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Klima, Umwelt und Naturschutz

Forderungen der AfD im Saarland

42 Forderungen im Politikfeld „Klima, Umwelt und Naturschutz“ im Programm zur Landtagswahl Saarland 2022 („Heimat ist wählbar!“). Bei 5 davon steht bei mindestens einer anderen Partei im Landtag eine gleiche oder ähnliche Forderung.

Im Zusammenhang des Programms stehen die Forderungen auf der Seite „Klima, Umwelt und Naturschutz“ im Programm der AfD.

Klima, Umwelt und Naturschutz 42
  1. Über die Ursachen des Klimawandels soll ein offener wissenschaftlicher Diskurs unter Einbeziehung kritischer Stimmen geführt werden.

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    Wortlaut im Programm

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  2. Effektive Umweltschutzpolitik soll zunächst global erfolgen.

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  3. Statt Milliarden für wenig wirksame, belastende Maßnahmen auszugeben, sollen der Export umweltfreundlicher Technologien und Umweltschutzprojekte in Schwellenländern gefördert werden.

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  4. Vor Ort soll eine aktive und umfassende Umwelt- und Naturschutzpolitik betrieben werden.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  5. Die Studie der ETH Zürich soll umgesetzt und auf Wiederaufforstung statt Ausrufung eines Klimanotstands gesetzt werden.

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  6. Politik soll zwischen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Belangen vernünftig abwägen.

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  7. Eine Rückkehr des Waldes zu urwaldähnlichen Zuständen wird abgelehnt.

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  8. Die ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes für Grundwasser, Luftreinhaltung und als Lebens- und Erholungsraum sollen gezielt unterstützt werden.

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  9. Waldschadflächen sollen schnell mit Aufforstungsprogrammen wiederhergestellt werden, wobei Mischkulturen Vorrang vor Monokulturen haben.

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  10. Ein abgestimmtes Konzept zum Erhalt des Waldes als Lebens- und Erholungsraum unter Berücksichtigung seiner Ökosystemleistung soll erarbeitet werden.

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  11. Fünf Prozent der Wälder sollen mit jagdfreien Wildäsungsflächen ausgestattet werden, um Wildverbiss zu reduzieren und die Artenvielfalt zu stärken.

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  12. Der Wolf soll in das Jagdrecht aufgenommen werden.

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  13. Zur Stärkung der biologischen Vielfalt soll ein regelmäßiges und flächendeckendes Artenmonitoring im Saarland eingeführt werden.

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  14. Bundes- und Landesregierung sollen auf einen EU-weiten Schutz von Zugvögeln hinwirken, vor allem auf der nächsten Vertragsstaatenkonferenz zu wandernden Tierarten.

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  15. Das Insektensterben soll wissenschaftlich untersucht werden.

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  16. Der Artenschutz soll bestmöglich gewährleistet werden.

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  17. Die Kulturlandschaft soll möglichst insektenfreundlich gestaltet werden.

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  18. Bei der Grünpflege auf staatlichen Grundstücken soll weitgehend auf Herbizide verzichtet werden.

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  19. In Pachtverträgen für staatliche Flächen soll nach Möglichkeit ein Herbizid- und Pestizidverzicht verankert werden.

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  20. Schottergärten werden als problematisch für Insekten angesehen.

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  21. Menschen, Tiere und Pflanzen sollen vor gesundheitsschädlichen Emissionen und Immissionen geschützt werden.

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  22. Die Grenzwerte für Stickstoffverbindungen sollen wissenschaftlich überprüft und realistische Vorschriften für Messungen und Probenahmen geschaffen werden.

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  23. Die seit 2005 geltenden Stickstoffdioxid-Grenzwerte sollen von einer unabhängigen Expertenkommission überprüft werden.

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  24. Stickoxid-Messstationen sollen richtlinienkonform und nicht zu nah an Kreuzungen, Hindernissen und Fahrbahnrändern aufgestellt werden.

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  25. Die Abfallwirtschaft soll umweltfreundlich sein.

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  26. In der Abfallhierarchie soll in dieser Reihenfolge Vermeidung vor Wiederverwendung, Recycling, energetischer Verwertung und Beseitigung gelten.

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  27. Mittel- bis langfristig wird eine Kreislaufwirtschaft angestrebt, in der Rohstoffe und Produkte möglichst lange genutzt werden.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  28. Einem Pfand für Batterien und Elektrogeräte zur Erhöhung der Sammelquote wird aufgeschlossen begegnet.

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  29. Der Einsatz von Sekundärrohstoffen soll stetig gesteigert werden.

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  30. Die geplante Stärkung der freiwilligen Rücknahme von Abfällen durch Hersteller und Vertreiber in der Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes wird in der vorliegenden Form abgelehnt.

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  31. Produktion und Verbrauch von Kunststoffen sollen verringert werden, wo es wirtschaftlich und technologisch möglich ist.

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  32. Das geplante Verbot von Kunststofftragetaschen mit einer Wandstärke zwischen 15 und 50 Mikrometern wird abgelehnt.

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  33. Reifenhersteller sollen durch eigene Innovationen den Reifenabrieb verringern.

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  34. Der Export von Kunststoffabfällen in Länder ohne ausreichende Sammel-, Lager- und Verwertungssysteme soll verboten werden.

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  35. Die sehr gute Qualität des Trinkwassers soll sichergestellt werden.

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  36. Eine Verschärfung des Nitratgrenzwerts wird abgelehnt.

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  37. Es soll ein realistisches Bild der Nitratkonzentration im Land erstellt werden.

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  38. Punktquellen sollen nicht zur Charakterisierung der Flächenbelastung mit Nitrat herangezogen werden.

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  39. Die Kommunen sollen bei der Entwicklung von Konzepten gegen Extremwetterereignisse unterstützt werden.

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  40. Die Trinkwasserversorgung soll an den Rückgang der Sommerniederschläge angepasst werden.

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  41. Bei der Ausweisung von Naturschutzgebieten werden die Belange landwirtschaftlicher Betriebe berücksichtigt.

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  42. Eine CO2-Steuer und vergleichbare zusätzliche Belastungen für Autofahrer werden abgelehnt.

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  • a) ↑ Forderungen: In der Reihenfolge des Programms, also nach Seitenzahl.

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