FW ST · Politische Zielstellungen und Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2011
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2011 · beschlossen 06.11.2010 · Original
Das Programm enthält 40 von 185 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 40Forderungen zum Politikfeld
- 22 %des Programms
- 17Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 40
Sachsen-Anhalt soll wieder ein Land der Erneuerung und der Ideen für Deutschland werden.
Wortlaut im Programm
Sachsen-Anhalt soll künftig wieder ein „Land der Erneuerung und der Ideen“ für Deutschland werden. Link zum Original
Die Bildungspolitik soll langfristig angelegt sein und für Kontinuität und Qualität der Inhalte statt für Schulformdebatten stehen.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Wähler wollen daher eine langfristig angelegte Bildungspolitik in Sachsen- Anhalt und in Deutschland, die den einzigen Rohstoff dieses Landes, die Bildung und die beruflich qualifizierenden Fähigkeiten aller Altersgruppen langfristig wachsen lässt, und die sich nicht in allein in Schulform-Diskussionen erschöpft, sondern für Kontinuität und Qualität der Inhalte und der Ausbildungen steht. Link zum Original
Alle Kinder erhalten unabhängig von Herkunft und Beschäftigung der Eltern einen Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung in einer Kita.
Wortlaut im Programm
Alle Kinder sollten daher – unabhängig von sozialer Herkunft und Beschäftigungsstatus ihrer Eltern – einen Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung in einer Kindertagesstätte erhalten. Dieser Rechtsanspruch ist durch entsprechende Steuerfinanzierung sicherzustellen. Link zum Original
Der Rechtsanspruch auf ganztägige Kitabetreuung wird aus Steuern finanziert.
Wortlaut im Programm
Alle Kinder sollten daher – unabhängig von sozialer Herkunft und Beschäftigungsstatus ihrer Eltern – einen Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung in einer Kindertagesstätte erhalten. Dieser Rechtsanspruch ist durch entsprechende Steuerfinanzierung sicherzustellen. Link zum Original
Das Programm „Bildung: elementar“ wird systematisch evaluiert, weiterentwickelt und durch Konzepte der Kitas ergänzt.
Wortlaut im Programm
Das in Sachsen-Anhalt entwickelte Programm „Bildung: elementar – Bildung von Anfang an“ ist ein grundlegender Standard, der systematisch evaluiert, weiterentwickelt und durch individuelle Konzepte der Kindertagesstätten komplettiert werden soll. Link zum Original
Kindertagesstätten werden zu Kompetenzzentren frühkindlicher Bildung weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Im Hinblick auf die Umsetzung von Bildungsprogrammen ist eine Weiterentwicklung der Kindertagesstätten zu Kompetenzzentren frühkindlicher Bildung und die Einführung eines Gütesiegels zur Beurteilung und Gewährleistung verbindlicher pädagogischer Qualitätskriterien in den Kindertagesstätten unabdingbar. Link zum Original
Ein Gütesiegel für verbindliche pädagogische Qualitätskriterien in Kitas wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Im Hinblick auf die Umsetzung von Bildungsprogrammen ist eine Weiterentwicklung der Kindertagesstätten zu Kompetenzzentren frühkindlicher Bildung und die Einführung eines Gütesiegels zur Beurteilung und Gewährleistung verbindlicher pädagogischer Qualitätskriterien in den Kindertagesstätten unabdingbar. Link zum Original
Das letzte Kindergartenjahr soll gezielt auf den Schuleintritt vorbereiten.
Wortlaut im Programm
Das letzte Kindergartenjahr sollte in spezifischer Weise auf den Eintritt in die schulische Bildung vorbereiten. Link zum Original
Kitas benötigen qualifiziertes Personal und einen angemessenen Personalschlüssel.
Wortlaut im Programm
Eine erfolgreiche Umsetzung der Bildungsprogramme in den Kindertagesstätten setzt neben der Qualifikation des Personals einen angemessenen Personalschlüssel voraus. Link zum Original
Fachberater für Kindertagesstätten werden flächendeckend eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Der flächendeckende Einsatz von Fachberatern als Ansprechpartner für die Kindertagesstätten vor Ort muss gewährleistet werden. Link zum Original
Sprachstandserhebungen für Vier- bis Fünfjährige werden flächendeckend eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die flächendeckende Einführung von Sprachstandserhebungen für Vier- bis Fünfjährige! Link zum Original
Kindertagesstätten werden verstärkt zu Kinder-Eltern-Zentren ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Etablierung von Kindertagesstätten als Kinder-Eltern-Zentren soll verstärkt weiter geführt werden! Link zum Original
Kinder- und Jugendbauernhöfe sowie Schulgärten werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für Kinder- und Jugendbauernhöfe und Schulgärten ein, in denen unsere Kinder einen Zugang zur Herkunft unserer Nahrung bekommen, den richtigen Umgang mit Tieren einüben, alte Kulturtechniken erlernen, sowie ihr Verhältnis zur Natur allgemein verbessern können. Link zum Original
Alternative Unterrichtsformen werden vor allem in dünn besiedelten Gebieten ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen in Sachsen-Anhalt die Öffnung gegenüber alternativen Unterrichtsformen vor allem in dünn besiedelten Gebieten. Link zum Original
Die Schließung von Schulen im ländlichen Raum soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Sterben der Schulen im ländlichen Raum stoppen. Link zum Original
Grundschulklassen werden auf höchstens 20 Kinder begrenzt.
Wortlaut im Programm
Grundschulklassen sollen auf maximal 20 Kinder begrenzt werden, Schuleinzugsbereiche für Sekundarschulen abgeschafft werden, sofern dadurch Standorte in zentralen Orten und städtebauliche Ziele nicht gefährdet werden! Link zum Original
Schuleinzugsbereiche für Sekundarschulen werden abgeschafft, soweit zentrale Standorte nicht gefährdet werden.
Wortlaut im Programm
Grundschulklassen sollen auf maximal 20 Kinder begrenzt werden, Schuleinzugsbereiche für Sekundarschulen abgeschafft werden, sofern dadurch Standorte in zentralen Orten und städtebauliche Ziele nicht gefährdet werden! Link zum Original
Die Bildungsinhalte der Länder sollen mit dem Ziel eines bundesweit einheitlichen Bildungssystems angeglichen werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten für die länderübergreifende Angleichung der Bildungsinhalte mit dem Ziel, eines einheitlichen Bildungssystems auf Bundesebene ein. Link zum Original
Schulen werden zu Ganztagsschulen ausgebaut, wo die Eltern dies mehrheitlich wünschen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schulen als Ganztagsschulen ausbauen, dort wo es die Eltern mehrheitlich wünschen. Dabei ist darauf zu achten, dass nach einiger Zeit das Modell der gebundenen Ganztagsschule umgesetzt wird. Link zum Original
Mittelfristig wird das Modell der gebundenen Ganztagsschule umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schulen als Ganztagsschulen ausbauen, dort wo es die Eltern mehrheitlich wünschen. Dabei ist darauf zu achten, dass nach einiger Zeit das Modell der gebundenen Ganztagsschule umgesetzt wird. Link zum Original
Schulen erhalten für die Ganztagsbetreuung ein ausreichendes Budget.
Wortlaut im Programm
Als Anreiz zur Umsetzung der Ganztagsschulbetreuung müssen die Schulen ein ausreichendes Budget erhalten um mehr Flexibilität zu erreichen. Link zum Original
Ganztagsschulen gewährleisten eine regelmäßige warme Mittagsmahlzeit.
Wortlaut im Programm
Durch den Betrieb der Ganztagsschulen ist auch eine regelmäßige Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit einer warmen Mittagsmahlzeit zu gewährleisten. Link zum Original
Lieferanten der Schulspeisung müssen nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung arbeiten.
Wortlaut im Programm
Die Lieferanten der Schulspeisung müssen nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) arbeiten und somit ein qualitativ hochwertiges Mittagessen anbieten. Link zum Original
Begabungen von Schülerinnen und Schülern werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Begabungen von Schülerinnen und Schülern sind stärker und konsequenter zu fördern. Link zum Original
Die Integration von Schülern mit Förderbedarf in Regelschulen wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Die Integration von Schülern mit Förderbedarf in Grundschulen, Sekundarschulen und Gymnasien ist zu verstärken. Link zum Original
Sekundarschulen erhalten in Zusammenarbeit mit Berufsschulen und Wirtschaft ein technisches, wirtschaftliches und berufsorientiertes Profil.
Wortlaut im Programm
Eine Stärkung der Sekundarschulen soll durch eine technische, wirtschaftliche und berufsorientierte Profilierung dieser Schulen in Zusammenarbeit mit berufsbildenden Schulen und Einrichtungen der Wirtschaft erreicht werden. Link zum Original
Die Durchlässigkeit von der Sekundarschule zum Gymnasium wird durch abgestimmte Fächer und gezielte Förderung gestärkt.
Wortlaut im Programm
Eine Stärkung der Durchlässigkeit zum Gymnasium durch eine bessere Abstimmung der Fächer und ihrer Inhalte und eine gezielte Förderung zum anschließenden Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung sind unumgänglich. Link zum Original
Die Trägerschaft für Sekundarschulen liegt wieder bei den Gemeinden, die sie dem Landkreis übertragen können.
Wortlaut im Programm
Die Trägerschaft für Sekundarschulen soll wieder bei der Gemeinde liegen, die jedoch bestimmen darf, ob sie die Trägerschaft dem Landkreis überträgt. Link zum Original
Die Sekundarschulen werden berufspraktischer ausgerichtet und bieten mehr Bildungsabschlüsse an.
Wortlaut im Programm
Eine stärkere berufspraktische Orientierung und die Erweiterung des Angebots an Bildungsabschlüssen können dazu beitragen, an den so erweiterten Sekundarschulen die Quote der Schulabbrecher zu reduzieren und prinzipiell höhere Abschlüsse zu erreichen, Klassenstärke in Sekundarschulen ist auf maximal 24 Schüler zu begrenzen. Link zum Original
Klassen an Sekundarschulen werden auf höchstens 24 Schüler begrenzt.
Wortlaut im Programm
Eine stärkere berufspraktische Orientierung und die Erweiterung des Angebots an Bildungsabschlüssen können dazu beitragen, an den so erweiterten Sekundarschulen die Quote der Schulabbrecher zu reduzieren und prinzipiell höhere Abschlüsse zu erreichen, Klassenstärke in Sekundarschulen ist auf maximal 24 Schüler zu begrenzen. Link zum Original
Die Schule vermittelt verstärkt Normen und Werte wie Höflichkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit.
Wortlaut im Programm
Die Schule soll neben den Lerninhalten verstärkt Normen und Werte des täglichen Lebens, wie Höflichkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit vermitteln und der Ausprägung sozialer Verhaltensmuster dienen. Link zum Original
Alle öffentlichen Bildungsgänge sind gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
Alle öffentlichen Bildungsgänge sollen gebührenfrei sein. Link zum Original
Die Schulbeförderung ist für alle Schulformen kostenlos.
Wortlaut im Programm
Die kostenlose Schulbeförderung für alle Schulformen soll eine Selbstverständlichkeit sein. Link zum Original
Das Schulbusbegleiterprojekt des Landeselternrates wird landesweit eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die Freien Wähler unterstützen das Schulbusbegleiterprojekt des Landeselternrates zur flächendeckenden Einführung im Land. Link zum Original
Schulträger erhalten weitgehende Mitsprache bei Ausschreibung und Auswahl des Schulpersonals.
Wortlaut im Programm
Den Schulträgern soll eine weitgehende Mitsprache bei der Ausschreibung von Stellen (Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter sowie weitere pädagogische und technische Kräfte) und bei der späteren Auswahl der Bewerber eingeräumt werden. Link zum Original
Die Einstellung des Schulpersonals erfolgt durch die zuständigen Stellen im Benehmen mit dem Schulleiter.
Wortlaut im Programm
Die Einstellung des Personals soll durch die jeweils zuständigen Schulbehörden, den Schulträger bzw. andere Maßnahmeträger im Benehmen mit dem Schulleiter erfolgen. Link zum Original
Die Schulen können ihre Mitwirkungsmöglichkeiten im Rahmen des Schulgesetzes selbst weiterentwickeln.
Wortlaut im Programm
An den Schulen sollen die Mitwirkungsmöglichkeiten durch die Akteure im Rahmen des Schulgesetzes selbst weiter entwickelt werden können. Link zum Original
Die Vorsitzenden der kommunalen Eltern- und Schülerräte werden von Amts wegen als sachkundige Einwohner in die Fachausschüsse berufen.
Wortlaut im Programm
Die Vorsitzenden der jeweiligen Gemeinde- und Kreiselternräte und der Gemeinde- und Kreisschülerräte müssen von Amts wegen als sachkundige Einwohner in die jeweiligen Fachausschüsse (i.d.R. den Bildungsausschuss) der Gemeinden, der Landkreise und kreisfreien Städte berufen werden. Link zum Original
Landeselternrat und Landesschülerrat werden stärker in Entscheidungsprozesse des Landes eingebunden.
Wortlaut im Programm
Eine stärkere Einbindung des Landeselternrates und des Landesschülerrates in die Entscheidungsprozesse im Land wird gefordert! Link zum Original
Kleine Schulen vor Ort bleiben erhalten, die Schulschließungen im ländlichen Raum werden beendet.
Wortlaut im Programm
Bildungsautonomie – Kleine Schulen vor Ort. Schluss mit dem Schulsterben. Je mehr Schulen aus der Peripherie verschwinden, desto mehr Familien mit Kindern gehen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.