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Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung

Grundsatzprogramm · Landesverband Bremen · beschlossen 16.05.2009 · Original

Das Programm enthält 36 von 576 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.

Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 36
  1. Gerechtigkeit wird als Teilhabe- und Chancengerechtigkeit verstanden, nicht als pauschale Gleichmacherei.

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    Wortlaut im Programm
    Gerechtigkeit bedeutet für uns Teilhabe- und Chancengerechtigkeit, aber nicht pauschale Gleichmacherei. Link zum Original
  2. Im Fall der Bedürftigkeit soll wirksame und schnelle solidarische Hilfe erfolgen.

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    Wortlaut im Programm
    Leistung zu erwarten bedarf auch der Gewissheit, dass im Falle der Bedürftigkeit wirksame und schnelle solidarische Hilfe erfolgt. Link zum Original
  3. Solidarität bedeutet nicht notwendigerweise dauerhafte finanzielle Unterstützung oder in jedem Fall staatliche Hilfe.

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    Wortlaut im Programm
    Solidarität heißt für uns weder notwendigerweise dauerhafte finanzielle Unterstützung noch in jedem Falle staatliche Hilfe. Wirksame Hilfe ist aktivierende Hilfe zur Selbsthilfe. Link zum Original
  4. Wirksame Hilfe ist aktivierende Hilfe zur Selbsthilfe.

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    Wortlaut im Programm
    Solidarität heißt für uns weder notwendigerweise dauerhafte finanzielle Unterstützung noch in jedem Falle staatliche Hilfe. Wirksame Hilfe ist aktivierende Hilfe zur Selbsthilfe. Link zum Original
  5. Die Leistungsträger sollen gestärkt und geschützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Leistungsträger zu stärken und zu schützen ist uns besonders wichtig. Link zum Original
  6. Solidarische Hilfe wird bejaht.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb bekennen wir uns gleichermaßen zur Förderung von Eliten und zur solidarischen Hilfe. Link zum Original
  7. Die Vermeidung und der Abbau von Arbeitslosigkeit in Bremen und Bremerhaven haben hohe Priorität.

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    Wortlaut im Programm
    Die Vermeidung und Zurückführung von Arbeitslosigkeit in Bremen und Bremerhaven bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe mit hoher Priorität. Link zum Original
  8. Die Gerechtigkeit zwischen den Generationen soll gewahrt oder wiederhergestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Gerechtigkeit zwischen den Generationen zu wahren, oder wo sie verloren gegangen ist, wiederherzustellen, ist unser Ziel. Link zum Original
  9. Wandel und Modernisierung sollen möglichst keine Verlierer hervorbringen.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist dabei unsere Aufgabe darauf hinzuwirken, dass Wandel und Modernisierung möglichst keine Verlierer hat. Link zum Original
  10. Für gleiche Arbeit soll gleicher Lohn gezahlt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Gleiche Rechte und Chancen für Frauen zu schaffen sowie Benachteiligungen abzubauen, ist unser erklärtes Ziel. Dazu gehören u.a. gleiche Berufs- und Aufstiegschancen im Erwerbsleben, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, die Aufwertung der Familienarbeit und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Link zum Original
  11. Aufgabe der Politik ist es, soziale Notlagen zu beheben oder zu verhindern, um einem Auseinanderdriften der Gesellschaft zu begegnen.

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    Wortlaut im Programm
    Für die CDU Bremen ist es Aufgabe der Politik, soziale Notlagen zu beheben oder zu verhindern und so einem Auseinanderdriften der Gesellschaft zu begegnen. Link zum Original
  12. Staatliche soziale Sicherungssysteme sollen wirksam, effektiv, diskriminierungsfrei und verhältnismäßig sein und grundlegende Lebensrisiken absichern.

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    Wortlaut im Programm
    Staatliche soziale Sicherungssysteme müssen wirksam, effektiv, diskriminierungsfrei und verhältnismäßig sein und grundlegende Lebensrisiken ab sichern. Link zum Original
  13. In der Sozialpolitik gehen Förderung und Hilfe zur Selbsthilfe vor Alimentierung.

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    Wortlaut im Programm
    Die CDU Bremen ist einer subsidiären Sozialpolitik verpflichtet: Für uns gehen Förderung und Hilfe zur Selbsthilfe vor Alimentierung. Link zum Original
  14. Die Eigenverantwortung soll gestärkt und es sollen Möglichkeiten eröffnet werden, sie wahrzunehmen.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb müssen wir die Eigenverantwortung stärken und in erster Linie Möglichkeiten eröffnen, diese auch wahrzunehmen. Link zum Original
  15. Staatliche Leistungen sollen an eine individuelle Notlage und Bedürftigkeit geknüpft sein.

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    Wortlaut im Programm
    Denn der Grund für staatliche Leistungen sollte stets eine individuelle Notlage und die Bedürftigkeit des Einzelnen sein. Link zum Original
  16. Soziale Leistungen sollen nach dem Prinzip der Bedürftigkeit vergeben werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Vergabe von Transferleistungen unterliegt besonderer Verantwortung und staatlicher Kontrolle: Akzeptanz erhält man nur durch ei ne gerechte Vergabe sozialer Leistungen nach dem Prinzip der Bedürftigkeit und einem entschiedenen Entgegentreten gegen Missbrauch. Link zum Original
  17. Dem Missbrauch von Transferleistungen soll entschieden entgegengetreten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Vergabe von Transferleistungen unterliegt besonderer Verantwortung und staatlicher Kontrolle: Akzeptanz erhält man nur durch ei ne gerechte Vergabe sozialer Leistungen nach dem Prinzip der Bedürftigkeit und einem entschiedenen Entgegentreten gegen Missbrauch. Link zum Original
  18. Leistungsempfänger sollen eigenverantwortlich mit staatlichen Hilfen umgehen.

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    Wortlaut im Programm
    Leistungsempfänger sind aufgefordert, eigenverantwortlich mit den Mitteln staatlicher Hilfe umzugehen. Link zum Original
  19. Aus Leistungsempfängern sollen Erwerbstätige und Beitragszahler werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel muss es sein, dass aus Leistungsempfängern Erwerbstätige und Beitragszahler werden. Link zum Original
  20. Selbstverantwortung hat Vorrang vor staatlichem Handeln.

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    Wortlaut im Programm
    Die CDU Bremen steht für eine subsidiäre soziale Verantwortung, also Selbstverantwortung vor staatlichem Handeln. Link zum Original
  21. Freie Träger und Kirchen spielen in der sozialen Verantwortung eine wichtige Rolle.

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    Wortlaut im Programm
    In diesem Zusammenhang spielen freie Träger und Kirchen eine wichtige und notwendige Rolle. Link zum Original
  22. Das staatliche soziale Sicherungssystem soll erst nachrangig greifen.

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    Wortlaut im Programm
    Erst zuletzt muss das staatliche soziale Sicherungssystem greifen. Dies muss auch in Bremen effektiv, diskriminierungsfrei und wirksam zum Wohle der Betroffenen organisiert sein. Link zum Original
  23. Das staatliche soziale Sicherungssystem soll in Bremen effektiv, diskriminierungsfrei und wirksam organisiert sein.

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    Wortlaut im Programm
    Erst zuletzt muss das staatliche soziale Sicherungssystem greifen. Dies muss auch in Bremen effektiv, diskriminierungsfrei und wirksam zum Wohle der Betroffenen organisiert sein. Link zum Original
  24. Die Ursachen von Armut statt ihrer Symptome sollen bekämpft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Ursachen von Armut und nicht ihre Symptome bekämpfen. Link zum Original
  25. Armut junger Menschen soll vor allem durch Bildung und Aufstiegschancen bekämpft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Armut in jungen Jahren kann am wirksamsten durch Bildung und Aufstiegschancen begegnet werden. Link zum Original
  26. Leistungsorientierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen für ihre Arbeit wertgeschätzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Zu den Grundprinzipien der sozialen Marktwirtschaft gehört aber auch, dass die leistungsorientierten Arbeitnehmer, die Produkte herstellen und Dienstleistungen ausüben, für ihre Arbeit wertgeschätzt werden. Link zum Original
  27. Wer arbeitet, soll mehr verdienen als jemand, der nicht arbeitet.

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    Wortlaut im Programm
    Für uns gilt dabei: Wer arbeitet, soll mehr verdienen als der, der nicht arbeitet. Link zum Original
  28. Sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sollen gesichert und geschaffen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Im Mittelpunkt steht für uns die Sicherung und Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen. Link zum Original
  29. Vorhandene Einstellungshürden sollen abgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb ist es nötig, vorhandene Einstellungshürd en abzubauen. Link zum Original
  30. Eine aktive, an lokalen Strukturen ausgerichtete Arbeitsmarktpolitik soll etwa durch Qualifizierung Arbeitsplätze sichern und Arbeitslose schnell in Beschäftigung bringen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen mit den Mitteln einer aktiven, zukunftsorientierten und an lokalen Strukturen ausgerichteten Arbeitsmarktpolitik, zum Beispiel durch Qualifizierung, Arbeitsplätze für die Zukunft sichern oder aus einget retener Arbeitslosigkeit möglichst schnell herausführen. Link zum Original
  31. Wer Vollzeit arbeitet, soll davon leben können und mehr haben als Bezieher von Transferleistungen.

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    Wortlaut im Programm
    Wer Vollzeit arbeitet, soll grundsätzlich davon leben können und mehr in der Tasche haben als diejenigen, die ausschließlich von Transferleistungen leben. Link zum Original
  32. Die Mitbestimmung der Beschäftigten ist Ausdruck gesellschaftlicher Teilhabe im Berufsleben.

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    Wortlaut im Programm
    Gesellschaftliche Teilhabe und demokratisches Prinzip konkretisieren sich für die CDU Bremen im Berufsleben auch in der Mitbestimmung der Beschäftigten. Link zum Original
  33. Beschäftigte sollen auf Basis betrieblicher Übereinkünfte stärker am Ertrag und Ergebnis der Unternehmen beteiligt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die gemeinsame Leistung und Verantwortung für das Unternehmen kann auf Basis betrieblicher Übereinkünfte nach Auffassung der CDU Bremen zukünftig stärker auch dadurch zum Ausdruck kommen, dass die Beschäftigten neben Lohn und Gehalt an Ertrag und betriebswirtsch aftlichem Ergebnis der Unternehmen beteiligt werden. Link zum Original
  34. Die Tarifautonomie wird grundsätzlich vor staatlichen Eingriffen und Reglementierungen geschützt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Tarifautonomie ist für uns ein hohes Gut und muss auch zukünftig grundsätzlich vor staatlichen Eingriffen oder Reglementierungen geschützt werden. Link zum Original
  35. Die Rechte der Betriebe und Arbeitnehmervertretungen vor Ort werden gestärkt, um etwa durch betriebliche Vereinbarungen die Flexibilität zu erhöhen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen insbesondere die Rechte der Betriebe und der Arbeitnehmervertretungen vor Ort stärken, um, z.B. durch betriebliche Vereinbarungen, die Flexibilität in den Unternehmen zu erhöhen. Link zum Original
  36. Der Kontakt und Meinungsaustausch mit Arbeitgeberverbänden, Kammern und Gewerkschaften wird intensiviert.

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    Wortlaut im Programm
    Arbeitgeberverbände, Kammern und Gewerkschaften haben traditionell gerade in Bremen einen hohen Einfluss auf den Wirtschafts- und Arbeitsprozess. Ihre Rechte zur Selbstverwaltung und auch zur vorpolitischen Mitwirkung sind für uns schon deshalb von besonderer Bedeutung. Den Kontakt und Meinungsaustausch zu ihnen wollen wir intensivieren. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Wie das entsteht

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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