Linke · In Sachsen-Anhalt leben und Zukunft gestalten – modern und sozial gerecht
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2006 · beschlossen 12.11.2005 · Original
Das Programm enthält 19 von 191 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 19Forderungen zum Politikfeld
- 10 %des Programms
- 21Seiten im Original
- 2006Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 19
Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit steht im Zentrum aller Bemühungen.
Wortlaut im Programm
Für die Linkspartei.PDS steht die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im Zentrum aller Bemühungen. Link zum Original
Es sollen Bedingungen für mehr tariflich entlohnte Dauerarbeitsplätze geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Es müssen Bedingungen für mehr tariflich entlohnte Dauerarbeitsplätze geschaffen werden. Link zum Original
Lohn- und Sozialdumping, Absenkung ökologischer Standards und Aushebelung demokratischer Teilhabe werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Lohn- und Sozialdumping, Einschränkung ökologischer Standards und Aushebelung demokratischer Teilhabe führen in eine Sackgasse und zur Entvölkerung ganzer Landstriche und Stadtteile. Sie dürfen nicht länger hingenommen werden. Link zum Original
Es sollen Mindestlöhne auf tariflicher und gesetzlicher Ebene eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern statt unhaltbarer neoliberaler Versprechen halt bare Mindestlöhne auf tariflicher und gesetzlicher Ebene. Link zum Original
Soziale, kulturelle und andere wichtige Dienstleistungen sollen nicht überwiegend durch 1-Euro-Jobs abgedeckt werden.
Wortlaut im Programm
Die Linkspartei.PDS wendet sich dagegen diese wichtigen sozialen, kulturellen und anderen Dienstleistungen zu großen Teilen durch 1-€-Jobs abzudecken. Wir sind dafür hier durch öffentliche Förderung versicherungspflichtige und tarifgebundene dauerhafte Arbeitsplätze zu entwickeln. Link zum Original
In diesen Dienstleistungsbereichen sollen durch öffentliche Förderung versicherungspflichtige und tarifgebundene Dauerarbeitsplätze entstehen.
Wortlaut im Programm
Die Linkspartei.PDS wendet sich dagegen diese wichtigen sozialen, kulturellen und anderen Dienstleistungen zu großen Teilen durch 1-€-Jobs abzudecken. Wir sind dafür hier durch öffentliche Förderung versicherungspflichtige und tarifgebundene dauerhafte Arbeitsplätze zu entwickeln. Link zum Original
Statt Ein-Euro-Jobs, Niedriglohn und Schwarzarbeit soll es Arbeit in Würde geben.
Wortlaut im Programm
Doch wir wollen mehr: Arbeit in Würde statt „Ein-Euro-Jobs“, Niedriglohn und Schwarzarbeit. Link zum Original
Ein Abbau regulärer Beschäftigung im öffentlichen Sektor und eine Beeinträchtigung der Privatwirtschaft sollen vermieden werden.
Wortlaut im Programm
Ein Abbau regulärer Beschäftigung im öffentlichen Sektor und eine Beeinträchtigung der Privatwirtschaft wollen wir vermeiden. Link zum Original
Sozialversicherungsbeiträge für Beschäftigte in Bereichen mit geringer Wertschöpfung sollen aus Steuern finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Beschäftigte in Bereichen mit geringer Wertschöpfung dürfen nicht länger zu Verlierern abgestempelt werden. Ihre Arbeit soll für sie selbst und für die Unternehmen lohnender werden, und zwar nicht durch Kürzung der Nettolöhne, sondern durch die Steuerfinanzierung der Sozialversicherungsbeiträge. Link zum Original
Es soll ein Mindestlohn in Höhe von 1.400 Euro eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Dieser Vorschlag wird uns in die Lage versetzen, unsere Forderung nach einem Mindestlohn in Höhe von 1.400 € auch unter den schwierigen ökonomischen Bedingungen unseres Landes glaubhaft zu vertreten. Link zum Original
Mini- und Midi-Jobs, Scheinselbständigkeit und Schwarzarbeit sollen zugunsten existenzsichernder Arbeitsverhältnisse abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Mit einem solchen Weg wollen wir die vielen Mini- und Midi-Jobs, Scheinselbständigkeiten und die Schwarzarbeitsverhältnisse zugunsten existenzsichernder Arbeitsverhältnisse abbauen. Link zum Original
Kooperationsmodelle, in denen kleine Unternehmen Netzwerke bilden und einen Arbeitskräftepool finanzieren, sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Kooperationsmodelle unterstützen, in denen mehrere kleine Unternehmen Netzwerke bilden und einen Pool von Arbeitskräften finanzieren. Link zum Original
Programme wie „Enterprise“ als Existenzgründungsoffensive und „Jugend baut auf“ sollen aufgelegt oder fortgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die Linkspartei.PDS hat mit ihrem Programm „JINA – Jugend in Arbeit“ unter anderem vorgeschlagen Programme wie „Enterprise“ als Existenzgründungsoffensive oder „Jugend baut auf“ aufzulegen oder fortzuführen. Link zum Original
Reguläre Ausbildung und sozialversicherungspflichtige Arbeit haben Vorrang bei der beruflichen Integration.
Wortlaut im Programm
In erster Linie geht es uns um reguläre Ausbildungen oder sozialversicherungspflichtige Arbeit. Sie haben eindeutig Vorrang bei der beruflichen Integration. Link zum Original
Ergänzend zu Bund-Länder-Programmen sollen landesspezifische Fördermaßnahmen für den Berufseinstieg im Zusammenwirken vieler Akteure aufgelegt werden.
Wortlaut im Programm
Ergänzend zu den bisherigen Bund-Länder-Programmen sollen jedoch landesspezifische Fördermaßnahmen im Zusammenwirken mit Jugendhilfeträgern und Sozialämtern, der Wirtschaft, Arbeitsagenturen, den Kammern und sozialen Einrichtungen für den Einstieg in den Beruf auf den Weg gebracht werden. Link zum Original
In der Jugendberufshilfe soll modellhaft eine kooperative Förderstruktur eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
wollen wir eine kooperative Förderstruktur in der Jugendberufshilfe als Modellversuch einrichten. Link zum Original
Es werden mehr betriebliche Ausbildungsplätze benötigt.
Wortlaut im Programm
Die Schule kann die Voraussetzungen verbessern, notwendig sind aber auch mehr betriebliche Ausbildungsplätze. Link zum Original
Die Sozialpolitik soll von nachsorgender zu vorsorgender, aktivierender Politik umgesteuert werden.
Wortlaut im Programm
Es geht um einen Richtungswechsel von nachsorgender Sozialpolitik, die Menschen eher schlecht als recht als Empfänger magerer Unterstützungsleistungen verwaltet, hin zu einer vorsorgenden und tatsächlich aktivierenden Sozialpolitik, die Armut und soziale Ungleichheit nicht verfestigt, sondern abbaut, die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung als lohnenswerte Alternative überhaupt erst möglich macht. Link zum Original
Mittel für Beratungsangebote in Krisensituationen sollen in einer kommunalen Sozialpauschale gebündelt und den Kommunen in eigene Verantwortung gegeben werden.
Wortlaut im Programm
Sozialpolitik soll bürgernah, unkompliziert und effizient sein: Angebote für Lebenshilfen in Krisensituationen – Schuldner- und Insolvenzberatung, Ehe-, Lebens- und Erziehungsberatungen, Suchtberatung u.v.a. – werden in den Kommunen in zunehmendem Maße gebraucht. Die Angebote sind aufgrund sehr unterschiedlicher Finanztöpfe zu stark zersplittert. Mit einer kommunalen Sozialpauschale wollen wir deshalb die dafür notwendigen Gelder bündeln und den Kommunen für diesen Zweck in die eigene Verantwortung geben. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.