FDP · Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2002
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2002 · beschlossen 23.02.2002 · Original
Das Programm enthält 19 von 434 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 19Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 32Seiten im Original
- 2002Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 19
Extensive Bewirtschaftung im Vertragsnaturschutz soll Vorrang vor der Ausweisung von Naturschutzgebieten haben.
Wortlaut im Programm
Eine extensive Bewirtschaftung im Rahmen des Vertragsnaturschutzes muss Vorrang vor der Ausweisung von Naturschutzgebieten haben. Link zum Original
Vernünftiges Wirtschaften ohne Verlust an Lebensqualität soll möglich bleiben.
Wortlaut im Programm
Die Möglichkeit des vernünftigen Wirtschaftens ohne Lebenswertverlust muss gerade im 21. Jahrhundert erhalten bleiben. Link zum Original
Umweltpolitik soll Ressourcenverbrauch und Artenverlust weder verharmlosen noch auf Panikmache und Öko-Aktionismus setzen.
Wortlaut im Programm
Nüchterne Abwägung zwischen diesen berechtigten Zielen ist der Kern liberaler Umweltpolitik. Das heißt konkret: weder Verharmlosung von Ressourcenverbrauch und Artenverlust noch Panikmache und Öko-Aktionismus. Link zum Original
Die Umweltgesetzgebung soll berechenbar, angemessen und durchschaubar sein.
Wortlaut im Programm
Die FDP steht demgegenüber für eine berechenbare Umweltpolitik mit einer angemessenen und durchschaubaren Umweltgesetzgebung, die verstärkt mit marktwirtschaftlichen Instrumenten des Umweltschutzes (freiwillige Selbstverpflichtungen, Lenkungssteuern und Zertifikate) gekoppelt werden muss. Link zum Original
Die Umweltgesetzgebung wird verstärkt mit marktwirtschaftlichen Instrumenten wie freiwilligen Selbstverpflichtungen, Lenkungssteuern und Zertifikaten verbunden.
Wortlaut im Programm
Die FDP steht demgegenüber für eine berechenbare Umweltpolitik mit einer angemessenen und durchschaubaren Umweltgesetzgebung, die verstärkt mit marktwirtschaftlichen Instrumenten des Umweltschutzes (freiwillige Selbstverpflichtungen, Lenkungssteuern und Zertifikate) gekoppelt werden muss. Link zum Original
Unternehmen, die freiwillig am Öko-Audit teilnehmen, werden bei Berichtspflichten und Genehmigungsverfahren entlastet.
Wortlaut im Programm
Die freiwillige Teilnahme von Unternehmen am Öko-Audit muss in Form von Entlastungen bei der Berichtspflicht und bei Genehmigungsverfahren berücksichtigt werden. Link zum Original
Umwelt- und Naturschutz werden nicht einer Gruppe überlassen, die allein auf die Ausweisung von Schutzgebieten setzt.
Wortlaut im Programm
Deshalb darf der Umwelt- und Naturschutz nicht einer "elitären Gruppe" überlassen werden, die uns Menschen ausschließlich nach Naturschützern und Naturnutzern katalogisiert und das Allheilmittel in der Ausweisung von Schutzgebieten sieht. Link zum Original
In landwirtschaftlich oder touristisch genutzten Schutzgebieten werden Naturschutz-, Agrar- und Tourismusplanung als gemeinsames Konzept entwickelt.
Wortlaut im Programm
Die FDP steht für eine ganzheitliche Strategie im Naturschutz. Das heißt konkret: In Schutzgebieten, in denen landwirtschaftliche und/oder touristische Nutzungen erfolgen, müssen die Naturschutz-, die Agrar- und die Tourismusplanungen als abgestimmtes gemeinsames Konzept entwickelt und vorrangig mit den Mitteln des Vertragsnaturschutzes umgesetzt werden. Link zum Original
Naturschutz in genutzten Schutzgebieten wird vorrangig mit Mitteln des Vertragsnaturschutzes umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die FDP steht für eine ganzheitliche Strategie im Naturschutz. Das heißt konkret: In Schutzgebieten, in denen landwirtschaftliche und/oder touristische Nutzungen erfolgen, müssen die Naturschutz-, die Agrar- und die Tourismusplanungen als abgestimmtes gemeinsames Konzept entwickelt und vorrangig mit den Mitteln des Vertragsnaturschutzes umgesetzt werden. Link zum Original
Für Schutzgebiete werden angepasste Schutz-Nutzungs-Konzepte erarbeitet, die den Schutz durch Erhalt der bisherigen Nutzung sichern.
Wortlaut im Programm
Die FDP plädiert hier für die Erarbeitung angepasster Schutz- Nutzungs-Konzepte, um einen langfristigen Schutz durch Erhalt der bisherigen Nutzung zu sichern. Link zum Original
Die Biosphäre wird stärker in die Betrachtungen zum Klimaschutz einbezogen.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird sich auch dafür einsetzen, stärker als bisher die Biosphäre in die Betrachtungen zum Klimaschutz einzubeziehen. Link zum Original
Ökologisch und ökonomisch sinnvolle länderübergreifende Entsorgungsmöglichkeiten werden auch für Siedlungsabfälle genutzt.
Wortlaut im Programm
Dabei ist die Nutzung von ökologisch und ökonomisch sinnvollen länderübergreifenden Entsorgungsmöglichkeiten auch im Siedlungsabfallbereich vorzusehen. Link zum Original
Quoten in der Abfallverwertung werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert den Abschied von Quotierungen in der Abfallverwertung sowie die Gleichbehandlung von werkstofflichen, rohstofflichen und energetischen Verwertungsmöglichkeiten. Link zum Original
Werkstoffliche, rohstoffliche und energetische Abfallverwertung werden gleich behandelt.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert den Abschied von Quotierungen in der Abfallverwertung sowie die Gleichbehandlung von werkstofflichen, rohstofflichen und energetischen Verwertungsmöglichkeiten. Link zum Original
Verursacherprinzip und Produktverantwortung werden im Abfallbereich gestärkt.
Wortlaut im Programm
Im gesamten Abfallbereich müssen das Verursacherprinzip und die Produktverantwortung stärker zum Tragen kommen. Link zum Original
Die Abfallpolitik ist offen für neue Verwertungs- und Entsorgungstechnologien.
Wortlaut im Programm
Aufgeschlossenheit gegenüber allen neuen Verwertungs- und Entsorgungstechnologien, aber auch ein klares Bekenntnis zur Notwendigkeit der thermischen Behandlung des Siedlungsrestmülls gehören zu einer vernünftigen Abfallpolitik. Link zum Original
Die thermische Behandlung des Siedlungsrestmülls wird als notwendig anerkannt.
Wortlaut im Programm
Aufgeschlossenheit gegenüber allen neuen Verwertungs- und Entsorgungstechnologien, aber auch ein klares Bekenntnis zur Notwendigkeit der thermischen Behandlung des Siedlungsrestmülls gehören zu einer vernünftigen Abfallpolitik. Link zum Original
Das Kreislaufwirtschaftsgesetz wird mittelstandsfreundlich novelliert.
Wortlaut im Programm
Das Kreislaufwirtschaftsgesetz muss in mittelstandsfreundlicher Weise novelliert werden. Link zum Original
Das Ziel des EU-Weißbuchs zur Chemikalienpolitik, Mensch und Umwelt besser zu schützen und Planungssicherheit für die Chemieindustrie zu schaffen, wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Die FDP begrüßt die Absicht des Weißbuches, Mensch und Umwelt besser zu schützen und zugleich Planungssicherheit für die chemische Industrie zu schaffen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.