FDP · Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2002
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2002 · beschlossen 23.02.2002 · Original
Das Programm enthält 32 von 434 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 32Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 32Seiten im Original
- 2002Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 32
Die Agrarpolitik soll für Landwirte und Verbraucher verlässlich sein.
Wortlaut im Programm
• verlässliche Agrarpolitik für Landwirte und Verbraucher. Link zum Original
Landwirtschaftliche Betriebe sollen einen verlässlichen Handlungsrahmen erhalten.
Wortlaut im Programm
Angesichts der ideologisch geprägten „neuen Agrarpolitik“ der rot-grünen Bundesregierung kämpft die FDP für einen verlässlichen Handlungsrahmen für landwirtschaftliche Betriebe und bekennt sich zu einer flächendeckenden Landwirtschaft. Link zum Original
Eine flächendeckende Landwirtschaft soll erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Angesichts der ideologisch geprägten „neuen Agrarpolitik“ der rot-grünen Bundesregierung kämpft die FDP für einen verlässlichen Handlungsrahmen für landwirtschaftliche Betriebe und bekennt sich zu einer flächendeckenden Landwirtschaft. Link zum Original
Die Bevölkerung soll mit hochwertigen Nahrungsmitteln nach den Wünschen der Verbraucher versorgt werden.
Wortlaut im Programm
Vorrangiges Ziel ist dabei die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln nach den unterschiedlichen Wünschen der Verbraucher. Link zum Original
Verbraucher sollen objektiv über die Qualität ökologisch und konventionell erzeugter Agrarprodukte informiert werden.
Wortlaut im Programm
Der Verbraucher ist objektiv über die Qualität der landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu informieren – sowohl über ökologisch als auch konventionell erzeugte Produkte. Link zum Original
Im Vordergrund steht das Vertrauen der Verbraucher in die konventionelle landwirtschaftliche Produktion.
Wortlaut im Programm
Im Vordergrund steht für die FDP das Vertrauen der Verbraucher zu der konventionellen Produktion, die mit 98% den Markt dominiert und durch ein dichtes Netz von gesetzlichen Regelungen zum Umwelt- und Verbraucherschutz kontrolliert wird. Link zum Original
Die Kontrollmaßnahmen in der Landwirtschaft sollen verantwortungsvoll umgesetzt werden, um das Vertrauen in heimische Qualität zu sichern.
Wortlaut im Programm
Die notwendigen Kontrollmaßnahmen sind verantwortungsvoll umzusetzen, damit der Verbraucher vom hohen Qualitätsstandard – insbesondere aus der heimischen Produktion - nachhaltig überzeugt bleibt. Link zum Original
Ökologisch wirtschaftende Betriebe sollen in der Umstellungsphase speziell beraten werden.
Wortlaut im Programm
Ökologisch wirtschaftende Unternehmen bedürfen in der Umstellungsphase einer speziellen Beratung. Link zum Original
Eine überzogene Werbung für und finanzielle Förderung ökologischer Produktion über die EU-Förderung hinaus wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine überzogene Propagierung und finanzielle Unterstützung ökologischer Produktion neben der EU-Förderung lehnt die FDP ab. Link zum Original
Vertragsnaturschutz, Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete und Beratung sollen gezielt gegen Einkommensunterschiede in der Landwirtschaft eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Landespolitische Instrumente wie der nachhaltig zu befürwortende Vertragsnaturschutz, Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete und Beratung sind hier gezielt einzusetzen. Link zum Original
Das Ausgleichs- und Kontrollsystem der EU-Agrarpolitik nach der Agenda 2000 soll überprüft werden.
Wortlaut im Programm
Mit der Agenda 2000 hat die Europäische Union eine Angleichung an das Preisniveau auf dem Weltmarkt in die Wege geleitet, und zwar durch ein kompliziertes Ausgleichs- und Kontrollsystem. Dieses System muss in den kommenden Jahren überprüft werden. Link zum Original
Die Antrags- und Verwaltungsverfahren der Agrarförderung sollen vereinfacht werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird sich für ein System einsetzen, das die Antrags- und Verwaltungsverfahren vereinfacht und flächengebundene Ausgleichszahlungen unter Berücksichtigung des Grünlandes in den Mittelpunkt stellt. Link zum Original
Flächengebundene Ausgleichszahlungen unter Berücksichtigung des Grünlands sollen im Mittelpunkt der Agrarförderung stehen.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird sich für ein System einsetzen, das die Antrags- und Verwaltungsverfahren vereinfacht und flächengebundene Ausgleichszahlungen unter Berücksichtigung des Grünlandes in den Mittelpunkt stellt. Link zum Original
Förderobergrenzen in der Agrarförderung werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die FDP setzt sich deshalb gegen Förderobergrenzen und gegen eine überproportionale Belastung größerer Betriebe gleich welcher Rechtsform ein. Link zum Original
Eine überproportionale Belastung größerer Agrarbetriebe gleich welcher Rechtsform wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die FDP setzt sich deshalb gegen Förderobergrenzen und gegen eine überproportionale Belastung größerer Betriebe gleich welcher Rechtsform ein. Link zum Original
Die Agrarpolitik des Bundes darf sich nicht gegen die Landwirtschaft Sachsen-Anhalts und der neuen Länder richten.
Wortlaut im Programm
Die Agrarpolitik des Bundes darf nicht gegen die Landwirtschaft ganzer Regionen wie Sachsen-Anhalt und der neuen Bundesländer insgesamt gerichtet sein. Link zum Original
Die landwirtschaftliche Produktion soll auf nachhaltige Ertragsfähigkeit und umweltgerechtes Handeln ausgerichtet sein.
Wortlaut im Programm
Die landwirtschaftliche Produktion muss auf eine nachhaltige Ertragsfähigkeit und umweltgerechtes Handeln abzielen. Link zum Original
Über das Gesetz hinausgehende Bewirtschaftungseinschränkungen sollen angemessen ausgeglichen werden.
Wortlaut im Programm
Bewirtschaftungseinschränkungen, die über die allgemein geltenden gesetzlichen Grundlagen hinausgehen, müssen daher angemessen ausgeglichen werden. Link zum Original
Pflegemaßnahmen in Schutzgebieten und auf Deichen sollen an Landwirte vergeben werden statt von Verwaltungen erledigt zu werden.
Wortlaut im Programm
Pflegemaßnahmen in Schutzgebieten und auf Deichen sind an Landwirte zu vergeben, statt sie von kostenträchtigen Verwaltungen durchführen zu lassen. Link zum Original
Für die Landwirtschaft sollen innerhalb der EU gleiche Wettbewerbsbedingungen gelten.
Wortlaut im Programm
Die FDP setzt sich für gleiche Wettbewerbsbedingungen innerhalb der EU ein. Link zum Original
Die EU-Osterweiterung darf den angrenzenden neuen Ländern keine besonderen Wettbewerbsnachteile bringen.
Wortlaut im Programm
Die EU-Osterweiterung, die auch von der FDP nachdrücklich befürwortet wird, darf nicht zu besonderen Wettbewerbsnachteilen für die angrenzenden neuen Bundesländer führen. Link zum Original
Marktordnungsmaßnahmen, die die landwirtschaftliche Produktion beschränken, sollen langfristig aufgehoben werden.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen der Marktordnung, die auf eine Beschränkung der landwirtschaftlichen Produktion hinauslaufen, müssen langfristig aufgehoben werden. Link zum Original
Die Milchquoten sollen 2008 abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Milchquoten sind definitiv im Jahre 2008 abzuschaffen, also nach Ablauf des Zeithorizonts, den die Agenda 2000 festlegt. Link zum Original
Ein mögliches Auslaufen der EU-Zuckermarktordnung soll für die Betriebe langfristig planbar bleiben.
Wortlaut im Programm
Ein eventuelles Auslaufen der EU- Marktordnung für Zuckerrüben muss für die landwirtschaftlichen Unternehmen langfristig planbar bleiben. Link zum Original
Ein effektiver Tierschutz wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die FDP steht für einen effektiven Tierschutz. Link zum Original
Der Tierschutz wird in die Landesverfassung aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Die FDP in Sachsen-Anhalt wird sich im neuen Landtag für die Aufnahme des Tierschutzes in die Landesverfassung einsetzen. Link zum Original
Bei Tiertransporten und Tierhaltung besteht vordringlicher Regelungsbedarf.
Wortlaut im Programm
Vordringlicher Regelungsbedarf ergibt sich bei Tiertransporten und Tierhaltungen. Link zum Original
Die aktuellen Haltungsformen von Tieren werden in angemessener Frist umgestellt.
Wortlaut im Programm
Umstellungen der aktuellen Haltungsformen müssen in angemessener Frist vorgenommen werden. Link zum Original
Die Tierschutzregeln sollen EU-weit harmonisiert werden, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
Ziel ist dabei auch eine EU - Harmonisierung der Regelungen zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen. Link zum Original
Tierversuche zu Ausbildungs- und Forschungszwecken werden vermieden, soweit es Alternativen gibt.
Wortlaut im Programm
Tierversuche zu Ausbildungs- und Forschungszwecken sind zu vermeiden, soweit es dazu Alternativen gibt, diese sollten dann weiterentwickelt und angewendet werden. Link zum Original
Alternativen zu Tierversuchen werden weiterentwickelt und angewendet.
Wortlaut im Programm
Tierversuche zu Ausbildungs- und Forschungszwecken sind zu vermeiden, soweit es dazu Alternativen gibt, diese sollten dann weiterentwickelt und angewendet werden. Link zum Original
Emotionale Kampagnen wie die gegen sogenannte Kampfhunde werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Tierschutz bedeutet auch verantwortungsvollen Umgang mit Haustieren, emotionale Kampagnen, wie die gegen „Kampfhunde“ sind zu vermeiden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.