Forderungen zu Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Landtagswahl Bayern 28.09.2008 · Original
Das Programm enthält 8 von 206 Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“.
- 8Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 32Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 8
Die Politik soll durch passende Rahmenbedingungen das Engagement der Bürger sicherstellen.
Wortlaut im Programm
Politik hat also die Aufgabe, durch entsprechende Rahmenbedingungen das Engagement der Bürger sicherzustellen. Link zum Original
Durch Sozialarbeit, gute Bildungspolitik und die Einbindung der jungen Generation in das allgemeine Wertesystem wird der innere Frieden gesichert.
Wortlaut im Programm
Die Spaltung der Gesellschaft in soziale oder ethnische Gruppen darf sich nicht vertiefen, sondern es muss durch Sozialarbeit, gute Bildungspolitik und gezieltes Einbinden der nachfolgenden Generation in das allgemeine Wertesystem der innere Frieden gesichert werden. Link zum Original
Der Staat scheut keine Kosten und Mühen, um die Weitergabe sozialer Benachteiligung von Eltern an Kinder zu durchbrechen.
Wortlaut im Programm
Die Kinder gehen häufig den Weg der betroffenen Eltern. Hier darf der Staat keine Kosten und Mühen scheuen, Teufelskreise zu durchbrechen. Link zum Original
Kenntnisse über Kinderpflege, Familienversorgung und gesunde Ernährung erhalten in Öffentlichkeit und Beratungsangeboten einen höheren Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Grundlegende Kenntnisse über Kinderpflege, Versorgung einer Familie sowie gesunde Ernährung gehören aber leider vielfach nicht mehr zum Allgemeinwissen unserer ansonsten aufgeklärten und modernen Gesellschaft. Diese Dinge brauchen einen höheren Stellenwert in der Öffentlichkeit, in Beratungsangeboten und in den Lehrplänen der Schulen, um jungen Eltern und ihrem Nachwuchs den Start so leicht wie möglich zu machen. Link zum Original
Eltern werden durch bessere Honorierung der Erziehung im Elternhaus oder mehr Steuergeld für die außerfamiliäre Betreuung finanziell möglichst weit entlastet.
Wortlaut im Programm
Ob bessere Honorierung der Erziehungsleistung im Elternhaus oder mehr Steuergeld für die Betreuung außerhalb der Familie, um im Sinne der Kinder alle Möglichkeiten auszuschöpfen und die Eltern auch finanziell möglichst weit zu entlasten: wer hier spart, gefährdet die Zukunft. Link zum Original
Der Staat soll Familien fördern, ohne das Familienleben als staatliche Zielvorgabe zu verordnen.
Wortlaut im Programm
Der Staat tut also gut daran, der Familie wenigstens eine Chance zu geben, ohne andererseits das Leben in der Familie als staatliche Zielvorgabe zu verordnen und z.B. durch das Vorenthalten von Kinderbetreuungseinrichtungen denen das Leben schwer zu machen, die - aus welchen Gründen auch immer - der Zielvorgabe nicht gerecht werden können. Link zum Original
Unterhaltspflichtige Elternteile nach einer gescheiterten Beziehung dürfen finanziell nicht so stark belastet werden, dass eine neue Partnerschaft von vornherein erschwert wird.
Wortlaut im Programm
Es darf nicht sein, dass der Versuch einer Familiengründung so stark sanktioniert wird, dass der zahlungspflichtige Elternteil „keinen Boden mehr unter die Füße bekommt“, was die Gründung einer neuen Partnerschaft schon von vorneherein schwer belastet. Link zum Original
Erfahrung und Tatkraft rüstiger Senioren werden im ehrenamtlichen, sozialen und kommunalen Bereich stärker genutzt.
Wortlaut im Programm
Die Erfahrungen und das Potential von rüstigen Senioren dürfen nicht länger brach liegen. Ob im ehrenamtlichen, sozialen oder kommunalen Bereich – es gibt viele Tätigkeiten, bei denen wir auf die Tatkraft der Generation 60+ noch mehr als bisher zurückgreifen müssen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.