FW · Freie Wähler – die bürgerliche Alternative
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Bayern 21.09.2003 · Original
Das Programm enthält 104 von 244 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 104Forderungen zum Politikfeld
- 43 %des Programms
- 34Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 104
Die Schülerbeförderung wird wieder im ursprünglichen Umfang staatlich bezuschusst.
Wortlaut im Programm
- Rückkehr zur ursprünglichen Bezuschussung der Schülerbeförderung Link zum Original
Der Staat übernimmt die Kosten der Ganztags- und Mittagsbetreuung vollständig.
Wortlaut im Programm
- komplette Kostenübernahme für Ganztags- und Mittagsbetreuung Link zum Original
Der Staat übernimmt die EDV-Kosten für Systembetreuer an Schulen.
Wortlaut im Programm
- Übernahme der EDV-Kosten für Systembetreuer Link zum Original
Der Staat übernimmt die Trägerschaft der kommunalen Schulen.
Wortlaut im Programm
- Übernahme der Trägerschaft kommunaler Schulen durch den Staat Link zum Original
Den Kommunen werden die Mehrkosten der sechsstufigen Realschule erstattet.
Wortlaut im Programm
- Erstattung der Mehrkosten für die sechsstufige Realschule wie von der Kultusministerin 1998 versprochen Link zum Original
Sinnvolle pädagogische Konzepte in Kindergärten werden nicht aus ökonomischen Gründen aufgegeben.
Wortlaut im Programm
Sinnvolle pädagogische Konzepte dürfen nicht aus ökonomischen Gründen verworfen werden. Link zum Original
Örtliche und überörtliche Qualitätskommissionen für Kindergärten werden als Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Örtliche und überörtliche Qualitätskommissionen sind ein Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung. Link zum Original
Eingruppige Kindergärten im ländlichen Raum bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Existenz eingruppiger Kindergärten für den ländlichen Raum ist unverzichtbar. Link zum Original
Der Freistaat legt ein Finanzierungsgesetz für alle Kinderbetreuungseinrichtungen vor.
Wortlaut im Programm
Für alle Kinderbetreuungseinrichtungen ist ein Finanzierungsgesetz durch den Freistaat Bayern vorzulegen. Link zum Original
Forschungseinrichtungen werden dezentralisiert.
Wortlaut im Programm
4. Dezentralisierung von Forschungseinrichtungen Link zum Original
Die Ursachen der Probleme im Bildungswesen liegen im System und nicht bei Schülern und Lehrern.
Wortlaut im Programm
Irgend etwas stimmt nicht an unserem Bildungswesen, aber Schuld sind nicht die Schüler und Lehrer, es hapert am System: Link zum Original
Das Bildungswesen soll grundlegend reformiert werden, um neuen sozialen Aufgaben und dem Leistungswettbewerb gerecht zu werden.
Wortlaut im Programm
Auch das Bildungswesen braucht eine Reform an „Haupt und Gliedern“, um den ihr neu zugewachsenen sozialen Aufgaben ebenso wie dem immer stärker werdenden Leistungswettbewerb gerecht zu werden. Link zum Original
Ganztagsschulen und Schulsozialarbeit gelten als richtige Maßnahmen, die konsequenter verfolgt werden sollen.
Wortlaut im Programm
Andere Maßnahmen hingegen, die durchaus in die richtige Richtung wiesen (z. B. Ganztagsschulen, Schulsozialarbeit), wurden nur halbherzig verfolgt. Link zum Original
Der Lehrstoff an Gymnasien soll entrümpelt werden.
Wortlaut im Programm
Die längst überfällige Entrümpelung des Lehrstoffs an Gymnasien sowie die erforderliche Neustrukturierung der gymnasialen und der Universitätsausbildung wurden bislang überhaupt noch nicht in Angriff genommen. Link zum Original
Die gymnasiale Ausbildung und die Universitätsausbildung sollen neu strukturiert werden.
Wortlaut im Programm
Die längst überfällige Entrümpelung des Lehrstoffs an Gymnasien sowie die erforderliche Neustrukturierung der gymnasialen und der Universitätsausbildung wurden bislang überhaupt noch nicht in Angriff genommen. Link zum Original
Bildungsvermittlung an Schulen soll sich nicht auf Wissensvermittlung beschränken.
Wortlaut im Programm
Bildungsvermittlung an den Schulen darf dabei weniger denn je auf die Vermittlung von Wissen beschränkt sein. Link zum Original
Die Schule soll die Grundlagen für lebenslanges Lernen vermitteln.
Wortlaut im Programm
In einer Gesellschaft, in der lebenslanges Lernen zum „Überlebensprinzip“ wird, muss die Schule das Instrumentarium für diese lebenslange Lernen bereitstellen. Link zum Original
Der Fächerkanon insbesondere an weiterführenden Schulen soll klar und durchschaubar sein.
Wortlaut im Programm
Je komplizierter Prozesse in Wirtschaft und Gesellschaft ablaufen, um so klarer und durchschaubarer muss der Fächerkanon sein, auf dessen Grundlage – insbesondere an den weiterführenden Schulen – das Lernen auf der Basis von Erkenntnis, Training und kreativem Tun erfolgt. Link zum Original
Das gegliederte Schulwesen bleibt erhalten und soll sich auf seine Aufgabenteilung besinnen.
Wortlaut im Programm
Das gegliederte Schulwesen in Bayern muss dabei nicht in Frage gestellt werden, sondern es muss sich von Neuem seiner Aufgabenteilung besinnen. Link zum Original
Horizontale und vertikale Durchlässigkeit im gesamten Bildungssystem sollen gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Das Prinzip der Bildungsgerechtigkeit erfordert dabei, dass die horizontale und insbesondere die vertikale Durchlässigkeit im gesamten Bildungssystem gewährleistet ist. Link zum Original
Der Leistungsgedanke im Sinne von Fördern und Fordern gilt im gesamten Ausbildungsbereich als Maßstab.
Wortlaut im Programm
Der Leistungsgedanke im Sinne von Fördern und Fordern ist im gesamten Ausbildungsbereich als Maßstab anzusetzen. Link zum Original
Schulen, insbesondere Hauptschulen, sollen sich sozialen Spannungen im Schulbetrieb stellen.
Wortlaut im Programm
Die Schule, insbesondere die Hauptschule, muss sich den gesellschaftlichen Problemen stellen, die sich in Form von sozialen Spannungen im Schulbetrieb äußern. Link zum Original
Die Schule übernimmt einen Teil der Erziehungsaufgabe, die Elternhäuser nicht mehr wahrnehmen können.
Wortlaut im Programm
Ob man es will oder nicht: die Schule hat keine andere Wahl als einen Teil der Erziehungsaufgabe zu übernehmen, die in vielen Elternhäusern nicht mehr wahrgenommen werden kann. Dabei müssen die Lehrkräfte Unterstützung erhalten. Link zum Original
Lehrkräfte erhalten Unterstützung bei der Übernahme von Erziehungsaufgaben.
Wortlaut im Programm
Ob man es will oder nicht: die Schule hat keine andere Wahl als einen Teil der Erziehungsaufgabe zu übernehmen, die in vielen Elternhäusern nicht mehr wahrgenommen werden kann. Dabei müssen die Lehrkräfte Unterstützung erhalten. Link zum Original
Der Schwerpunkt der bildungspolitischen Maßnahmen liegt bei den Grund- und Hauptschulen.
Wortlaut im Programm
Der große Schwerpunkt der bildungspolitischen Maßnahmen der Freien Wähler gilt den Grund- und Hauptschulen: Sie leiden unter Selektionsdruck und den Auswirkungen sozialer Gegensätze am meisten, und hier ist der Handlungsdruck am größten. Link zum Original
Es gibt ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsschulen.
Wortlaut im Programm
- Bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsschulen, die für die Schülerinnen und Schüler nicht nur einen Ort des Lernens, sondern auch ein Stück Heimat darstellen. Dazu bedarf es kompetenter Unterstützung durch Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen Link zum Original
Ganztagsschulen werden durch Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen unterstützt.
Wortlaut im Programm
- Bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsschulen, die für die Schülerinnen und Schüler nicht nur einen Ort des Lernens, sondern auch ein Stück Heimat darstellen. Dazu bedarf es kompetenter Unterstützung durch Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen Link zum Original
Eine Klasse hat höchstens 25 Schüler.
Wortlaut im Programm
- Maximal 25 Schüler pro Klasse Link zum Original
Schulen erhalten durch Entstaatlichung Freiräume für ein eigenes Schulprofil.
Wortlaut im Programm
- Herausbildung eines eigenen Schulprofils: Schaffung von Freiräumen durch „Entstaatlichung“, Verbesserung der Sach- und Personalausstattung, stärkerer Praxisbezug, Einbeziehung der örtlichen Lebensbezüge in den Schulalltag Link zum Original
Die Sach- und Personalausstattung der Schulen wird verbessert.
Wortlaut im Programm
- Herausbildung eines eigenen Schulprofils: Schaffung von Freiräumen durch „Entstaatlichung“, Verbesserung der Sach- und Personalausstattung, stärkerer Praxisbezug, Einbeziehung der örtlichen Lebensbezüge in den Schulalltag Link zum Original
Der Unterricht erhält einen stärkeren Praxisbezug und bezieht örtliche Lebensbezüge in den Schulalltag ein.
Wortlaut im Programm
- Herausbildung eines eigenen Schulprofils: Schaffung von Freiräumen durch „Entstaatlichung“, Verbesserung der Sach- und Personalausstattung, stärkerer Praxisbezug, Einbeziehung der örtlichen Lebensbezüge in den Schulalltag Link zum Original
Das freiwillige 10. Schuljahr zur Erlangung der mittleren Reife wird, soweit örtlich möglich, flächendeckend eingeführt.
Wortlaut im Programm
- Flächendeckende Einführung des freiwilligen 10. Schuljahres zur Erlangung der mittleren Reife, soweit dies von den örtlichen Verhältnissen her möglich ist Link zum Original
Neue Lehrformen auf Grundlage von Gruppenarbeit und gegenseitiger Hilfe der Schüler werden eingeführt.
Wortlaut im Programm
- Neue Lehrformen, die Gruppenarbeit und das Prinzip „die Stärkeren helfen den Schwächeren“ zur Grundlage haben Link zum Original
Der Lehrplan wird radikal entrümpelt.
Wortlaut im Programm
- „Mut zur Lücke“: Radikale Entrümpelung des Lehrplans Link zum Original
Die Schulzeit wird um ein Jahr verkürzt.
Wortlaut im Programm
- Schulzeitverkürzung um ein Jahr Link zum Original
Frei werdende Kapazitäten verbleiben an den Gymnasien und werden für bessere pädagogische Betreuung und kleinere Klassen eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Die frei werdenden Kapazitäten müssen an den Gymnasien bleiben und für eine bessere pädagogische Betreuung (kleinere Klassen) eingesetzt werden. Link zum Original
Studiengebühren werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
- Keine Studiengebühren Link zum Original
Die materielle Absicherung des Studiums durch das BAföG wird verbessert.
Wortlaut im Programm
- Schaffung von Chancengleichheit durch bessere materielle Absicherung des Studiums (BAFöG). Diese ist an Leistungsnachweise zu koppeln. Link zum Original
Die BAföG-Förderung wird an Leistungsnachweise gekoppelt.
Wortlaut im Programm
- Schaffung von Chancengleichheit durch bessere materielle Absicherung des Studiums (BAFöG). Diese ist an Leistungsnachweise zu koppeln. Link zum Original
Es werden verkürzte Grundstudiengänge mit berufsqualifizierender Abschlussprüfung wie Bachelor oder Lizentiat geschaffen.
Wortlaut im Programm
- Strukturierung des Studiums: Schaffung verkürzter Grundstudiengänge mit beruflich verwertbarer Abschlußprüfung (Bachelor, Lizentiat) Link zum Original
Es werden modulorientierte Aufbaustudiengänge mit wissenschaftlicher, praxis- oder projektorientierter Ausrichtung eingeführt.
Wortlaut im Programm
- modulorientierte Aufbaustudiengänge mit unterschiedlichen Ausrichtungen: wissenschaftlich, praxisorientiert, projektorientiert, Neuentwicklungen; zudem Module für Berufstätige zur Fort- und Weiterbildung. Link zum Original
Hochschulen bieten Module zur Fort- und Weiterbildung für Berufstätige an.
Wortlaut im Programm
- modulorientierte Aufbaustudiengänge mit unterschiedlichen Ausrichtungen: wissenschaftlich, praxisorientiert, projektorientiert, Neuentwicklungen; zudem Module für Berufstätige zur Fort- und Weiterbildung. Link zum Original
Das Lehrangebot an den Hochschulen wird durch mehr Lehrpersonal verstärkt.
Wortlaut im Programm
- Verstärkung des Lehrangebots an den Hochschulen (= mehr Lehrer an den Hochschulen) Link zum Original
Die Lehrbefähigung der Hochschullehrer wird bewertet.
Wortlaut im Programm
- Bewertung der Lehrbefähigung des Hochschullehrkörpers Link zum Original
Bezahlung und Sachmittelausstattung werden leistungsorientiert gestaltet.
Wortlaut im Programm
- leistungsorientierte Bezahlung und Sachmittelausstattung Link zum Original
Die Lehrerbildung erhält mehr Praxisbezug, insbesondere in der ersten Stufe der Gymnasiallehrerausbildung.
Wortlaut im Programm
- Mehr Praxisbezug in der Lehrerbildung, insbesondere in der ersten Stufe der Gymnasiallehrerausbildung Link zum Original
Aus- und Fortbildung der Lehrer zielen auf die Abkehr vom Frontalunterricht und auf neue Unterrichtsformen wie Projekt- und Gruppenunterricht.
Wortlaut im Programm
- Pädagogische Ausbildung, Fort - und Weiterbildung für Lehrer: Abkehr vom „Frontalunterricht“, Einführung neuer Unterrichtsformen, Projekt - und Gruppenunterricht Link zum Original
Lehrer erhalten schulpsychologische Angebote gegen Burn-out und vorzeitige Zwangspensionierung.
Wortlaut im Programm
- Maßnahmen gegen „burn-out-Syndrom“ und vorzeitige Zwangspensionierung: Schulpsychologische Angebote auch an Lehrer, die Hilfe suchen. Link zum Original
Die Lehrerarbeitszeit wird stärker flexibilisiert.
Wortlaut im Programm
- Verstärkte Flexibilisierung der Lehrerarbeitszeit. Bildung von „Stundenpools“, die der zusätzlichen Anstellung von Junglehrern zugute kommen Link zum Original
Es werden Stundenpools gebildet, die der zusätzlichen Anstellung von Junglehrern dienen.
Wortlaut im Programm
- Verstärkte Flexibilisierung der Lehrerarbeitszeit. Bildung von „Stundenpools“, die der zusätzlichen Anstellung von Junglehrern zugute kommen Link zum Original
Junglehrer werden für die Nachmittagsbetreuung an der Hauptschule eingesetzt und umgeschult.
Wortlaut im Programm
- Einsatz und Umschulung von Junglehrern für die Schüler -Nachmittagsbetreuung an der Hauptschule Link zum Original
Im Schulwesen werden Strukturreformen sowie Personal- und Organisationsentwicklung nach dem Vorbild der Wirtschaft durchgeführt.
Wortlaut im Programm
- Strukturreformen, Personal - und Organisationsentwicklung wie in der Wirtschaft Link zum Original
Die berufliche Bildung wird besser auf die Anforderungen der Wirtschaft abgestimmt.
Wortlaut im Programm
Eine solide berufliche Bildung erfordert aber auch eine bessere Abstimmung mit den Anforderungen der Wirtschaft, eine Überprüfung der Ausbildungsordnungen und eine Flexibilisierung der Berufsbilder. Link zum Original
Die Ausbildungsordnungen werden überprüft.
Wortlaut im Programm
Eine solide berufliche Bildung erfordert aber auch eine bessere Abstimmung mit den Anforderungen der Wirtschaft, eine Überprüfung der Ausbildungsordnungen und eine Flexibilisierung der Berufsbilder. Link zum Original
Die Berufsbilder werden flexibilisiert.
Wortlaut im Programm
Eine solide berufliche Bildung erfordert aber auch eine bessere Abstimmung mit den Anforderungen der Wirtschaft, eine Überprüfung der Ausbildungsordnungen und eine Flexibilisierung der Berufsbilder. Link zum Original
Die berufliche Bildung wird besser mit Fach- und Berufsoberschulen verzahnt.
Wortlaut im Programm
Besonders wichtig ist auch eine bessere Verzahnung mit weiterführenden Bildungseinrichtungen (FOS, BOS) und eine realistische, dem technischen Stand angepaßte Lehrerfortbildung. Link zum Original
Die Lehrerfortbildung in der beruflichen Bildung wird dem technischen Stand angepasst.
Wortlaut im Programm
Besonders wichtig ist auch eine bessere Verzahnung mit weiterführenden Bildungseinrichtungen (FOS, BOS) und eine realistische, dem technischen Stand angepaßte Lehrerfortbildung. Link zum Original
Es wird eine Initiative für die Berufsausbildung gestartet.
Wortlaut im Programm
Die Freien Wähler fordern eine Initiative für die Berufsausbildung: Tausende Schulabgänger bekommen keinen Ausbildungsplatz. Link zum Original
Von Betrieben beklagte Wissensdefizite von Schulabgängern werden festgestellt und durch Anpassung der Lehrpläne beseitigt.
Wortlaut im Programm
Wissensdefizite von Schulabgängern, die von den Betrieben beklagt werden, müssen festgestellt und durch Anpassung der Lehrpläne beseitigt werden. Link zum Original
Die Staatsregierung trägt mehr dazu bei, lernwilligen Jugendlichen eine Ausbildungsmöglichkeit zu eröffnen.
Wortlaut im Programm
Umgekehrt muss die Staatsregierung auch mehr dazu beitragen, Jugendlichen, die lernen wollen, eine Ausbildungsmöglichkeit zu eröffnen. Link zum Original
Die Bildungspolitik soll ihre Schwerpunkte neu definieren und Leistung und Humanität in Einklang bringen.
Wortlaut im Programm
Die Bildungspolitik in Bayern bedarf einer Neudefinition ihrer Schwerpunkte: Leistung UND Humanität müssen miteinander in Einklang gebracht werden. Link zum Original
Die Schulen werden von staatlicher Gängelung befreit.
Wortlaut im Programm
Die Schulen müssen von der staatlichen Gängelung befreit werden. Link zum Original
Ein Großteil der Schulaufsicht wird ersatzlos gestrichen.
Wortlaut im Programm
Ein Großteil der Schulaufsicht kann ersatzlos gestrichen werden, wenn die Schulen in die Lage versetzt werden, durch Eigenverantwortlichkeit, Personalhoheit, Finanzhoheit und weitgehende Freiheit in der Lehre ein eigenes Profil aufzubauen. Link zum Original
Schulen erhalten Eigenverantwortung, Personalhoheit, Finanzhoheit und weitgehende Freiheit in der Lehre.
Wortlaut im Programm
Ein Großteil der Schulaufsicht kann ersatzlos gestrichen werden, wenn die Schulen in die Lage versetzt werden, durch Eigenverantwortlichkeit, Personalhoheit, Finanzhoheit und weitgehende Freiheit in der Lehre ein eigenes Profil aufzubauen. Link zum Original
Schulen werden nach dem Prinzip der Selbstverwaltung ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Analog dem „Modell Gemeinde“, das deshalb so gut funktioniert, weil es wie eine Zelle eigenständig und selbstverantwortlich handeln kann, sind auch die Schulen nach dem Prinzip der Selbstverwaltung auszurichten. Link zum Original
Das Recht der Eltern auf freie Schulwahl wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Das Recht der Eltern auf freie Schulwahl und auf Mitbestimmung bei der schulischen Selbstverwaltung muss gestärkt werden. Link zum Original
Die Mitbestimmung der Eltern bei der schulischen Selbstverwaltung wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Das Recht der Eltern auf freie Schulwahl und auf Mitbestimmung bei der schulischen Selbstverwaltung muss gestärkt werden. Link zum Original
Die Hauptschule wird aufgewertet, um ihr Ausbluten in Stadt und Land zu verhindern.
Wortlaut im Programm
Die Hauptschule muss dringend aufgewertet werden, um ein Ausbluten in Stadt und Land zu verhindern. Link zum Original
Die Ganztagsschule wird bedarfsgerecht und in städtischen sozialen Brennpunkten unverzüglich eingeführt.
Wortlaut im Programm
Bedarfsgerechte Einführung der Ganztagsschule. Diese muss neben dem Nachmittagsunterricht eine echte Freizeitgestaltung beinhalten (z.B. durch Einbeziehung von Vereinen), wofür ein zusätzliches Potential an Junglehrern und Sozialpädagogen heranzuziehen ist. Insbesondere in den städtischen sozialen Brennpunkten ist dies unverzüglich umzusetzen. Link zum Original
Die Ganztagsschule umfasst neben Nachmittagsunterricht eine echte Freizeitgestaltung unter Einbeziehung von Vereinen.
Wortlaut im Programm
Bedarfsgerechte Einführung der Ganztagsschule. Diese muss neben dem Nachmittagsunterricht eine echte Freizeitgestaltung beinhalten (z.B. durch Einbeziehung von Vereinen), wofür ein zusätzliches Potential an Junglehrern und Sozialpädagogen heranzuziehen ist. Insbesondere in den städtischen sozialen Brennpunkten ist dies unverzüglich umzusetzen. Link zum Original
Für die Ganztagsschule werden zusätzliche Junglehrer und Sozialpädagogen herangezogen.
Wortlaut im Programm
Bedarfsgerechte Einführung der Ganztagsschule. Diese muss neben dem Nachmittagsunterricht eine echte Freizeitgestaltung beinhalten (z.B. durch Einbeziehung von Vereinen), wofür ein zusätzliches Potential an Junglehrern und Sozialpädagogen heranzuziehen ist. Insbesondere in den städtischen sozialen Brennpunkten ist dies unverzüglich umzusetzen. Link zum Original
Die Hauptschule soll auf die wachsende Zahl von Familien reagieren, denen die wertorientierte Erziehung ihrer Kinder entgleitet.
Wortlaut im Programm
Die Hauptschule muss sich der Tatsache stellen, dass es immer mehr Familien gibt, denen eine wertorientierte Erziehung ihrer Kinder aus den Händen gleitet. Link zum Original
Die Hauptschule wird durch weitestgehende Einführung des freiwilligen zehnten Schuljahres attraktiver.
Wortlaut im Programm
Erhöhung der Attraktivität der Hauptschule durch weitestgehende Einführung des freiwilligen zehnten Schuljahres Link zum Original
Die Hauptschule wird mit den strukturprägenden Einrichtungen und Besonderheiten der Region verzahnt.
Wortlaut im Programm
Ausbau und Verzahnung der Hauptschule mit den strukturprägenden Einrichtungen und Besonderheiten der Region und Ausbau eines individuellen Schulprofils. Link zum Original
Hauptschulen bauen ein individuelles Schulprofil aus.
Wortlaut im Programm
Ausbau und Verzahnung der Hauptschule mit den strukturprägenden Einrichtungen und Besonderheiten der Region und Ausbau eines individuellen Schulprofils. Link zum Original
Die Förderschulpolitik wird reformiert.
Wortlaut im Programm
Auch die Förderschulpolitik in Bayern braucht dringend Reformen. Link zum Original
Der Freistaat treibt die Integration von Menschen mit Behinderung in die Regelschule voran.
Wortlaut im Programm
Der Freistaat muss Ernst machen mit der Integration von Behinderten in die Regelschule. Dafür sind flexible pädagogische Konzepte zu entwickeln. Link zum Original
Für die Integration von Menschen mit Behinderung in die Regelschule werden flexible pädagogische Konzepte entwickelt.
Wortlaut im Programm
Der Freistaat muss Ernst machen mit der Integration von Behinderten in die Regelschule. Dafür sind flexible pädagogische Konzepte zu entwickeln. Link zum Original
Die Lehrpersonalzuschüsse für kommunale Schulen werden erhöht.
Wortlaut im Programm
- Höhere Lehrpersonalzuschüsse für kommunale Schulen. Link zum Original
Der Freistaat beteiligt sich an Sachmitteln und Ersatzinvestitionen der Schulen, etwa für Computer.
Wortlaut im Programm
- Beteiligung des Freistaats bei Sachmitteln und Ersatzinvestitionen (z.B. Computern) Link zum Original
Die Aufgabenbestimmung des Gymnasiums wird grundlegend überprüft.
Wortlaut im Programm
Die Aufgabenbestimmung des Gymnasiums bedarf einer grundlegenden Überprüfung. Link zum Original
Entwicklungen, die das Gymnasium zur Hochschule an der Schule machen, werden zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Entwicklungen, die am Gymnasium zur „Hochschule an der Schule“ führen, sind zurückzuschrauben. Link zum Original
Schule soll zum Können verhelfen und nicht nur Wissen vermitteln.
Wortlaut im Programm
Schule muss zum Können verhelfen, nicht nur zum Wissen. Link zum Original
Lehrplan und Fächerfülle werden grundlegend bereinigt.
Wortlaut im Programm
Dazu ist der Lehrplan und die Fächerfülle einer grundlegenden „Flurbereinigung“ zu unterziehen. Link zum Original
Es wird ein ausgewogener Kanon allgemeinbildender, musischer und angewandter Lehrinhalte entworfen.
Wortlaut im Programm
Ein ausgewogener Kanon an allgemeinbildenden, musischen aber auch angewandten Lehrinhalten ist zu entwerfen. Link zum Original
Ziel der gymnasialen Bildung ist die Vermittlung höherer Reife im klassischen Sinne.
Wortlaut im Programm
Ziel gymnasialer Schulbildung ist die Vermittlung von höherer Reife im klassischen Sinne. Link zum Original
Die Schulzeit am Gymnasium wird um ein Jahr verkürzt.
Wortlaut im Programm
Eine Schulzeitverkürzung um ein Jahr ist anzustreben. Diese darf aber nicht als Ein - sparungsinstrument genutzt werden. Link zum Original
Die Schulzeitverkürzung wird nicht als Sparinstrument genutzt.
Wortlaut im Programm
Eine Schulzeitverkürzung um ein Jahr ist anzustreben. Diese darf aber nicht als Ein - sparungsinstrument genutzt werden. Link zum Original
Frei werdende Kapazitäten werden zur besseren pädagogischen Betreuung am Gymnasium eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Freiwerdende Kapazitäten sind zur besseren pädagogischen Betreuung am Gymnasium einzusetzen. Link zum Original
Lehrpersonal an Schulen und Universitäten erhält eine stärker praxisorientierte Aus- und Weiterbildung.
Wortlaut im Programm
Auch das Lehrpersonal an Schulen und Universitäten soll sich in verstärktem Umfang dem Leistungsgebot stellen. Dies ist zu erreichen durch eine stärker praxisorientierte Aus- und Weiterbildung, durch eine wesentlich stärker leistungsorientierte Besoldung und durch Kündbarkeit des Beschäftigungsverhältnisses bei krasser Leistungsunfähigkeit Link zum Original
Lehrpersonal an Schulen und Universitäten wird stärker leistungsorientiert besoldet.
Wortlaut im Programm
Auch das Lehrpersonal an Schulen und Universitäten soll sich in verstärktem Umfang dem Leistungsgebot stellen. Dies ist zu erreichen durch eine stärker praxisorientierte Aus- und Weiterbildung, durch eine wesentlich stärker leistungsorientierte Besoldung und durch Kündbarkeit des Beschäftigungsverhältnisses bei krasser Leistungsunfähigkeit Link zum Original
Beschäftigungsverhältnisse von Lehrpersonal sind bei krasser Leistungsunfähigkeit kündbar.
Wortlaut im Programm
Auch das Lehrpersonal an Schulen und Universitäten soll sich in verstärktem Umfang dem Leistungsgebot stellen. Dies ist zu erreichen durch eine stärker praxisorientierte Aus- und Weiterbildung, durch eine wesentlich stärker leistungsorientierte Besoldung und durch Kündbarkeit des Beschäftigungsverhältnisses bei krasser Leistungsunfähigkeit Link zum Original
Studiengebühren werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Chancengleichheit auch im Studium ist eine grundlegende Voraussetzung für unser Bildungssystem. Von daher verbieten sich Studiengebühren. Link zum Original
Das BAföG sichert Studierende materiell ausreichend ab.
Wortlaut im Programm
Vielmehr soll durch das BAFÖG eine ausreichende materielle Absicherung der Studenten erreicht werden. Link zum Original
Die Bildungspolitik vermittelt eine Art Generationenvertrag zwischen Wirtschaft und Akademikern einerseits und Studierenden andererseits.
Wortlaut im Programm
Eine Art „Generationenvertrag“ zwischen Wirtschaft und Akademikern auf der einen Seite und Studenten auf der anderen Seite soll durch die Bildungspolitik vermittelt werden. Link zum Original
Studierende erbringen als Gegenleistung für die Ermöglichung des Studiums Leistung.
Wortlaut im Programm
Als Gegenleistung für die Ermöglichung des Studiums hat der Student Leistung zu erbringen. Link zum Original
Das Studium beginnt mit einem Grundstudium, das mit einem berufsqualifizierenden Zeugnis abschließt.
Wortlaut im Programm
In einem Grundstudium ist ein hohes Maß an materiellem Fachwissen zu erwerben. Dieses wird mit einem Zeugnis abgeschlossen, welches eine berufsqualifizierende Gewichtung hat und zu einem Drittel auf die Examensendnote angerechnet wird. Link zum Original
Das Zeugnis des Grundstudiums wird zu einem Drittel auf die Examensendnote angerechnet.
Wortlaut im Programm
In einem Grundstudium ist ein hohes Maß an materiellem Fachwissen zu erwerben. Dieses wird mit einem Zeugnis abgeschlossen, welches eine berufsqualifizierende Gewichtung hat und zu einem Drittel auf die Examensendnote angerechnet wird. Link zum Original
Auf das Grundstudium folgen Studienmodule unterschiedlicher Länge mit wissenschaftlicher, praktischer oder ergänzender Ausrichtung.
Wortlaut im Programm
Darauf aufbauend schließen sich weitere Studienmodule unterschiedlicher Länge und Ausrichtung an: Wissenschaftlich orientiert, praxisorientiert, stärker zur Abrundung und Ergänzung ausgerichtet. Link zum Original
Ergänzungs- und Teilmodule des Studiums stehen auch der beruflichen Fort- und Weiterbildung offen.
Wortlaut im Programm
Das letztgenannte Modul sowie Teilmodule aus der wissenschaftlichen und praktischen Orientierung lassen sich auch zur beruflichen Fort - und Weiterbildung einsetzen. Link zum Original
Universitäten und Hochschulen ermöglichen Studierenden durch ein entsprechendes Lehrangebot den Erwerb der geforderten Kenntnisse.
Wortlaut im Programm
Umgekehrt müssen aber auch Universität und Hochschule den Studenten in die Lage versetzen, sich durch entsprechendes Lehrangebot die Wissensanforderungen zu erwerben. Link zum Original
Lehre und akademischer Mittelbau an den Hochschulen werden nachdrücklich verstärkt.
Wortlaut im Programm
Dazu ist eine nachdrückliche Verstärkung der Lehre und des akademischen Mittelbaus erforderlich. Link zum Original
Die Leistungsbereitschaft der Hochschullehrer wird durch zeitlich begrenzte Lehraufträge gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Leistungsbereitschaft der Hochschullehrer und ihre pädagogischen Fähigkeiten sind durch zeitlich begrenzte Lehraufträge sowie durch ein leistungsorientiertes Besoldungs- und Lehrstuhlausstattungssystem zu fördern. Link zum Original
Für Hochschullehrer wird ein leistungsorientiertes Besoldungs- und Lehrstuhlausstattungssystem eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die Leistungsbereitschaft der Hochschullehrer und ihre pädagogischen Fähigkeiten sind durch zeitlich begrenzte Lehraufträge sowie durch ein leistungsorientiertes Besoldungs- und Lehrstuhlausstattungssystem zu fördern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.