Radfahrer und Fußgänger
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 9
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Tausend Mobilstationen sollen ÖPNV, Fahrrad, Car-Sharing und andere Angebote vernetzen.
- Weitere 1.000 Mobilstationen werden zur Vernetzung der Verkehrsangebote eingerichtet.
- Das Radwegenetz soll so attraktiv werden, dass 25 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.
- Die Verkehrssicherheit von Fußgängern und Radfahrern wird mit dem Ziel der Vision Zero weiter gefördert.
- Mit dem Radwegekataster sollen Lücken im Radwegenetz zügig geschlossen werden.
- In den kommenden fünf Jahren sollen mindestens 1.000 Kilometer neue Radwege gebaut werden.
- Rad- und Fußwege werden bei jedem Straßenbauprojekt mitgeplant.
- Die Kommunen werden bei Organisation und Finanzierung des Radwegeausbaus unterstützt.
- Die Kommunen werden auch beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Bikes und Pedelecs unterstützt.
SPD 5
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die Nahmobilität wird durch einen Umbau der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere in den Kommunen, deutlich gestärkt.
- Die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer wird durch zahlreiche Maßnahmen erhöht.
- Die Radwegenetze im Land werden ausgebaut.
- Lücken in den Vorrangnetzen für den Radverkehr werden geschlossen.
- Die vereinbarten Maßnahmen zur Fahrrad- und Nahmobilität werden ausreichend finanziert.
Grüne 14
Mehr Geld 3
- Fahrräder sollen in Bussen und Bahnen möglichst bequem und kostenlos mitgenommen werden können.
- Die Anschaffung von Lastenrädern für gewerblichen und privaten Gebrauch wird weiter gefördert.
- Eine finanzielle Förderung für private Haushalte beim Umstieg auf den Nahverkehr oder das Fahrrad wird eingeführt.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Fahrräder und Fußgänger erhalten mehr Platz.
- Ein ambitioniertes Fahrradgesetz wird eingeführt.
- Dem Umweltverbund aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr soll Vorrang gegeben werden.
- Ein landesweites Radwegenetz aus Radschnellwegen und Radvorrangrouten wird entwickelt.
- Radwege sollen ausreichend breit sein, um emissionsfreie Logistik auf der ersten und letzten Meile zu ermöglichen.
- Fahrräder sollen in Bussen und Bahnen möglichst bequem und kostenlos mitgenommen werden können.
- Straßenbau- und Sanierungsmaßnahmen ohne Zusatznutzen für einen sicheren Radverkehr soll es nicht mehr geben.
- Kommunen werden bei Planung und Umsetzung einer Fußverkehrsstrategie für Barrierefreiheit, Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität unterstützt.
- Ampelschaltungen sollen auch für Fußgängerinnen und Fußgänger attraktiv gestaltet werden.
- Anspruchsvolle Regelungen für mehr und gute Fahrradstellplätze werden geschaffen.
- Sharing-Angebote für Autos, Fahr- und Lastenräder, Senioren-Scooter und andere Leihfahrzeuge werden ausgebaut.
- Die Umsetzung kommunaler Fuß- und Radverkehrskonzepte wird gefördert.
FDP 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Verkehrsinfrastruktur für Auto, Bahn, Bus und Rad wird gestärkt.
- Der Radverkehr soll durch einen sachgerechten Ausbau der Infrastruktur gestärkt und in den Gesamtverkehr eingebunden werden.
- Ein Radwegenetz soll alle größeren Städte mit sinnvollen Routen verbinden und überörtliche mit kommunalen Radwegen verknüpfen.
- Radabstellanlagen und Mobilstationen zur Vernetzung der Verkehrsträger sollen aufgebaut werden.
AfD 25
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Vernetzte und abwechslungsreiche Radwege werden angeboten.
- Die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern ist der wichtigste Faktor bei der Verkehrsgestaltung.
- Ein gut ausgebautes Radwegenetz mit Radschnellwegen wird gefördert.
- Radwege sollen möglichst entlang von Bundes- und Landesstraßen oder auf nicht reaktivierbaren ehemaligen Bahntrassen verlaufen.
- Radwege sollen an Knoten des Schienenpersonennahverkehrs angebunden sein, sichere Abstellmöglichkeiten bieten und exklusiv dem Radverkehr dienen.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Linke 225
Mehr Rechte oder Angebote 25
- Fußwege werden barrierefrei und Radwege auch für unsichere Radfahrende gestaltet.
- Dem Autoverkehr wird Straßenraum zugunsten von Fußverkehr, Nahverkehr und Radverkehr entzogen, für mehr Aufenthaltsqualität und Begrünung.
- Eine fuß- und fahrradfreundliche Siedlungsstruktur wird angestrebt.
- Attraktive und sichere Fuß- und Radwege werden angestrebt.
- Alle Personenzüge bieten ausreichend Platz für Gepäck, Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle.
- Das Radwegenetz wird vorrangig durch Umverteilung von Verkehrsflächen vom Auto zum Fahrrad statt durch Neubau ausgebaut.
- Radverkehrsnetz und Radinfrastruktur werden so gestaltet, dass sie zum Radfahren einladen.
- Ein Landesprogramm baut die Fahrradmobilität massiv aus, ohne in Konkurrenz zur Schiene zu treten.
- Sichere Abbiegemöglichkeiten für den Radverkehr werden gefördert.
- Separate Radwege werden gefördert.
- Fahrradständer, Ladestationen für E-Bikes und bewachte Radstationen an Bahnhöfen werden ausgebaut.
- Der Nahverkehr bietet ausreichend Kapazität zur Fahrradmitnahme.
- Es werden deutlich mehr Abstellplätze für Lastenräder zulasten von Autoparkplätzen geschaffen.
- An Verkehrsknotenpunkten entstehen komfortable und sichere Fahrradhäuser nach niederländischem Vorbild.
- Wohnortnahe Fahrradhäuschen ersetzen Autoparkplätze.
- Es werden sichere Querungshilfen und Ampeln mit längeren Grünphasen für den Fußverkehr eingerichtet.
- Mehrspurige Straßen werden zugunsten des Fuß- und Radverkehrs zurückgebaut.
- Es werden mehr sichere Querungshilfen mit längeren Grünphasen für den Fußverkehr angelegt.
- Der Straßenraum wird nach niederländischem Vorbild zugunsten von Fuß- und Radverkehr neu verteilt.
- Fußgängerzonen werden ausgebaut und erweitert.
- Autoparkplätze werden für den Radverkehr umgewidmet.
- Straßenabschnitte und Finanzmittel werden für Fahrrad und öffentlichen Verkehr umgewidmet.
- Der motorisierte Individualverkehr wird zugunsten von Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr reduziert.
- Naturlehrpfade werden ausgebaut.
- Naturlehrpfade werden ausgebaut und wiederhergestellt.
Koalitionsvertrag 12
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Bei der Planung von Rad- und Fußwegen wird wegen des zeitintensiven Grunderwerbs eine zügig umsetzbare Lösung ohne Umwege angestrebt.
- Bis 2027 sollen 1.000 km neue Radwege für ein möglichst flächendeckendes Netz gebaut werden.
- Wirtschaftswege werden gemeinsam mit den Eigentümern für den Radverkehr ertüchtigt.
- Eine ganzjährige Befahrbarkeit der Radwege wird so weit wie möglich sichergestellt.
- Die sieben beschlossenen Radschnellwegprojekte des Landes werden prioritär vorangetrieben.
- Fahrradaffine Öffentlichkeit und Fahrradverbände werden in die Umsetzung des Radverkehrsgesetzes eingebunden.
- Für den Fußverkehr sollen komfortable, sichere und barrierefreie Wege und Straßenquerungen geschaffen werden.
- Das Programm „Fußverkehrscheck NRW“ wird ausgeweitet.
- Kommunen werden systematisch zur Umsetzung sicherer Fußwege und Fußverkehrsnetze und zu deren Finanzierung beraten.
- Straßen.NRW plant und baut als verkehrsträgerübergreifender Dienstleister Straßen, Fuß- und Radwege gleichberechtigt.
- Mittel für den kommunalen Straßenbau fließen vorrangig in die Ausbauqualität des Fuß- und Radverkehrs.
- Innovative Lösungen für den Rad- und Fußverkehr wie die Grünanforderung an Ampeln bei Annäherung werden vorangetrieben.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 210
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme im Nahverkehr werden verbessert.
- Der Radwegeausbau wird fortgesetzt und die zugehörigen Verfahren werden weiter beschleunigt.
- Die Radinfrastruktur soll verbessert werden.
- Das landesweite Radleitnetz wird zu einem hochwertigen Netz für den Alltagsradverkehr weiterentwickelt.
- Zusätzlich zu sieben geplanten Radschnellwegen entstehen mit den Kommunen weitere Radvorrangrouten und überörtliche Radverbindungen.
- Kommunen werden bei der Entwicklung und Umsetzung eigener Fußverkehrsstrategien unterstützt.
- Ampelschaltungen sollen Fußgängern ausreichende Grünphasen statt langer Wartezeiten bieten.
- Verkehrsfördermittel für Kommunen werden am Erhalt von Straßen und Radwegen sowie an Verbesserungen für Nahmobilität und Nahverkehr ausgerichtet.
- Die Zahl digitaler Ampelanlagen wird deutlich erhöht, um Grünphasen an die Verkehrslage anzupassen und Busse, Einsatzfahrzeuge sowie Rad- und Fußverkehr zu bevorrechtigen.
- Bodenwertsteigerungen durch bessere Anbindung werden zur Mitfinanzierung des Umweltverbunds und dauerhaft günstigen Wohnraums genutzt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht