FDP · Die bremische Alternative
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Bürgerschaftswahl Bremen 1991 · Original
Das Programm enthält 52 von 613 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 52Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 51Seiten im Original
- 1991Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 52
Jeder in einer Einrichtung untergebrachte Mensch hat Anspruch auf den Beistand eines Menschen außerhalb der Einrichtung.
Wortlaut im Programm
Jeder in einer Einrichtung untergebrachte Mensch muß Anspruch auf den Beistand eines anderen Menschen außerhalb der Einrichtung haben. Er soll diesen Beistand frei wählen dürfen. Link zum Original
Diesen Beistand kann die untergebrachte Person frei wählen.
Wortlaut im Programm
Jeder in einer Einrichtung untergebrachte Mensch muß Anspruch auf den Beistand eines anderen Menschen außerhalb der Einrichtung haben. Er soll diesen Beistand frei wählen dürfen. Link zum Original
Der Staat nimmt seine Kontrollpflicht über alle Einrichtungen für behinderte Senioren wahr.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. wird darauf achten, daß der Staat seiner Kontrollpflicht über alle Einrichtungen für behinderte Senioren gerecht wird. Link zum Original
Das Angebot an wohnungsnahen Kurzzeitpflegeplätzen, besonders an geriatrischen Tagesheimen, wird erweitert und verbessert.
Wortlaut im Programm
Erweitertes und verbessertes Angebot an wohnungsnahen Kurzzeitpflegeplätzen, insbesondere an Tagesheimen für Gerontologie. Link zum Original
Krankenhäuser und soziale Dienste koordinieren sich besser, vor allem nach Krankenhausentlassungen.
Wortlaut im Programm
Verbesserte Koordinierung zwischen Krankenhäusern und sozialen Diensten, insbesondere als begleitende Maßnahme nach Krankenhausentlassungen. Link zum Original
Es gibt ein vielfältiges Angebot an Pflegeheimen.
Wortlaut im Programm
Ein vielfältiges Angebot an Pflegeheimen. Link zum Original
Die Absicherung des Pflegerisikos im Alter wird vom Bundesgesetzgeber geregelt.
Wortlaut im Programm
Die Absicherung des Risikos einer Pflegebedürftigkeit im Alter ist vom Bundesgesetzgeber zu regeln. Link zum Original
Eine Pflegeversicherung stärkt die Eigenvorsorge der Bevölkerung für die finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit.
Wortlaut im Programm
Eine Pflegeversicherung muß darauf abzielen, die Eigenvorsorge der Bevölkerung für die finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit zu stärken. Link zum Original
Eine Pflegeversicherung darf das Einstehen der Generationen füreinander nicht aushöhlen und nicht dazu führen, dass mehr alte Menschen in Heime abgeschoben werden.
Wortlaut im Programm
Eine Regelung darf nicht dazu führen, daß das Einstehen der Generationen füreinander weiter ausgehöhlt wird und noch mehr alte Menschen in Heime abgeschoben werden. Link zum Original
Eine gesetzliche Pflegeversicherung löst keinen größeren Mitgliedschaftszwang aus als Renten- und Krankenversicherung.
Wortlaut im Programm
Eine gesetzliche Risikoversicherung darf keinen größeren Zwang zur Mitgliedschaft auslösen, als die gegenwärtigen sozialen Sicherungssysteme in den Renten- und Krankenversicherungen. Link zum Original
Bei einer Versicherungspflicht können sich Bürger durch Nachweis einer vergleichbaren Absicherung befreien lassen.
Wortlaut im Programm
Bei Einführung einer grundsätzlichen Versicherungspflicht muß dem einzelnen Bürger die Möglichkeit erhalten bleiben, durch den Nachweis einer vergleichbaren Absicherung freigestellt zu werden. Link zum Original
Die Pflegeversicherung wird nicht bei einer Monopolanstalt geführt.
Wortlaut im Programm
Die Versicherung darf nicht bei einer Monopolanstalt erfolgen, und sie soll nach dem Kapitaldeckungsverfahren arbeiten. Dem Bürger muß eine freie Wahl zwischen den Versicherungsformen ähnlich wie bei der Krankenversicherung bleiben. Link zum Original
Die Pflegeversicherung arbeitet nach dem Kapitaldeckungsverfahren.
Wortlaut im Programm
Die Versicherung darf nicht bei einer Monopolanstalt erfolgen, und sie soll nach dem Kapitaldeckungsverfahren arbeiten. Dem Bürger muß eine freie Wahl zwischen den Versicherungsformen ähnlich wie bei der Krankenversicherung bleiben. Link zum Original
Bürger können wie bei der Krankenversicherung frei zwischen Versicherungsformen wählen.
Wortlaut im Programm
Die Versicherung darf nicht bei einer Monopolanstalt erfolgen, und sie soll nach dem Kapitaldeckungsverfahren arbeiten. Dem Bürger muß eine freie Wahl zwischen den Versicherungsformen ähnlich wie bei der Krankenversicherung bleiben. Link zum Original
Für die heutige ältere Generation gibt es eine Übergangsregelung, deren Anschubfinanzierung der Bund sicherstellt.
Wortlaut im Programm
Für die jetzige ältere Generation muß eine Übergangsregelung gefunden werden dergestalt, daß der Bund die Anschubfinanzierung sicherstellt. Link zum Original
Das hohe Leistungsniveau des Gesundheitswesens bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Das anerkannt hohe Leistungsniveau soll erhalten bl~iben, gleichzeitig müssen Patienten wie Beitragszahler vor finanzieller Uberforderung bewahrt werden. Link zum Original
Patienten und Beitragszahler werden vor finanzieller Überforderung bewahrt.
Wortlaut im Programm
Das anerkannt hohe Leistungsniveau soll erhalten bl~iben, gleichzeitig müssen Patienten wie Beitragszahler vor finanzieller Uberforderung bewahrt werden. Link zum Original
Eine Ausweitung der ambulanten Versorgung in stationären Einrichtungen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Ausweitung der ambulanten Versorgung in stationären Einrichtungen lehnt die F.n.p. ab. Link zum Original
Die Privatisierung der Kliniken wird konsequent vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Die Privatisierung der Kliniken muß konsequent vorangetrieben werden: Link zum Original
Das Zentralkrankenhaus St.-Jürgen-Straße wird in zahlreiche kleine Kliniken umgewandelt.
Wortlaut im Programm
Das Zentralkrankenhaus St.-JÜrgen-Straße ist umzuwandeln in zahlreiche kleine Kliniken Link zum Original
Zur Verbesserung der Personalsituation an Krankenhäusern werden die Pflegeberufe gezielt attraktiver gemacht.
Wortlaut im Programm
Um die personelle Situation an den Krankenhäusern zu verbessern, sind gezielte Anstrengungen zur Attraktivitätssteigerung der Pflegeberufe notwendig. Link zum Original
Die ambulante ärztliche und zahnärztliche Versorgung wird vorrangig durch niedergelassene, freiberufliche Ärzte und Zahnärzte sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Sicherstellung der ambulanten ärztlichen und ,;zahnärztlichen Versorgung vorrangig durch niedergelassene Arzte und Zahnärzte in freier und unabhängiger Berufsausübung. Link zum Original
Krankenhäuser berechnen echte Leistungsentgelte, getrennt nach Behandlungs-, Pflege- und Hotelkosten.
Wortlaut im Programm
Berechnung echter Leistungsentgelte, die nach Behandlungs-, Pflege- und Hotelkosten getrennt aufgeschlüsselt und berechnet werden. Link zum Original
Die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Pflegekräfte werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Verbesserte Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Pflegekräfte. Link zum Original
Pflegekräfte erhalten eine bessere Vergütung.
Wortlaut im Programm
Erhöhte Attraktivität des Pflegeberufs durch folgende Maßnahmen: - Verbesserte Vergütung. - Gewährleistung der Kinderbetreuung. - Unterstützung bei der Wohnungsbeschaffung. - Entlastung von pflegefremden Tätigkeiten. - Einführung flexiblerer Arbeitszeiten. - Arbeitsfreundlichere Organisationsformen. Link zum Original
Für Pflegekräfte wird die Kinderbetreuung gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Erhöhte Attraktivität des Pflegeberufs durch folgende Maßnahmen: - Verbesserte Vergütung. - Gewährleistung der Kinderbetreuung. - Unterstützung bei der Wohnungsbeschaffung. - Entlastung von pflegefremden Tätigkeiten. - Einführung flexiblerer Arbeitszeiten. - Arbeitsfreundlichere Organisationsformen. Link zum Original
Pflegekräfte werden bei der Wohnungssuche unterstützt.
Wortlaut im Programm
Erhöhte Attraktivität des Pflegeberufs durch folgende Maßnahmen: - Verbesserte Vergütung. - Gewährleistung der Kinderbetreuung. - Unterstützung bei der Wohnungsbeschaffung. - Entlastung von pflegefremden Tätigkeiten. - Einführung flexiblerer Arbeitszeiten. - Arbeitsfreundlichere Organisationsformen. Link zum Original
Pflegekräfte werden von pflegefremden Tätigkeiten entlastet.
Wortlaut im Programm
Erhöhte Attraktivität des Pflegeberufs durch folgende Maßnahmen: - Verbesserte Vergütung. - Gewährleistung der Kinderbetreuung. - Unterstützung bei der Wohnungsbeschaffung. - Entlastung von pflegefremden Tätigkeiten. - Einführung flexiblerer Arbeitszeiten. - Arbeitsfreundlichere Organisationsformen. Link zum Original
Für Pflegekräfte werden flexiblere Arbeitszeiten eingeführt.
Wortlaut im Programm
Erhöhte Attraktivität des Pflegeberufs durch folgende Maßnahmen: - Verbesserte Vergütung. - Gewährleistung der Kinderbetreuung. - Unterstützung bei der Wohnungsbeschaffung. - Entlastung von pflegefremden Tätigkeiten. - Einführung flexiblerer Arbeitszeiten. - Arbeitsfreundlichere Organisationsformen. Link zum Original
In der Pflege werden arbeitsfreundlichere Organisationsformen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Erhöhte Attraktivität des Pflegeberufs durch folgende Maßnahmen: - Verbesserte Vergütung. - Gewährleistung der Kinderbetreuung. - Unterstützung bei der Wohnungsbeschaffung. - Entlastung von pflegefremden Tätigkeiten. - Einführung flexiblerer Arbeitszeiten. - Arbeitsfreundlichere Organisationsformen. Link zum Original
Sterbehilfe und Sterbebegleitung werden öffentlich diskutiert.
Wortlaut im Programm
Sterbehilfe und Sterbebegleitung müssen öffentlich diskutiert werden. Die Einrichtung eines sogenannten Sterbehospizes ist zu fördern. Link zum Original
Die Einrichtung eines Sterbehospizes wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Sterbehilfe und Sterbebegleitung müssen öffentlich diskutiert werden. Die Einrichtung eines sogenannten Sterbehospizes ist zu fördern. Link zum Original
Prävention, Beratung und ambulante Versorgung bei Aids bleiben gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Angesichts der Tatsache, daß die Zahl der an Aids erkrankten und HIVpositiven Menschen nicht rückläufig ist, sondern weiter zunimmt, muß dafür Sorge getragen werden, daß Prävention, Beratung und ambulante Versorgung gewährleistet bleiben. Link zum Original
Aids-Zwangsuntersuchungen, auch für Bewerber im öffentlichen Dienst, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Zwangsuntersuchungen, auch für Bewerber des öffentlichen Dienstes, lehnt die F.D.P. ab. Link zum Original
Es gibt zielgruppenorientierte Aids-Aufklärung und Prävention.
Wortlaut im Programm
Zielgruppenorientierte Aufklärung und Prävention (unter anderem Abgabe und Rücknahme von Einmalspritzen von Drogenkonsumenten). Link zum Original
Einmalspritzen werden an Drogenkonsumenten abgegeben und zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Zielgruppenorientierte Aufklärung und Prävention (unter anderem Abgabe und Rücknahme von Einmalspritzen von Drogenkonsumenten). Link zum Original
In den Schulen gibt es gezielte Aufklärung und Gesundheitserziehung zu Aids.
Wortlaut im Programm
Gezielte Aufklärung und Gesundheitserziehung in den Schulen. Link zum Original
Das Beratungsangebot für Aids-Betroffene und ihre Angehörigen wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Sicherstellung des Beratungsangebotes für Betroffene und deren Link zum Original
Selbsthilfegruppen und Einrichtungen, die das soziale Umfeld Aids-Betroffener erhalten helfen, werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Förderung von Selbsthilfegruppen und Einrichtungen, die das soziale Umfeld erhalten helfen. Link zum Original
Die ambulante Pflege von Aids-Kranken wird gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Gewährleistung ambulanter Pflege für an Aids Erkrankte. Link zum Original
Prävention, Beratung und ambulante Versorgung bei Aids erhalten eine dauerhaft gesicherte Finanzierung.
Wortlaut im Programm
Dauerhaft gesicherte Finanzierungsgrundlage für Prävention, Beratung und ambulante Versorgung. Link zum Original
Drogensüchtigen wird geholfen, von der Droge loszukommen.
Wortlaut im Programm
Den Drogensüchtigen muß geholfen werden, von der Droge loszukommen. Dazu gehört auch der Einsatz von Methadon. Link zum Original
Zur Hilfe für Drogensüchtige wird auch Methadon eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Den Drogensüchtigen muß geholfen werden, von der Droge loszukommen. Dazu gehört auch der Einsatz von Methadon. Link zum Original
Bei Drogensüchtigen hat Therapie Vorrang vor Strafe.
Wortlaut im Programm
Therapie muß vor Strafe gehen. Link zum Original
Bei der Unterbringung von Drogensüchtigen wird kein Stadtteil einseitig belastet.
Wortlaut im Programm
Die Unterbringung von Drogensüchtigen ist eine zentrale Frage. Die F.D.P. tritt dafür ein, daß kein Stadtteil einseitig belastet wird. Link zum Original
Drogensüchtige werden nicht massiert untergebracht.
Wortlaut im Programm
Drogensüchtige dürfen auch nicht massiert untergebracht werden. Link zum Original
Schwer verelendete Drogenabhängige werden nicht mit entgifteten, therapiebereiten oder substituierten Drogenabhängigen zusammen untergebracht.
Wortlaut im Programm
Schwer verelendete dürfen nicht mit entgifteten, therapiebereiten oder substituierten Drogenabhängigen zusammengelegt werden. Link zum Original
Die klinischen Entgiftungsmöglichkeiten im Krankenhaus Sebaldsbrück werden weiter ausgebaut, um Wartezeiten zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
weiteren Ausbau der klinischen Entgiftungsmöglichkeiten im Krankenhaus Sebaldsbrück, um unnötige Wartezeiten auszuschalten; Link zum Original
Nachsorgende Therapieeinrichtungen mit Angeboten für Kurz- und Langzeittherapien werden verstärkt auf- und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
verstärkten Auf- und Ausbau nachsorgerischer Therapieeinrichtungen mit einem vielschichtigen Angebot für Kurz- und Langzeittherapien; Link zum Original
Drogensüchtige werden nach Therapiemöglichkeiten und -notwendigkeiten differenziert in kleinen, festgelegten Gruppen untergebracht.
Wortlaut im Programm
differenzierte Unterbringung nach Therapiemöglichkeiten und -notwendigkeiten in kleinen und genau festgelegten Personengruppen; Link zum Original
Drogensüchtige werden nicht in der Nähe von Kindergärten, Spielplätzen und Schulen untergebracht.
Wortlaut im Programm
keine Unterbringung von Drogensüchtigen in der Nähe von Kindergärten, Spielplätzen und Schulen; Link zum Original
Die Unterbringungsgruppen von Drogensüchtigen werden durch genügend Fachkräfte betreut.
Wortlaut im Programm
Betreuung der Unterbringungsgruppen durch genügend Fachkräfte. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.