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Grüne BW · Jetzt aber Grün!

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Baden-Württemberg 2006 · Original

Das Programm enthält 26 von 675 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 26
  1. Eine klare Kennzeichnung soll dafür sorgen, dass Saft aus heimischen Streuobstwiesen mehr Käufer findet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die VerbraucherInnen über diesen Zusammenhang aufklären und durch eine klare Kennzeichnung erreichen, dass Saft aus heimischen Streuobstwiesen wieder mehr KäuferInnen findet. Link zum Original
  2. Das Branntweinmonopol soll zur Pflege der Streuobstwiesen erhalten bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Auch unser Einsatz für den Erhalt des Branntweinmonopols hat die Pflege der Streuobstwiesen zum Ziel. Link zum Original
  3. Tierschutzorganisationen erhalten ein Verbandsklagerecht, um das Recht der Tiere auf artgerechtes Leben vor Gericht durchzusetzen.

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    Wortlaut im Programm
    Tiere sind Lebewesen und haben das im Staatsziel "Tierschutz" festgeschriebene Recht auf ein artgerechtes Leben. Tierschutzorganisationen müssen dieses Recht vor Gericht mit einer Verbandsklage durchsetzen können. Link zum Original
  4. Artgerechte Tierhaltung soll zum Qualitäts- und Markenzeichen des Landes werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die artgerechte Tierhaltung muss zu einem Qualitäts- und Markenzeichen unseres Bundeslandes werden. Link zum Original
  5. Das Land übernimmt im Bundesrat eine Vorreiterrolle bei der tierschutzgerechten Weiterentwicklung der Nutztierhaltungsverordnung.

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    Wortlaut im Programm
    Im Bundesrat muss unser Bundesland eine Vorreiterrolle bei der tierschutzgerechten Weiterentwicklung der Nutztierhaltungsverordnung übernehmen. Link zum Original
  6. Der Ausstieg aus der Käfighaltung wird verteidigt.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei müssen der Ausstieg aus der Käfighaltung verteidigt und vergleichbare Fortschritte bei der Haltung aller anderen landwirtschaftlichen Nutztiere erreicht werden. Link zum Original
  7. Bei der Haltung aller anderen landwirtschaftlichen Nutztiere werden vergleichbare Tierschutzfortschritte erreicht.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei müssen der Ausstieg aus der Käfighaltung verteidigt und vergleichbare Fortschritte bei der Haltung aller anderen landwirtschaftlichen Nutztiere erreicht werden. Link zum Original
  8. Die Agrarwende wird zur Grundlage eines neuen Leitbilds für die Landwirtschaft des Landes.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die unter Renate Künast eingeläutete Agrarwende zur Grundlage eines neuen Leitbildes für die baden-württembergische Landwirtschaft machen. Wir sehen darin eine Chance, den rasanten Strukturwandel und das zunehmende Sterben von Höfen zu stoppen. Link zum Original
  9. Mit der Agrarwende sollen der rasante Strukturwandel und das Höfesterben gestoppt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die unter Renate Künast eingeläutete Agrarwende zur Grundlage eines neuen Leitbildes für die baden-württembergische Landwirtschaft machen. Wir sehen darin eine Chance, den rasanten Strukturwandel und das zunehmende Sterben von Höfen zu stoppen. Link zum Original
  10. Die Landwirtschaft des Landes soll auf Qualität und Spezialisierung setzen.

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    Wortlaut im Programm
    Zukunft hat sie nur, wenn sie auf Qualität und Spezialisierung setzt. Link zum Original
  11. Umwelt- und artgerecht erzeugte hochwertige Lebensmittel sollen zum Markenzeichen Baden-Württembergs werden.

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    Wortlaut im Programm
    Umwelt- und artgerecht erzeugte hochwertige Lebensmittel müssen zukünftig zum Markenzeichen Baden- Württembergs werden, um sich von der anonymen Massenware im Supermarkt zu unterscheiden. Link zum Original
  12. Regionale Kreisläufe in der Landwirtschaft werden gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Im Zuge der Förderung der einheimischen Landwirtschaft wollen wir uns für eine Stärkung regionaler Kreisläufe einsetzen. Link zum Original
  13. Regionale Produkte sollen in öffentlichen Einrichtungen wie Ganztagsschulen, Krankenhäusern und Kantinen besser vermarktet werden können.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Chancen für die Vermarktung regionaler Produkte in Einrichtungen der öffentlichen Hand wie Ganztagsschulen, Krankenhäusern sowie Uni- und Behördenkantinen grundlegend verbessern. Link zum Original
  14. Eine verbesserte Verbraucheraufklärung soll in Gastronomie, Schulen und Bevölkerung das Bewusstsein für regionale und ökologische Produkte stärken.

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    Wortlaut im Programm
    Im Gastronomiesektor, in den Schulen und in der breiten Bevölkerung wollen wir durch eine verbesserte Verbraucheraufklärung ein Bewusstsein für regionale und ökologisch hochwertige Produkte schaffen. Link zum Original
  15. Der ökologische Landbau rückt ins Zentrum der Landwirtschaftspolitik des Landes.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen den ökologischen Landbau aus seinem Nischendasein herausholen und stärker ins Zentrum der badenwürttembergischen Landwirtschaftspolitik rücken. Link zum Original
  16. Die Agrarumweltprogramme werden so gestaltet, dass sie genügend Anreize zur Umstellung auf ökologischen Landbau bieten.

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    Wortlaut im Programm
    Die bereits existierenden Agrarumweltprogramme müssen so gestaltet werden, dass sie genügend Anreize bieten, auf ökologischen Landbau umzustellen. Link zum Original
  17. Landwirtschaftliche Marketingmittel werden stärker für die Bewerbung ökologischer Produkte eingesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Im Bereich des Marketings wollen wir die eingesetzten Mittel stärker zur Bewerbung ökologischer Produkte einsetzen. Link zum Original
  18. Die Landwirtschaft in Baden-Württemberg bleibt gentechnikfrei.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Grünen wollen in Baden-Württemberg eine Landwirtschaft ohne Gentechnik. Link zum Original
  19. Das Recht der Menschen auf gentechnikfreie Nahrung wird geschützt.

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    Wortlaut im Programm
    Das Recht der Menschen auf gentechnikfreie Nahrung und das Recht der Landwirte auf gentechnikfreien Anbau müssen geschützt werden. Link zum Original
  20. Das Recht der Landwirte auf gentechnikfreien Anbau wird geschützt.

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    Wortlaut im Programm
    Das Recht der Menschen auf gentechnikfreie Nahrung und das Recht der Landwirte auf gentechnikfreien Anbau müssen geschützt werden. Link zum Original
  21. Für gentechnikfreie Landwirtschaft sind reines Saatgut und klare Kennzeichnungsregeln mit einem Schwellenwert an der Nachweisgrenze erforderlich.

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    Wortlaut im Programm
    Voraussetzung für eine gentechnikfreie Landwirtschaft ist reines Saatgut. Klare Kennzeichnungsregelungen mit einem Schwellenwert an der Nachweisgrenze sind dafür unabdingbare Voraussetzung. Link zum Original
  22. Vorschnell erteilte Genehmigungen für Gentechnik werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen kein Risiko eingehen und lehnen vorschnell erteilte Genehmigungen ab. Link zum Original
  23. Die geplante Aufweichung der Haftungsregelung im Gentechnikgesetz wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Haftungsregelung, die durch die frühere grüne Ministerin Renate Künast auf Bundesebene im Gentechnikgesetz verankert wurde, ist ein wirksames Instrument, um der schleichenden Verunreinigung von Nahrungsmitteln und Saatgut Einhalt zu gebieten. Die von der schwarz-roten Bundesregierung vorgesehene Aufweichung dieser Regelung geht zu Lasten der kontrollierten und ökologisch wirtschaftenden LandwirtInnen. Link zum Original
  24. Eine Koexistenz von herkömmlichen und gentechnisch veränderten Kulturen gilt in der kleinflächigen Landwirtschaft des Landes als nicht möglich.

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    Wortlaut im Programm
    Die Koexistenz von herkömmlichen Kulturen und gentechnisch veränderten Kulturen ist ganz besonders in unserer kleinflächig strukturierten Landwirtschaft nicht möglich. Link zum Original
  25. Die Öffnung der Äcker im Land für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Trotzdem hält die CDU/FDP-Landesregierung unbeirrt an ihrem Kurs fest und möchte gegen den Willen der Bevölkerung und gegen große Teile unserer BäuerInnen die baden-württembergischen Äcker für die Gentechnik öffnen. Profitieren werden davon ausschließlich die Saatgutmultis. Wir Grünen lehnen diesen endgültigen Schritt in Richtung Industrialisierung der Landwirtschaft ab. Link zum Original
  26. Die Gründung gentechnikfreier Zonen und Regionen wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Stattdessen unterstützen wir die Gründung von gentechnikfreien Zonen und Regionen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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