder eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen in Hessen wieder eine landeseigene Energie- und Klimaschutzagentur, die die Menschen, Unternehmen und Kommunen bei ihren Energiesparanstrengungen und beim Umbau der Energieversorgung beraten und unterstützen. Link zum Original
Die Förderprogramme des Bundes werden durch Landesmaßnahmen ergänzt, die vor allem einkommensschwachen Haushalten zugutekommen.
Wortlaut im Programm
Die Förderprogramme des Bundes werden durch zielgerichtete Maßnahmen auf Landesebene ergänzt, die insbesondere einkommensschwachen Haushalten zugutekommen. Link zum Original
Der Strombedarf Hessens wird innerhalb von zwei Jahrzehnten vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt.
Wortlaut im Programm
Wir haben das Ziel, den Strombedarf unseres Bundeslandes innerhalb von zwei Jahrzehnten vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken. Link zum Original
Durch Landesgesetze und Förderpolitik werden Solar- und Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme stärker genutzt.
Wortlaut im Programm
Wir werden durch landesgesetzliche und förderpolitische Weichenstellungen die vorhandenen Potenziale der Solar- und Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme endlich intensiver nutzen. Link zum Original
Photovoltaik und Solarthermie werden mit einem Aktionsprogramm gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir werden sowohl die Photovoltaik als auch die Solarthermie mit einem Aktionsprogramm stärken. Link zum Original
Dachflächen öffentlicher Gebäude, Lärmschutzwände und Parkplätze werden für die Solarstromerzeugung bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört beispielsweise die Bereitstellung von Dachflächen öffentlicher Gebäude, Lärmschutzwänden oder Parkplätzen als Freiflächen für die Solarstromerzeugung. Link zum Original
Bürger werden über Bürgersolaranlagen an der Solarstromerzeugung beteiligt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört beispielsweise die Bereitstellung von Dachflächen öffentlicher Gebäude, Lärmschutzwänden oder Parkplätzen als Freiflächen für die Solarstromerzeugung. Wir wollen Bürgerinnen und Bürger durch Bürgersolaranlagen daran beteiligen. Link zum Original
Öffentliche Gebäude werden besser gedämmt.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Gebäude sollen besser gedämmt und die Möglichkeiten des Energiecontractings müssen besser genutzt werden. Link zum Original
Die Möglichkeiten des Energiecontractings werden besser genutzt.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Gebäude sollen besser gedämmt und die Möglichkeiten des Energiecontractings müssen besser genutzt werden. Link zum Original
Die Landesliegenschaften werden auf Ökostrom aus neuen Anlagen umgestellt.
Wortlaut im Programm
Als erster Schritt wird die Versorgung der Landesliegenschaften auf Ökostrom mit zusätzlichem Umweltnutzen, d.h. aus neuen Anlagen, die ineffiziente Kraftwerke ersetzen, umgestellt. Link zum Original
Bestehende Windenergieanlagen werden durch Re-Powering ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen bestehende Anlagen ausbauen (Re-Powering) und – wo es mit dem Naturschutz vereinbar ist – weitere Flächen ausweisen. Link zum Original
Wo mit dem Naturschutz vereinbar, werden weitere Flächen für Windenergie ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen bestehende Anlagen ausbauen (Re-Powering) und – wo es mit dem Naturschutz vereinbar ist – weitere Flächen ausweisen. Link zum Original
Die Stromerzeugung aus Wasserkraft in Hessen wird durch Modernisierung gesteigert.
Wortlaut im Programm
Die Stromerzeugung durch Wasserkraft in Hessen lässt sich durch Modernisierungsmaßnahmen steigern. Link zum Original
Für die Nutzung von Geothermie werden Anreize geschaffen.
Wortlaut im Programm
Strom und Wärme können aus Erdwärme (Geothermie) gewonnen werden, für deren Nutzung wir Anreize schaffen werden. Link zum Original
Biomasse wird vorrangig für die dezentrale Erzeugung von Wärme und Strom genutzt.
Wortlaut im Programm
Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie und birgt ein hohes energetisches Potenzial. Dieses wollen wir in Hessen vorrangig für die dezentrale Erzeugung von Wärme und Strom nutzen. Link zum Original
Energieholz wird naturschutzgerecht und nachhaltig genutzt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehören die naturschutzgerechte und nachhaltige Nutzung von Energieholz sowie die Erzeugung von Biogas vorwiegend aus Reststoffen der Land-, Lebensmittel- und Abfallwirtschaft. Link zum Original
Biogas wird vorwiegend aus Reststoffen der Land-, Lebensmittel- und Abfallwirtschaft erzeugt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehören die naturschutzgerechte und nachhaltige Nutzung von Energieholz sowie die Erzeugung von Biogas vorwiegend aus Reststoffen der Land-, Lebensmittel- und Abfallwirtschaft. Link zum Original
Biogas wird in das Erdgasnetz eingespeist, um Strom- und Wärmeproduktion optimal zu koppeln.
Wortlaut im Programm
Durch die Einspeisung des Biogases in das vorhandene Erdgasnetz kann eine optimale Koppelung von Strom- und Wärmeproduktion erreicht werden. Link zum Original
Energetische Biomassenutzung wird nur unterstützt, wenn sie mindestens die Umwelt- und Sozialstandards der Lebensmittelerzeugung erfüllt.
Wortlaut im Programm
Energetische Biomassenutzungen finden unsere Unterstützung, wenn sie mindestens die in der Lebensmittelerzeugung bestehenden Umwelt- und Sozialstandards erfüllen. Link zum Original
Initiativen wie Energie-Selbstversorgungskommunen, Bürgerkraftwerke und Nahwärmenetze werden organisatorisch und finanziell unterstützt.
Wortlaut im Programm
Initiativen wie Energie- Selbstversorgungskommunen, Bürgerkraftwerke oder Nahwärmenetze werden wir organisatorisch und finanziell unterstützen. Link zum Original
Der Wald wird unter ökologischen Kriterien stärker energetisch genutzt.
Wortlaut im Programm
Der hohe Waldanteil Hessens ermöglicht – unter Berücksichtigung ökologischer und nachhaltiger Kriterien – eine stärkere energetische Nutzung. Link zum Original
Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung werden konsequent gefördert.
Wortlaut im Programm
Dafür werden wir mit der konsequenten Förderung von Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung sorgen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.