FDP · Für Bremen und Bremerhaven
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Bürgerschaftswahl Bremen 2015 · beschlossen 03.03.2015 · Original
Das Programm enthält 42 von 454 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 81Seiten im Original
- 2015Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 42
Das Gesundheitswesen wird effektiver gestaltet.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, das Gesundheitswesen effektiver zu gestalten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich gebührend um ihre Patienten kümmern zu können. Link zum Original
Die Beschäftigten im Gesundheitswesen erhalten die Möglichkeit, sich gebührend um ihre Patienten zu kümmern.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, das Gesundheitswesen effektiver zu gestalten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich gebührend um ihre Patienten kümmern zu können. Link zum Original
In den Oberzentren Bremen und Bremerhaven wird eine effiziente Versorgung vor Ort sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass eine effiziente Vorortversorgung in den Oberzentren Bremerhaven und Bremens ichergestellt wird, wobei die Krankenhausplanung eine Aufgabe des Landes ist, die es mit dem niedersächsischen Umland zu koordinieren gilt. Link zum Original
Die Krankenhausplanung des Landes wird mit dem niedersächsischen Umland koordiniert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass eine effiziente Vorortversorgung in den Oberzentren Bremerhaven und Bremens ichergestellt wird, wobei die Krankenhausplanung eine Aufgabe des Landes ist, die es mit dem niedersächsischen Umland zu koordinieren gilt. Link zum Original
Das Land Bremen versteht sich gegenüber den Krankenhäusern in erster Linie als Kontrollorgan.
Wortlaut im Programm
Die FDP sieht die Funktion des Landes Bremen in erster Linie als Kontrollorgan der Krankenhäuser. Link zum Original
Ein unbeschränktes Tragen finanzieller Risiken der Krankenhäuser durch das Land wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ein unbeschränktes Schultern von finanziellen Risiken durch das Land ist darüber hinaus unverantwortlich. Link zum Original
Für die städtischen Bremer Krankenhäuser wird ein tragfähiges Konzept erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen ein tragfähiges Konzept für die städtischen Bremer Krankenhäuser mit einer ergebnisoffenen Prüfung, auch hinsichtlich der Möglichkeit einer Privatisierung Link zum Original
Die städtischen Krankenhäuser werden ergebnisoffen geprüft, auch auf eine mögliche Privatisierung.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen ein tragfähiges Konzept für die städtischen Bremer Krankenhäuser mit einer ergebnisoffenen Prüfung, auch hinsichtlich der Möglichkeit einer Privatisierung Link zum Original
Eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung im Krankheitsfall bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir Freien Demokraten setzen uns auch weiterhin dafür ein, dass den Bürgerinnen und Bürgern im Krankheitsfall eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung erhalten bleibt. Link zum Original
Alle Bürgerinnen und Bürger haben unabhängig von Einkommen, Lebenslage, Gesundheitsrisiko und Alter Anteil am medizinischen Fortschritt.
Wortlaut im Programm
Alle Bürgerinnen und Bürger sollen am medizinischen Fortschritt teilhaben können; unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, ihrer persönlichen Lebenslage, ihrem gesundheitlichen Risiko oder ihrem Alter. Link zum Original
Die Krankenhausträger verhandeln über eine medizinische und betriebswirtschaftliche Optimierung.
Wortlaut im Programm
Um die medizinische Betreuung in den Krankenhäusern auf hohem medizinisch-technischem und personellem Niveau halten zu können, sind Verhandlungen der Träger zur medizinischen und betriebswirtschaftlichen Optimierung notwendig. Link zum Original
Ist eine Übertragung städtischer Kliniken auf freigemeinnützige Träger nicht möglich, wird eine strategische Partnerschaft mit anderen Krankenhausträgern der Region angestrebt.
Wortlaut im Programm
Soweit es keine Möglichkeiten zur Übertragung des Krankenhausbetriebs städtischer Kliniken auf freigemeinnützige Träger gibt, sollte eine strategische Partnerschaft der Krankenhäuser mit anderen privaten oder öffentlich-rechtlich organisierten Krankenhausträgern in der Region angestrebt werden. Link zum Original
Eine bedarfsgerechte Versorgung auf den Ebenen der Grund-, Regel-, Schwerpunkt- und Maximalversorgung wird gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Eine dem Bedarf angepasste Versorgung auf verschiedenen Leistungsebenen, (Grund-, Regel -, Schwerpunkt- und Maximalversorgung ), muss gewährleistet werden. Link zum Original
Die Krankenhausplanung gewährleistet trotz Bettenabbaus die Notfall- und Frühgeborenenversorgung.
Wortlaut im Programm
Dabei soll trotz des überall eingeleiteten Bettenabbaus eine intelligente, die Notfallversorgung und Frühgeborenenversorgung gewährleistende Krankenhausplanung umgesetzt werden. Link zum Original
Beim Einstieg der Kliniken in die ambulante Versorgung bleibt die wohnortnahe Versorgung durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte erhalten.
Wortlaut im Programm
Trotzdem wird die FDP darauf achten, dass, bei einem Einstieg oder Ausbau der Kliniken in die ambulante Versorgung, die wohnortnahe ärztliche Versorgung durch freiberufliche Ärztinnen und Ärzte erhalten bleibt. Link zum Original
Pflegedienste, Krankentransporte und Rettungsdienste werden so organisiert, dass kommunale, private und freigemeinnützige Anbieter chancengleich konkurrieren.
Wortlaut im Programm
Pflegedienste, Krankentr ansporte und Rettungsdienste gilt es so zu organisieren, dass ein chancengleicher Wettbewerb für kommunale, private und freigemeinnützige Anbieter ermöglicht wird. Link zum Original
Das Versorgungsangebot für psychisch kranke Menschen wird weiter verbessert.
Wortlaut im Programm
Gleichwohl besteht nach wie vor ein akuter Bedarf an einer weiteren Verbesserung des Versorgungsangebotes für psychisch kranke Menschen. Link zum Original
Die Versorgung von Patienten mit tiefgreifenden Entwicklungsstörungen wie Autismus in psychiatrischen Kliniken wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Psychiatrische Kliniken sind bis heute nicht in der Lage, in vollem Umfang mit Krisen und Probleme von Patienten mit tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, wie beispielsweise Autismus, umzugehen. Wir finden, hier besteht weiterhin ein erheblicher Verbesserungsbedarf. Link zum Original
Wohnortnahe psychiatrische Versorgungsangebote werden weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wohnortsnahe psychiatrische Versorgungsangebote sind daher weiter auszubauen. Link zum Original
Medizinische und psychologische Angebote werden konsequent vernetzt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus gilt es, die Vernetzung von medizinischen und psychologischen Angeboten konsequent umzusetzen. Link zum Original
Das Land Bremen unternimmt alle Anstrengungen gegen den Mangel an Pflegekräften.
Wortlaut im Programm
Angesichts des demographischen Wandels hat das Land Bremen alle Anstrengungen zu unternehmen, um einem akuten Mangel an Pflegekräften entgegenzuwirken. Link zum Original
Die Lebensqualität der älter werdenden Bevölkerung wird durch ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte und Versorgungsmöglichkeiten erhalten.
Wortlaut im Programm
Es muss ein Anspruch der Politik sein, die Lebensqualität der älterwerdenden Bevölkerung durch eine ausreichende Anzahl qualifizierter Arbeitskräfte und Versorgungsmöglichkeiten zu erhalten. Link zum Original
Eine gute Versorgung im Krankheitsfall sowie eine bezahlbare und qualifizierte Pflege werden gesichert.
Wortlaut im Programm
Eine gute Versorgung im Krankheitsfall sowie eine bezahlbare und qualifizierte Pflege sind zentrale Anliegen der FDP für die Bürgerinnen und Bürger in Bremen. Link zum Original
Die Gesundheitsämter werden strukturell und personell so ausgestattet, dass sie Gesundheitsrisiken und umwelthygienische Probleme angemessen bearbeiten können.
Wortlaut im Programm
Zu diesem Zweck müssen die Ämter strukturell und personell zukünftig so ausgestattet werden, dass sie verschiedene Gesundheitsrisiken in unterschiedlichsten Lebenslagen angemessen bearbeiten und ebenso umwelthygienische Probleme professionell angehen können. Link zum Original
Die ambulante und stationäre palliativmedizinische Versorgung wird weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Speziell mit Blick auf die demografische Entwicklung, ist der weitere Ausbau der ambulanten und stationären palliativmedizinischen Versorgung unabdingbar. Link zum Original
Es gibt ausreichend stationäre Hospize und Kinderhospize.
Wortlaut im Programm
Neben der ambulanten Hospizbetreuung und der Versorgung Sterbender in Pflegeheimen, sind ausreichend stationäre Hospize und Kinderhospize notwendig. Link zum Original
Selbstständige Einrichtungen, in denen Sterbende familiär gepflegt und begleitet werden, werden weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen weiteren Ausbau von selbstständigen Einrichtungen, in denen Sterbende mit familiärem Charakter und dem eigenständigen Versorgungsauftrag gepflegt und auf ihrem letzten Weg begleitet werden. Link zum Original
In Kinderhospizen werden ausreichend Platz für die Familie, deren psychosoziale Betreuung und die palliative Betreuung der jungen Patienten gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Kinderhospize betreuen nicht nur die jungen Patienten, sondern auch ihre Eltern und Geschwister. Der Betreuungsaufwand ist dadurch aus verschiedenen Gründen besonders groß: Neben ausreichend Platz und Wohnraum für die gesamte Familie muss ihre emotionale und psychosoziale Betreuung ebenso gewährleistet sein, wie die palliative Betreuung der jungen Patienten. Link zum Original
Die Gestaltung des eigenen Lebensstils ist nicht Angelegenheit des Staates.
Wortlaut im Programm
Wie Menschen ihr Leben gestalten, ob sie einen gesunden Lebensstil pflegen oder nicht, ist nicht Angelegenheit des Staates. Seine Verantwortung in diesem Bereich liegt darin, das nötige Wissen zu vermitteln, um es jeder Bürgerin und jedem Bürger zu ermöglichen, sich eigenverantwortlich gesund zu verhalten und zu ernähren, beziehungsweise dieses Wissen an die eigenen Kinder weiterzugeben. Link zum Original
Der Staat vermittelt das nötige Wissen, damit sich alle eigenverantwortlich gesund verhalten und ernähren können.
Wortlaut im Programm
Wie Menschen ihr Leben gestalten, ob sie einen gesunden Lebensstil pflegen oder nicht, ist nicht Angelegenheit des Staates. Seine Verantwortung in diesem Bereich liegt darin, das nötige Wissen zu vermitteln, um es jeder Bürgerin und jedem Bürger zu ermöglichen, sich eigenverantwortlich gesund zu verhalten und zu ernähren, beziehungsweise dieses Wissen an die eigenen Kinder weiterzugeben. Link zum Original
Ein effektives Programm zur Prävention von Drogensucht wird insbesondere an Schulen umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wichtig ist es daher, ein effektives Programm zur Prävention von Drogensucht insbesondere an Schulen umzusetzen. Link zum Original
Die Drogenpolitik zielt auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben der Abhängigen.
Wortlaut im Programm
Ziel aller Drogenpolitik für Bremen muss es sein, ein möglichst selbstbestimmtes Leben der Abhängigen zu erreichen. Link zum Original
Drogen mit medizinischer Wirkung wie Cannabis werden Erkrankten nicht vorenthalten.
Wortlaut im Programm
Zugleich darf die medizinische Wirkung einiger Drogen, beispielsweise Cannabis, nicht außer Acht gelassen werden. Erkrankten sollten sie daher nicht vorenthalten werden. Link zum Original
Cannabis wird reguliert legalisiert, auch um Patienten zu entkriminalisieren und die Forschung zu erleichtern.
Wortlaut im Programm
Eine regulierte Legalisierung von Cannabis, wie die FDP sie fordert, ist daher nicht nur anzustreben um Patienten zu entkriminalisieren, sondern auch, um die Forschung in diesem Bereich zu erleichtern. Link zum Original
Cannabis wird als vollwertiges Medikament anerkannt, damit die Krankenkassen die Kosten übernehmen.
Wortlaut im Programm
Um Patienten die Unterstützung durch eine Krankenkasse zu sichern, ist es darüber hinaus unerlässlich, dass Cannabis als vollwertiges Medikament anerkannt wird. Link zum Original
Die Beschaffungskriminalität wird eingedämmt und Abhängigen geholfen.
Wortlaut im Programm
Ziel der Freidemokraten ist, die Beschaffungskriminalität einzudämmen und gleichzeitig Abhängigen zu helfen. Link zum Original
Die Abgabe von Ersatzdrogen wie Methadon wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund unterstützen wir seit Jahren die Abgabe von Ersatzdrogen wie Methadon und fordern die staatlich kontrollierte Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige, denen durch diese Ersatzdroge nicht geholfen werden kann. Link zum Original
Heroin wird staatlich kontrolliert an Schwerstabhängige abgegeben, denen Ersatzdrogen nicht helfen.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund unterstützen wir seit Jahren die Abgabe von Ersatzdrogen wie Methadon und fordern die staatlich kontrollierte Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige, denen durch diese Ersatzdroge nicht geholfen werden kann. Link zum Original
Für den Cannabiskonsum wird eine regulierte Legalisierung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Die FDP erachtet es zudem als sinnvoll, im Bereich des Cannabis - Konsums eine regulierte Legalisierung anzustreben. Link zum Original
Die Cannabis-Modelle der Niederlande und Colorados dienen als Vorbild.
Wortlaut im Programm
Als prominente Vorbilder könnten hier die Modelle aus den Niederlanden und dem US -Bundesstaat Colorado dienen. Link zum Original
Steuereinnahmen aus einem legalen, lizenzierten Cannabisverkauf können in Prävention und Behandlung von Drogensucht fließen.
Wortlaut im Programm
Ein legaler und lizenzierter Verkauf von Cannabis generiert darüber hinaus zusätzliche Steuereinnahmen, welche unmittelbar in Prävention und Behandlung von Drogensucht investiert werden können. Link zum Original
Die Einschränkung der Entscheidungsfreiheit beim Cannabiskonsum wird ähnlich wie bei Tabak und Alkohol gestaltet.
Wortlaut im Programm
Nach Meinung der FDP ist eine Einschränkung der Entscheidungsfreiheit bezüglich des Konsums von Cannabis daher ähnlich der von Tabak und Alkohol zu gestalten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.