Linke · Der eigenen Kraft vertrauen. Für Sachsen.
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Sachsen 2009 · beschlossen 25.04.2009 · Original
Das Programm enthält 75 von 616 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 75Forderungen zum Politikfeld
- 12 %des Programms
- 41Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 75
Verschlechterungen bei Arbeitnehmerrechten werden nicht zugelassen, stattdessen werden diese Rechte ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Als Partei der sozialen Sicherheit und Gerechtigkeit steht DIE LINKE dafür, keine Kürzungen im Sozialetat des Landeshaushalts vorzunehmen und keine Verschlechterungen der Standards im Bereich der Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerechte zuzulassen. Vielmehr werden wir uns für deren Ausbau einsetzen. Link zum Original
Ziel sind gute Arbeitsplätze mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und existenzsichernder, tarifgebundener Entlohnung.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel sind gute Arbeitsplätze zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen: mit einer existenzsichernden, fairen und tarifgebundenen Entlohnung, welche die Leistungen der Menschen würdigt und die Binnenkaufkraft stärkt. Link zum Original
Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Beschäftigte und Erwerbslose sollen so gering wie möglich gehalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden alles daran setzen, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise für die abhängig Beschäftigten und Erwerbslosen so gering wie möglich zu halten. Link zum Original
Die Kaufkraft soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Deswegen will DIE LINKE die Kaufkraft stärken. Link zum Original
Ein existenzsichernder gesetzlicher Mindestlohn wird gefordert.
Wortlaut im Programm
Deshalb streitet DIE LINKE in Bund und Ländern für einen existenzsichernden gesetzlichen Mindestlohn. Link zum Original
Öffentliche Aufträge werden im Rahmen aller rechtlichen Spielräume nur an Firmen vergeben, die Mindestlöhne zahlen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen alle rechtlichen Spielräume ausnutzen, damit öffentliche Aufträge nur noch an Firmen vergeben werden, die Mindestlöhne zahlen. Link zum Original
Im Vergaberecht wird eine Tariftreueerklärung eingeführt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir eine Tariftreueerklärung im Vergaberecht. Link zum Original
Soziale Kriterien werden im Vergaberecht verankert.
Wortlaut im Programm
Auch andere soziale Kriterien und das Verbot, Produkte aus Kinderarbeit zu beschaffen, müssen im Vergaberecht gesichert werden. Link zum Original
Die ostdeutschen Löhne sollen an das westdeutsche Niveau angeglichen werden.
Wortlaut im Programm
Die Angleichung der ostdeutschen Löhne an westdeutsches Niveau ist und bleibt eine wichtige Aufgabe. Link zum Original
Gemeinsam mit den Gewerkschaften wird auf Flächentarifverträge hingewirkt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE wird sich gemeinsam mit den Gewerkschaften für Flächentarifverträge einsetzen. Link zum Original
Die Qualifizierung der Beschäftigten in der Tourismuswirtschaft wird gezielter gefördert.
Wortlaut im Programm
Durch eine gezieltere Landesförderung zur Stärkung des Eigenkapitals der Unternehmen, der Qualifizierung der Beschäftigten sowie durch ein in den Tourismusregionen besser abgestimmtes Marketing können in den nächsten Jahren mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen. Link zum Original
Sachsen braucht eine aktive Arbeitsmarktpolitik zur systematischen Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit.
Wortlaut im Programm
Sachsen braucht endlich eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die sich die systematische Bekämpfung von Massenarbeitslosigkeit zum Ziel setzt. Link zum Original
Ein Landesarbeitsmarktprogramm wird aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Die Auflage eines Landesarbeitsmarktprogramms ist längst überfällig. Link zum Original
Die Arbeitsmarktpolitik von Bund, Land, Arbeitsagentur und Kommunen wird besser koordiniert und auf gemeinsame Ziele ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitsmarktpolitik von Bund, Land, Regionaldirektion der Agentur für Arbeit und den Kommunen muss endlich besser koordiniert werden und gemeinsame Ziele verfolgen. Link zum Original
Statt Ein-Euro-Jobs werden reguläre, sozialversicherungspflichtige und existenzsichernde Arbeitsplätze gefördert.
Wortlaut im Programm
Statt demütigender Ein-Euro-Jobs wollen wir sozialversicherungspflichtige Alternativen, das heißt reguläre und existenzsichernde Arbeitsplätze, befördern. Link zum Original
Ein Non-Profit-Sektor im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich soll neue Arbeitsplätze schaffen.
Wortlaut im Programm
Ein „Non-Profit-Sektor“ zwischen Markt und Staat - also Arbeiten im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich - bietet viele Potentiale für neue Arbeitsplätze. Link zum Original
Durch Bündelung von Fördergeldern werden mehrjährige, existenzsichernde Arbeitsplätze geschaffen.
Wortlaut im Programm
Mit einer Bündelung der Gelder aus verschiedenen Töpfen wollen wir mehrjährige, existenzsichernde Arbeitsplätze schaffen. Link zum Original
Die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I wird verlängert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE tritt auf Bundesebene für eine Verlängerung der Bezugsdauer von ALG I ein. Link zum Original
Langzeiterwerbslose erhalten gleiche Rechte beim Zugang zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Langzeiterwerbslose die gleichen Rechte beim Zugang zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen haben. Link zum Original
Selbstorganisation und Selbsthilfe von Erwerbslosen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Selbstorganisation und Selbsthilfe von Erwerbslosen. Link zum Original
Prekäre Beschäftigungsverhältnisse werden zugunsten regulärer Beschäftigung abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind das Gegenteil von guter Arbeit. Wir wollen sie zugunsten regulärer Beschäftigung abschaffen und Leiharbeit auf wenige hochqualifizierte Spezialistinnen und Spezialisten begrenzen. Link zum Original
Leiharbeit wird auf wenige hochqualifizierte Spezialisten begrenzt.
Wortlaut im Programm
Prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind das Gegenteil von guter Arbeit. Wir wollen sie zugunsten regulärer Beschäftigung abschaffen und Leiharbeit auf wenige hochqualifizierte Spezialistinnen und Spezialisten begrenzen. Link zum Original
Für Leiharbeitskräfte gilt eine Obergrenze im Verhältnis zur Stammbelegschaft.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Obergrenze für die Beschäftigten der Leiharbeit im Verhältnis zur Stammbelegschaft und dass Beschäftigte der Leiharbeitsfirmen nur befristet in einem Betrieb beschäftigt werden. Link zum Original
Leiharbeitskräfte dürfen nur befristet in einem Betrieb eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Obergrenze für die Beschäftigten der Leiharbeit im Verhältnis zur Stammbelegschaft und dass Beschäftigte der Leiharbeitsfirmen nur befristet in einem Betrieb beschäftigt werden. Link zum Original
Leiharbeitskräfte erhalten gleichen Lohn für gleiche Arbeit wie die Stammbelegschaft.
Wortlaut im Programm
Es kann nicht sein, dass Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter für die gleiche Arbeit weniger verdienen und weniger Rechte haben als die Beschäftigten aus der Stammbelegschaft. DIE LINKE fordert: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Link zum Original
Sozialversicherungspflicht gilt ab der ersten Arbeitsstunde.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Sozialversicherungspflicht ab der ersten Stunde. Link zum Original
Praktika werden fair gestaltet und mit Mindestlohn vergütet.
Wortlaut im Programm
Statt der Ausbeutung von Praktikantinnen und Praktikanten wollen wir faire Praktika, die mit Mindestlohn vergütet werden. Link zum Original
Praktika dienen nur der Ausbildung und ersetzen keine reguläre Beschäftigung.
Wortlaut im Programm
Praktika dürfen nur der Ausbildung dienen und nicht anstelle regulärer Beschäftigung treten. Link zum Original
Befristete Arbeitsverhältnisse werden eingedämmt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert daher eine Eindämmung von befristeten Arbeitsverhältnissen sowie eine Übernahme sobald im Betrieb Arbeitskräftebedarf besteht. Link zum Original
Befristet Beschäftigte werden übernommen, sobald im Betrieb Arbeitskräftebedarf besteht.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert daher eine Eindämmung von befristeten Arbeitsverhältnissen sowie eine Übernahme sobald im Betrieb Arbeitskräftebedarf besteht. Link zum Original
Gegen Fachkräftemangel wird eine gezielte Anpassungsqualifizierung auch für ältere Menschen eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Eine gezielte Anpassungsqualifizierung, die sich auch an ältere Menschen richtet, die stärkere Förderung von Fort- und Weiterbildung sowie eine zukunftsorientierte Ausbildungspolitik sind die richtigen Instrumente. Link zum Original
Gegen Fachkräftemangel wird eine zukunftsorientierte Ausbildungspolitik eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Eine gezielte Anpassungsqualifizierung, die sich auch an ältere Menschen richtet, die stärkere Förderung von Fort- und Weiterbildung sowie eine zukunftsorientierte Ausbildungspolitik sind die richtigen Instrumente. Link zum Original
Die Rechte von Beschäftigten und Erwerbslosen werden gemeinsam mit Gewerkschaften und Erwerbsloseninitiativen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will gemeinsam mit Gewerkschaften und Erwerbsloseninitiativen die Rechte von Beschäftigten und Erwerbslosen ausbauen. Link zum Original
Ein modernes Personalvertretungsgesetz für den öffentlichen Dienst wird durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir endlich ein modernes Personalvertretungsgesetz für den öffentlichen Dienst durchsetzen. Link zum Original
Sachsen tritt im Bundesrat weiteren Einschränkungen des Kündigungsschutzes entgegen.
Wortlaut im Programm
Weiteren Angriffen auf den Kündigungsschutz muss Sachsen im Bundesrat entschieden begegnen. Link zum Original
Entwürdigende und sanktionierende Maßnahmen gegen Langzeiterwerbslose durch ARGEn und Ämter werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Abschaffung der „Verfolgungsbetreuung“ von Langzeiterwerbslosen und anderer entwürdigender und sanktionierender Maßnahmen durch die ARGEn und Ämter sind die Ziele einer repressionsfreien Arbeitsmarktpolitik. Link zum Original
Erwerbslosenvertretungen werden an den ARGE-Beiräten und Optionskommunen beteiligt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Beteiligung von Erwerbslosenvertretungen in den ARGE-Beiräten und Optionskommunen und wir wollen ein Verbandsklagerecht für Gewerkschaften erstreiten. Link zum Original
Gewerkschaften erhalten ein Verbandsklagerecht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Beteiligung von Erwerbslosenvertretungen in den ARGE-Beiräten und Optionskommunen und wir wollen ein Verbandsklagerecht für Gewerkschaften erstreiten. Link zum Original
Die Rechtsformänderung der ARGEn darf nicht zulasten der Erwerbslosen gehen.
Wortlaut im Programm
Die bevorstehenden Rechtsformänderungen der ARGEn dürfen nicht auf dem Rücken der Erwerbslosen ausgetragen werden. Vielmehr wollen wir sichern, dass sie auch weiterhin alle Leistungen für Wiedereingliederung und zur Grundsicherung aus einer Hand erhalten. Link zum Original
Erwerbslose erhalten Leistungen zur Wiedereingliederung und Grundsicherung weiterhin aus einer Hand.
Wortlaut im Programm
Die bevorstehenden Rechtsformänderungen der ARGEn dürfen nicht auf dem Rücken der Erwerbslosen ausgetragen werden. Vielmehr wollen wir sichern, dass sie auch weiterhin alle Leistungen für Wiedereingliederung und zur Grundsicherung aus einer Hand erhalten. Link zum Original
Der Arbeitsschutz für Beschäftigte wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für einen besseren Arbeits- und Datenschutz für Beschäftigte ein. Link zum Original
Der Datenschutz für Beschäftigte wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für einen besseren Arbeits- und Datenschutz für Beschäftigte ein. Link zum Original
Eine Ausbildungsplatzumlage zum Ausgleich zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Unternehmen wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus spricht auch ein gerechter Ausgleich zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Unternehmen für die Einführung einer Ausbildungsplatzumlage. Link zum Original
Ein Gremium von Fachleuten schätzt den künftigen Fachkräftebedarf in Sachsen ab.
Wortlaut im Programm
Der zukünftige Bedarf an Fachkräften in Sachsen ist daher durch ein Gremium von Fachleuten abzuschätzen und die Berufsausbildungsförderung daran zu orientieren. Link zum Original
Regionale Wirtschafts- und Ausbildungsplatzförderung werden aufeinander abgestimmt.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für ein abgestimmtes Agieren von regionaler Wirtschafts- und Ausbildungsplatzförderung. Link zum Original
Die Mitwirkungsrechte der Jugend- und Auszubildendenvertretungen werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Mitwirkungs- und Mitspracherechte der Jugend- und Auszubildendenvertretungen müssen gestärkt werden. Link zum Original
Angestrebt wird ein Sachsen, in dem jeder Mensch frei von sozialen Ängsten leben kann, und ein solidarischer Ausgleich in der Gesellschaft.
Wortlaut im Programm
Deshalb streiten wir für ein Sachsen, in dem jeder Mensch frei von sozialen Ängsten leben kann und für einen solidarischen Ausgleich in der Gesellschaft. Link zum Original
Neben der Armutsbekämpfung sollen soziale Rechte gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Neben der Bekämpfung von Armut geht es uns auch um die Stärkung sozialer Rechte. Link zum Original
Angestrebt wird ein sozialer Rechtsstaat.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen sozialen Rechtsstaat. Link zum Original
Jeder Mensch soll das Recht auf eine selbstbestimmte Lebensführung haben.
Wortlaut im Programm
Jeder Mensch muss das Recht auf eine selbstbestimmte Lebensführung haben. Link zum Original
Sachsen soll eine engagierte, aktive Politik gegen Armut betreiben.
Wortlaut im Programm
Sachsen braucht endlich eine engagierte, aktive Politik gegen Armut! Link zum Original
Kein Kind soll in Armut leben.
Wortlaut im Programm
Kein Kind soll in Armut leben. Link zum Original
Auf Bundesebene soll ein eigenständiger Regelsatz für Kinder eingeführt werden, der Wachstumsbedarf und Schulmaterial berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE wird sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass für Kinder ein eigenständiger Regelsatz eingeführt wird, der den besonderen Bedürfnissen heranwachsender Kinder und Jugendlichen Rechnung trägt, insbesondere durch Berücksichtigung des Wachstumsbedarfs und des Bedarfs an Schulmaterial für gerechte Bildungsteilhabe. Link zum Original
Ziel ist eine armutsfeste Kindergrundsicherung.
Wortlaut im Programm
Das Ziel ist eine armutsfeste Kindergrundsicherung. Link zum Original
Das Kindergeld soll nicht auf Hartz IV angerechnet werden.
Wortlaut im Programm
Als einen ersten Schritt wollen wir erreichen, dass das Kindergeld nicht auf Hartz IV angerechnet werden darf. Link zum Original
Hartz IV soll abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE bleibt dabei: Hartz IV muss weg. Link zum Original
Die Hartz-Gesetze sollen durch eine bedarfsdeckende und repressionsfreie soziale Mindestsicherung ersetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Hartz-Gesetze mit einer bedarfsdeckenden und repressionsfreien sozialen Mindestsicherung überwinden. Link zum Original
Sachsen soll gegenüber dem Bund größtmöglichen Druck zur Abschaffung der Hartz-Gesetze ausüben.
Wortlaut im Programm
Sachsen muss gegenüber dem Bund größtmöglichen Druck zur Abschaffung der Hartz-Gesetze ausüben. Link zum Original
Die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes soll verlängert werden.
Wortlaut im Programm
Eine verlängerte Bezugsdauer von Arbeitslosengeld und eine deutliche Erhöhung der Regelsätze sind erste Schritte hin zu einer repressionsfreien, bedarfsdeckenden sozialen Mindestsicherung, die nicht vom Einkommen des Partners oder der Partnerin abhängt. Link zum Original
Die Regelsätze sollen deutlich erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Eine verlängerte Bezugsdauer von Arbeitslosengeld und eine deutliche Erhöhung der Regelsätze sind erste Schritte hin zu einer repressionsfreien, bedarfsdeckenden sozialen Mindestsicherung, die nicht vom Einkommen des Partners oder der Partnerin abhängt. Link zum Original
Die soziale Mindestsicherung soll nicht vom Einkommen des Partners oder der Partnerin abhängen.
Wortlaut im Programm
Eine verlängerte Bezugsdauer von Arbeitslosengeld und eine deutliche Erhöhung der Regelsätze sind erste Schritte hin zu einer repressionsfreien, bedarfsdeckenden sozialen Mindestsicherung, die nicht vom Einkommen des Partners oder der Partnerin abhängt. Link zum Original
Auf Landesebene soll der vorhandene Spielraum zur Verbesserung der Lebenssituation von Hartz-IV-Beziehenden genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Auf Landesebene wird DIE LINKE alles daran setzen, den vorhandenen Spielraum zur Verbesserung der Lebenssituation von Hartz IV-Bezieherinnen und Beziehern zu nutzen. Link zum Original
Durch Festlegung von Mindestanforderungen an den Wohnraum sollen Zwangsumzüge möglichst vermieden werden.
Wortlaut im Programm
Mit der Festlegung der Minimalanforderung für den Wohnraum wollen wir Zwangsumzüge wann immer es geht vermeiden. Link zum Original
Die Richtwerte für die Kosten der Unterkunft sollen erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für höhere Richtwerte bei den Kosten der Unterkunft und für einen gerechten Soziallastenausgleich ein, damit Kommunen mit einem hohen Anteil von Hartz IV-Bezieherinnen und Beziehern nicht benachteiligt werden. Link zum Original
Langzeitarbeitslose sollen besser in offene Stellen vermittelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine bessere Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in offene Stellen. Link zum Original
Personalnotstände in ARGEn und Optionskommunen sollen abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Die teilweise gravierenden Personalnotstände in ARGEn und Optionskommunen gehen zu Lasten der Erwerbslosen und müssen daher abgebaut werden. Link zum Original
Betroffene in den ARGEn sollen kostenlos und umfangreich beraten statt gegängelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Betroffene in den ARGEn nicht gegängelt, sondern kostenlos und umfangreich beraten werden. Link zum Original
Der Datenschutz für Hartz-IV-Beziehende soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für einen besseren Datenschutz für Hartz IV-Bezieherinnen und Bezieher ein. Link zum Original
Einschränkungen der Prozesskostenhilfe und der Rechte Erwerbsloser auf Beratung, faire Behandlung und Rechtsbeistand werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE leistet entschieden Widerstand gegen die Einschränkungen der Prozesskostenhilfe oder andere Versuche, die Rechte von Erwerbslosen auf Beratung, faire Behandlung und einen Rechtsbeistand zu beschneiden. Link zum Original
Die sozialen Rechte sozial Benachteiligter sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will nicht nur eine bessere Versorgung sozial Benachteiligter sicherstellen. Wir fordern eine Stärkung ihrer sozialen Rechte. Link zum Original
Der Freistaat trägt als Träger von Einrichtungen in Kultur, Medien und Wissenschaft Verantwortung, prekäre Beschäftigung zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
Der Grundsatz der Freiheit von Kunst und Kultur ist ein hohes Gut, entbindet den Freistaat Sachsen als Träger und Finanzier zahlreicher Einrichtungen in Kultur, Medien und Wissenschaft aus unserer Sicht jedoch nicht von der Verantwortung, prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu vermeiden. Link zum Original
Die Praxis, Beschäftigte in Kultureinrichtungen, Hochschulen und beim MDR nur befristet oder als feste Freie zu beschäftigen, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Deshalb kritisieren wir die gängige Praxis, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sei es in Kultureinrichtungen, an Hochschulen oder beim öffentlich-rechtlichen Mitteldeutschen Rundfunk, nur noch befristet oder als Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter, sogenannte „feste Freie“ zu beschäftigen. Link zum Original
Sogenannte feste Freie werden sozial abgesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass auch sogenannte „feste Freie“ sozial abgesichert werden und streiten für mehr Mitsprache der Redakteure. Link zum Original
Auf Bundesebene soll die Künstlersozialkasse erhalten und ausreichend finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb wird sich DIE LINKE auf Bundesebene für den Erhalt und die ausreichende Finanzierung der Künstlersozialkasse einsetzen. Link zum Original
Die Hartz-Gesetze sollen abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Die Abschaffung der Hartz-Gesetze ist eines der wichtigen sozialpolitischen Ziele unserer Partei auf Bundesebene. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.