SPD · Vertrauen in Deutschland.
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Bundestagswahl 18.09.2005 · Original
Das Programm enthält 71 von 435 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 71Forderungen zum Politikfeld
- 16 %des Programms
- 68Seiten im Original
- 2005Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 71
Angestrebt wird ein starker und sozialer Staat, der den Menschen höchstmögliche Sicherheit gibt.
Wortlaut im Programm
■ Wir streiten für einen starken und sozialen Staat, der seinen Menschen höchstmögliche Sicherheit gibt. Link zum Original
Die Agenda 2010 wird konsequent umgesetzt und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Die Agenda 2010 wirkt. Wir setzen sie konsequent um und entwickeln sie weiter. Link zum Original
Die Arbeitgeber sind in der Pflicht, den Ausbildungspakt zu erfüllen.
Wortlaut im Programm
Der Ausbildungspakt funktioniert, aber noch nicht überall. Die Arbeitgeber sind in der Pflicht, ihn zu erfüllen. Link zum Original
Soziale Gerechtigkeit soll erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Soziale Gerechtigkeit muss bleiben. Wir wollen nicht ohne sie leben. Link zum Original
Die Sozialpartnerschaft von Unternehmen und Beschäftigten soll Kern der Marktwirtschaft sein und ihre Interessen in freien Verhandlungen durchsetzen können.
Wortlaut im Programm
Marktwirtschaften brauchen Spielregeln und Leitplanken, damit sie auch sozial sind. Ihr Kern muss die Sozialpartnerschaft von Unternehmen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sein. Beide Seiten müssen ihre Interessen bündeln und in freien Verhandlungen erstreiten können. Wir wollen dabei starke, durchsetzungsfähige Gewerkschaften. Link zum Original
Angestrebt werden starke, durchsetzungsfähige Gewerkschaften.
Wortlaut im Programm
Marktwirtschaften brauchen Spielregeln und Leitplanken, damit sie auch sozial sind. Ihr Kern muss die Sozialpartnerschaft von Unternehmen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sein. Beide Seiten müssen ihre Interessen bündeln und in freien Verhandlungen erstreiten können. Wir wollen dabei starke, durchsetzungsfähige Gewerkschaften. Link zum Original
Mitbestimmung und Tarifautonomie sollen gesetzlich verankert bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Mitbestimmung und Tarifautonomie gesetzlich verankert erhalten. Link zum Original
Die solidarischen sozialen Sicherungssysteme sollen gestärkt werden, weil in Zeiten des Wandels mehr Solidarität nötig ist.
Wortlaut im Programm
Auch die organisierte Solidarität der großen sozialen Sicherungssysteme: Die Gemeinschaft steht für Schwächere ein – auf Gegenseitigkeit. In Zeiten des Wandels brauchen wir nicht weniger, sondern mehr Solidarität. Link zum Original
Die Sicherung des sozialen Ausgleichs bleibt eine Hauptaufgabe des Sozialstaats.
Wortlaut im Programm
Die Sicherung des sozialen Ausgleichs ist und bleibt eine Hauptaufgabe des Sozialstaats. Link zum Original
Der Staat soll Menschen zu einem eigenständigen Leben verhelfen und für Hilfebedürftige da sein.
Wortlaut im Programm
Einen Staat, der den Menschen hilft, ein eigenständiges Leben zu führen. Einen starken und solidarischen Staat, der für die Menschen da ist, wenn sie Hilfe brauchen. Link zum Original
Der Anpassungsdruck darf nicht vor allem auf den Schwächsten lasten.
Wortlaut im Programm
Aber der Druck der Anpassung darf nicht vor allem auf den Schwächsten lasten. Wer stark ist, muss auch einen größeren Beitrag leisten, um dem Land zu dienen. Link zum Original
Wer stark ist, soll einen größeren Beitrag für das Land leisten.
Wortlaut im Programm
Aber der Druck der Anpassung darf nicht vor allem auf den Schwächsten lasten. Wer stark ist, muss auch einen größeren Beitrag leisten, um dem Land zu dienen. Link zum Original
Freie Gewerkschaften gelten als Teil der demokratischen Bürgergesellschaft.
Wortlaut im Programm
Die Selbstorganisation und Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in freien Gewerkschaften ist ein Teil der demokratischen Bürgergesellschaft. Link zum Original
Reformen des Sozialstaats gelten als notwendig, um ihn zu erhalten.
Wortlaut im Programm
Wer sich Reformen des Sozialstaats verweigert, setzt ihn am Ende aufs Spiel. Link zum Original
Das langfristige Ziel der Vollbeschäftigung wird weiter verfolgt.
Wortlaut im Programm
Vom langfristigen Ziel der Vollbeschäftigung lassen wir nicht ab; wir wollen ihr näher kommen: Link zum Original
Haushaltsnahe Dienstleistungen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Haushaltsnahe Dienstleistungen gewinnen eine immer größere Bedeutung. Wir unterstützen dies und prüfen, wie diese Tendenz zusätzliche Impulse bekommen kann. Link zum Original
Es wird geprüft, wie haushaltsnahe Dienstleistungen zusätzliche Impulse erhalten können.
Wortlaut im Programm
Haushaltsnahe Dienstleistungen gewinnen eine immer größere Bedeutung. Wir unterstützen dies und prüfen, wie diese Tendenz zusätzliche Impulse bekommen kann. Link zum Original
Illegale Beschäftigung wird massiv bekämpft und Recht am Arbeitsmarkt durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir bekämpfen illegale Beschäftigung massiv. Recht und Ordnung am Arbeitsmarkt müssen durchgesetzt werden. Link zum Original
Die Vereinbarung flexibler Arbeitszeiten bleibt Sache der Tarifparteien.
Wortlaut im Programm
Die nötige Flexibilität in der Arbeitszeit zu vereinbaren, ist Sache der Tarifparteien. Link zum Original
Eine generelle Arbeitszeitverlängerung zur faktischen Lohnkürzung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Generelle Arbeitszeitverlängerung mit dem Ziel der faktischen Lohnkürzung wäre der falsche Weg. Link zum Original
Der Umbau der Bundesanstalt für Arbeit zu einem modernen Dienstleister wird Ende 2005 abgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Der eingeleitete grundlegende Umbau der Bundesanstalt für Arbeit (BA) zu einem modernen Dienstleister am Arbeitsmarkt wird Ende 2005 abgeschlossen sein. Link zum Original
Arbeitssuchende und offene Stellen werden künftig schneller zusammengebracht.
Wortlaut im Programm
Arbeitssuchende und offene Stellen werden künftig sehr viel schneller zusammengebracht. Link zum Original
Ich-AGs und Minijobs werden als Einstieg in existenzsichernde Beschäftigung gestaltet.
Wortlaut im Programm
Ich-AGs und Mini-Jobs erleben einen Boom. Wir wollen sie als Einstieg in existenzsichernde Beschäftigung gestalten und steuern. Link zum Original
Ein Arbeitsvermittler betreut künftig nur noch 75 statt 400 jugendliche Erwerbslose.
Wortlaut im Programm
Ein Vermittler wird sich künftig um nur noch 75 jugendliche Erwerbslose intensiv kümmern müssen, statt wie bisher um 400. Link zum Original
Eine Kommunalisierung der Langzeitarbeitslosigkeit und ihrer Finanzierung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die SPD will keine Kommunalisierung der Langzeitarbeitslosigkeit und ihrer Finanzierung. Link zum Original
Job-Center erhalten mehr Kompetenzen und Freiräume für regional angepasste Vermittlung und Qualifizierung.
Wortlaut im Programm
Wir räumen den Job-Centern mehr Kompetenzen und Freiräume ein, um entsprechend der regionalen Arbeitsmarktsituation Arbeitssuchende noch besser vermitteln und qualifizieren zu können. Link zum Original
Kein Jugendlicher soll sein Arbeitsleben mit Arbeitslosigkeit beginnen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass keine Jugendliche und kein Jugendlicher sein Arbeitsleben mit Arbeitslosigkeit beginnen muss. Link zum Original
Kein junger Mensch unter 25 Jahren soll länger als drei Monate ohne Arbeit, Ausbildung oder Beschäftigung sein.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel bleibt: Kein junger Mensch unter 25 Jahren soll länger als 3 Monate ohne Arbeit, Ausbildung oder weiterführende Beschäftigung sein. Link zum Original
Alle ausbildungsfähigen und -willigen jungen Menschen sollen ein Ausbildungsangebot erhalten.
Wortlaut im Programm
Auch dieses Jahr sollen, das ist unser Ziel, alle ausbildungsfähigen und -willigen jungen Menschen ein Ausbildungsangebot bekommen. Link zum Original
Ältere Arbeitnehmer erhalten besondere Förderung.
Wortlaut im Programm
Auch die älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer benötigen besondere Förderung. Link zum Original
Die Verdrängung Älterer aus dem Arbeitsleben soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Den Trend der Verdrängung Älterer aus dem Arbeitsleben wollen wir stoppen. Mit lebenslangem Lernen, mit Lohnkostenunterstützung der Bundesagentur für Arbeit und mit der Förderung von bis zu 50 regionalen Beschäftigungspakten für Ältere. Hierfür stellen wir bis zu 250 Mio. Euro zur Verfügung. Link zum Original
Lebenslanges Lernen wird zur Beschäftigung Älterer eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Den Trend der Verdrängung Älterer aus dem Arbeitsleben wollen wir stoppen. Mit lebenslangem Lernen, mit Lohnkostenunterstützung der Bundesagentur für Arbeit und mit der Förderung von bis zu 50 regionalen Beschäftigungspakten für Ältere. Hierfür stellen wir bis zu 250 Mio. Euro zur Verfügung. Link zum Original
Die Bundesagentur für Arbeit gewährt Lohnkostenunterstützung für ältere Beschäftigte.
Wortlaut im Programm
Den Trend der Verdrängung Älterer aus dem Arbeitsleben wollen wir stoppen. Mit lebenslangem Lernen, mit Lohnkostenunterstützung der Bundesagentur für Arbeit und mit der Förderung von bis zu 50 regionalen Beschäftigungspakten für Ältere. Hierfür stellen wir bis zu 250 Mio. Euro zur Verfügung. Link zum Original
Bis zu 50 regionale Beschäftigungspakte für Ältere werden mit bis zu 250 Millionen Euro gefördert.
Wortlaut im Programm
Den Trend der Verdrängung Älterer aus dem Arbeitsleben wollen wir stoppen. Mit lebenslangem Lernen, mit Lohnkostenunterstützung der Bundesagentur für Arbeit und mit der Förderung von bis zu 50 regionalen Beschäftigungspakten für Ältere. Hierfür stellen wir bis zu 250 Mio. Euro zur Verfügung. Link zum Original
Die Verkürzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I wird vom 1. Februar 2006 auf den 1. Februar 2008 verschoben.
Wortlaut im Programm
Weil der Arbeitsmarkt für Ältere in weiten Teilen Deutschlands weiterhin so schwierig ist, haben wir uns entschlossen, die ursprünglich für den 1. Februar 2006 vorgesehene Verkürzung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I um zwei Jahre auf den 1.2.2008 zu verschieben, und die oben genannte Förderungsmaßnahme zu forcieren. Link zum Original
Vorhandene Arbeit soll von Menschen erledigt werden, die sich legal in Deutschland aufhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die vorhandene Arbeit von denen getan wird, die legal in Deutschland sind. Link zum Original
Wer den angestrebten Arbeitsplatz nicht findet, muss eine andere Arbeit annehmen.
Wortlaut im Programm
Wer trotz aller Hilfen und Förderung nicht den angestrebten Arbeitsplatz findet, muss auch bereit sein, eine andere Arbeit anzunehmen. Link zum Original
Die starke Abhängigkeit bestimmter Berufe von ausländischen, oft saisonalen Arbeitskräften bei hoher Arbeitslosigkeit wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir dürfen nicht akzeptieren, dass Deutschland bei hoher Arbeitslosigkeit in bestimmten Berufen in hohem Maß auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – oft saisonal – aus dem Ausland angewiesen sind. Link zum Original
Sozialer Aufstieg und beruflicher Fortschritt bleiben für alle Altersgruppen und beide Geschlechter möglich.
Wortlaut im Programm
Die Aussicht auf sozialen Aufstieg und das berufliche Fortkommen muss jederzeit und für alle Altersgruppen und beide Geschlechter gewahrt bleiben. Link zum Original
Fördern und Fordern umfasst eine faire Chance auf Zugang zu qualifizierten Arbeitsplätzen.
Wortlaut im Programm
Fördern und Fordern bedeutet immer auch, den Menschen eine faire Chance zu bieten, sich den Zugang zu qualifizierten Arbeitsplätzen zu eröffnen. Link zum Original
Fort- und Weiterbildung bleibt ein zentrales Mittel der aktiven Arbeitsmarktpolitik.
Wortlaut im Programm
Fort- und Weiterbildung wird auch weiterhin ein zentrales Mittel unserer aktiven Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik bleiben. Link zum Original
Sicherung und Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für behinderte Menschen haben hohen Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir weiterhin der Sicherung und Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für behinderte und schwerbehinderte Menschen einen hohen Stellenwert einräumen. Link zum Original
Arbeitsvermittlung wird bei kleinen und mittleren Unternehmen mit Hilfen zur Personalentwicklung verknüpft.
Wortlaut im Programm
Wir werden dafür sorgen, dass gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen die Arbeitsvermittlung mit Hilfen zur betrieblichen Personalentwicklung verknüpft wird. Link zum Original
Das Arbeitslosengeld II im Osten wird auf 345 Euro an das Westniveau angeglichen.
Wortlaut im Programm
Die unterschiedliche Höhe des Arbeitslosengeldes II in Ost und West werden wir aufheben (Angleichung Ost an West auf 345 Euro). Link zum Original
Kein Jugendlicher soll sein Arbeitsleben mit Arbeitslosigkeit beginnen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass keine Jugendliche und kein Jugendlicher sein Arbeitsleben mit Arbeitslosigkeit beginnen muss. Link zum Original
Kein junger Mensch unter 25 Jahren soll länger als drei Monate ohne Arbeit, Ausbildung oder Beschäftigung sein.
Wortlaut im Programm
Kein junger Mensch unter 25 Jahren soll länger als 3 Monate ohne Arbeit, Ausbildung oder weiterführende Beschäftigung sein. Link zum Original
Die Weiterentwicklung betrieblicher Lernzeitkonten wird gefördert, damit die Sozialpartner sie stärker nutzen.
Wortlaut im Programm
Wir sorgen dafür, dass das Instrument der betrieblichen Lernzeitkonten von den Sozialpartnern verstärkt genutzt wird. Deshalb wollen wir deren Weiterentwicklung fördern und die Rahmenbedingungen hierfür verbessern. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für betriebliche Lernzeitkonten werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir sorgen dafür, dass das Instrument der betrieblichen Lernzeitkonten von den Sozialpartnern verstärkt genutzt wird. Deshalb wollen wir deren Weiterentwicklung fördern und die Rahmenbedingungen hierfür verbessern. Link zum Original
Beschäftigte sollen gerecht am wirtschaftlichen Erfolg ihrer Unternehmen und Branchen beteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Die Beschäftigten haben einen Anspruch auf eine gerechte Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen und Branchen. Link zum Original
Gute Arbeit soll gerecht entlohnt werden.
Wortlaut im Programm
Gute Arbeit muss gerecht entlohnt werden. Link zum Original
Jeder Mensch soll Zugang zu sozial abgesicherter und existenzsichernder Erwerbsarbeit haben.
Wortlaut im Programm
Jeder Mensch muss die Möglichkeit zur Teilhabe an einer sozial abgesicherten und Existenz sichernden Erwerbsarbeit haben. Link zum Original
Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz wird auf alle Branchen ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Mit der Ausweitung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes auf alle Branchen unterstützen wir die Tarifvertragsparteien bei der Verhinderung von Lohn- und Sozialdumping durch entsandte Billigkräfte. Link zum Original
Die Tarifvertragsparteien sollen bundeseinheitliche tarifliche Mindestlöhne in allen Branchen vereinbaren.
Wortlaut im Programm
Die Tarifvertragsparteien sind aufgefordert, bundeseinheitliche tarifliche Mindestlöhne in allen Branchen zu vereinbaren. Soweit dies nicht erfolgt oder nicht erfolgen kann, werden wir Maßnahmen für einen gesetzlichen Mindestlohn ergreifen. Link zum Original
Ohne tarifliche Mindestlöhne werden Maßnahmen für einen gesetzlichen Mindestlohn ergriffen.
Wortlaut im Programm
Die Tarifvertragsparteien sind aufgefordert, bundeseinheitliche tarifliche Mindestlöhne in allen Branchen zu vereinbaren. Soweit dies nicht erfolgt oder nicht erfolgen kann, werden wir Maßnahmen für einen gesetzlichen Mindestlohn ergreifen. Link zum Original
Sozial- und Lohndumping wird konsequent bekämpft.
Wortlaut im Programm
Wir werden konsequent gegen Sozial- und Lohndumping vorgehen. Link zum Original
Einer EU-Dienstleistungsrichtlinie wird nur zugestimmt, wenn sie sozial ausgewogen ist und die Arbeitsmarktordnung wahrt.
Wortlaut im Programm
Wir werden nur einer Dienstleistungsrichtlinie auf europäischer Ebene zustimmen, wenn diese sozial ausgewogen ist und Verstöße gegen die Ordnung auf dem Arbeitsmarkt nicht zulässt. Link zum Original
Das Herkunftslandprinzip der vorgeschlagenen EU-Dienstleistungsrichtlinie wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das Herkunftslandprinzip, wie es in der EU- Dienstleistungsrichtlinie vorgeschlagen ist, ist nicht akzeptabel. Link zum Original
Ein wirksamer gesetzlicher Insolvenzschutz für Arbeitszeitkonten wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die SPD wird einen wirksamen gesetzlichen Insolvenzschutz für Arbeitszeitkonten schaffen. Link zum Original
Der Erhalt wichtiger Arbeitnehmerrechte wird garantiert.
Wortlaut im Programm
Wir werden den Erhalt wichtiger Arbeitnehmerrechte garantieren. Link zum Original
Eine weitgehende Abschaffung des Kündigungsschutzes wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die von Union und FDP gewollte weitgehende Abschaffung des Kündigungsschutzes wird es mit uns nicht geben. Link zum Original
Gesetzliche Eingriffe in die Tarifautonomie werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Gesetzliche Eingriffe in die grundgesetzlich garantierte Tarifautonomie lehnen wir ab. Link zum Original
Die Mitbestimmung bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Deshalb steht für uns die Mitbestimmung in Deutschland nicht zur Disposition. Link zum Original
Die Mitbestimmung wird gemeinsam mit den Sozialpartnern zukunftsfest gestaltet.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit den Sozialpartnern wollen wir die Mitbestimmung zukunftsfest gestalten. Link zum Original
Die Weiterbildung Arbeitsloser wird unabhängig vom Bezug von Arbeitslosengeld gleichermaßen gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Weiterbildung arbeitsloser Frauen oder Männer – auch solcher, die als Lebenspartnerin/ Lebenspartner kein Arbeitslosengeld beziehen – soll gleichermaßen gefördert werden. Link zum Original
Bei der Ausgestaltung des Arbeitslosengeldes II wird Geschlechtergerechtigkeit beachtet.
Wortlaut im Programm
Auch bei der Ausgestaltung von Arbeitslosengeld II ist der Grundsatz der Geschlechtergerechtigkeit zu beachten. Hierzu sind die Beauftragten für Chancengleichheit der Bundesagentur für Arbeit und die kommunalen Frauenbeauftragten in die Entscheidungsprozesse bei den Arbeitsgemeinschaften (Argen) mit einzubeziehen. Link zum Original
Chancengleichheitsbeauftragte der Bundesagentur und kommunale Frauenbeauftragte werden in die Entscheidungen der Arbeitsgemeinschaften einbezogen.
Wortlaut im Programm
Auch bei der Ausgestaltung von Arbeitslosengeld II ist der Grundsatz der Geschlechtergerechtigkeit zu beachten. Hierzu sind die Beauftragten für Chancengleichheit der Bundesagentur für Arbeit und die kommunalen Frauenbeauftragten in die Entscheidungsprozesse bei den Arbeitsgemeinschaften (Argen) mit einzubeziehen. Link zum Original
Arbeitsmarktförderinstrumente kommen Frauen mindestens entsprechend ihrem Anteil an der Arbeitslosigkeit zugute.
Wortlaut im Programm
Die einzelnen Förderinstrumente müssen Frauen, vor allem auch Langzeitarbeitslosen und Nichtleistungsempfänger/ innen, mindestens entsprechend ihrem Anteil an der Arbeitslosigkeit zugute kommen. Link zum Original
Für Personen ohne Leistungsbezug wird der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Für Nichtleistungsempfänger/innen wollen wir den Krankenversicherungs- und Pflegeversicherungsschutz gewährleisten. Link zum Original
Arbeitsmarkt- und Arbeitslosendaten werden geschlechtsspezifisch erhoben, um geschlechterbezogene Auswirkungen auszuwerten.
Wortlaut im Programm
Alle Arbeitsmarkt- und Arbeitslosendaten sind geschlechtsspezifisch zu erstellen, damit die jeweils geschlechterbezogenen Auswirkungen festgestellt und ausgewertet werden können. Link zum Original
Jugendarbeitslosigkeit wird zur Kriminalitätsprävention bekämpft.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf eine konsequente Anti-Gewalt- Politik in den Medien und Schulen, die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und ein Jugendstrafrecht, das kriminelle Karrieren früh unterbricht. Link zum Original
Solidarisch finanzierte soziale Sicherungssysteme gelten als Rückgrat des Sozialstaats.
Wortlaut im Programm
Leistungsfähige, solidarisch finanzierte Sicherungssysteme sind das Rückgrat unseres Sozialstaats. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.