Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Baden-Württemberg 2006 · Original
Das Programm enthält 26 von 675 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 26Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 57Seiten im Original
- 2006Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 26
Eine klare Kennzeichnung soll dafür sorgen, dass Saft aus heimischen Streuobstwiesen mehr Käufer findet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die VerbraucherInnen über diesen Zusammenhang aufklären und durch eine klare Kennzeichnung erreichen, dass Saft aus heimischen Streuobstwiesen wieder mehr KäuferInnen findet. Link zum Original
Das Branntweinmonopol soll zur Pflege der Streuobstwiesen erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Auch unser Einsatz für den Erhalt des Branntweinmonopols hat die Pflege der Streuobstwiesen zum Ziel. Link zum Original
Tierschutzorganisationen erhalten ein Verbandsklagerecht, um das Recht der Tiere auf artgerechtes Leben vor Gericht durchzusetzen.
Wortlaut im Programm
Tiere sind Lebewesen und haben das im Staatsziel "Tierschutz" festgeschriebene Recht auf ein artgerechtes Leben. Tierschutzorganisationen müssen dieses Recht vor Gericht mit einer Verbandsklage durchsetzen können. Link zum Original
Artgerechte Tierhaltung soll zum Qualitäts- und Markenzeichen des Landes werden.
Wortlaut im Programm
Die artgerechte Tierhaltung muss zu einem Qualitäts- und Markenzeichen unseres Bundeslandes werden. Link zum Original
Das Land übernimmt im Bundesrat eine Vorreiterrolle bei der tierschutzgerechten Weiterentwicklung der Nutztierhaltungsverordnung.
Wortlaut im Programm
Im Bundesrat muss unser Bundesland eine Vorreiterrolle bei der tierschutzgerechten Weiterentwicklung der Nutztierhaltungsverordnung übernehmen. Link zum Original
Der Ausstieg aus der Käfighaltung wird verteidigt.
Wortlaut im Programm
Dabei müssen der Ausstieg aus der Käfighaltung verteidigt und vergleichbare Fortschritte bei der Haltung aller anderen landwirtschaftlichen Nutztiere erreicht werden. Link zum Original
Bei der Haltung aller anderen landwirtschaftlichen Nutztiere werden vergleichbare Tierschutzfortschritte erreicht.
Wortlaut im Programm
Dabei müssen der Ausstieg aus der Käfighaltung verteidigt und vergleichbare Fortschritte bei der Haltung aller anderen landwirtschaftlichen Nutztiere erreicht werden. Link zum Original
Die Agrarwende wird zur Grundlage eines neuen Leitbilds für die Landwirtschaft des Landes.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die unter Renate Künast eingeläutete Agrarwende zur Grundlage eines neuen Leitbildes für die baden-württembergische Landwirtschaft machen. Wir sehen darin eine Chance, den rasanten Strukturwandel und das zunehmende Sterben von Höfen zu stoppen. Link zum Original
Mit der Agrarwende sollen der rasante Strukturwandel und das Höfesterben gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die unter Renate Künast eingeläutete Agrarwende zur Grundlage eines neuen Leitbildes für die baden-württembergische Landwirtschaft machen. Wir sehen darin eine Chance, den rasanten Strukturwandel und das zunehmende Sterben von Höfen zu stoppen. Link zum Original
Die Landwirtschaft des Landes soll auf Qualität und Spezialisierung setzen.
Wortlaut im Programm
Zukunft hat sie nur, wenn sie auf Qualität und Spezialisierung setzt. Link zum Original
Umwelt- und artgerecht erzeugte hochwertige Lebensmittel sollen zum Markenzeichen Baden-Württembergs werden.
Wortlaut im Programm
Umwelt- und artgerecht erzeugte hochwertige Lebensmittel müssen zukünftig zum Markenzeichen Baden- Württembergs werden, um sich von der anonymen Massenware im Supermarkt zu unterscheiden. Link zum Original
Regionale Kreisläufe in der Landwirtschaft werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Im Zuge der Förderung der einheimischen Landwirtschaft wollen wir uns für eine Stärkung regionaler Kreisläufe einsetzen. Link zum Original
Regionale Produkte sollen in öffentlichen Einrichtungen wie Ganztagsschulen, Krankenhäusern und Kantinen besser vermarktet werden können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Chancen für die Vermarktung regionaler Produkte in Einrichtungen der öffentlichen Hand wie Ganztagsschulen, Krankenhäusern sowie Uni- und Behördenkantinen grundlegend verbessern. Link zum Original
Eine verbesserte Verbraucheraufklärung soll in Gastronomie, Schulen und Bevölkerung das Bewusstsein für regionale und ökologische Produkte stärken.
Wortlaut im Programm
Im Gastronomiesektor, in den Schulen und in der breiten Bevölkerung wollen wir durch eine verbesserte Verbraucheraufklärung ein Bewusstsein für regionale und ökologisch hochwertige Produkte schaffen. Link zum Original
Der ökologische Landbau rückt ins Zentrum der Landwirtschaftspolitik des Landes.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den ökologischen Landbau aus seinem Nischendasein herausholen und stärker ins Zentrum der badenwürttembergischen Landwirtschaftspolitik rücken. Link zum Original
Die Agrarumweltprogramme werden so gestaltet, dass sie genügend Anreize zur Umstellung auf ökologischen Landbau bieten.
Wortlaut im Programm
Die bereits existierenden Agrarumweltprogramme müssen so gestaltet werden, dass sie genügend Anreize bieten, auf ökologischen Landbau umzustellen. Link zum Original
Landwirtschaftliche Marketingmittel werden stärker für die Bewerbung ökologischer Produkte eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Im Bereich des Marketings wollen wir die eingesetzten Mittel stärker zur Bewerbung ökologischer Produkte einsetzen. Link zum Original
Die Landwirtschaft in Baden-Württemberg bleibt gentechnikfrei.
Wortlaut im Programm
Wir Grünen wollen in Baden-Württemberg eine Landwirtschaft ohne Gentechnik. Link zum Original
Das Recht der Menschen auf gentechnikfreie Nahrung wird geschützt.
Wortlaut im Programm
Das Recht der Menschen auf gentechnikfreie Nahrung und das Recht der Landwirte auf gentechnikfreien Anbau müssen geschützt werden. Link zum Original
Das Recht der Landwirte auf gentechnikfreien Anbau wird geschützt.
Wortlaut im Programm
Das Recht der Menschen auf gentechnikfreie Nahrung und das Recht der Landwirte auf gentechnikfreien Anbau müssen geschützt werden. Link zum Original
Für gentechnikfreie Landwirtschaft sind reines Saatgut und klare Kennzeichnungsregeln mit einem Schwellenwert an der Nachweisgrenze erforderlich.
Wortlaut im Programm
Voraussetzung für eine gentechnikfreie Landwirtschaft ist reines Saatgut. Klare Kennzeichnungsregelungen mit einem Schwellenwert an der Nachweisgrenze sind dafür unabdingbare Voraussetzung. Link zum Original
Vorschnell erteilte Genehmigungen für Gentechnik werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen kein Risiko eingehen und lehnen vorschnell erteilte Genehmigungen ab. Link zum Original
Die geplante Aufweichung der Haftungsregelung im Gentechnikgesetz wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Haftungsregelung, die durch die frühere grüne Ministerin Renate Künast auf Bundesebene im Gentechnikgesetz verankert wurde, ist ein wirksames Instrument, um der schleichenden Verunreinigung von Nahrungsmitteln und Saatgut Einhalt zu gebieten. Die von der schwarz-roten Bundesregierung vorgesehene Aufweichung dieser Regelung geht zu Lasten der kontrollierten und ökologisch wirtschaftenden LandwirtInnen. Link zum Original
Eine Koexistenz von herkömmlichen und gentechnisch veränderten Kulturen gilt in der kleinflächigen Landwirtschaft des Landes als nicht möglich.
Wortlaut im Programm
Die Koexistenz von herkömmlichen Kulturen und gentechnisch veränderten Kulturen ist ganz besonders in unserer kleinflächig strukturierten Landwirtschaft nicht möglich. Link zum Original
Die Öffnung der Äcker im Land für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Trotzdem hält die CDU/FDP-Landesregierung unbeirrt an ihrem Kurs fest und möchte gegen den Willen der Bevölkerung und gegen große Teile unserer BäuerInnen die baden-württembergischen Äcker für die Gentechnik öffnen. Profitieren werden davon ausschließlich die Saatgutmultis. Wir Grünen lehnen diesen endgültigen Schritt in Richtung Industrialisierung der Landwirtschaft ab. Link zum Original
Die Gründung gentechnikfreier Zonen und Regionen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Stattdessen unterstützen wir die Gründung von gentechnikfreien Zonen und Regionen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.