Grüne · Programm zur Landtagswahl Bayern 2003
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Bayern 21.09.2003 · Original
Das Programm enthält 93 von 495 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 93Forderungen zum Politikfeld
- 19 %des Programms
- 35Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 93
Schulen setzen auf individuelle Förderung, Selbstverwaltung und eine längere gemeinsame Schulzeit für alle Kinder.
Wortlaut im Programm
Individuelle Förderung, Vielfalt, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung und eine längere gemeinsame Schulzeit für alle Kinder sind unsere Antwort. Link zum Original
In Bayern werden verlässliche und flächendeckende Ganztagesangebote für Kinder geschaffen.
Wortlaut im Programm
Auch in Bayern müssen endlich verlässliche und flächendeckende Ganztagesangebote geschaffen werden. Link zum Original
Für Kinder unter drei Jahren wird eine Versorgungsquote von 20 Prozent mit rund 65.000 Krippenplätzen angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir Grüne machen Tempo und fordern eine Versorgungsquote von 20 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, sind in Bayern 65.000 Plätze für Kinder unter drei Jahren notwendig. Link zum Original
Rahmenbedingungen und Qualität in den Kindertagesstätten werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig müssen die Rahmenbedingungen und die Qualität in den Kindertagesstätten verbessert werden. Link zum Original
Die Regelgruppenstärke in Kindergärten wird auf 20 Kinder gesenkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Regelgruppenstärke in Kindergärten auf 20 Kinder herabsenken und die individuelle Förderung in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit rücken. Link zum Original
Die individuelle Förderung wird in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit in Kindergärten gestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Regelgruppenstärke in Kindergärten auf 20 Kinder herabsenken und die individuelle Förderung in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit rücken. Link zum Original
Kindertagesstätten erhalten mehr Raum für Entdeckergeist, naturwissenschaftliches Interesse und Sprache der Kinder.
Wortlaut im Programm
Für den Entdeckergeist der Kinder, ihr naturwissenschaftliches Interesse und ihr 10 Neugierde auf Sprache muss es mehr Platz in den Kindertagesstätten geben. Link zum Original
Frühe Sprachförderung, besonders für Kinder mit Migrationshintergrund, erhält besonderes Gewicht.
Wortlaut im Programm
Besonderes Augenmerk legen wir auf eine frühe Sprachförderung, insbesondere auch für Kinder mit Migrationshintergrund. Link zum Original
Ein neues Modell der Kindergartenfinanzierung schafft Anreize für Qualität und familienfreundliche Öffnungszeiten.
Wortlaut im Programm
Anreize für Qualitätsverbesserung und familienfreundliche Öffnungszeiten wollen wir durch ein neues Modell der Kindergartenfinanzierung schaffen. Link zum Original
Das Bundesangebot zum Ausbau von Krippen und Ganztagesschulen wird in Bayern aufgegriffen und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass das Angebot der rot -grünen Bundesregierung zum Ausbau der Krippen und Ganztagesschulen auch in Bayern aufgegriffen und umgesetzt wird. Link zum Original
In der Bildung hat Motivation Vorrang vor Zwang.
Wortlaut im Programm
Deshalb hat für uns Motivation Vorrang vor Zwang. Link zum Original
Bildungspolitik setzt auf Vielfalt, individuelle Förderung, Selbstverantwortung und Freiheit.
Wortlaut im Programm
Wir Grüne setzen in der Bildungspolitik auf Vielfalt, individuelle Förderung, Selbstverantwortung und Freiheit. Link zum Original
Bildung stellt das einzelne Kind in den Mittelpunkt und fördert seine sozialen, sprachlichen, kognitiven, musischen und motorischen Fähigkeiten.
Wortlaut im Programm
Grüne Bildungspolitik stellt das einzelne Kind in den Mittelpunkt, nimmt seine Individualität ernst, unterstützt sei ne Neugier für die Umgebung und fördert seine soziale, sprachliche, 10 kognitive, musische und motorische Kompetenz. Link zum Original
Eine sechsjährige gemeinsame Schulzeit wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir Grüne wollen diese Entwicklung umkehren und treten deshalb für eine sechsjährige gemeinsame Schulzeit und eine größere Durchlässigkeit zwischen den Schultypen ein. Link zum Original
Die Durchlässigkeit zwischen den Schularten wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir Grüne wollen diese Entwicklung umkehren und treten deshalb für eine sechsjährige gemeinsame Schulzeit und eine größere Durchlässigkeit zwischen den Schultypen ein. Link zum Original
Es wird ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagesschulen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Außerdem wollen wir ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagesschulen. Link zum Original
Lehrkräfte, Schüler und Eltern entscheiden selbst über Schulprofil, Mittelverwendung und Einstellung von Lehrkräften.
Wortlaut im Programm
Den Schulen wollen wir mehr Freiheit geben: LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern sollen selbst über Profil, Verwendung von Finanzmitteln und die Einstellung von Lehrkräften entscheiden können. Link zum Original
Die persönlichen Fähigkeiten und Talente der Kinder bilden den Ausgangspunkt von Bildung.
Wortlaut im Programm
Wir machen die unterschiedlichen persönlichen Fähigkeiten und Talente zum Ausgangspunkt von Bildung. Link zum Original
Moderne Unterrichtsmethoden wie Freiarbeit, Projekt- und Gruppenarbeit und Kooperationen mit Partnern werden in den Schulen verstärkt eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Um den Bedürfnissen der Einzelnen besser gerecht zu werden und die Qualität des Unterrichts zu verbessern, müssen auch die vielfältigen modernen Unterrichtsmethoden, wie zum Beispiel Freiarbeit, Projektarbeit, Gruppenarbeit, Lernen durch Lehren, Kooperationen mit schulischen und außerschulischen PartnerInnen verstärkt in den Schulen Einzug halten. Link zum Original
Schulen vermitteln neben Faktenwissen auch Methodenwissen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen nicht nur auf bloßes Faktenwissen, sondern auch auf Methodenwissen. Link zum Original
Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Flexibilität und Innovationsfreude werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Außerdem müssen Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Flexibilität und Innovationsfreude gefördert werden. Link zum Original
Die klassische Fächerteilung wird überdacht und fächerübergreifendes Lernen in den Mittelpunkt gestellt.
Wortlaut im Programm
Die klassische Fächerunterteilung muss überdacht und fächerübergreifendes Lernen in den Mittelpunkt gestellt werden. Link zum Original
Individuelle Bildungskonzepte folgen dem Grundsatz, Stärken zu stärken und Schwächen abzubauen.
Wortlaut im Programm
Individuelle Bildungskonzepte richten sich für uns Grüne nach dem Grundsatz: Die Stärken stärken, die Schwächen schwächen. Link zum Original
Gemeinsames Lernen von Kindern unterschiedlicher Herkunft und Kultur gilt als Bereicherung für alle.
Wortlaut im Programm
Deshalb sehen wir auch im gemeinsamen Lernen von Kindern verschiedener Herkunft und Kulturen eine Bereicherung und eine Chance für alle Beteiligten. Link zum Original
Die Integration von Kindern mit Behinderungen in Regelschulen und Kindergärten wird selbstverständlich.
Wortlaut im Programm
Die Integration von Kindern mit Behinderung en ins Regelschulsystem und in Kindergärten muss selbstverständlich werden. Dafür brauchen wir verbindliche Modelle und Regeln. Link zum Original
Für die Integration von Kindern mit Behinderungen werden verbindliche Modelle und Regeln geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die Integration von Kindern mit Behinderung en ins Regelschulsystem und in Kindergärten muss selbstverständlich werden. Dafür brauchen wir verbindliche Modelle und Regeln. Link zum Original
Kinder werden schon im Vorschulalter besser gefördert.
Wortlaut im Programm
Deshalb treten 5 wir ein für eine bessere Förderung der Kinder schon im Vorschulalter. Link zum Original
Eine gemeinsame sechsjährige Schulzeit für alle wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir eine gemeinsame sechsjährige Schulzeit für alle und den Verzicht auf Noten bis einschließlich der vierten Jahrgangsstufe. Link zum Original
Bis einschließlich der vierten Jahrgangsstufe wird auf Noten verzichtet.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir eine gemeinsame sechsjährige Schulzeit für alle und den Verzicht auf Noten bis einschließlich der vierten Jahrgangsstufe. Link zum Original
Alle Kinder und Jugendlichen erhalten die Wahl, eine Ganztagsschule zu besuchen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle Kinder 20 und Jugendliche die Wahl haben, eine Ganztagsschule zu besuchen: In einem ersten Schritt wollen wir für jeden Landkreis bzw. kreisfreie Stadt eine Ganztagesschule in jeder Schulart einrichten. Link zum Original
In einem ersten Schritt wird in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt eine Ganztagesschule je Schulart eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle Kinder 20 und Jugendliche die Wahl haben, eine Ganztagsschule zu besuchen: In einem ersten Schritt wollen wir für jeden Landkreis bzw. kreisfreie Stadt eine Ganztagesschule in jeder Schulart einrichten. Link zum Original
Schulsozialarbeiter, Schulpsychologen, Erzieher, Künstler und Handwerker werden neben Lehrkräften in den Schulen eingesetzt.
Wortlaut im Programm
SchulsozialarbeiterInnen, SchulpsychologInnen, ErzieherInnen sowie Kü nstlerInnen und HandwerkerInnen gehören genauso in die Schulen wie die Lehrkräfte. Link zum Original
Freie, kommunale und staatliche Schulen werden finanziell gleich behandelt.
Wortlaut im Programm
Zur Förderung von Vielfalt gehört für uns auch die finanzielle Gleichbehandlung 30 von freien, kommunalen und staatlichen Schulen. Link zum Original
Schulen setzen auf Selbstverwaltung und Mitverantwortung aller Beteiligten.
Wortlaut im Programm
Wir Grüne setzen auf die Selbstverwaltung und Mitverantwortung aller an Schule Beteiligten. Link zum Original
Schulen entscheiden selbst über Schulprogramm, Schulprofil, Mittelverwendung und Einstellung von Lehrkräften.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Schulen in die Lage versetzen, selbst über das Schulprogramm, das 35 Schulprofil, die Verwendung von Mitteln und die Einstellung von Lehrkräften zu entscheiden, dabei muss aber eine ausreichende LehrerInnenversorgung auch in weniger attraktiven Gebieten sichergestellt sein. Link zum Original
Eine ausreichende Lehrerversorgung wird auch in weniger attraktiven Gebieten sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Schulen in die Lage versetzen, selbst über das Schulprogramm, das 35 Schulprofil, die Verwendung von Mitteln und die Einstellung von Lehrkräften zu entscheiden, dabei muss aber eine ausreichende LehrerInnenversorgung auch in weniger attraktiven Gebieten sichergestellt sein. Link zum Original
Schulen erhalten ausreichende eigene Mittel zur Entwicklung eines eigenen Schulprofils.
Wortlaut im Programm
Schulen müssen ausreichende Mittel zur Verfügung gestellt werden, über die sie selbst verfügen können, um ein eigenes Schulprofil 40 zu entwickeln. Link zum Original
Die Schulämter werden zu Beratungszentren für Schulentwicklung und Lehrerfortbildung ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Schulämter sollen zu Beratungszentren für Schulentwicklung und Lehrerfortbildung ausgebaut werden. Link zum Original
Für Schülerzeitungen gilt allein das Presserecht.
Wortlaut im Programm
Für Schülerzeitungen darf, wie für andere Zeitungen auch, einzig und allein das Presserecht gelten. Link zum Original
Teilweise getrennter Unterricht für Mädchen und Jungen wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern deshalb teilweise getrennten Unterricht für 50 Mädchen und Jungen, um diesen geschlechtsspezifischen Unterschieden entgegenzuwirken. Link zum Original
Bildungskonzepte sollen traditionelle Geschlechterrollen nicht verfestigen, sondern vielfältige Lebensentwürfe darstellen.
Wortlaut im Programm
Außerdem sollen in Zukunft Bildungskonzepte so konzipiert sein, dass sie nicht die traditionellen Geschlechterrollen verfestigen, sondern die Vielfalt von menschlichen Beziehungen und Lebensentwürfen darstellen. Link zum Original
Die Landesschülervertretung wird vom Kultusministerium mit Anhörungs-, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechten anerkannt.
Wortlaut im Programm
Auch die Anerkennung der LandesschülerInnenvertretung als Interessenvertretung der SchülerInnen mit Anhörungs -, Mitwirkungs - und Mitbestimmungsrechten durch das Kultusministerium ist überfällig. Link zum Original
Schüler aller Schularten können sich in der Landesschülervertretung engagieren.
Wortlaut im Programm
Außerdem müssen die Strukturen so geändert werden 5 werden, dass sich die SchülerInnen aller Schularten in der LandesschülerInnenvertretung engagieren können. Link zum Original
Eine schulartunabhängige, gesetzlich geregelte Elternvertretung mit Anhörungs-, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechten wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die Schaffung einer schulartunabhängigen, gesetzlich geregelten Elternvertretung ein, von KlassenelternsprecherIn bis zur Landeselternvertretung - ebenfalls mit Anhörungs -, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechten. Link zum Original
Schüler- und Elternvertretungen erhalten die nötigen finanziellen Mittel zur Ausübung ihrer Rechte.
Wortlaut im Programm
Damit die SchülerInnen und die Eltern ihre 10 Rechte auch ausüben können, müssen die entsprechenden finanziellen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Link zum Original
Die Vermittlung sozialer und ökologischer Werte und aktiver Toleranz hat in der Schule hohen Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Die Vermittlung sozialer und ökologischer Werte und die Einübung aktiver Toleranz zwischen 15 Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen und Religionen haben für uns einen hohen Stellenwert. Link zum Original
Ein Pflichtfachbereich Ethik/Religion mit freier Wahl zwischen Religions- und Ethikunterricht wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für einen Pflichtfachbereich Ethik/Religion, innerhalb dessen sich die SchülerInnen bzw. ihre Eltern frei für Religionsunterricht oder Ethikunterricht entscheiden können. Link zum Original
Neue Formen interreligiösen Lernens an Schulen werden entwickelt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir neue Formen interreligiösen Lernens an unseren Schulen entwickeln und fördern. Link zum Original
Islamischer Religionsunterricht in deutscher Sprache wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern weiterhin die Einführung eines islamischen 20 Religionsunterrichts in deutscher Sprache. Link zum Original
Elterneinbeziehung, Inklusion, geschlechterdifferenzierte Angebote, interkulturelle Kompetenz und Sprachförderung werden zentrale Bestandteile der Aus- und Weiterbildung von Erziehern und Lehrkräften.
Wortlaut im Programm
Verstärkte Einbeziehung der Eltern, die Integration 25 behinderter Kinder in den Kindergarten und in die Regelschule, geschlechterdifferenzierte Angebote, der Umgang mit kulturellen Unterschieden und die frühe und intensivere Sprachförderung müssen bei der Ausbildung und Weiterqualifikation von ErzieherInnen und LehrerInnen zentrale Bestandteile sein. Link zum Original
Erzieher können künftig an Hochschulen studieren und sich dort weiterbilden.
Wortlaut im Programm
ErzieherInnen sollen in Zukunft auch an Hochschulen studieren und sich weiterbilden können. Link zum Original
Im Lehramtsstudium erhalten Pädagogik und Fachdidaktik ein deutlich höheres Gewicht.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir, dass im Lehramtsstudium ein deutlich höheres Gewicht auf die Pädagogik und die Fachdidaktik gelegt wird, und zwar nicht nur auf dem Papier. Link zum Original
Die Trennung von theoretischer und praktischer Lehrerausbildung wird aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Wir halten 35 die Trennung von theoretischer und praktischer Ausbildung für überholt. Link zum Original
Praxissemester im Lehramtsstudium sollen den Praxisschock im Referendariat mildern.
Wortlaut im Programm
Den „Praxisschock“ im Referendariat können beispielsweise Praxissemester während des Studiums mildern. Link zum Original
Die pädagogische Fortbildung der Lehrkräfte erhält einen höheren Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Auch die pädagogische Fortbildung der LehrerInnen muss einen noch höheren Stellenwert genießen. Link zum Original
Für Lehrkräfte wird ein leistungsbezogenes Vergütungs- und Beförderungssystem eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern ein leistungsbezogenes Vergütungs - und 40 Beförderungssystem, damit engagierte LehrerInnen mehr als nur verbale Anerkennung erfahren können. Link zum Original
Jeder Mensch soll selbst entscheiden können, wann, wie und wofür er sich aus- und weiterbildet.
Wortlaut im Programm
Jede mündige Bürgerin, jeder mündige Bürger sollte selbst entscheiden können, wann, wie und wofür sie und er sich aus- und weiterbildet. Link zum Original
Kosten für Kindergarten sowie berufliche Aus- und Weiterbildung werden durch einkommensabhängige staatliche Beihilfen gesenkt.
Wortlaut im Programm
Während höhere Bildung den NutzerInnen weitgehend kostenfrei zu Verfügung steht, ist der Besuch des Kindergartens und die berufliche Aus – und Weiterbildung mit teilweise hohen finanziellen Eigenbeiträgen verbunden. Diese Belastung muss durch einkommensabhängig gezahlte staatliche Beihilfen reduziert werden. Link zum Original
Die finanziellen Möglichkeiten der Eltern dürfen nicht über die Qualität der Ausbildung entscheiden.
Wortlaut im Programm
Die finanziellen Möglichkeiten der Eltern dürfen nicht über Qualität der Ausbildung entscheiden. Studiengebühren lehnen wir ab. Link zum Original
Studiengebühren werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die finanziellen Möglichkeiten der Eltern dürfen nicht über Qualität der Ausbildung entscheiden. Studiengebühren lehnen wir ab. Link zum Original
Ein durchlässiges Hochschulsystem behandelt und fördert Universitäten und Fachhochschulen gleich.
Wortlaut im Programm
Wir Grüne setzen uns für ein durchlässiges, flexibles Hochschulsystem ein, das Universitäten und Fachhochschulen in gleicher Weise behandelt und fördert. Link zum Original
Der Informationsaustausch zwischen Forschung, Wirtschaft und Öffentlichkeit wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen einen stärkeren Informationsaustausch zwischen Forschung, Wirtschaft und 5 Öffentlichkeit, denn auch die Wissenschaft muss sich gegenüber der Gesellschaft öffnen und ihre Erkenntnisse vermitteln. Link zum Original
Die Möglichkeiten zu eigenständiger Forschung und Lehre an Hochschulen werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für bessere Möglichkeiten zur eigenständigen Forschung und Lehre und mehr Mitsprachemöglichkeiten, denn Demokratieverständnis, Kritikfähigkeit und Selbstständigkeit sind für uns auch in der Hochschulbildung wichtige Lernziele. Link zum Original
Die Mitsprachemöglichkeiten an Hochschulen werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für bessere Möglichkeiten zur eigenständigen Forschung und Lehre und mehr Mitsprachemöglichkeiten, denn Demokratieverständnis, Kritikfähigkeit und Selbstständigkeit sind für uns auch in der Hochschulbildung wichtige Lernziele. Link zum Original
Bei der Besetzung von Professuren zählt die Lehrbefähigung gleichrangig mit der Forschungsleistung.
Wortlaut im Programm
Bei der 10 Besetzung von Professuren muss die Befähigung zur Lehre gleichrangig neben die Leistungen in der Forschung treten. Link zum Original
Gezielte Maßnahmen wie Nachwuchsprogramme für junge Wissenschaftlerinnen fördern die Chancengleichheit in Lehre und Forschung.
Wortlaut im Programm
Wir fordern gezielte Maßnahmen zur Umsetzung der Chancengleichheit von Männern und Frauen in Lehre und Forschung, wie zum Beispiel Nachwuchsprogramme für junge 15 Wissenschaftlerinnen. Link zum Original
Die Position der Frauenbeauftragten an Hochschulen wird gestärkt, besonders bei Mittelvergabe und Berufungen.
Wortlaut im Programm
Die Position der Frauenbeauftragten - insbesondere bei der Mittelvergabe und bei Berufungsverfahren - wollen wir stärken. Link zum Original
Bürokratische Hindernisse für Aufenthalte ausländischer Wissenschaftler in Bayern werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Die bürokratischen Hindernisse, die heute viele ausländische WissenschaftlerInnen von einem Aufenthalt in Bayern abhalten, müssen abgebaut werden. Link zum Original
Die Mittel zur Betreuung und Förderung ausländischer Studierender werden erhöht.
Wortlaut im Programm
Zur Betreuung und Förderung von ausländischen Studierenden müssen die Mittel erhöht werden. Link zum Original
Die verfasste Studierendenschaft mit Finanz- und Satzungshoheit und politischem Mandat wird wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir die Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft mit Finanz- und Satzungshoheit und politischem Mandat. Link zum Original
Bayern soll einen Spitzenplatz bei der Erforschung effizienter Energietechnologien erreichen.
Wortlaut im Programm
Bayern soll einen Spitzenplatz bei der Erforschung effizienter Energietechnologien erobern! Link zum Original
Die Mittel für tierexperimentelle Forschung und den Ankauf von Versuchstieren sollen gestrichen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Mittel für tierexperimentelle Forschung sowie für den Ankauf von Versuchstieren streichen zugunsten 25 von Förderprogrammen zur Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen. Link zum Original
Förderprogramme zur Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen sollen aufgelegt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Mittel für tierexperimentelle Forschung sowie für den Ankauf von Versuchstieren streichen zugunsten 25 von Förderprogrammen zur Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen. Link zum Original
Die Bewusstseinsbildung für globale Zusammenhänge soll in der Schulbildung einen größeren Stellenwert erhalten.
Wortlaut im Programm
Eine breitere Bewusstseinsbildung für globale Zusammenhänge und Probleme muss bereits in der Schulbildung einen größeren Stellenwert bekommen. Link zum Original
Die Agenda-21-Arbeit soll mit stärkerer Gewichtung des Themas Eine Welt eine tragende Rolle in der schulischen Bewusstseinsbildung übernehmen.
Wortlaut im Programm
Eine breitere Bewusstseinsbildung für globale Zusammenhänge und Probleme muss bereits in der Schulbildung einen größeren Stellenwert bekommen. Eine tragende Rolle soll hier die Agenda-21-Arbeit durch stärkere Gewichtung des Themas „Eine-Welt“ einnehmen. Link zum Original
Eine Behinderung soll künftig nicht mehr darüber entscheiden, ob Kinder die Regelschule besuchen können.
Wortlaut im Programm
Eine Behinderung darf zukünftig nicht mehr ausschlaggebend sein, wenn es darum geht, welche Kinder die Regelschule besuchen können. Link zum Original
Die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Lehre und Forschung soll durch gezielte Maßnahmen wie Nachwuchsprogramme für Wissenschaftlerinnen umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern gezielte Maßnahmen zur Umsetzung 50 der Chancengleichheit von Männern und Frauen in Lehre und Forschung, wie zum Beispiel Nachwuchsprogramme für junge Wissenschaftlerinnen. Link zum Original
Aufklärung über gleichgeschlechtliche Lebensweisen soll fester Bestandteil des Schulunterrichts werden.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/ Die Grünen in Bayern wollen, dass Aufklärung über gleichgeschlechtliche Lebensweisen ein fester Bestandteil in Schulen und in der Lehrerfortbildung wird – mit der Ziel der Erziehung zu mehr Akzeptanz. Link zum Original
Die Integration von Kindern mit Behinderung in Regelschulen soll weiter verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Integration von Kindern mit Behinderung in Regelschulen wollen wir weiter verbessern. Link zum Original
Bildungskonzepte sollen die sprachlichen und kulturellen Kompetenzen von Menschen mit Migrationshintergrund für alle nutzbar machen.
Wortlaut im Programm
Bildungskonzepte müssen so angelegt sein, dass alle 25 von den sprachlichen und kulturellen Kompetenzen der Menschen mit Migrationshintergrund profitieren können. Link zum Original
Das Erziehungsziel „Achtung anderer Kulturen und Lebensweisen“ soll in das Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz aufgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Im Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz ist das Erziehungsziel "Achtung anderer Kulturen und Lebensweisen" aufzunehmen. Link zum Original
Neben der anwendungsorientierten Forschung soll die Grundlagenforschung an Hochschulen einen hohen Stellenwert haben.
Wortlaut im Programm
Neben der anwendungsorientierten Forschung hat auch die Grundlagenforschung an den Hochschulen für uns einen hohen Stellenwert. Link zum Original
Die Technikfolgenabschätzung soll weiter gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Daher setzen wir uns für eine weitere Stärkung der Technikfolgenabschätzung ein. Link zum Original
Technikfolgenabschätzung soll sich am Leitbild der Nachhaltigkeit orientieren.
Wortlaut im Programm
Technikfolgenabschätzung muss sich am Leitbild der Nachhaltigkeit orientieren, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte abwägt. Link zum Original
Technologiepolitik soll auf technologische Vielfalt setzen.
Wortlaut im Programm
Grüne Technologiepolitik setzt auf technologische Vielfalt. Link zum Original
Gentechnik und moderner Biomedizin sollen wegen ihrer möglichen Auswirkungen Grenzen gesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wegen der möglichen weitreichenden Auswirkungen von Gentechnik bzw. der modernen Biomedizin müssen Grenzen gesetzt werden. Link zum Original
Forschung an nicht einwilligungsfähigen Menschen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Forschung an Nichteinwilligungsfähigen lehnen wir genau so ab wie verbrauchende Embryonenforschung, das Klonen von Menschen einschließlich des therapeutischen Klonens sowie verpflichtende Gentests, weil sie die Menschenwürde bedrohen. Link zum Original
Verbrauchende Embryonenforschung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Forschung an Nichteinwilligungsfähigen lehnen wir genau so ab wie verbrauchende Embryonenforschung, das Klonen von Menschen einschließlich des therapeutischen Klonens sowie verpflichtende Gentests, weil sie die Menschenwürde bedrohen. Link zum Original
Das Klonen von Menschen einschließlich des therapeutischen Klonens wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Forschung an Nichteinwilligungsfähigen lehnen wir genau so ab wie verbrauchende Embryonenforschung, das Klonen von Menschen einschließlich des therapeutischen Klonens sowie verpflichtende Gentests, weil sie die Menschenwürde bedrohen. Link zum Original
Forschungspolitische Prioritäten sollen bei neuen Werkstoffen, Nanotechnologie, erneuerbaren Energien, Energieeinsparung, ökologischer Landwirtschaft, nutzerorientierter Informationstechnik, Dienstleistungsinnovationen und der Forschung zum Leben im Alter liegen.
Wortlaut im Programm
Weitere for schungspolitische Prioritäten sehen wir bei neuen Werkstoffen, der Nanotechnologie, erneuerbaren Energien und Energieeinsparung, ökologischer 5 Landwirtschaft, nutzerorientierten Informations - und Kommunikationstechnologien, bei Innovationen für die Dienstleistungsgesellschaft sowie der Forschung zum Thema "Leben im Alter". Link zum Original
Das Hochschulrahmengesetz und seine Umsetzung in Bayern sollen weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für eine Weiterentwicklung des Hochschulrahmengesetzes und seiner Umsetzung in Bayern. Link zum Original
Handlungsbedarf wird besonders beim akademischen Mittelbau gesehen.
Wortlaut im Programm
Handlungsbedarf besteht besonders im akademischen Mittelbau, der einen großen Teil der Verantwortung für die Lehre trägt. Link zum Original
Den Gefahren befristeter Beschäftigung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern für die Forschungsqualität soll entgegengewirkt werden.
Wortlaut im Programm
Zudem verbaut die Befristungsregelung die Zukunftschancen von vielen engagierten und qualifizierten NachwuchwissenschaftlerInnen, die oft grundsätzlich in befristeten Arbeitsverhältnissen - in zeitlich und thematisch gebundenen Forschungsprojekten - tätig sind. Den damit verbundenen Gefahren für Forschungsqualität und Forschungspotentiale wollen wir - gerade auch mit Blick auf die PISA - Studie - 5 entgegenwirken Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.