SPD · Neue Zukunft im Herzen Europas
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Bürgerschaftswahl Hamburg 1991 · Original
Das Programm enthält 89 von 639 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 89Forderungen zum Politikfeld
- 14 %des Programms
- 120Seiten im Original
- 1991Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 89
Der Einsatz für eine gesunde und lebenswerte Umwelt soll verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Es wird noch wichtiger, für eine gesunde und lebenswerte Umwelt zu arbeiten. Link zum Original
Hamburg soll eine grüne und lebenswerte Stadt bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir Sozialdemokraten werden dafür sorgen, daß auch am Ende dieses Jahrhunderts Hamburg eine grüne und lebenswerte Stadt ist. Link zum Original
Der Flächenverbrauch soll gering gehalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir müssen sparsam im Flächenverbrauch sein und die ökologische Gesamtbelastung minimieren. Link zum Original
Die ökologische Gesamtbelastung soll minimiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir müssen sparsam im Flächenverbrauch sein und die ökologische Gesamtbelastung minimieren. Link zum Original
Die durch Autobahn und Elbtunnel verursachten Umweltbelastungen in den angrenzenden Stadtteilen werden deutlich reduziert.
Wortlaut im Programm
der Bau der #4. Röhre des Elbtunnels; unabhängig vom Zeitpunkt der Realisierung dieser Maßnahmen werden wir uns dafür einsetzen, daß auch die durch die BAB und den Elbtunnel entstandenen Umweltbelastungen in den angrenzenden Stadtteilen durch geeignete Maßnahmen deutlich reduziert werden, Link zum Original
Die Industriegesellschaft soll ökologisch umgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Ohne den ökologischen Umbau unserer Industriegesellschaft ist eine Überlebensstrategie nicht denkbar. Link zum Original
Die überdurchschnittliche Luftbelastung etwa im Raum Veddel/Rothenburgsort/Billbrook wird in der kommenden Legislaturperiode deutlich gesenkt, etwa durch weitere Auflagen für die Verursacher.
Wortlaut im Programm
Und da, wo es trotz der bisherigen Sanierungsprogramme noch immer eine überdurchschnittliche Luftbelastung gibt, wie z.B. im Raum Veddel/Rothenburgsort/Billbrook, werden wir in der kommenden Legislaturperiode dafür sorgen, daß diese deutlich reduziert wird, z.B. durch weitere Auflagen an die Verursacher. Link zum Original
Hamburg leistet einen eigenen Beitrag zur Lösung der Klimaproblematik.
Wortlaut im Programm
Himburss Beitrag zur Lösung der Klimaproblematik kann natürlich global nur gering sein. Gleichwohl ister notwendig. Link zum Original
Der Temperaturanstieg wird vor allem durch drastische Verringerung des CO2-Ausstoßes und der FCKW-Emissionen bekämpft.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen gegen den weiteren Temperaturanstieg müssen vor allem durch drastische Reduzierungen des CO, -Ausstoßes und der FCKW-Emissionen erfolgen. Link zum Original
Hamburg setzt sich dafür ein, den CO2-Ausstoß bis spätestens 2005 um mindestens 25 Prozent zu verringern und dieses Ziel möglichst zu übertreffen.
Wortlaut im Programm
Hamburg wird sich dafür einsetzen, daß der Bundesratsbeschluß, spätestens bis zum Jahr 2005 eine Verringerung des CO,-Ausstoßes um mindestens 25% herbeizuführen, umgesetzt und, wenn irgend möglich, übertroffen wird. Link zum Original
Herstellung und Verwendung von FCKW und Halonen werden verboten und durch alternative Stoffe und Technik ersetzt.
Wortlaut im Programm
Verbot der Herstellung und Verwendung von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) und Halonen sowie ihr Ersatz durch alternative Stoffe und Technik; Link zum Original
Abfälle sollen vorrangig vermieden werden.
Wortlaut im Programm
>» Vermeidung von Abfällen; Link zum Original
Unvermeidbare Abfälle sollen verwertet werden.
Wortlaut im Programm
» Verwertung der unvermeidbaren Abfälle; Link zum Original
Unverwertbare Abfälle sollen schadlos beseitigt werden.
Wortlaut im Programm
» schadlose Beseitigung der unverwertbaren Abfälle. Link zum Original
Bei Hausmüll und hausmüllähnlichen Abfällen soll bis 1995 eine Wertstoffausbeute von 50 Prozent erreicht werden.
Wortlaut im Programm
>» eine Wertstoffausbeute von 50% bei Hausmüll und hausmüllähnlichen Abfällen bis 1995 zu erreichen, Link zum Original
Die Reduktionsrate bei Sonderabfällen soll bis 1995 von 60 auf 70 Prozent steigen.
Wortlaut im Programm
>» die heute erreichte Reduktionsrate bei Sonderabfällen bis 1995 von 60% auf 70% zu steigern, Link zum Original
Die Abfallwirtschaftsplanung soll in ein übergeordnetes norddeutsches Entsorgungskonzept eingefügt werden.
Wortlaut im Programm
>» die .Abfallwirtschaftsplanung in ein übergeordnetes norddeutsches Entsorgungskonzept einzufügen. Link zum Original
Mecklenburg-Vorpommern soll künftig in das norddeutsche Entsorgungskonzept einbezogen werden.
Wortlaut im Programm
Hier muß künftig Mecklenburg-Vorpommern einbezogen werden. Link zum Original
In den Außenbezirken wird flächendeckend eine zweite Komposttonne eingeführt, soweit Grünabfall nicht auf dem Grundstück verwertet wird.
Wortlaut im Programm
In Hamburg werden wir in den Außenbezirken flächendeckend die zweite Komposttonne einführen, soweit der Grünabfall nicht auf dem jeweiligen Grundstück verwertet wird. Link zum Original
Als Anreiz zur Müllvermeidung wird eine kostengünstigere 80-Liter-Mülltonne angeboten.
Wortlaut im Programm
Als Anreiz zur Müllvermeidung und -verwertung wird eine kostengünstigere 80-Liter-Tonne angeboten. Link zum Original
Das Bringesystem für Wertstoffe und Sperrmüll mit Recyclinghöfen wird verdichtet.
Wortlaut im Programm
Recyclinghöfe nehmen Wertstoffe und Sperrmüll an. Das Bringesystem wird verdichtet. Link zum Original
Die Entgiftung von Produkten und damit auch von Abfällen erhält besonderes Augenmerk.
Wortlaut im Programm
Besonderes Augenmerk gilt daher der Entgiftung der Produkte und damit auch der Abfälle. Link zum Original
Bestimmte besonders gefährliche Stoffe sollen verboten werden.
Wortlaut im Programm
Dazu müssen bestimmte besonders gefährliche Stoffe verboten werden. Link zum Original
Hamburg fordert auf Bundesebene eine Rechtsverordnung zur Umweltverträglichkeitsprüfung neuer Produkte.
Wortlaut im Programm
>» Umweltverträglichkeitsprüfung für neue Produkte; Link zum Original
Hamburg fordert auf Bundesebene eine Kennzeichnungspflicht, etwa für Kunststoffe.
Wortlaut im Programm
» Kennzeichnungspflicht (z.B. für Kunststoffe); Link zum Original
Eine Pflicht zur getrennten Entsorgung, etwa von Altglas, wird gefordert.
Wortlaut im Programm
Pflicht zur getrennten Entsorgung (z.B. Altglas); Link zum Original
Eine Rücknahme- und Pfandpflicht, etwa für Batterien und Getränkeverpackungen, wird gefordert.
Wortlaut im Programm
Rücknahme- und Pfandpflicht (z.B. für Batterien und Getränkeverpackungen); Link zum Original
Der Verkauf umweltschädlicher Produkte, etwa mit FCKW, soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Verbot des Verkaufs von umweltschädlichen Produkten (z.B. mit FCKW). Link zum Original
Für einzelne Branchen werden spezifische Abfallwirtschaftspläne erarbeitet.
Wortlaut im Programm
die Erarbeitung branchenspezifischer Abfallwirtschaftspläne; Link zum Original
Eine öffentliche Prüfgesellschaft für wiederverwertbare Reststoffe und Recyclingprodukte wird gegründet.
Wortlaut im Programm
die Gründung einer öffentlichen Prüfgesellschaft für wiederverwertbare Reststoffe und Recyclingprodukte; Link zum Original
Die öffentliche Hand bevorzugt bei der Auftragsvergabe weiterverwertbare Produkte.
Wortlaut im Programm
eine Einkaufspolitik der öffentlichen Hand, die bei der Auftragsvergabe weiterverwertbare Produkte bevorzugt. Link zum Original
Für die nächsten Jahre sind eigene Investitionen von über 250 Millionen DM vorgesehen.
Wortlaut im Programm
An eigenen Investitionsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von über 250 Millionen DM ist für die nächsten Jahre vorgesehen: Link zum Original
Die Müllverbrennungsanlage Borsigstraße wird durch eine moderne Anlage mit vierstufiger Abgasreinigung ersetzt.
Wortlaut im Programm
Ersatz der umweltbelastenden Müllverbrennungsanlage Borsigstraße durch eine moderne Anlage mit vierstufiger Abgasreinigung, die zu einer drastischen Luftentlastung führt; Link zum Original
Die Emissionen der Müllverbrennungsanlage Schnackenburgallee, insbesondere Dioxine, werden deutlich gesenkt.
Wortlaut im Programm
deutliche Senkung der Emissionen der Müllverbrennungsanlage Schnackenburgallee, nicht zuletzt bei den Dioxinen; Link zum Original
Drei Kompostwerke zur Kompostierung organischer Abfälle werden eingerichtet.
Wortlaut im Programm
die Einrichtung von drei Kompostwerken zur Kompostierung organischer Abfälle; Link zum Original
Flächen für Betriebseinrichtungen und Recyclinghöfe werden erworben.
Wortlaut im Programm
der Erwerb von Flächen für Betriebseinrichtungen und Recyclinghöfe; Link zum Original
Altdeponien werden rekultiviert.
Wortlaut im Programm
die Rekultivierung von Altdeponien. Link zum Original
Die Abfallwirtschaft wird der Umweltbehörde zugeordnet.
Wortlaut im Programm
Abfallwirtschaft wird Aufgabe’ der Umweltbehörde. Link zum Original
Die Sanierung industrieller Altlasten und verunreinigter Böden bleibt ein Schwerpunkt der Umweltinvestitionen.
Wortlaut im Programm
D:. Sanierung von industriellen Altlasten und verunreinigten Böden wird auch für die nächsten Jahre ein Schwerpunkt Hamburger Umweltinvestitionen sein. Das Aufgabenfeld ist groß und die Kosten hoch. Aber wir müssen und wollen die Gefahren schnell beseitigen, zumal da, wo unmittelbare gesundheitliche Folgen befürchtet werden. Link zum Original
Gefahren durch Altlasten sollen schnell beseitigt werden, vorrangig dort, wo unmittelbare gesundheitliche Folgen befürchtet werden.
Wortlaut im Programm
D:. Sanierung von industriellen Altlasten und verunreinigten Böden wird auch für die nächsten Jahre ein Schwerpunkt Hamburger Umweltinvestitionen sein. Das Aufgabenfeld ist groß und die Kosten hoch. Aber wir müssen und wollen die Gefahren schnell beseitigen, zumal da, wo unmittelbare gesundheitliche Folgen befürchtet werden. Link zum Original
Die Deponie Georgswerder wird saniert, die untere Abdeckung bis 1994 fertiggestellt.
Wortlaut im Programm
» Sanierung der Deponie Georgswerder - Fertigstellung der unteren Abdeckung bis 1994; Link zum Original
Das Eidelstedter Industriegebiet, die Deponie Müggenburger Straße und die Neuhöfer Straße werden saniert.
Wortlaut im Programm
» Sanierung des Eidelstedter Industriegebietes, der Deponie Müggenburger Straße und der Neuhöfer Straße; Link zum Original
Belastete Flächen, vor allem im Hamburger Hafen, werden durch Flächenrecycling wieder nutzbar gemacht.
Wortlaut im Programm
» Flächenrecycling, vor allem im Hamburger Hafen; Link zum Original
Das Betriebsgrundstück der Firma Boehringer wird saniert.
Wortlaut im Programm
>» Sanierung des Betriebsgrundstückes der Firma Boehringer; Link zum Original
Flächen in Wasserwerks-Fördergebieten werden saniert.
Wortlaut im Programm
» Sanierung von Flächen in Gebieten, in denen Wasserwerke fördern; Link zum Original
Eine Versuchsanlage zur Verbrennung hochchlorierter Kohlenwasserstoffe wird gebaut.
Wortlaut im Programm
>» Bau der Versuchsanlage zur Verbrennung von hochchlorierten Kohlenwasserstoffen. Link zum Original
Hamburg strebt eine bundeseinheitliche Regelung zur Finanzierung der Altlastensanierung an.
Wortlaut im Programm
Es muß weiterhin Ziel Hamburger Politik sein, eine bundeseinheitliche Regelung für die Finanzierung der Altlastensanierung zu erreichen. Kern einer solchen Regelung isteine auf 10 bis 15 Jahre befristete Steuer auf bestimmte chemische Grundstoffe für Zwecke der Altlastensanierung. Link zum Original
Zur Finanzierung der Altlastensanierung soll eine auf 10 bis 15 Jahre befristete Steuer auf bestimmte chemische Grundstoffe eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Es muß weiterhin Ziel Hamburger Politik sein, eine bundeseinheitliche Regelung für die Finanzierung der Altlastensanierung zu erreichen. Kern einer solchen Regelung isteine auf 10 bis 15 Jahre befristete Steuer auf bestimmte chemische Grundstoffe für Zwecke der Altlastensanierung. Link zum Original
Ein Entsiegelungsprogramm wird geschaffen oder verstärkt.
Wortlaut im Programm
Programm zur Fassaden- und Dachbegrünung; Entsiegelungsprogramm; Link zum Original
Baumschutzprogramme werden geschaffen oder verstärkt.
Wortlaut im Programm
Baumschutzprogramme; Programm zur Sanierung historischen Grüns (Gärten, Parks, Friedhöfe etc.). Link zum Original
Geschädigte Wälder werden gepflegt und saniert.
Wortlaut im Programm
>» Pflege und Sanierung geschädigter Wälder; Link zum Original
Wälder werden naturgemäß gepflegt.
Wortlaut im Programm
>» naturgemäße Waldpflege; Waldvermehrung; Link zum Original
Die Waldfläche wird vermehrt.
Wortlaut im Programm
>» naturgemäße Waldpflege; Waldvermehrung; Link zum Original
Arten- und Biotopschutzprogramme werden umgesetzt.
Wortlaut im Programm
» Arten- und Biotopschutzprogramme. Link zum Original
Weitere Naturschutzgebiete werden ausgewiesen: Teichwiesen, Boberger Niederung, Besenhorster Sandberge, Fersenweg und Schweensand.
Wortlaut im Programm
Hamburg hat jetzt schon 23 Naturschutzgebiete mit ca. 2.800 ha Fläche, mehr als jede andere deutsche Großstadt. Weitere sollen in den nächsten Jahren dazukommen: die Teichwiesen, die Boberger Niederung, die Besenhorster Sandberge, die Gebiete Fersenweg und Schweensand. Link zum Original
Die Qualität des Grundwassers soll geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Die Qualität des Grundwassers zu schützen und dafür zu sorgen, daß uns das Wasser nicht ausgeht, ist deshalb unser vorrangiges Ziel. Link zum Original
Die Wasserversorgung soll dauerhaft gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Die Qualität des Grundwassers zu schützen und dafür zu sorgen, daß uns das Wasser nicht ausgeht, ist deshalb unser vorrangiges Ziel. Link zum Original
Weitere Wasserschutzgebiete werden ausgewiesen, darunter Süderelbmarsch, Bostelbek, Neugraben, Langenhorn und Curslack.
Wortlaut im Programm
>» die Ausweisung von weiteren Wasserschutzgebieten (Süderelbmarsch, Bostelbek, Neugraben, Langenhorn und Curslack); Link zum Original
Der Trinkwasserverbrauch wird durch fortgesetzte Förderprogramme, etwa für Wohnungswasserzähler und Regenwasseranlagen, gesenkt.
Wortlaut im Programm
>» die Senkung .des Trinkwasserverbrauchs durch Fortset- - zung von Förderprogrammen, z.B. zum Einbau von Wohnungswasserzählern und Regenwasseranlagen; Link zum Original
Defekte Siele werden saniert.
Wortlaut im Programm
» die Sanierung von defekten Sielen. Link zum Original
Der Schutz von Elbe und Nordsee hat zentrale Bedeutung.
Wortlaut im Programm
Von zentraler Bedeutung ist der Schutz der Elbe und der Nordsee, Link zum Original
Die Unterstützung und finanzielle Förderung der Partnerstädte Dresden und Prag bei der Elbsanierung wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die begonnene aktive Unterstützung und finanzielle Förderung der beiden Partnerstädte Dresden und Prag bei ihren Bemühungen zur Elbsanierung muß fortgesetzt werden. Link zum Original
Dresden soll ein Klärwerk mit Hamburger Standard erhalten.
Wortlaut im Programm
In Hamburgs Umweltinteresse braucht Dresden ein Klärwerk mit Hamburger Standard. Sollte der Bau nicht bald aus den Mitteln „Deutsche Einheit“ möglich sein, werden wir prüfen, ob Hamburg mit einer Vorfinanzierung Zeitverlust vermeiden kann. Link zum Original
Hamburg prüft eine Vorfinanzierung des Dresdner Klärwerks, falls Mittel aus dem Fonds „Deutsche Einheit“ nicht bald verfügbar sind.
Wortlaut im Programm
In Hamburgs Umweltinteresse braucht Dresden ein Klärwerk mit Hamburger Standard. Sollte der Bau nicht bald aus den Mitteln „Deutsche Einheit“ möglich sein, werden wir prüfen, ob Hamburg mit einer Vorfinanzierung Zeitverlust vermeiden kann. Link zum Original
Der Internationalen Elbschutz-Kommission soll jährlich eine Milliarde DM für die Sanierung der Elbe zur Verfügung gestellt werden.
Wortlaut im Programm
Ein bedeutender politischer Punkt ist die entsprechend unseren Forderungen eingerichtete internationale Elbschutz- Kommission (IEK). Wir treten dafür ein, daß der IEK jährlich eine Milliarde DM zur Verfügung gestellt wird, um die großen Aufgaben der Sanierung der Elbe bewältigen zu können. Link zum Original
Hamburg treibt eigene Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoffeinträge in die Elbe voran.
Wortlaut im Programm
Über die internationalen Anstrengungen zur Reinhaltung der Elbe hinaus wird auch Hamburg weitere Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoffeinträge vorantreiben. Link zum Original
Die Reinigung in den Klärwerken wird durch Schwebstoff-Filtration ausgebaut.
Wortlaut im Programm
>» der Ausbau der Reinigungsmaßnahmen bei den Klärwerken (Schwebstoff-Filtration); Link zum Original
Die Sielanlagen werden zur verstärkten Speicherung, Ableitung und Behandlung von Mischwasser ausgebaut.
Wortlaut im Programm
» der Ausbau der Sielanlagen zur verstärkten Speicherung, Ableitung und Behandlung von Mischwasser; Link zum Original
Produktionsprozesse werden auf abwasserlose oder abwasserarme Verfahren überprüft.
Wortlaut im Programm
>» eine Überprüfung von Produktionsprozessen auf abwasserlose oder abwasserarme Verfahren; Link zum Original
Abwassereinleitungen werden verstärkt überwacht.
Wortlaut im Programm
>» eine verstärkte Überwachung der Einleitungen; Link zum Original
Maßnahmen zur Sicherung von Anlagen für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen werden durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
» eine Durchsetzung von Maßnahmen zur Sicherung von Anlagen zum Lagern, Abfüllen, Umschlagen, Herstellen, Behandeln und Verwenden wassergefährdender Stoffe; Link zum Original
Chemikalien, Abwässer und Müll aus dem Schiffsbetrieb aller Schiffe und Sportboote werden durch schiffs- und landgestützte Einrichtungen vollständig entsorgt.
Wortlaut im Programm
» die vollständige Entsorgung des Schiffsbetriebes von Chemikalien, Schiffsabwässern und Müll für See-, Binnen-, Hafenschiffe und Sportboote durch schiffs- und landgestützte Entsorgungseinrichtungen. Link zum Original
Die Umsetzung des Alsterentlastungskonzepts wird durch das Sondervermögen „Stadtentwässerung – Gewässerschutzprogramm“ beschleunigt.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung des Alsterentlastungskonzepts wollen wir durch das Sondervermögen „Stadtentwässerung - Gewässerschutzprogramm“ beschleunigen. Link zum Original
Baden in der Alster soll bis zum Jahr 2000 für alle möglich werden.
Wortlaut im Programm
Aber Baden in der Alster für alle muß bis zum Jahr 2000 möglich werden. Link zum Original
Naturnahe Oberflächengewässer sollen erhalten oder wiederhergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Der Schutz der Oberflächengewässer folgt der Zielsetzung, naturnahe Gewässersituationen zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Link zum Original
Hamburg bringt im Bundesrat eine Initiative zur Ausweitung des Anwendungsverbots von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln auf Gewässerrandstreifen ein.
Wortlaut im Programm
>» Hamburg wird erneut im Bundesrat initiativ werden, um eine Erweiterung des Anwendungsverbots von Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln auf Gewässerrandstreifen zu erreichen; Link zum Original
Pflanzenschutzmittel werden verboten und bestehende Zulassungen zurückgenommen, wenn Umweltschäden oder Gefahren für Mensch, Tier oder Grundwasser zu befürchten sind.
Wortlaut im Programm
Verbot von Pflanzenschutzmitteln, einschließlich der Zurücknahme bestehender Zulassungen, wenn die Umweltschädlichkeit oder die Gefährdung für Mensch und Tier bzw. das Grundwasser zu befürchten sind; Link zum Original
Der Hochwasserschutz wird so geplant, dass ökologische Konflikte vermieden und minimiert werden.
Wortlaut im Programm
Basis der Ziel- und Maßnahmenplanung eines umweltverträglichen Hochwasserschutzes muß die Minimierung und Vermeidung ökologischer Konflikte sein. Link zum Original
Bedrohte Lebensräume im Unterelberaum, besonders im süßwassertidebeeinflussten Bereich, sollen erhalten und verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Für den Unterelberaum bedeutet dies die Erhaltung und Verbesserung der bedrohten Lebensräume, insbesondere im süßwassertidebeeinflußten Bereich. Link zum Original
Vordeichsgelände wird in nennenswertem Umfang wiederhergestellt.
Wortlaut im Programm
Vordeichsgelände in nennenswertem Umfang wiederhergestellt werden, Link zum Original
Von der Stromelbe abgeschnittene Nebenarme und Nebengewässer werden wieder dem Tideeinfluss zugeführt.
Wortlaut im Programm
von der Stromelbe abgeschnittene Nebenarme und Nebengewässer dem Tideeinfluß wieder zugeführt werden, Link zum Original
Biotope und Biotopverbundsysteme werden in einer für den nachhaltigen Naturschutz ausreichenden Größenordnung gesichert und wiederhergestellt.
Wortlaut im Programm
Biotope und Biotopverbundsysteme in einer Größenordnung gesichert und wiederhergestellt werden, die nachhaltig den Schutz und die Entwicklung von Natur und Landschaft gewährleisten, Link zum Original
Baumaßnahmen folgen dem Prinzip der Vermeidung, Minimierung und des Ausgleichs von Eingriffen in den Naturhaushalt.
Wortlaut im Programm
Baumaßnahmen nach dem Prinzip der Vermeidung, Minimierung und des Ausgleichs von Eingriffen in den Naturhaushalt vorgenommen werden und Link zum Original
Bei Baumaßnahmen des Hochwasserschutzes werden Planungs- und Durchführungskosten für ökologische Belange mitkalkuliert.
Wortlaut im Programm
die Kosten für Baumaßnahmen des Hochwasserschutzes auch unter Berücksichtigung von Planungs- und Durchführungskosten für ökologische Belange kalkuliert werden, Link zum Original
Deiche werden, wo möglich, binnenseitig verbreitert und zurückverlegt.
Wortlaut im Programm
die binnenseitige Verbreiterung und Rückverlegung der Deiche, wo immer dies möglich ist; Link zum Original
Tidebeeinflusste Neben- und Altarme werden wiederhergestellt.
Wortlaut im Programm
>» die Wiederherstellung tidebeeinflußter Neben- und Altarme. Link zum Original
Ein Konzept für die Wiedereröffnung der Alten Süderelbe wird erstellt.
Wortlaut im Programm
Ein Schwerpunkt für die nächsten Jahre wird die Erstellung eines Konzepts für die Wiedereröffnung der Alten Süderelbe sein. Link zum Original
Mit Schleswig-Holstein, Niedersachsen und dem Bund wird ein länderübergreifendes Gesamtkonzept für den Hochwasserschutz im Unterelberaum erarbeitet.
Wortlaut im Programm
» die Erarbeitung eines länderübergreifenden integrierten Gesamtkonzepts für den Hochwasserschutz im Unterelberaum in Abstimmung mit den beiden Nachbarländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen sowie dem Bund; Link zum Original
Ein Sperrwerk in der Unterelbe wird wegen des zu großen Eingriffs in die Landschaft nicht weiterverfolgt.
Wortlaut im Programm
Pläne zur Errichtung eines Sperrwerks in der Unterelbe werden von Hamburg nicht weiterverfolgt, weil sie einen zu großen Eingriff in die Landschaft bedeuten und Hamburg ein tideoffener Hafen bleiben soll. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.