FDP · Die Politik, die das Land jetzt braucht
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 1994 · Original
Das Programm enthält 28 von 559 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 28Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 25Seiten im Original
- 1994Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 28
Versuche zur Produktion nachwachsender Rohstoffe und zu ihrer industriellen Verwertung im Land werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Versuche zur Produktion nachwachsender Rohstoffe und ihrer industriellen in Mecklenburg- Vorpommern; Link zum Original
Der Agrarsektor soll die ganze Breite landwirtschaftlicher Unternehmensformen umfassen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. befürwortet eine Struktur im Agrarsektor, die die breite Palette landwirtschaftlicher Unternehmensformen umfaßt. Link zum Original
Angestrebt wird eine unternehmerische, großflächige und international wettbewerbsfähige Landwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Unsere Bestrebungen sind auf eine modeme, d.h. unternehmerische und großflächige Landbewirtschaftung, auf eine im Weltrnaßstab wettbewerbsfähige Landwirtschaft ausgerichtet. Link zum Original
Landwirtschaftliche Produktion, Veredelung vor Ort und regionale wie überregionale Vermarktung sollen verknüpft werden.
Wortlaut im Programm
Unsere Bestrebungen sind auf eine modeme, d.h. unternehmerische und großflächige Landbewirtschaftung, auf eine im Weltrnaßstab wettbewerbsfähige Landwirtschaft ausgerichtet. Für uns bedeutet dies ebenfalls die Verknüpfung von landwirtschaftlicher Produktion auf den Feldern und in den Ställen unseres Landes, der Veredelung der Produkte vor Ort und ihrer regionalen und überregionalen Vermarktung. Link zum Original
Alle Rechts- und Eigentumsformen in der Landwirtschaft sollen bei Förderung, Kredit, Steuern, Pachtvergabe und Altschulden gleiche Chancen haben.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. Mecklenburg-Vorpommern setzt sich konsequent rur Rahmenbedingungen ein, die die Chancengleichheit aller Rechts- und Eigentumsformen ohne Berücksichtigung von Oberund Untergrenzen gewährleisten: Chancengleichheit bei der Förderung, bei der Kreditaufnahme, bei Steuern, bei der Vergabe von Pachtflächen und nicht zuletzt bei der Altschuldenproblematik. Link zum Original
Die Agrarpolitik soll den Landwirten berechenbare Entscheidungen bieten.
Wortlaut im Programm
Die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern benötigen zur Stabilisierung der geschaffenen Unternehmen berechenbare politische Entscheidungen und deren Umsetzung, denn der Prozeß der Umstrukturierung ist nicht abgeschlossen. Link zum Original
Landwirtschaftliche Unternehmen sollen bis 1996 Rechtsform und Beteiligungsverhältnisse vereinfacht wechseln können.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert rur landwirtschaftliche Unternehmen die Möglichkeit eines vereinfachten Wechsels .der Rechtsform und der Beteiligungsverhältnisse bis zum Jahr 1996. Link zum Original
Die Umstrukturierung landwirtschaftlicher Betriebe soll auf freier unternehmerischer Entscheidung beruhen.
Wortlaut im Programm
Die Umstrukturierung hat auf der Grundlage einer freien unternehmerischen Entscheidung zu erfolgen. Link zum Original
Ein Rechtsformwechsel soll für landwirtschaftliche Betriebe keine Nachteile wie den Verlust von Milchreferenzmengen nach sich ziehen.
Wortlaut im Programm
Die Umstrukturierung hat auf der Grundlage einer freien unternehmerischen Entscheidung zu erfolgen. Sie darf nicht mit nachteiligen Auswirkungen, wie z.B. dem Verlust von Teilen der Milchreferenzmenge, flir das landwirtschaftliche Unternehmen verbunden sein. Link zum Original
Der Rechtsformwechsel landwirtschaftlicher Unternehmen soll durch Beratung zu Steuer-, Haftungsrecht und Kreditwürdigkeit begleitet werden.
Wortlaut im Programm
Die Entscheidung zum Wechsel der Rechtsform muß in Abwägung der Aspekte Steuerrecht, Haftungsrecht und der Kreditwürdigkeit für das landwirtschaftliche Unternehmen durch eine begleitende Beratung erfolgen. Link zum Original
Für ländliche Räume sollen Konzepte gegen die Abwanderung junger Menschen und für neue Perspektiven von Frauen entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Für die Entwicklung der ländlichen Räume sind Konzepte erforderlich, die einer weiteren Abwanderung gerade junger Menschen aus der ihnen vertrauten Heimat entgegenwirken und den Frauen in den Dörfern und Städten neue Perspektiven zur Selbstverwirklichung eröffnen. Link zum Original
Land- und forstwirtschaftliche Produktion soll verstärkt mit regionaler Veredelung und Vermarktung verknüpft werden.
Wortlaut im Programm
Die Liberalen Mecklenburg-Vorpomrnerns setzen sich für die Verknüpfung der land- und forstwirtschaftlichen Primärproduktion mit ihrer Veredlung und Vermarktung im überregionalen und verstärkt im regionalen Bereich ein. Link zum Original
Die Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe soll Schwerpunkt der ländlichen Entwicklung werden.
Wortlaut im Programm
Die Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe und die Ansiedlung rohstoffunabhängigen bzw. nichtstandortgebundenen, arbeitskraftintensiven Gewerbes müssen Schwerpunkte der ländlichen Entwicklung werden. Link zum Original
Das Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz soll sicherstellen, dass das Bodenreform-Urteil des Bundesverfassungsgerichts nicht zugunsten der Enteigneten unterlaufen wird.
Wortlaut im Programm
Das Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz muß sicherstellen, daß das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes nicht zu Gunsten der Bodenreformopfer unterlaufen wird. Link zum Original
Einheimische Landwirte sollen auch nach Ablauf langfristiger Pachtverträge nicht vom Bodenmarkt verdrängt werden.
Wortlaut im Programm
Die Liberalen Mecklenburg-Vorpommerns setzen sich dafür ein, daß einheimische Landwirte auch über die Dauer der langfristigen Pachtverträge hinaus nicht vom Bodenmarkt verdrängt werden. Link zum Original
Pächter sollen gleiche Chancen beim Kauf ihrer gepachteten Flächen erhalten.
Wortlaut im Programm
Sie müssen chancengleich an der Möglichkeit zum Kauf der gepachteten Flächen teilnehmen. Link zum Original
Für das Landerwerbs- und Siedlungsprogramm sollen die Grundsätze des „Bohl-Papiers“ gelten.
Wortlaut im Programm
Die Grundsätze des "Bohl-Papiers" für das Landerwerbs- und Siedlungsprogramm sind anzuwenden. Link zum Original
Die Altschuldenregelung für landwirtschaftliche Unternehmen soll dringend verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. hält die derzeitige Regelung der Altschulden für dringend verbesserungsbedürftig, da im Altkreditvolumen ein Anteil von Umlaufmittelkrediten enthalten ist, dessen sachlicher Gegenwert im Gegensatz zu den Grundmittelkrediten nicht mehr vorhanden ist und somit für das landwirtschaftliche Unternehmen nicht ertragswirksam werden kann. Link zum Original
Der Bund soll Altschulden aus kommunalen Investitionen ehemaliger LPG übernehmen.
Wortlaut im Programm
Das gleiche gilt für Investitionen der ehemaligen LPG für kommunale Zwecke. Da die Gemeinden ebenfalls kein Geld haben, bleibt hier nur eine Schuldenübernahme durch den Bund übrig. Link zum Original
Über die bisherige bilanzielle Entlastung hinaus sollen Ausgleichszahlungen für landwirtschaftliche Altschulden ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Über den erfolgten Rahmen der bisherigen bilanziellen Entlastung hinaus müssen Möglichkeiten für Ausgleichszahlungen gefunden werden. Link zum Original
Die EG-Kommission soll bei der Einstufung benachteiligter Agrargebiete regionalen Vorschlägen des Landes folgen.
Wortlaut im Programm
Die bisherigen Festlegungen der EG-Kommission für benachteiligte Gebiete können diesen Gegebenheiten nicht entsprechen. Die F.D.P. Mecklenburg-Vorpommern setzt sich dafür ein, daß die EG-Kommission bei der Zuordnung regionalen Vorschlägen auf Landesebene folgt. Link zum Original
Das Beitragssystem der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft soll gerechter werden und ostdeutsche Landwirte nicht überproportional belasten.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert ein gerechteres Beitragssystems für die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft. Es darf durch den niedrigen Arbeitskräftebesatz auf der Fläche nicht zu ungleich höheren Belastungen für die Landwirte in den neuen Bundesländern kommen. Link zum Original
Die landwirtschaftliche Vorruhestandsregelung soll in alten und neuen Ländern gleichermaßen in Anspruch genommen werden können.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. Mecklenburg-Vorpommern setzt sich für eine gleichberechtigte Möglichkeit zur Inanspruchnahme der Vorruhestandsregelung in den alten und neuen Bundsländern ein. Link zum Original
Die Kennzeichnungs- und Dokumentationspflicht für Zucht- und Nutztiere soll EG-weit verschärft werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert die EG-weite Verschärfung der Kennzeichnungs- und Dokumentationspflicht von landwirtschaftlichen Zucht- und Nutztieren. Link zum Original
Zum Schutz der Tierbestände vor Seuchen sollen Tiertransporte im EG-Binnenmarkt wirksamer kontrolliert werden.
Wortlaut im Programm
Durch effektivere Kontrollmöglichkeiten muß der Öffnung des EG-Binnenmarktes zum Schutz der eigenen Tierbestände Rechnung getragen werden. Link zum Original
EG-Förderprogramme für Landschaftspflege sollen durch regionale Programme ausgestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Förderprogramme der EG sind durch regionale Programme auszugestalten, um sie mit Leben zu erfüllen und um eine breite Akzeptanz für den Erhalt der Natur zu erreichen. Link zum Original
Landwirtschaftliche Bodennutzung soll ökologischen Zielen verpflichtet sein, etwa durch extensive Bewirtschaftung ertragsschwacher Böden und Moorböden.
Wortlaut im Programm
Landwirtschaftliche Bodennutzung im Sinne ordnungsgemäßer Landwirtschaft muß sich in besonderer Weise ökologischen Zielsetzungen verpflichtet fühlen (Intensivierung und Extensivierung unter ökologisch-ökonomischer Gesamtbetrachtung bewerten - ertragsschwache Böden und Moorböden z.B. extensiv bewirtschaften). Link zum Original
Boden- und erosionsschonende Anbauverfahren sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die Einführung bodenschonender und erosionsschonender Anbauverfahren, technischer Verfahren und Kulturen sind voranzutreiben und zu fördern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.