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Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Forderungen der AfD in Sachsen-Anhalt

56 Forderungen im Politikfeld „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“ im Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026 („Das Land zuerst.“). Bei 19 davon steht bei mindestens einer anderen Partei im Landtag eine gleiche oder ähnliche Forderung.

Im Zusammenhang des Programms stehen die Forderungen auf der Seite „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“ im Programm der AfD.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 56
  1. Gepflegtes Acker- und Grünland soll erhalten bleiben und weiter landwirtschaftlich zur lokalen Nahrungsmittelversorgung genutzt werden.

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  2. Landwirte sollen als verantwortliche Unternehmer sowie als Umwelt- und Tierschützer anerkannt werden.

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  3. Landwirte sollen von unnötiger Bürokratie entlastet werden.

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  4. Der Bauernstand gilt als entscheidend für die Wiederbelebung des ländlichen Raums.

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  5. Zwischen ökologischen und konventionellen landwirtschaftlichen Betrieben wird nicht unterschieden.

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  6. Alle Landwirte sollen gerecht und ausgewogen unterstützt werden.

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  7. Eine wettbewerbsverzerrende Bevorzugung bestimmter landwirtschaftlicher Betriebsformen wird abgelehnt.

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  8. Die Förderung lokaler Erzeuger- und Vermarktungsstrukturen für regionale Agrarprodukte soll ein erheblicher Teil der Wirtschaftsförderung werden.

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  9. Genforschung zu Versuchszwecken und für Sicherheitsstudien soll bürokratiearm möglich sein.

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  10. Landwirte sollen innerhalb der bestehenden Förderinstrumente entlastet werden und mehr Planungssicherheit erhalten.

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  11. Auf strengere nationale Auslegungen von EU-Vorgaben für die Landwirtschaft wird verzichtet.

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  12. Die Agrarpolitik soll langfristig renationalisiert werden.

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  13. Auf der Agrarministerkonferenz soll eine Machbarkeitsstudie zu einem Systemwechsel in der Agrarförderung angestoßen werden.

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  14. EU-Vorgaben im Rahmen des Green Deal werden abgelehnt.

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  15. Boden- und Agrarpolitik soll Vorrang vor profitorientierten Investoren haben.

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  16. Ein neues Agrarstrukturgesetz soll ortsansässigen bäuerlichen Betrieben den Zugang zu Land sichern.

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  17. Ein neues Agrarstrukturgesetz soll die Konzentration großer Flächen in wenigen Händen verhindern.

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  18. Pacht- und Kaufgeschäfte über Agrarland sollen so geregelt werden, dass regionale Familienbetriebe geschützt werden.

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  19. BVVG-Flächen sollen an ortsansässige Landwirte verkauft werden.

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  20. Düngevorgaben, die zu einer Unterversorgung der Kulturen führen, werden abgelehnt.

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  21. Bei der Düngung soll die gute fachliche Praxis der Landwirte maßgeblich sein.

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  22. Vor Ort anfallende Gülle soll vor Ort genutzt werden.

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  23. Der Import von Gülle aus anderen Ländern wird abgelehnt.

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  24. Wasser muss der Landwirtschaft als Allgemeingut verlässlich zur Verfügung stehen.

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  25. Die Besteuerung von Bewässerungswasser durch den Wassercent wird zurückgenommen.

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  26. Schäfer sollen wieder von ihren Tieren leben können, wobei die Erweiterung der Tierprämie nur ein Baustein ist.

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  27. Alle Vorschriften zur Tierhaltung kommen auf den Prüfstand.

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  28. Die private Nutztierhaltung wird durch eine Liberalisierungsoffensive entlastet.

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  29. Anzeigepflichten für die private Nutztierhaltung werden reduziert.

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  30. Haltungsanforderungen für die private Nutztierhaltung werden erleichtert.

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  31. Das Wolfskompetenzzentrum wird abgeschafft.

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  32. Die Wolfspopulation wird gezielt reguliert.

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  33. Der Wald wird als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Erholungsgebiet und als Holzlieferant erhalten und weiterentwickelt.

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  34. Kahle Flächen werden mit heimischen Baumarten aufgeforstet.

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  35. Forstbetriebsgemeinschaften und private Waldbauern werden bei der Finanzierung der Aufforstung unterstützt.

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  36. Die Landesdarre Annaburg wird zur Sicherung des Waldumbaus zukunftsorientiert ausgebaut.

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  37. Die Landesdarre wird personell gestärkt, damit sie alle Aufgaben und die Forstsaatgutberatung erfüllen und zusätzliche Dienstleistungen anbieten kann.

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  38. Die historische und forstwirtschaftliche Bedeutung der Landesdarre soll stärker in den öffentlichen und politischen Fokus rücken.

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  39. Die Produktions- und Lagerkapazität für autochthone Baum- und Straucharten wird ausgebaut.

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  40. Ein landesweites Netz forstlicher Modellplantagen wird aufgebaut.

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  41. Die Saatgutgewinnung könnte mit einer landeseigenen Forstbaumschule kombiniert werden.

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  42. Die Jagd wird ausdrücklich unterstützt und Versuche, sie in Misskredit zu bringen, werden abgelehnt.

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  43. Die Festlegung von Strecken für die verschiedenen Wildarten wird beibehalten, wobei Tiere und Wälder zusammen betrachtet werden.

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  44. Der Einsatz montierter Nachtsichtgeräte und von Schalldämpfern bei der Jagd wird erlaubt.

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  45. Das System der Jagdgenossenschaften und Jagdpachten wird reformiert und vereinfacht.

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  46. Regionale Schlacht- und Fleischverarbeitungsstrukturen werden erhalten und gestärkt.

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  47. Schlachttiertransporte sollen nur über kurze Entfernungen innerhalb Deutschlands und der EU stattfinden.

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  48. Tiertransporte werden nur unter strengen Tierschutzbedingungen mit kurzen Wegen und kontrollierter Einhaltung von Ruhezeiten und Versorgungspflichten zugelassen.

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  49. Tierexporte in Drittstaaten werden abgelehnt, solange das Tierwohl nicht lückenlos gewährleistet ist.

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  50. Die Auflagen für Hausschlachtungen werden nicht weiter erhöht.

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  51. Der Ausnahmetatbestand für betäubungsloses Schlachten in § 4a Abs. 2 Nr. 2 Tierschutzgesetz wird gestrichen.

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  52. Rituelle Schlachtungen sind nur nach ausreichender Betäubung zulässig.

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  53. Tierheime erhalten eine unkomplizierte dauerhafte Finanzierung für Instandhaltung, Modernisierung und Neubau.

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  54. Für freigehende Katzen wird eine landesweite Kastrationspflicht eingeführt.

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  55. Die Kastrationspflicht für Katzen wird von den Tierschutzvereinen organisiert.

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  56. Mit den Tierärzten werden Sondervereinbarungen zur Durchführung und Finanzierung von Kastrationen geschlossen.

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Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Wie das entsteht

Reihenfolge

  • a) ↑ Forderungen: In der Reihenfolge des Programms, also nach Seitenzahl.

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