Forderungen zu Verkehr und Infrastruktur
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016 · Original
Das Programm enthält 19 von 425 Forderungen zu „Verkehr und Infrastruktur“.
- 19Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 68Seiten im Original
- 2016Wahljahr
Keine Treffer.
Verkehr und Infrastruktur 19
Jugendliche ohne eigenes Einkommen sollen ein kostenloses Freizeitticket für den öffentlichen Nahverkehr erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen durch spezielle Angebote über Internet, Soziale Medien und öffentliche Aushänge Jugendlichen das bereits vorhandene Angebot an Fortbildungs- und Freizeitangeboten zugänglicher machen und eine Vernetzung der Heranwachsenden in der Region erleichtern, mehr Treffpunkte im ländlichen Raum schaffen, die Mobilität von Jugendlichen ohne eigenes Einkommen durch ein kostenloses Freizei tticket für den öffentlichen Personennahverkehr fördern sowie Konzepte entwickeln, wie räumlich mobile Kursangebote für Fortbildung und Freizeit geschaffen werden können. Link zum Original
Forschung und Entwicklung zu Verkehrsinfrastruktur, Antriebstechnologien, Kraftstoffen und intelligenten Verkehrssystemen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Um Investitionsstaus abzubauen, wollen wir die Forschung und Entwicklung in den Bereichen Verkehrsinfrastruktur inkl. Lärmschutz und Barrierefreiheit, Antriebstechnologie, Kraftstoffe, intelligente Verkehrssysteme und modulare Verkehrstypenverbindung fördern. Link zum Original
Der Investitionsstau beim Schienennetz wird durch ein nationales Investitionsprogramm beseitigt.
Wortlaut im Programm
• Beseitigung des Investitionsstaus beim Schienennetz Seit vielen Jahren werden wichtige Erhaltungs- und Modernisierungsinvestitionen in die Bahninfrastruktur fahrlässig hinausgezögert oder unterlassen. Das gefährdet die Leistungsfähigkeit und Attraktivität des Verkehrsträgers Bahn. Dieses Zehren von der Substanz setzt die Zukunft aufs Spiel und muss durch ein nationales Investitionsprogramm beendet werden. Link zum Original
Eine weitere Privatisierung von Schienennetz und Bahnhöfen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
• Keine weitere Privatisierung von Schienennetz und Bahnhöfen Unser Schienennetz ist ein Gemeingut. Es leistet ei nen unverzichtbaren Beitrag zur Mobilität der Bevölkerung und zum Güterverkehr. Durch die fortschreitende Privatisierung der Infrastruktur wird dies zunehmend gefährdet. Dagegen sprechen wir uns aus. Link zum Original
Fahrplanerstellung und Ticketverwaltung im Schienenverkehr werden zentral unter staatlicher Obhut organisiert.
Wortlaut im Programm
• Zentrale Fahrplanerstellung und Ticketverwaltung un ter staatlicher Obhut Um den Verkehrsträger Schiene für den Personenverkehr attraktiver zu gestalten, müssen alle Fahrpläne gemeinsam recherchiert und abgestimmt werden können. Auch bei der gewünschten Anbieterkonkurrenz muss es möglich sein, mit einer Fahrkarte jedes Ziel zu erreichen. Link zum Original
Auch bei mehreren Anbietern soll jedes Ziel mit einer einzigen Fahrkarte erreichbar sein.
Wortlaut im Programm
• Zentrale Fahrplanerstellung und Ticketverwaltung un ter staatlicher Obhut Um den Verkehrsträger Schiene für den Personenverkehr attraktiver zu gestalten, müssen alle Fahrpläne gemeinsam recherchiert und abgestimmt werden können. Auch bei der gewünschten Anbieterkonkurrenz muss es möglich sein, mit einer Fahrkarte jedes Ziel zu erreichen. Link zum Original
Für Bahntickets gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz.
Wortlaut im Programm
Der Staat soll dem Anliegen einer umweltverträglichen und kostengünstigen Mobilität per Bahn durch Einführung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes auf Bahntickets Rechnung tragen. Link zum Original
Auf dem Land werden leistungsfähigere Verkehrsknotenpunkte geschaffen, etwa durch zusätzliche Parkplätze an Haltestellen.
Wortlaut im Programm
Gerade auf dem Land sind bei weniger dichter Verkehrsinfrastruktur leistungsfähigere Knotenpunkte zu schaffen, z. B. durch zusätzliche Parkplätze in der Nähe von Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel. Link zum Original
Vorhandene Güterumschlagplätze werden ausgebaut und besser mit dem Straßennetz verzahnt.
Wortlaut im Programm
Um unser Straßennetz zu entlasten, sind die Voraussetzungen für einen effizienten und wirtschaftlich konkurrenzfähigen Güterverkehr zu schaffen. Dazu sind vorhandene Umschlagplätze auszubauen und besser mit dem Straßenverkehrsnetz zu verzahnen. Link zum Original
Güternah- und Fernverkehr sollen weitestgehend auf die Schiene verlagert werden.
Wortlaut im Programm
Die AfD spricht sich grundsätzlich dafür aus, Güternah- und Fernverkehr weitestgehend auf die Schiene zu verlegen. Link zum Original
Die Sanierung des bestehenden Straßennetzes hat Vorrang vor Neubauten, die nur noch für dringende Ortsumgehungen oder Sonderfälle erfolgen.
Wortlaut im Programm
Eine Sanierung des bestehenden dichten Straßennetzes soll grundsätzlich Vorrang vor teuren und umweltbelastenden Neubaulösu ngen haben. Diese sollen nur noch bei dringend notwendigen Ortsumgehungen zur Entlastung verkehrsüberlasteter Ortskerne oder notwendigen Sonderfällen erfolgen. Link zum Original
Tempolimits auf Autobahnen werden situationsangepasst festgelegt.
Wortlaut im Programm
Daher befürworten wir eine situationsangepasste Festlegung von Tempolimits auf Autobahnen. Link zum Original
Das Radwegenetz zwischen den Kommunen wird flächendeckend ausgebaut und verbessert.
Wortlaut im Programm
Um den Radverkehr in deutschen Kommunen noch attraktiver und sicherer zu machen, wollen wir das Radwegenetz zwischen den einzelnen Kommunen flächendeckend ausbauen und verbessern. Link zum Original
Radwege werden besser gekennzeichnet.
Wortlaut im Programm
Neben der Einrichtung neuer Radfahrstreifen und Radwege gehört dazu auch die bessere Kennzeichnung von Radwegen und die Schaffung radfahrerfreundlicher Kreuzungsbereiche und Ampelregelungen. Link zum Original
Kreuzungsbereiche und Ampelregelungen werden radfahrerfreundlich gestaltet.
Wortlaut im Programm
Neben der Einrichtung neuer Radfahrstreifen und Radwege gehört dazu auch die bessere Kennzeichnung von Radwegen und die Schaffung radfahrerfreundlicher Kreuzungsbereiche und Ampelregelungen. Link zum Original
Der öffentliche Personennahverkehr hat in Stadtzentren Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr.
Wortlaut im Programm
Der öffentliche Personennahverkehr hat in Stadtzentren Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr mit all seinen Problemen wie Luftbelastung, Parkplatzmangel und Stadtbildverscha ndelung. Link zum Original
Einer weiteren Ausdünnung des öffentlichen Nahverkehrs auf dem Land wird entgegengewirkt.
Wortlaut im Programm
Auf dem Lande muss der weiteren Ausdünnung des öffentlichen Nahverkehrs entschieden entgegengewirkt werden. Link zum Original
Die Entlastung der Innenstädte vom Autoverkehr, etwa durch Fahrgemeinschaften und Mietfahrräder, wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Jede Entlastung unserer Innenstädte vom motorisierten Individualverkehr soll unterstützt werden. Dazu gehören auch neue For men gemeinschaftlich organisierter Mobilität wie z.B. Fahrgemeinschaften und Mietfahrräder. Link zum Original
Der öffentliche Personennahverkehr im ländlichen Raum wird wieder besser vernetzt.
Wortlaut im Programm
Weiterhin ist der öffentliche Personennahverkehr wieder besser zu vernetzen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.