Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2021 · Original
Das Programm enthält 32 von 484 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 32Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 84Seiten im Original
- 2021Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 32
Regional verankerte, inhaber- und familiengeführte Betriebe gelten als Leitbild der Landwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für in der Region verankerte, inhaber- und familiengeführte Betriebe als Leitbild einer zukunftsfähigen Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Link zum Original
Eine nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung auf Grundlage örtlicher Ressourcen soll eingeleitet werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus gilt es, eine nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung auf Grundlage der örtlichen Ressourcen auf den Weg zu bringen. Link zum Original
Die eigene Nahrungsmittelproduktion gilt als unverzichtbare Grundlage sicherer Lebensmittel.
Wortlaut im Programm
Für uns bleibt die Produktion von Nahrungsmitteln in eigener Regie unabänderliche Grundlage für den Erhalt von sicheren Lebensmitteln. Link zum Original
Bodenschonende und nachhaltige Anbauverfahren sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Bodenschonende und nachhaltige Anbauverfahren sind zu fördern, moderne Pflanzenzüchtungsmethoden garantieren die Ertragsstabilität von morgen. Link zum Original
Wirtschaftsdüngern soll für den Aufbau einer gesunden Bodenstruktur ein höherer Stellenwert eingeräumt werden.
Wortlaut im Programm
Der Bedeutung von Wirtschaftsdüngern für den Aufbau einer gesunden Bodenstruktur muss ein höherer Stellenwert eingeräumt werden. Link zum Original
Landwirtschaftliche Gunststandorte sollen der Produktion hochwertiger Agrarrohstoffe vorbehalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Die landwirtschaftlichen Gunststandorte müssen der Produktion hochwertiger Agrarrohstoffe vorbehalten bleiben, um eine optimale Ressourcennutzung zu gewährleisten. Link zum Original
Staatliche Vorgaben zur Bewirtschaftungsweise landwirtschaftlicher Betriebe werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Staatliche Vorgaben der Bewirtschaftungsweise sind abzulehnen; hier gilt die freie Entscheidung der landwirtschaftlichen Unternehmer. Link zum Original
Gesetzentwürfe: 1 KI
- Gegenposition Gesetz zur Änderung des Gesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Ausführung des Bundesnaturschutzgesetzes (Naturschutzausführungsgesetz - NatSchAG M-V) · Gesetzentwurf, AfD, abgelehnt
Höhere Tierhaltungsstandards sollen mit wirtschaftlich tragfähigen Übergangsfristen umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Höhere Haltungsstandards unter dem Aspekt des Tierwohls müssen mit wirtschaftlich tragfähigen Übergangsfristen umgesetzt werden, die steigenden Produktionskosten müssen sich im Erzeugerpreis widerspiegeln. Link zum Original
Steigende Produktionskosten durch höhere Haltungsstandards sollen sich im Erzeugerpreis widerspiegeln.
Wortlaut im Programm
Höhere Haltungsstandards unter dem Aspekt des Tierwohls müssen mit wirtschaftlich tragfähigen Übergangsfristen umgesetzt werden, die steigenden Produktionskosten müssen sich im Erzeugerpreis widerspiegeln. Link zum Original
Regionale Tierhaltung und Schlachtung sollen zur Vermeidung langer Transportwege wieder stärker gekoppelt werden.
Wortlaut im Programm
Zur Vermeidung langer Transportwege sind regionale Haltung und Schlachtung wieder verstärkt zu koppeln. Link zum Original
Hygienevorschriften sollen die wirtschaftliche Entwicklung kleinerer Betriebe nicht behindern.
Wortlaut im Programm
Überzogene Hygienevorschriften dürfen nicht zum Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung kleinerer Betriebe werden. Link zum Original
Das betäubungslose Schächten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das betäubungslose Schächten lehnen wir ab. Link zum Original
Die öffentliche Hand soll über Vorkaufsrechte aktiv in den landwirtschaftlichen Bodenmarkt eingreifen können.
Wortlaut im Programm
Um die Konzentration von Ackerland auf wenige, oftmals noch dazu landwirtschaftsferne Eigentümer zu begrenzen, muss die öffentliche Hand im Rahmen von Vorkaufsrechten aktiv in den Bodenmarkt eingreifen können. Link zum Original
Landverkäufe und Verpachtungen sollen vorrangig an Betriebe mit Eigentümern oder Bewirtschaftern aus der Region erfolgen.
Wortlaut im Programm
Landverkäufe und -verpachtungen sollen vorrangig an Betriebe erfolgen, deren Eigentümer oder Bewirtschafter in der Region leben. Link zum Original
Junglandwirte und Existenzgründer sollen bei Übernahme oder Neugründung von Betrieben stärker unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Junglandwirte und Existenzgründer bei der Übernahme oder Neugründung von Betrieben stärker unterstützen. Link zum Original
Das Land soll als größter Flächeneigentümer eine aktivere Rolle in der landwirtschaftlichen Strukturpolitik übernehmen.
Wortlaut im Programm
Hier muss das Land als größter Flächeneigentümer eine stärkere Rolle im Hinblick auf eine aktive Strukturpolitik übernehmen. Link zum Original
Die Bioökonomie im ländlichen Raum soll als Wirtschaftszweig ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Bioökonomie im ländlichen Raum als starken Wirtschaftszweig weiter ausbauen. Link zum Original
Die Bezeichnungen Mecklenburg, Vorpommern und Rügen sollen als geschützte geografische Angaben beim Deutschen Patent- und Markenamt und bei der Europäischen Kommission eingetragen werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass die geografischen Bezeichnungen Mecklenburg, Vorpommern, Rügen etc. als geschützte geografische Angabe beim Deutschen Patent- und Markenamt sowie bei der Europäischen Kommission eingetragen werden. Link zum Original
Patente auf alte Kultursorten werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Patente auf alte Kultursorten sind dagegen abzulehnen. Link zum Original
Alten Nutztierrassen soll als Kulturgut und Genpool größere Bedeutung beigemessen werden.
Wortlaut im Programm
Dem landeskulturellen Wert alter Nutztierrassen muss eine stärkere Bedeutung, auch als Genpool für moderne Züchtungen, beigemessen werden. Link zum Original
Junge Menschen sollen für die Bienenhaltung begeistert werden.
Wortlaut im Programm
Insbesondere junge Menschen müssen für die Haltung von Bienen begeistert werden, damit das Imkerhandwerk auch morgen noch in den Dörfern unserer Heimat vorzufinden ist. Link zum Original
Eine gezielte Kooperation von Imkern und Bildungseinrichtungen soll das Interesse an der Imkerei wecken.
Wortlaut im Programm
Durch eine gezielte Kooperation der Imker mit Bildungseinrichtungen soll das Bewusstsein und die Begeisterung für dieses Handwerk geweckt werden. Link zum Original
Das Nitratmessstellennetz soll deutlich ausgebaut und repräsentativer gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Das Nitratmessstellennetz ist daher deutlich auszubauen und repräsentativer zu gestalten, um die Benachteiligung unserer Landwirte durch hohe Auflagen auf ein notwendiges Mindestmaß zu reduzieren. Link zum Original
Düngeauflagen für Landwirte sollen auf ein notwendiges Mindestmaß reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Das Nitratmessstellennetz ist daher deutlich auszubauen und repräsentativer zu gestalten, um die Benachteiligung unserer Landwirte durch hohe Auflagen auf ein notwendiges Mindestmaß zu reduzieren. Link zum Original
Bei der Beschränkung der Düngung soll die Binnendifferenzierung im Vordergrund stehen.
Wortlaut im Programm
Die Binnendifferenzierung muss bei der Restriktion der Düngung im Vordergrund stehen. Link zum Original
Die Stellnetzfischerei in den Küstengewässern soll erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir fordern ein klares Bekenntnis zur Stellnetzfischerei in unseren Küstengewässern. Link zum Original
Fangquoten für Berufs- und Hobbyfischer sollen ökonomische und ökologische Anforderungen in Einklang bringen.
Wortlaut im Programm
Fangquoten für Berufs- und Hobbyfischer müssen im Einklang mit ökonomischen und ökologischen Forderungen stehen. Link zum Original
Landeseigene Gewässer sollen nur an ortsansässige Fischer verpachtet werden.
Wortlaut im Programm
Die Verpachtung der landeseigenen Gewässer darf nur an ortsansässige Fischer erfolgen, eine bundesweite Ausschreibung lehnen wir ab. Link zum Original
Eine bundesweite Ausschreibung landeseigener Gewässer wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Verpachtung der landeseigenen Gewässer darf nur an ortsansässige Fischer erfolgen, eine bundesweite Ausschreibung lehnen wir ab. Link zum Original
Vermarktung und Verarbeitung heimischer Fischereiprodukte sollen stärker gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die Vermarktung und Verarbeitung heimischer Fischereiprodukte muss stärker gefördert werden. Link zum Original
Der Forstwirtschaft soll mit Blick auf die Nutzung von Holz als Baustoff mehr Bedeutung beigemessen werden.
Wortlaut im Programm
Im Hinblick auf eine verstärkte Nutzung des nachhaltigen Baustoffs Holz ist der Forstwirtschaft im Land wieder mehr Bedeutung beizumessen. Link zum Original
Abschusspläne sollen in enger Abstimmung zwischen Grundbesitzern und Jägern und möglichst auf wissenschaftlicher Grundlage festgelegt werden.
Wortlaut im Programm
Bei der Festlegung der Abschusspläne setzen wir auf eine enge Abstimmung zwischen Grundbesitzern und Jägern, nach Möglichkeit auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, z.B. durch Verbissgutachten und die Bewertung von Schälschäden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.