FDP · Die bremische Alternative
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Bürgerschaftswahl Bremen 1991 · Original
Das Programm enthält 42 von 613 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 51Seiten im Original
- 1991Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 42
Mit historischer und stadtbildprägender Bausubstanz wird sensibel und verantwortungsvoll umgegangen.
Wortlaut im Programm
Sensiblen und verantwortungsvollen Umgang mit historischer und stadtbildprägender Bausubstanz. Link zum Original
Die Vielfalt der Kultur wird bewusst gemacht, gepflegt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Ziel liberaler Kulturpolitik ist es, die Vielfalt der Kultur bewußt zu ma " chen, sie zu pflegen und zu fördern. Link zum Original
Der Staat bestimmt keine Inhalte von Kultur und greift nicht bevormundend oder zensierend in das Kulturleben ein.
Wortlaut im Programm
Der Staat darf weder die Inhalte von Kultur bestimmen noch bevormundend oder zensierend in das Kulturleben eingreifen. Link zum Original
Im Kulturbereich werden wegen der Finanzlage Schwerpunkte gesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Finanzlage erfordert daher gerade im Kulturbereich Schwerpunktsetzungen und Kreativität. Link zum Original
Eine Kulturförderung nach dem Gießkannenprinzip wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Kulturförderung nach dem 'Gießkannen-Prinzip', die es allen recht machen will, letztlich aber keinem hilft, lehnt die F.D.P. ab. Auch Kunst muß sich im Wettbewerb behaupten. Link zum Original
Auch Kunst muss sich im Wettbewerb behaupten.
Wortlaut im Programm
Eine Kulturförderung nach dem 'Gießkannen-Prinzip', die es allen recht machen will, letztlich aber keinem hilft, lehnt die F.D.P. ab. Auch Kunst muß sich im Wettbewerb behaupten. Link zum Original
Vor gezielten Fördermaßnahmen wird der Grundbedarf aller förderungswürdigen Kultureinrichtungen ermittelt.
Wortlaut im Programm
Es ist der Grundbedarf aller förderungswürdigen Kultureinrichtungen zu ermitteln, bevor gezielte Fördermaßnahmen ergriffen werden. Link zum Original
Für die Kultureinrichtungen der Stadtgemeinde Bremen wird ein integriertes Informationsleitsystem entwickelt.
Wortlaut im Programm
Es muß ein integriertes Informationsleitsystem für die Kultureinrichtungen der Stadtgemeinde Bremen entwickelt werden, um insbesondere ortsfremden Besuchern das Auffinden von Museen, Theatern und Sehenswürdigkeiten zu erleichtern. In Bremerhaven muß das bestehende System verbessert werden Link zum Original
In Bremerhaven wird das bestehende Informationsleitsystem für Kultureinrichtungen verbessert.
Wortlaut im Programm
Es muß ein integriertes Informationsleitsystem für die Kultureinrichtungen der Stadtgemeinde Bremen entwickelt werden, um insbesondere ortsfremden Besuchern das Auffinden von Museen, Theatern und Sehenswürdigkeiten zu erleichtern. In Bremerhaven muß das bestehende System verbessert werden Link zum Original
Der Kulturetat wird schrittweise auf 3 Prozent des Gesamthaushalts erhöht.
Wortlaut im Programm
Der Kulturetat muß entsprechend der Empfehlung des Deutschen Städtetages auch in Bremen schrittweise auf 3 % des Gesamthaushaltes erhöht werden. Link zum Original
Theater stehen im Mittelpunkt der staatlichen Kulturförderung.
Wortlaut im Programm
Theater sind ein tragendes Element kulturellen Lebens und stehen daher im Mittelpunkt der staatlichen Kulturförderung. Link zum Original
Das Drei-Sparten-Theater mit Schauspiel, Oper und Tanz bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Das Drei-Sparten-Theater (Schauspiel, Oper, Tanz) muß erhalten bleiben. Link zum Original
Die Bremer Shakespeare Company erhält einen Zuschuss in Höhe ihrer erzielten Einnahmen.
Wortlaut im Programm
Als erfolgreiches Privattheater sollte die Bremer «shakespeare company» mit einem Zuschuß in Höhe der erzielten Einnahmen gefördert werden. Der miet- und nebenkostenfreien Nutzung der Theaterspielstätte am Leibnizplatz ist mit einem Abzug von 10 % von diesem Fördersatz Rechnung zu tragen. Link zum Original
Für die miet- und nebenkostenfreie Nutzung der Spielstätte am Leibnizplatz werden 10 Prozent vom Fördersatz abgezogen.
Wortlaut im Programm
Als erfolgreiches Privattheater sollte die Bremer «shakespeare company» mit einem Zuschuß in Höhe der erzielten Einnahmen gefördert werden. Der miet- und nebenkostenfreien Nutzung der Theaterspielstätte am Leibnizplatz ist mit einem Abzug von 10 % von diesem Fördersatz Rechnung zu tragen. Link zum Original
Der Zuschuss an das Ernst-Waldau-Theater wird deutlich erhöht.
Wortlaut im Programm
Der Zuschuß an das Ernst-Waldau-Theater ist zur Sicherung des Spielbetriebs deutlich zu erhöhen. Link zum Original
In der Glocke werden die erforderlichen Sanierungsarbeiten durchgeführt, damit sie als Konzertsaal erhalten bleibt.
Wortlaut im Programm
In der "Glocke" sind die erforderlichen Sanierungsarbeiten durchzuführen, damit das Gebäude als Konzertsaal für Bremen erhalten bleibt. Link zum Original
Der Fundus der städtischen Bühnen wird auch anderen Theatern zur Verfügung gestellt.
Wortlaut im Programm
Der Fundus der städtischen Bühnen sollte auch anderen Theatern zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Der technische Betrieb der Theater GmbH wird ausgegliedert und privaten Firmen übertragen.
Wortlaut im Programm
Der technische Betrieb der Theater GmbH sollte ausgegliedert und privaten Firmen übertragen werden. Link zum Original
Die Privatinitiative zum Bau einer Philharmonie wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
begrüßt darüber hinaus die Privatinitiative zum Bau einer Philharmonie. Als Standort käme der alte Theaterhügel am Wall in Frage. Link zum Original
Als Standort einer Philharmonie kommt der alte Theaterhügel am Wall in Frage.
Wortlaut im Programm
begrüßt darüber hinaus die Privatinitiative zum Bau einer Philharmonie. Als Standort käme der alte Theaterhügel am Wall in Frage. Link zum Original
Der kulturpädagogische Dienst aller bremischen Museen bleibt als Informationsstelle erhalten.
Wortlaut im Programm
Der kulturpädagogische Dienst aller bremischen Museen muß als Informationsstelle für Bürger, insbesondere für Schüler, erhalten bleiben. Link zum Original
Für das Übersee-Museum werden geeignete Magazinflächen eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Für das Übersee-Museum sind geeignete Magazinflächen und neue Ausstellungsflächen einzurichten. Link zum Original
Für das Übersee-Museum werden neue Ausstellungsflächen eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Für das Übersee-Museum sind geeignete Magazinflächen und neue Ausstellungsflächen einzurichten. Link zum Original
Für das Focke-Museum wird weiterhin ein Standort in der Innenstadt gesucht.
Wortlaut im Programm
Für das Focke-Museum muß weiterhin ein Standort in der Innenstadt gefunden werden. Das Gebäude an der Schwachhauser Heerstraße muß saniert werden. Link zum Original
Das Gebäude des Focke-Museums an der Schwachhauser Heerstraße wird saniert.
Wortlaut im Programm
Für das Focke-Museum muß weiterhin ein Standort in der Innenstadt gefunden werden. Das Gebäude an der Schwachhauser Heerstraße muß saniert werden. Link zum Original
Der Zoo am Meer in Bremerhaven wird um die meereskundliche Sammlung des früheren Nordseemuseums erweitert.
Wortlaut im Programm
In Bremerhaven soll der "Zoo am Meer" durch die Einbeziehung der meereskundlichen Sammlung des früheren Nordseemuseums erweitert werden. Link zum Original
Das Landesamt für Denkmalpflege wird personell aufgestockt.
Wortlaut im Programm
personelle Aufstockung des Landesamtes für Denkmalpflege; Link zum Original
Der Zuschussetat für die Erhaltung privater denkmalgeschützter Gebäude wird aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Aufstockung des Zuschußetats für die Erhaltung privater Gebäude; Link zum Original
Rechtsverordnungen regeln die Kompetenzen des Landesdenkmalpflegers und der planenden und bauenden Ämter.
Wortlaut im Programm
Erlaß von Rechtsverordnungen, die die Kompet~nzen des Landesdenkmalpflegers und der planenden bauenden Amter regeln; Link zum Original
Die Belange der Denkmalpflege werden besser im öffentlichen Bewusstsein verankert.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen zur besseren Verankerung der Belange der Denkmalpflege im öffentlichen Bewußtsein. Link zum Original
Der Staat weckt, wahrt und fördert möglichst früh kulturelles Interesse.
Wortlaut im Programm
Aufgabe des Staates ist es, so frühzeitig wie möglich kulturelles Interesse zu wecken, zu wahren und zu fördern. Link zum Original
Die Existenz der Jugend- und Volksmusikschule sowie Kontinuität und Qualität ihrer Ausbildung werden mit einem Maßnahmenkatalog gesichert.
Wortlaut im Programm
Der besorgniserregenden Situation an der Jugend- und Volksmusikschule muß mit einem geeigneten Maßnahmenkatalog zur Sicherung ihrer Existenz sowie der Kontinuität und Qualität der Ausbildung begegnet werden. Link zum Original
Die Zentralbibliothek wird im Gebäude der ehemaligen Staatsbibliothek untergebracht.
Wortlaut im Programm
Unterbringung der Zentr.albibliothek im Gebäude der ehemaligen Staatsbibliothek. Dem Ubersee-Museum ist für die Lagerung von Exponaten geeigneter Ersatzraum zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Das Übersee-Museum erhält geeigneten Ersatzraum für die Lagerung von Exponaten.
Wortlaut im Programm
Unterbringung der Zentr.albibliothek im Gebäude der ehemaligen Staatsbibliothek. Dem Ubersee-Museum ist für die Lagerung von Exponaten geeigneter Ersatzraum zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Bremen trägt als Sitz des Instituts für niederdeutsche Sprache besondere Verantwortung für die Pflege der niederdeutschen Sprache.
Wortlaut im Programm
Dem Bundesland Bremen als Sitz des Institutes für niederdeutsche Sprache kommt daher bei der Pflege und Bewahrung dieses wichtigen Kulturgutes eine besondere Verantwortung zu. Link zum Original
Die Landeszuschüsse an das Institut für niederdeutsche Sprache werden erhöht.
Wortlaut im Programm
Die Zuschüsse des Landes Bremen an das Institut für niederdeutsche Sprache müssen erhöht werden, damit das Institut seine vielfältigen und stetig zunehmenden Aufgaben erfüllen kann. Link zum Original
Kulturförderung bleibt weitgehend frei von staatlicher Einflussnahme, bürokratischen Entscheidungsprozessen und Kontrollen.
Wortlaut im Programm
Förderung von Kultur muß weitgehend frei bleiben von staatlicher Einflußnahme, bürokratischen Entscheidungsprozessen und Kontrollen. Link zum Original
Staatliche Kulturpolitik fördert das Engagement von Bürgern und Unternehmen für den Kulturbetrieb.
Wortlaut im Programm
Aufgabe staatlicher Kulturpolitik muß es daher sein, in jeder erdenklichen Weise das Engagement von Bürgern und Unternehmen für den Kulturbetrieb zu fördern. Link zum Original
Das Eintreten Privater für den Bau einer Philharmonie in Bremen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Ausdrücklich unterstützt die F.D.P. das Eintreten von Privaten für den Bau einer Philharmonie in Bremen. Link zum Original
Privates Kulturengagement dient nicht als Alibi für Untätigkeit der öffentlichen Hand.
Wortlaut im Programm
Privates Engagement darf jedoch nicht als Alibi für Untätigkeit der öffentlichen Hand mißbraucht werden. Link zum Original
Es werden Instrumente für ein Zusammenwirken öffentlicher und privater Kulturförderung entwickelt.
Wortlaut im Programm
Vielmehr müssen Instrumentarien für ein Zusammenwirken öffentlicher und privater Kulturförderung entwickelt werden. Link zum Original
Eine Kulturstiftung für die Freie Hansestadt Bremen wird eingerichtet, um staatliche und private Kulturförderung besser zu verbinden und Gelder gezielt und kurzfristig einzusetzen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. spricht sich daher für die Einrichtung einer "Kulturstiftung für die Freie Hansestadt BremenIl aus, um - die Zusammenarbeit zwischen staatlicher und privater Kulturförderung zu verbessern und - Gelder gezielt und vor allem kurzfristig einzusetzen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.