CDU · Stabilität, Kompetenz, Tatkraft
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2011 · beschlossen 25.09.2010 · Original
Das Programm enthält 42 von 883 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 66Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 42
Eine Ausbildungsplatzabgabe wird grundsätzlich abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich abgelehnt wird von uns nach wie vor eine Ausbildungsplatzabgabe. Link zum Original
Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit sollen kompromisslos bekämpft werden.
Wortlaut im Programm
Die CDU Sachsen-Anhalt spricht sich klar und nachdrücklich für die kompromisslose Bekämpfung der Schattenwirtschaft aus. Link zum Original
Arbeitsmarktpolitik richtet sich vorrangig auf den ersten Arbeitsmarkt aus.
Wortlaut im Programm
Gute Arbeitsmarktpolitik ist zuerst auf den ersten Arbeitsmarkt ausgerichtet. Link zum Original
Der Fachkräftesicherungspakt von 2010 soll den künftigen Fachkräftebedarf und das Wirtschaftswachstum sichern.
Wortlaut im Programm
Wir sind zuversichtlich, dass der im Juni 2010 unterzeichnete Fachkräftesicherungspakt helfen wird, den zukünftigen Fachkräftebedarf und somit auch das weitere Wachstum unserer Wirtschaft zu sichern. Link zum Original
Die Schaffung sozialversicherungspflichtiger, auskömmlich bezahlter Arbeitsplätze hat höchste Priorität.
Wortlaut im Programm
Die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen, auskömmlich bezahlten Arbeitsplätzen hat für die CDU höchste Priorität. Link zum Original
Als sozial gilt, was Arbeitsplätze schafft.
Wortlaut im Programm
Für uns gilt: Sozial ist, was Arbeitsplätze schafft. Link zum Original
Als Grundsatz gilt, dass Arbeit sich lohnen muss.
Wortlaut im Programm
Unser Grundsatz ist, dass Arbeit sich lohnen muss. Link zum Original
Auch gering qualifizierte Arbeit soll so entlohnt werden, dass Beschäftigte sich und ihre Familie ernähren können.
Wortlaut im Programm
Auch wer gering qualifizierte Arbeit verrichtet, muss deshalb im Ergebnis so gestellt sein, dass er davon sich und seine Familie ernähren kann. Link zum Original
Staatlich festgelegte Mindestlöhne werden abgelehnt, weil sie Arbeitsplätze gefährden und Geringverdiener nicht aus der Hilfebedürftigkeit befreien.
Wortlaut im Programm
Wir wissen aber auch, dass vom Staat festgelegte Mindestlöhne keine dieser Familien aus der Hilfebedürftigkeit befreien können, sondern deren Teilnahme am Erwerbsleben wegen des dann stattfindenden Abbaus von Arbeitsplätzen sogar gefährden würden. Link zum Original
Faire Löhne werden als Ziel der Lohnpolitik vertreten.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für faire Löhne. Link zum Original
Die Tarifpartner und ihre Organisationen werden gestärkt, damit sie faire Lohnverhandlungen führen können.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns daher für eine Stärkung der Tarifpartner und deren Organisationen ein, um ihnen die Möglichkeit zu geben, faire Lohnverhandlungen zu führen. Link zum Original
Die Bürgerarbeit setzt das Prinzip Fördern und Fordern um und bekämpft Schwarzarbeit und Arbeitslosigkeit zugleich.
Wortlaut im Programm
Mit der Bürgerarbeit setzen wir das Prinzip „Fördern und Fordern“ konsequent um, bekämpfen Schwarzarbeit und Arbeitslosigkeit zugleich und bieten Alternativen für viele Arbeitslose, die eine Chance suchen, diese bisher aber nicht erhalten haben. Link zum Original
Arbeitskräfte werden bestmöglich qualifiziert und motiviert.
Wortlaut im Programm
Daher ist es weiterhin wichtig, das Unternehmertum und seine Selbstorganisation in Kammern und Verbänden zu stärken sowie zugleich Arbeitskräfte bestmöglich zu qualifizieren und zu motivieren. Link zum Original
In Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit können modellhaft Abweichungsklauseln von den Regeln der Arbeitsmarktpolitik vereinbart werden.
Wortlaut im Programm
Dort, wo hohe Arbeitslosigkeit herrscht, können auch Abweichungsklauseln von den üblichen Regeln der Arbeitsmarktpolitik modellhaft vereinbart werden. Link zum Original
Die Bürgerarbeit gilt als Instrument zielgerichteter Beschäftigungspolitik.
Wortlaut im Programm
Das Konzept der „Bürgerarbeit“ kann dabei ein Instrument zielgerichteter Beschäftigungspolitik sein. Link zum Original
Die Bürgerarbeit bleibt auch künftig Bestandteil der aktiven Arbeitsmarktförderung im Land.
Wortlaut im Programm
Die CDU wird sich dafür einsetzen, dass die Bürgerarbeit auch in Zukunft ein Bestandteil der aktiven Arbeitsmarktförderung in Sachsen-Anhalt bleibt. Link zum Original
Die Arbeitsvermittlung ist vorrangig Aufgabe der Marktteilnehmer, der Bundesagentur, privater Vermittler und der Kommunen.
Wortlaut im Programm
Die Vermittlung zwischen Arbeitsnachfrage und -angebot ist vorrangig eine Aufgabe der Marktteilnehmer, d. h. der Arbeitssuchenden, der Unternehmen, der Bundesagentur für Arbeit und privater Arbeitsvermittler sowie der Kommunen. Link zum Original
Der Staat setzt fördernde Rahmenbedingungen und sorgt für die Qualifizierung von Arbeitssuchenden.
Wortlaut im Programm
Der Staat hat den Arbeitsmarkt fördernde Rahmenbedingungen zu setzen und dafür Sorge zu tragen, dass sich Arbeitssuchende für die immer anspruchsvolleren Anforderungen der Unternehmen qualifizieren können. Link zum Original
Die Lohnkosten für Unternehmen werden gesenkt, um dem Lohndruck auf ostdeutsche Betriebe zu begegnen.
Wortlaut im Programm
Dem Lohndruck auf ostdeutsche Unternehmen, insbesondere durch die EU- Osterweiterung, müssen wir effizient begegnen, indem wir die Lohnkosten für die Unternehmen senken. Link zum Original
Allgemeinverbindlichkeitserklärung und Arbeitnehmerentsendegesetz werden zur Unterstützung fairer Löhne angewendet.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig sollen durch Anwendung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung und des Arbeitnehmerentsendegesetzes faire Löhne unterstützt werden. Link zum Original
Ein genereller Niedriglohnsektor Ost wird entschieden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Einführung eines generellen Niedriglohnsektors Ost lehnen wir entschieden ab. Link zum Original
Arbeitsvermittler, Bildungsträger und Beschäftigungsgesellschaften erhalten wettbewerbskonforme Anreize für Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt.
Wortlaut im Programm
Hierzu werden wir für Arbeitsvermittler, Bildungsträger, Beschäftigungsgesellschaften und sonstige Einrichtungen wettbewerbskonforme Anreize im Sinne einer erfolgreichen Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt setzen. Link zum Original
Die Förderinstrumente der Aktiven Sozialhilfe werden konzentriert und möglichst effizient eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es auch, die Förderinstrumente im Rahmen der Aktiven Sozialhilfe (ASH) zu konzentrieren und so effizient wie möglich einzusetzen. Link zum Original
Alle arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Instrumente unterliegen einer permanenten Wirtschaftlichkeits- und Erfolgskontrolle.
Wortlaut im Programm
Außerdem will die CDU Sachsen-Anhalts alle arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Instrumente und Maßnahmen einer permanenten Wirtschaftlichkeits- und Erfolgskontrolle unterziehen. Link zum Original
Die Kommunen werden stärker in die Arbeitsvermittlung eingebunden.
Wortlaut im Programm
Die Kommunen will die CDU Sachsen-Anhalts stärker in den Prozess der Arbeitsvermittlung integrieren. Link zum Original
Die Arbeitsmarktpolitik der mitteldeutschen Länder wird regional abgestimmt.
Wortlaut im Programm
eine Arbeitsmarktpolitik, die regional abgestimmt ist und somit effizienter wirkt. Link zum Original
Die sozialen Sicherungssysteme brauchen eine grundlegende Kurskorrektur, um den Wohlstand zu halten.
Wortlaut im Programm
Ohne eine grundlegende Kurskorrektur in den sozialen Sicherungssystemen wird Deutschland - und damit unser Land Sachsen-Anhalt - den heutigen Wohlstand nicht halten können. Link zum Original
Unternehmen sollen flexiblere Arbeitszeitmodelle für Eltern und ältere Arbeitnehmer anbieten.
Wortlaut im Programm
Um den verschiedenen Lebensabschnitten Rechnung zu tragen und insbesondere Eltern und älteren Arbeitnehmern bedarfsgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen, sollten durch die Unternehmen flexiblere Arbeitszeitmodelle angeboten werden. Link zum Original
Längere Unternehmenszugehörigkeiten sollen durch ein entsprechendes Gesellschaftsklima gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Daher ist es unser Ziel, das Gesellschaftsklima so zu beeinflussen, dass längere Unternehmenszugehörigkeiten ein stabiles Lebensumfeld schaffen. Link zum Original
Arbeitsbedingungen sollen Arbeitnehmern ermöglichen, ihre Tätigkeit bis zum Renteneintritt auszuüben.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für Arbeitsbedingungen ein, die es Arbeitnehmern ermöglichen, ihre Tätigkeiten bis zum Renteneintritt auszuführen. Link zum Original
Die Aufnahme einer Beschäftigung im höheren Erwerbsalter soll unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns auch für die Unterstützung von Beschäftigungsaufnahmen im höheren Erwerbsalter aus. Link zum Original
Flexible Übergänge zwischen Erwerbs- und Betreuungsphasen sollen einen Wissenstransfer zwischen den Generationen ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig muss gewährleistet sein, dass flexible Übergänge zwischen Erwerbsleben und Betreuungsphasen einen systematischen Know-how-Transfer zwischen den Generationen ermöglichen. Link zum Original
Ein ausreichendes und attraktives Angebot an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen soll junge Menschen halten.
Wortlaut im Programm
Dazu bedarf es eines ausreichenden und attraktiven Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebotes. Link zum Original
Jugend-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik sollen mit Wirtschaft, Land und Kommunen gemeinsam Verantwortung für Ausbildung tragen.
Wortlaut im Programm
Dazu brauchen wir mehr denn je eine aktive kooperierende Jugend-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, die Wirtschaft und die politischen Ebenen in Land und Kommunen herausfordert, gemeinsam für Bildung und Ausbildung junger Menschen die Verantwortung zu tragen, beispielsweise durch Ausbildungspaten, Praktikums- und Ausbildungsplätze vor allem für benachteiligte Jugendliche. Link zum Original
Für benachteiligte Jugendliche sollen Ausbildungspaten sowie Praktikums- und Ausbildungsplätze bereitstehen.
Wortlaut im Programm
Dazu brauchen wir mehr denn je eine aktive kooperierende Jugend-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, die Wirtschaft und die politischen Ebenen in Land und Kommunen herausfordert, gemeinsam für Bildung und Ausbildung junger Menschen die Verantwortung zu tragen, beispielsweise durch Ausbildungspaten, Praktikums- und Ausbildungsplätze vor allem für benachteiligte Jugendliche. Link zum Original
Modellprojekte sollen Jugendliche beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf besser unterstützen.
Wortlaut im Programm
Durch Modellprojekte wollen wir Jugendliche beim Übergang von Ausbildung in Beruf besser unterstützen sowie behindernde Schnittstellen zwischen Jugendhilfe und anderen Hilfesystemen wie SGB II, SGB III, SGB XII abbauen. Link zum Original
Neue Vernetzungsformen in der sozialen Beratung sollen erprobt werden, ohne die soziale Infrastruktur abzubauen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen neue Formen der Vernetzung in der sozialen Beratungslandschaft erproben, ohne dabei den Menschen die notwendige soziale Infrastruktur an Beratung und Einrichtungen zu nehmen. Link zum Original
Die Weiterentwicklung der sozialen Beratung orientiert sich an Hilfe zur Selbsthilfe, Sozialraumorientierung und Eigenverantwortung.
Wortlaut im Programm
Kriterien, an denen wir uns in diesem Zusammenhang orientieren wollen, sind: Hilfe zur Selbsthilfe, Nachhaltigkeit, bürgerschaftliches Engagement, Sozialraumorientierung, Pluralität sowie Stärkung der Eigenverantwortung. Link zum Original
Pluralität und Subsidiarität bleiben Grundsätze der Sozialpolitik.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns weiterhin zu Pluralität und Subsidiarität. Link zum Original
Die Armuts- und Reichtumsberichterstattung soll fortgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Durch die Fortführung der Armuts- und Reichtumsberichterstattung, einer konsequenten und landesweiten Sozialplanung sowie einem Sozialmonitoring unter Beteiligung der kommunalen und freien Wohlfahrtspflege treten wir für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Sozial- und Armutspolitik ein, die eine an den tatsächlichen Notwendigkeiten orientierte zielgenaue Ermittlung von Hilfebedarfen und ein verlässliches Netz an Hilfeangeboten ermöglicht. Link zum Original
Eine konsequente landesweite Sozialplanung soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Durch die Fortführung der Armuts- und Reichtumsberichterstattung, einer konsequenten und landesweiten Sozialplanung sowie einem Sozialmonitoring unter Beteiligung der kommunalen und freien Wohlfahrtspflege treten wir für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Sozial- und Armutspolitik ein, die eine an den tatsächlichen Notwendigkeiten orientierte zielgenaue Ermittlung von Hilfebedarfen und ein verlässliches Netz an Hilfeangeboten ermöglicht. Link zum Original
Ein Sozialmonitoring unter Beteiligung der kommunalen und freien Wohlfahrtspflege soll aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Durch die Fortführung der Armuts- und Reichtumsberichterstattung, einer konsequenten und landesweiten Sozialplanung sowie einem Sozialmonitoring unter Beteiligung der kommunalen und freien Wohlfahrtspflege treten wir für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Sozial- und Armutspolitik ein, die eine an den tatsächlichen Notwendigkeiten orientierte zielgenaue Ermittlung von Hilfebedarfen und ein verlässliches Netz an Hilfeangeboten ermöglicht. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.