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Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Sachsen 1999 · beschlossen 11.04.1999 · Original
Das Programm enthält 38 von 257 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 38Forderungen zum Politikfeld
- 15 %des Programms
- 14Seiten im Original
- 1999Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 38
Mehr Bildung hat Vorrang vor mehr Polizei.
Wortlaut im Programm
Mehr Bildung statt mehr Polizei. Link zum Original
Forschung und Technologie werden mit Blick auf Nachhaltigkeit gefördert.
Wortlaut im Programm
Forschung und Technologie sind auf Nachhaltigkeit ihrer Angebote hin zu fordern. Link zum Original
Die Lage der Jugend mit fehlenden Ausbildungsplätzen und Zukunftsaussichten soll verändert werden.
Wortlaut im Programm
Die Lage der Jugend, der Ausbildungspla tze und Zukunftsaussichten fehlen, muö vera ndert werden. Link zum Original
Bildung wird als Grundwert begriffen und garantiert.
Wortlaut im Programm
Bildung muö wieder als Grundwert begriffen und garantiert werden. Link zum Original
Die Bildungspolitik hält lebenslang Angebote bereit, um erneut Chancen auf Bildung und Ausbildung zu ergreifen.
Wortlaut im Programm
Das bedeutet heute, zu einer Bildungspolitik uberzugehen, die lebenslang Angebote bereitha lt, erneut Chancen auf Bildung, Wissen und Ausbildung zu ergreifen. Link zum Original
Die Zugangsrechte zu den Hochschulen werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Dazu geho rt die Erweiterung der Zugangsrechte zu den Hochschulen, insbesondere die Abschaffung des numerus clausus. Link zum Original
Der Numerus clausus wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Dazu geho rt die Erweiterung der Zugangsrechte zu den Hochschulen, insbesondere die Abschaffung des numerus clausus. Link zum Original
Die Unterordnung von Bildung, Jugendförderung und Familie unter betriebswirtschaftliche Effizienzkriterien wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Unterordnung von Bildung, Jugendfo rderung, Familie usw. unter sogenannte (betriebs)wirtschaftliche Effizienzkriterien geht an den Anforderungen der Zukunft in Sachsen, in Deutschland, in Europa und der Welt vorbei. Link zum Original
Grundsätzliche Bildungsfreiheit ohne politischen und finanziellen Zwang wird gewährleistet.
Wortlaut im Programm
die Gewa hrleistung grundsa tzlicher Bildungsfreiheit - ohne politischen und moneta ren Zwang - ist grundlegend fur moderne Entwicklung. Link zum Original
Von Jugendlichen gewählte Gremien wie Schüler- und Studentenräte werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Demokratie braucht von Jugendlichen gewa hlte Ko rperschaften, wie die Schulerra te, die Studentenra te, wie die Mitsprache bei Evaluation von Lehrkra ften. Link zum Original
Schülerinnen und Schüler erhalten Mitsprache bei der Evaluation von Lehrkräften.
Wortlaut im Programm
Demokratie braucht von Jugendlichen gewa hlte Ko rperschaften, wie die Schulerra te, die Studentenra te, wie die Mitsprache bei Evaluation von Lehrkra ften. Link zum Original
Bis Ende 1999 soll jeder junge Mensch im Land ein Ausbildungsangebot erhalten.
Wortlaut im Programm
Die PDS will, daö es am 31.12.1999 in Sachsen keinen jungen Menschen ohne Ausbildungsangebot gibt. Link zum Original
Ein Rechtsanspruch auf berufliche Erstausbildung wird in der Landesverfassung verankert.
Wortlaut im Programm
Fur eine neue Politik heiö t das, einen Rechtsanspruch auf berufliche Erstausbildung in der Landesverfassung zu verankern. Link zum Original
Bis zu einer bundesweiten Ausbildungsumlage sichert das Land den Ausbildungsanspruch durch eigene Förderung.
Wortlaut im Programm
Solange keine bundesweiten Regelungen fur eine Ausbildungsumlage existieren, sichert der Freistaat Sachsen durch eine entsprechende Forderung die Umsetzung dieses Rechtsanspruchs. Link zum Original
Kleine und mittelständische Unternehmen erhalten stärkere Anreize zur Ausbildung, vor allem in neuen Berufen.
Wortlaut im Programm
Klein- und mittelstandische Unternehmen sollen sta rkere Anreize erhalten, damit sie ausbilden, vor allem in neuen Berufen. Link zum Original
Universitäts-, Hochschul- und Fachhochschulstandorte werden erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Erhalt und Ausbau der Universitats-, Hochschul- und Fachhochschulstandorte, eine groö ere Hochschulautonomie, insbesondere auch im Bereich der Finanzen, sowie das Verbot von Studiengebuhren sind Voraussetzungen, um die Attraktivita t Sachsens als Ort der Wissenschaften zu erho hen. Link zum Original
Die Hochschulen erhalten mehr Autonomie, insbesondere bei den Finanzen.
Wortlaut im Programm
Erhalt und Ausbau der Universitats-, Hochschul- und Fachhochschulstandorte, eine groö ere Hochschulautonomie, insbesondere auch im Bereich der Finanzen, sowie das Verbot von Studiengebuhren sind Voraussetzungen, um die Attraktivita t Sachsens als Ort der Wissenschaften zu erho hen. Link zum Original
Studiengebühren werden verboten.
Wortlaut im Programm
Erhalt und Ausbau der Universitats-, Hochschul- und Fachhochschulstandorte, eine groö ere Hochschulautonomie, insbesondere auch im Bereich der Finanzen, sowie das Verbot von Studiengebuhren sind Voraussetzungen, um die Attraktivita t Sachsens als Ort der Wissenschaften zu erho hen. Link zum Original
Die Verschlechterung der Lehr- und Studienbedingungen wird gestoppt.
Wortlaut im Programm
Das heiö t, der Trend zur Verschlechterung der Lehr- und Studienbedingungen muö gestoppt, der akademische Mittelbau wieder aufgebaut werden, die Demokratisierung der Hochschulen muö durch eine Erweiterung der Mitspracherechte der Studierenden ausgebaut werden. Link zum Original
Der akademische Mittelbau wird wieder aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Das heiö t, der Trend zur Verschlechterung der Lehr- und Studienbedingungen muö gestoppt, der akademische Mittelbau wieder aufgebaut werden, die Demokratisierung der Hochschulen muö durch eine Erweiterung der Mitspracherechte der Studierenden ausgebaut werden. Link zum Original
Die Mitspracherechte der Studierenden an den Hochschulen werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Das heiö t, der Trend zur Verschlechterung der Lehr- und Studienbedingungen muö gestoppt, der akademische Mittelbau wieder aufgebaut werden, die Demokratisierung der Hochschulen muö durch eine Erweiterung der Mitspracherechte der Studierenden ausgebaut werden. Link zum Original
Unternehmen werden zur engen Zusammenarbeit mit den Hochschulen ermuntert.
Wortlaut im Programm
Unternehmen sollen zur engen Zusammenarbeit mit den Hochschulen ermuntert werden. Link zum Original
Das dreigliedrige Schulsystem wird reformiert.
Wortlaut im Programm
Das Kinder bzw. Lehrerinnen und Lehrer einengende dreigliedrige Schulsystem in Sachsen muö reformiert werden. Link zum Original
Mit einem neuen Schulgesetz wird eine Regelschule geschaffen, die Chancengleichheit und Durchlässigkeit sichert.
Wortlaut im Programm
Mit einem alternativen Schulgesetz wollen wir eine Regelschule schaffen, die Chancengleichheit und Durchla ssigkeit sichert. Link zum Original
Die Stimmen der Schülerinnen und Schüler erhalten in der Schulkonferenz mehr Gewicht.
Wortlaut im Programm
Mitsprache und Mitbestimmung fur Schulerinnen und Schuler sollen u. a. so geregelt werden, daö ihre Voten in der Schulkonferenz ein groö eres Gewicht bekommen. Link zum Original
Die schulartabhängige Orientierungsstufe wird in eine alle Schüler fördernde gemeinsame Orientierungsstufe umgewandelt.
Wortlaut im Programm
Als erster Schritt soll die schulartenabha ngige Orientierungsstufe abgeschafft und in eine alle Schulerinnen und Schuler ihren Fa higkeiten und Neigungen entsprechend fo rdernde Orientierungsstufe umgewandelt werden, die mittelfristig in eine sechsja hrige Grundschule mundet. Link zum Original
Mittelfristig wird eine sechsjährige Grundschule eingeführt.
Wortlaut im Programm
Als erster Schritt soll die schulartenabha ngige Orientierungsstufe abgeschafft und in eine alle Schulerinnen und Schuler ihren Fa higkeiten und Neigungen entsprechend fo rdernde Orientierungsstufe umgewandelt werden, die mittelfristig in eine sechsja hrige Grundschule mundet. Link zum Original
Die Klassenstärken werden gesenkt.
Wortlaut im Programm
Zugleich muö eine Senkung der Klassensta rken und Pflichtstundenzahl der Lehrerinnen und Lehrer genauso erreicht werden wie die U berarbeitung der Personalplanung, die kunftig in erster Linie pa dagogischen Erwa gungen unterliegt. Link zum Original
Die Pflichtstundenzahl der Lehrkräfte wird gesenkt.
Wortlaut im Programm
Zugleich muö eine Senkung der Klassensta rken und Pflichtstundenzahl der Lehrerinnen und Lehrer genauso erreicht werden wie die U berarbeitung der Personalplanung, die kunftig in erster Linie pa dagogischen Erwa gungen unterliegt. Link zum Original
Die Personalplanung an Schulen richtet sich künftig vorrangig nach pädagogischen Erwägungen.
Wortlaut im Programm
Zugleich muö eine Senkung der Klassensta rken und Pflichtstundenzahl der Lehrerinnen und Lehrer genauso erreicht werden wie die U berarbeitung der Personalplanung, die kunftig in erster Linie pa dagogischen Erwa gungen unterliegt. Link zum Original
Konzepte der kleinen Grundschule sollen Schulschließungen und lange Schulwege verhindern.
Wortlaut im Programm
Zur Vermeidung uberlanger Schulwege fur die Kinder und zur Erhaltung mo glichst vieler Schulen als kulturelle Zentren in den Kommunen sollen Konzepte der kleinen Grundschule und gesenkte Schulermindestzahlen die massenhafte Schlieö ung von Schulen verhindern. Link zum Original
Die Mindestschülerzahlen werden gesenkt, um Schulschließungen zu verhindern.
Wortlaut im Programm
Zur Vermeidung uberlanger Schulwege fur die Kinder und zur Erhaltung mo glichst vieler Schulen als kulturelle Zentren in den Kommunen sollen Konzepte der kleinen Grundschule und gesenkte Schulermindestzahlen die massenhafte Schlieö ung von Schulen verhindern. Link zum Original
Die Finanzierungsvorschriften für Schulen in freier Trägerschaft werden überarbeitet, um ihr Weiterbestehen zu sichern.
Wortlaut im Programm
Schulen in freier Tragerschaft bereichern eine vielfa ltige Bildungslandschaft. Die U berarbeitung der Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften zur Finanzierung dieser Schulen ist unerlaö lich, um ihr Weiterbestehen zu garantieren. Link zum Original
Das Kita-Gesetz führt einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz bis zum zehnten Lebensjahr ein.
Wortlaut im Programm
Mit einem Kinderbeauftragtengesetz und einer Novellierung des Kita-Gesetzes zur Einfuhrung eines Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz bis zum 10. Lebensjahr sowie zur Erho hung des Betreuungsschlussels fur Integrationskinderga rten und mit der Verpflichtung der Landesregierung, mindestens einmal pro Legislaturperiode einen Kinderbericht vorzulegen, sollen die Rechte der Kinder gesta rkt und die gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf ihre Interessen gelenkt werden. Link zum Original
Der Betreuungsschlüssel in Integrationskindergärten wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Mit einem Kinderbeauftragtengesetz und einer Novellierung des Kita-Gesetzes zur Einfuhrung eines Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz bis zum 10. Lebensjahr sowie zur Erho hung des Betreuungsschlussels fur Integrationskinderga rten und mit der Verpflichtung der Landesregierung, mindestens einmal pro Legislaturperiode einen Kinderbericht vorzulegen, sollen die Rechte der Kinder gesta rkt und die gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf ihre Interessen gelenkt werden. Link zum Original
Ein Weiterbildungsgesetz garantiert das Recht auf lebenslanges Lernen.
Wortlaut im Programm
Das Recht auf lebenslanges Lernen soll durch ein Weiterbildungs- und ein Bildungsurlaubsgesetz garantiert werden. Link zum Original
Ein Bildungsurlaubsgesetz wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Das Recht auf lebenslanges Lernen soll durch ein Weiterbildungs- und ein Bildungsurlaubsgesetz garantiert werden. Link zum Original
Die Einführung der Deutschen Gebärdensprache wird über ein schulisches Modellprojekt vorbereitet.
Wortlaut im Programm
Das Gesetz soll den Einsatz von Behindertenbeauftragten in den Landkreisen und kreisfreien Sta dten festschreiben und die Einfuhrung der Deutschen Geba rdensprache uber ein schulisches Modellprojekt vorbereiten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.